Das war die Saison 2017/2018

Dieses Thema im Forum "unserVfL.de - Stammtisch" wurde erstellt von Herr Bert, 14. Mai 2018.

  1. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

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    Am 13.05.2018 beendete der VfL, mit einen 1:1 gegen Jahn Regensburg, eine der wohl turbulentesten Spielzeiten der Vereinsgeschichte. Unser VfL beendete die Saison 2016/2017 auf einem gesicherten einstelligen Tabellenplatz ( Platz 9 ). Die Vorfreude auf die neue Saison stieg und schwenkte fast in Euphorie um, als von Vereinsseite das Ziel Aufstieg kommuniziert wurde. Die Vereinsführung zeichnete, während diverser Veranstaltungen zum Thema "Ausgliederung" ein sehr positives Bild über den wirtschaftlichen Zustand des Vereins. Selbst mit Kritikern wurde offen diskutiert. Die Vereinsführung wurde , auch in den Medien, sehr positiv dargestellt. Kurzum es war angerichtet, die Saison 2017/2018 konnte kaum erwartet werden. Umfeld und Verein fieberten dem Trainingsauftakt am 19.06.2017 entgegen, doch mit dem Datum begannen die Chaoswochen beim VfL Bochum 1848.

    Der Versuch einer Chronologie:

    19.06.2017: Der Trainingsauftakt war für 15:00 Uhr geplant, doch Cheftrainer Verbeek verlegte kurzer Hand den Aufgalopp auf 14:00 Uhr. Pünktlich um 15:00 Uhr beendete Verbeek das Training und schickte die Mannschaft zum Duschen. Das erste Mediengewitter zog auf und endete erst, nachdem die beiden ersten Testspiele hoch und sicher gewonnen wurden.

    Die Situation entspannte sich kurz als der VfL am 03.07. ins Trainingslager nach Holland aufbrach. Zum ersten richtigen Knall kam es am 11.07. als für viele Fans völlig überraschend, Trainer Verbeek freigestellt wurde. Über die Gründe dieser Trennung wurde viel spekuliert und diskutiert.

    Noch am selben Tag, den 11.07. , wurde ebenso überraschend der neue Cheftrainer Atalan vorgestellt. Es kehrte wieder Ruhe ein und die Vorfreude auf den Saisonstart am 28.07. stieg wieder. Der VfL eröffnete zum ersten Mal an einem Freitag um 20:30 Uhr die neue Spielzeit, und das gegen St. Pauli gegen die, die Vorsaison mit eine 1:3 Niederlage beendet wurde. Das Spiel endete aber mit einer dicken Enttäuschung und ging mit 0:1 verloren. Die Stimmung normalisierte sich hellte sich aber vorläufig nicht wieder auf. Es folgten enttäuschende Ergebnisse gegen Duisburg und Bielefeld. Der VfL dümpelte durch die Liga.

    Am 07.10 fand eine spektakuläre Mitgliederversammlung statt. Über 2.000 Vereinsmitglieder stimmten über das Thema "Ausgliederung" ab. Die Vorträge der Verantwortlichen wurden wohlwollend beklatscht und am Ende stimmten mehr als 80% der Mitglieder der Ausgliederung zu. Hinter vorgehaltener Hand wurde aber bereits über die Entlassung von Trainer Atalan diskutiert.

    Am 09.10. dann die Bestätigung der Gerüchte: Atalan wurde freigestellt und durch Jens Rasiejewski ersetzt. Zeitgleich wurde Publikumsliebling Bastians für zwei Spiele suspendiert.

    Von nun an verdunkelte sich der Himmel über Bochum und dem VfL. Es folgte eine, über die Medien, ausgetragene Schlammschlacht nie erlebten Ausmaßes. Hauptakteure Sportvorstand Hochstätter, Bastians, Aufsichtsratsvorsitzender Villis, Hochstätter junior, Wilken Engelbracht, Peter Knälmann,ein Nudelgate und Regionalbahnen.

    Es folgten Niederlagen, frostige Stimmung im Stadion und Theater ohne Ende. Die Saison schien mit dem Abstieg zu enden. Zwischenzeitlich befand der VfL sich auf dem Relegationsplatz 16 mit nur knappen Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.

    Der AR - Vorsitzende geriet in den Fokus und der Druck auf ihn stieg quasi täglich, Sportvorstand Hochstätter war nicht mehr zu halten. Am 07.02. reagierte Villis und stellte den umstrittenen Hochstätter frei. Zeitgleich wurde der ungeliebte Trainernotnagel Rasiejewski ebenfalls freigestellt. Co Trainer Heiko Butscher übernahm das Ruder, und das nur zwei Tage vor dem richtungsweisenden Spiel gegen Darmstadt 98. Die Stimmung vor dem Spiel, und auch im Stadion, war frostig. Das es nicht eskalierte lag vorrangig an einer erstaunlichen Wiedergeburt. Der VfL gewann das Spiel überraschend mit 2:1.

    Am 11.02. wurde vom neuen Vorstand Sport, Sebastian "Sesi" Schindzielorz überraschend der neue Cheftrainer Robin Dutt vorgestellt. Nach seiner Premierenniederlage in Heidenheim folgte eine nie erwartete Serie. Neun Spiele ohne Niederlage davon sechs Siege. Das ergab am Ende den versöhnlichen Platz sechs in der Tabelle. Zwischenzeitlich mutierte der VfL vom Abstiegs - zum Aufstiegskandidaten.

    Das war, in Kurzform, die chaotische Saison 2017/2018. Man kann nur hoffen, dass dies eine Ausnahme bleibt und sich bis zum Saisonstart am 03.08. keine derartigen Dinge wiederholen.

    Die Mission Aufstieg 2019, kann - von mir aus - am 03.08.2018 beginnen.;zwincker;

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