Videobeweis ab kommender Saison auch in der 2. Liga

Dieses Thema im Forum "Die Lage in den Ligen" wurde erstellt von Herr Bert, 15. Mai 2019.

  1. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Der Videobeweis wird nach der Bundesliga ab der kommenden Saison auch in der 2. Bundesliga zum Einsatz kommen, das steht seit Mittwoch offiziell fest.

    Darüber hinaus fasste die Mitgliederversammlung den Beschluss, im Rückspiel der Relegationsspiele eine vierte Auswechslung zu erlauben, wenn diese Begegnung nach Ablauf der regulären Spielzeit in die Verlängerung geht. Diese Regelung, die gleichermaßen für die Relegation zwischen Bundesliga und 2. Bundesliga sowie zwischen 2. Bundesliga und 3. Liga gilt, tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft und findet somit bereits bei den bevorstehenden Relegationsspielen im Mai 2019 Anwendung.

    Bereits im Dezember 2018 hatte die Mitgliederversammlung beschlossen, die Anzahl der Ersatzspieler in Bundesliga und 2. Liga von sieben auf neun zu erweitern.

    Quelle und mehr: Kicker.de
  2. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Kadergröße und mehr: Neue Regeln auch für den VfL Bochum

    Auch der VfL Bochum ist in der neuen Saison von zahlreichen Regeländerungen betroffen. Die Mehrkosten liegen im sechsstelligen Bereich.

    Fans, Spieler und Offizielle müssen sich zur neuen Zweitligasaison 2019/20 auf zahlreiche Regeländerungen einstellen. Der Videoassistent und die Torlinientechnik sind dabei die wohl gravierendsten Neuerungen.

    Neue Kadergröße

    Weitere Umstellungen wurden bislang kaum beachtet, sind aber ebenfalls nicht unerheblich. Bereits vor einigen Monaten hat die Mitgliederversammlung der DFL beschlossen, die Größe für einen Spieltagskader von 18 auf 20 Profis anzuheben. Somit dürfen künftig nicht sieben, sondern neun Akteure auf der Bank Platz nehmen. Die Zahl der möglichen Einwechslungen bleibt davon unberührt.

    VfL-Cheftrainer Robin Dutt begrüßt diesen Beschluss: "Es ist oft schwierig, Spielern mitzuteilen, dass ich sie nicht einmal für den Kader nominieren kann, obwohl sie gut trainiert haben. Manchmal sind das hauchdünne Entscheidungen. Ich begrüße daher diese Neuerung." Aus Sicht des 54-Jährigen gibt es einen weiteren Grund, die Idee zu unterstützen: "Es ist auch im Sinne der Ausbildung. Denn oft trifft es die jüngeren Spieler, die dann auf die Tribüne müssen."

    Weitere Änderungen

    Auf internationaler Ebene wurde über weitere Änderungen entschieden. So kann es künftig auch für Trainer und Offizielle Rote und Gelbe Karten geben. Außerdem relevant: Spieler der angreifenden Mannschaft dürfen bei Freistößen nicht mehr in der Mauer stehen. Um Zeitspiel zu vermeiden, müssen Spieler, die ausgewechselt werden, das Spielfeld an der nächstgelegenen Stelle verlassen.

    Während diese Umstellungen keinen Einfluss auf das Vereinskonto haben werden, schlägt vor allem der Videoassistent mit Torlinientechnik auch in der Bilanz zu Buche. Schätzungen verschiedener Klubs gehen von einer sechsstelligen Summe aus. Auch die veränderte Kadergröße dürfte finanzielle Auswirkungen haben. Je nach Prämienregelung könnte auch das zu nennenswerten Mehrkosten führen.

    Quelle: Westline.de

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