Wintertrainingslager Saison 2017/2018

Dieses Thema im Forum "VfL - Kompakt" wurde erstellt von Herr Bert, 10. Januar 2018.

  1. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

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    Tag 1 im Trainingslager: Hola aus Llucmajor!

    Endlich Sonne! Nach einem leicht verspäteten Abflug am Dienstagnachmittag, einhergehend mit der Ankunft im Dunkeln in Palma de Mallorca sowie einem eher grauen Mittwochvormittag, zeigt sich die Insel dann pünktlich zum Spiel gegen Atletico Baleares von seiner schönsten Seite.

    22 + 3 + x
    Mit 22 Feldspielern und drei Torhütern sowie einem Tross von rund 20 weiteren Personen ist der VfL am Dienstag in Richtung Flughafen aufgebrochen. Von Amsterdam-Schiphol aus ging es mit Flug Nummer HV5623 der Transavia nach Palma de Mallorca. Die leichte Verspätung beim Abflug bekam die Crew bis zur Baleareninsel nicht ganz wieder rausgeholt, was aber unterm Strich keinerlei Beeinträchtigungen nach sich zog. Man wäre so oder so erst im Dunkeln gelandet und hätte die gesamte Pracht der Hotelanlage des Hilton Sa Torre sowieso erst am Morgen erfasst.

    Ohne sieben
    Nicht mit im Flieger saßen Jannik Bandowski (Atemwegprobleme) und Uli Bapoh (Erkältungssymptome) sowie der Reha befindliche Timo Perthel. Des Weiteren halten sich Alexander Merkel und Nico Rieble in Bochum fit. Martin Kompalla ist noch bis zum 12. Januar im Probetraining beim Regionalligisten Energie Cottbus und Vangelis Pavlidis weilt bei der griechischen U20-Nationalmannschaft.

    Außerdem gehören neben dem Trainerteam (ohne die U19- und U17-Coaches Grammozis und Mollocher) zwei Physiotherapeuten, Vereinsarzt, Zeugwart und Busfahrer mit zum Team. Um die Organisation vor Ort kümmert sich Sebastian Schindzielorz, zwei Mitarbeiter der Medienabteilung sorgen für die Berichterstattung.

    VfL-Fans vor Ort
    Auch die Vereinsspitze ist vor Ort vertreten, neben Sportvorstand Christian Hochstätter sind der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Peter Villis sowie der Fanvertreter Martin Volpers mitgereist. Volpers kümmert sich um die Belange der VfL-Fans in und um Llucmajor. Von denen begrüßte eine rund zehnköpfige Abordnung die Reisegruppe bereits am Dienstagabend.

    Erste Einheiten
    Am Mittwochmorgen starteten dann die ersten „Aktivierungsmaßnahmen“. Nach einer kurzen Ansprache von Cheftrainer Jens Rasiejewski stand zunächst eine kurze Laufeinheit auf dem Programm, ehe sich die Mannschaft in zwei Gruppen teilte und Kraftübungen absolvierte. Am Nachmittag geht es dann um 15 Uhr gegen den Inselclub Atletico Baleares, bei denen mit Marcel Ndjeng, Malik Fathi und Guillermo Vallori gute, alte Bekannte aus der Bundesliga kicken.
  2. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Testspiel: Atletico Baleares - VfL

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    0:1 Tesche (14.)
    1:1 unbekannt (15.)

    Halbzeit

    1:2 Kruse (52.)
    1:3 Bastians (58.) (Elfmeter)
    1:4 Wurtz (63.)
    2:4 unbekannt (69.)

    Das Spiel wurde nach 75 Minuten abgebrochen.
    Zuletzt bearbeitet: 10. Januar 2018
  3. Hubert Bruns

    Hubert Bruns Guest

    Also, Schlagzeilen schafft der VfL momentan mühelos! Oder ist es ein böser Fluch? Vielleicht sollten wir mal einen Medizinmann einstellen! Hat das nicht bei Brasilien auch schon einmal geklappt?
  4. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Tag 2 in Llucmajor: Baleares-Test wirkt nach

    Tag zwei im Trainingslager in Llucmajor begann sonnig. Ein frischer Wind sorgte nicht nur bei den Trainingsbeobachtern für Bewegung, auch der Mannschaft tat er gut und sie versprühte gute Laune. Derweil beschäftigt das Testspiel am Mittwoch noch immer die Gemüter. Möglichen Folgen für Robbie Kruse wird vorgebaut. Für die Fans gab es Präsente, am Nachmittag reisten auch wichtige VfL-Partner und Sponsoren an.


    Emotionen ja, aber kontrolliert

    Das abgebrochene Testspiel gegen Atletico Baleares (4:2) erhält mehr Beachtung als ursprünglich geplant. Die gute sportliche Performance im zweiten Durchgang trat angesichts der Rudelbildungen und des Platzverweises gegen Robbie Kruse beinahe in den Hintergrund. „Es gab bereits in der ersten Halbzeit zahlreiche Nickligkeiten und eine kleine Rudelbildung. Und in der zweiten Halbzeit, eine Viertelstunde vor Schluss, kam es dann erneut zu Rudelbildungen, nach dem Foul und der Tätlichkeit gegen Robbie Kruse. Der Schiedsrichter war offenbar überfordert und konnte nicht für Ordnung sorgen“, schildert Jens Rasiejewski die Szenerie vom Dienstag. „Es war sehr emotional und genau diese Phase werden wir aufarbeiten müssen. Es gilt für uns, auch in hektischen Situationen kühlen Kopf zu bewahren. In der Liga darf uns so etwas nicht passieren, da müssen wir auf Provokationen anders reagieren“, so der Cheftrainer.

    Antrag im Fall Kruse gestellt

    „Es war ein guter Test“, befand auch Sportvorstand Christian Hochstätter, der es „schade fand, dass er schon nach 75 Minuten beendet war.“ Auf etwaige Konsequenzen angesprochen erläuterte er, dass der VfL proaktiv beim DFB den Antrag zur Aussetzung einer möglichen Sperre für den australischen Nationalspieler eingereicht habe. Das, so Hochstätter, sei die Empfehlung der Rechtsabteilung gewesen. „Ich gehe allerdings nicht davon aus, dass Robbie gesperrt wird“, schloss er das Kapitel Testspiel gegen Baleares vorerst ab.

    Kein zweiter Test


    Ein zweites Testspiel, für Samstag geplant, wird es hingegen nicht geben. Der mallorquinische Rivale von Atletico Baleares, RCD Mallorca, fällt als Gegner aus, da die „Königlichen“ (wie Baleares auch) den Ligabetrieb in der spanischen Segunda B am Wochenende wieder aufnehmen. Und an ein „Rückspiel“ gegen Baleares wäre unter den gegebenen Umständen vermutlich sowieso nicht zu denken gewesen.

    Ohne drei „Linke“

    Das alles hat aber zunächst keinen Einfluss auf den Trainingsbetrieb. Der sah im Vormittagsbereich Kraftübungen und individuelles Training in zwei Gruppen vor. Die werden im sogenannten Conference Center vorgenommen, das sich in unmittelbarerer Nähe zum Trainingsplatz befindet. Während vormittags noch alle mitziehen konnten, fehlten einige Akteure am Nachmittag. So zum Beispiel ausgerechnet alle Linksfüßer aus der Defensive: Maxim Leitsch und Felix Bastians durften im Rahmen der Belastungssteuerung kürzer treten, Danilo Soares absolvierte lockere Laufeinheiten. An Mannschaftstraining war in allen Fällen nicht zu denken, ebenso wenig bei Selim Gündüz, der die Nachwirkungen eines Schlags aufs Knie als Souvenir aus dem Baleares-Test davongetragen hat. Wann die Jungs wieder einsteigen können, ist noch offen.

    Alt gegen Jung

    Der Rest der Truppe hatte sichtbar Spaß an den Übungseinheiten, die sich um Taktik, Pressing, Schuss- und Passformen drehten. Abschließendes Highlight, auch für die zahlreichen Fans, war das Spiel „Alt gegen Jung“, dass die Youngster mit 3:1 gewannen. Besonderes Schmankerl war der Treffer, der zum Endstand führte: Kevin Stöger entledigte sich per Hackentrick seines Gegenspielers und schweißte die Kugel in den Knick.

    Präsente für die Kiebitze

    Apropos „Fans“: Auch in diesem Jahr wird der große blau-weiße Tross um etliche VfL-Anhänger erweitert. Die bekamen von Vereinsseite ihr reisefreudiges Engagement in Form eines VfL-Hoodies honoriert. Die VfL-Delegation um den Aufsichtsratsvorsitzenden Hans-Peter Villis, Fanvertreter Martin Volpers und Sportvorstand Christian Hochstätter überreichte die ebenso schicken wie wärmenden Textilien noch vor der Nachmittagseinheit, sehr zur Freude des blau-weißen Anhangs.

    Eintreffen der VfL-Partner

    Auch die VfL-Partner sind mittlerweile im Hilton Sa Torre eingetroffen. Rund 60 Sponsoren sind der Einladung gefolgt, angeführt vom kaufmännischen Vorstand Wilken Engelbracht, der ebenfalls mit an Bord war. Begrüßt wurden sie von Hans-Peter Villis, auch Jens Rasiejewski hieß die Teilnehmer herzlich willkommen.
  5. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Tag 3 in Llucmajor: Sonne, Schweiß und Schüsse

    Während der Winter in Nordrhein-Westfalen bislang zu den dunkelsten seit 25 Jahren zählt, lacht über Mallorca die Sonne. Im Dezember 2017 wurden in NRW lediglich 11,5 Stunden Sonnenschein vom Wetterdienst aufgezeichnet. Auf den Balearen schien allein am Freitag die Sonne neun Stunden lang. „Das habe ich vermisst”, gab denn auch Tim Hoogland zu, als er in der Mittagspause die Wärme genoss, während kurz zuvor Selim Gündüz und Jan Gyamerah erschöpft, aber glücklich mit der Sonne um die Wette strahlten. Am Nachmittag sorgte „el sol” dafür, dass der Schweiß beim Schusstraining in Strömen floss.


    Geschichtsträchtige Herberge

    Das Hilton Sa Torre in Llucmajor kann auf eine lange Historie zurückblicken – zumindest, was die Gebäude an sich angeht. Das Hauptgebäude des herrschaftlichen Anwesens Sa Torre stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde mit viel Liebe zum Detail im Finca-Stil restauriert. „Das gefällt mir richtig gut, ich mag dieses Ambiente“, verriet Anthony Losilla während eines Gesprächs. Auf dem großen Gelände befinden sich außer dem Haupt- und dem Nebenhaus ehemalige Stallungen, die in Restaurationsbereiche umgewandelt wurden, eine Gewölbehalle, in der die Mannschaft ihre Mahlzeiten einnimmt sowie zahlreiche Nebengebäude. Außerdem ziert eine pittoreske Windmühle aus dem 15. Jahrhundert den Eingangsbereich, und eine hauseigene Kapelle namens „Gran Cristiana“, die eher an eine Kathedrale erinnert, gehört ebenfalls zum Fünf-Sterne-Komplex.

    Vormittags individuell, nachmittags mit Tempo

    Die Vormittagseinheit gestalteten die Spieler in drei Gruppen, wobei Kraft und Mobilität, Standardsituationen und Offensivspiel einige Hauptschwerpunkte waren. Natürlich blieb auch Zeit für Wettspiele oder aber wurde damit zugebracht, allzu ungenau gezielte Bälle aus unzugänglicher Umgebung zurückzuerobern. Großer Applaus für Toto Losilla, als er das Sportgerät nach ausdauernder Suche aus dem Gestrüpp fischte. Am Nachmittag standen u.a. temporeiche Offensivaktionen auf dem Programm. Zwei-gegen-eins-Situationen wurden kreiert, die erfolgreichen Torabschlüsse gewertet. Schwerstarbeit für Abwehr und die Keeper, das Netz beulte sich ein ums andere Mal. Einzig Danilo Soares ist immer noch nicht soweit, derlei Übungen mitmachen zu können. Intensive Laufeinheiten waren beim Brasilianer am Nachmittag das Höchste der Gefühle.

    Platzwechsel


    Nach den Freitagseinheiten hat allerdings der hoteleigene Platz vorerst fertig. Regenfälle sowie die DFB-Schiedsrichterdelegation, die das Hilton Sa Torre vor dem VfL bevölkerte, haben dafür gesorgt, dass das Grün nicht im allerbesten Zustand ist. In der vergangenen Woche waren die Bundesliga-Referees zwecks Rückrundenvorbereitung zu Gast in Llucmajor, haben das Spielfeld durch blaue Kreise und Linien „verschönert“ und zudem beim mehrtägigen Exkurs ein wenig ramponiert. Die hiesigen Platzwarte tun zwar ihr Äußerstes, dennoch wird die Samstagseinheit andernorts ausgetragen. Der VfL wechselt ins Stadion von RCD Mallorca nach Palma.
  6. Herr Bert

    Herr Bert Administrator

    Tag 5 in Llucmajor: Fazit von Jens Rasiejewski
    Fünf Tage Trainingslager sind vorbei. Am Abreisetag hat die Mannschaft am Sonntagvormittag noch zwei Einheiten absolviert, ehe sie am Nachmittag die Heimreise antrat. Noch vor dem Abflug haben wir uns mit Cheftrainer Jens Rasiejewski unterhalten und ihm ein Fazit der knappen Woche in Llucmajor entlockt.

    Ist der Trainer mit den vergangenen fünf Tagen zufrieden?
    Das Trainingslager ist gut und wie geplant verlaufen, mit Ausnahme des abgebrochenen Testspiels. Zudem haben wir leider einen angeschlagenen Spieler, auch das hatten wir uns anders vorgestellt. Danilo Soares hat seine in der vergangenen Woche zugezogene Verletzung noch nicht auskurieren können, obwohl es zwischenzeitlich ganz gut aussah und er eine Einheit mitmachen konnte. Da werden wir nach unserer Rückkehr mal eine MRT-Untersuchung veranlassen. Ich hoffe auf seine zeitnahe Rückkehr, denn er ist ein wichtiger Spieler für uns. Doch alles andere, angefangen von der Unterkunft über die klimatischen Bedingungen und vor allem die absolute Ruhe, um sich aufs Wesentliche zu konzentrieren, war richtig gut. Keiner hat gejammert, alle haben ordentlich mitgezogen.

    Wo lagen die Arbeitsschwerpunkte in den Tagen in Llucmajor?
    Wir haben die Zeit genutzt, um uns als Team weiterzuentwickeln. Die Atmosphäre war entspannt, die Spieler konnten näher aneinanderrücken. Im spielerischen Bereich haben wir Situationen einstudiert, wie wir uns verhalten, wenn wir den Ball haben und wie, wenn wir ihn nicht haben. Viele Trainingseinheiten stehen uns bis zum Beginn der restlichen Rückrunde nicht zur Verfügung, insofern galt es, Dinge zu verfeinern und an unserem Spiel zu feilen. Wir stehen inzwischen an einem ganz anderen Punkt als noch vor zehn Wochen. Die Abläufe sind verfestigt. Jetzt geht es darum, wie gut man ins Spiel kommt.

    Das heißt, Fortschritte sind klar erkennbar?
    Ja, denn die Spieler kennen die Abläufe und wissen, was von ihnen verlangt wird. Zudem hatten wir zuletzt deutlich weniger Verletzte, auch das ist ein Punkt, der für Stabilität sorgt. Dadurch wird das Gesamtgefüge deutlich harmonischer.

    Hat der Test gegen Baleares irgendwelche Rückschlüsse gebracht?
    Auch das hatte noch etwas Gutes, denn in einem Pflichtspiel läuft auch nicht immer alles perfekt oder nach Plan. Und dann muss man die Situation so annehmen wie sie ist. Wichtig ist die Reaktion auf solche Vorgänge und wie wir Lösungen dafür finden. Und das haben wir getan. Die Umstände waren sicherlich extrem. Wir haben uns die meistdiskutierte Szene noch mal im Video angesehen. Das alles hat einen sehr unglücklichen Verlauf genommen, weil sich Robbie Kruse im Affekt gewehrt hat, da ihn sein Gegenspieler erst den Ellenbogen ins Gesicht gerammt und ihm anschließend auch noch eine Ohrfeige verpasst hat. Der Schiedsrichter hat, vielleicht auch aufgrund mangelnder Erfahrung, die Nerven verloren und ist mit seinem Team vom Platz gegangen. Das war aus meiner Sicht unnötig. Aber: Auch wir müssen uns unter Kontrolle haben. Passiert so etwas in der 2. Bundesliga, zieht es womöglich eine Sperre nach sich und das Team wäre geschwächt. In der Regel ist es so, dass die Mannschaften, die oben stehen, wenig Gelbe und Rote Karten haben. Das ist kein Zufall, denn diese Mannschaften sind mental stabil. Aber die Rudelbildung hatte nicht nur einen negativen Aspekt, sondern auch einen positiven: Die Mannschaft hält zusammen, sobald einer ungerecht behandelt wird und verteidigt ihn. Und sie hat sich vom harten Spiel der Spanier weder abkochen noch beeindrucken lassen. Wir halten dagegen!

    Das Testspiel gegen St. Pauli wird die Generalprobe fürs Heimspiel gegen Duisburg?
    Auf jeden Fall. Wir werden es auch wie ein normales Meisterschaftsspiel angehen und bereits am Dienstag nach Hamburg reisen. Wahrscheinlich mit einem 20er-Kader plus zwei Torhüter. Damit erhalten fast alle noch einmal die Chance, sich zu zeigen und jeder weiß, wo er steht. Und letzten Endes geht es auch ums Einspielen für das Duisburg-Match.

    Der 4:2-Sieg geht dabei fast unter…
    Wir hatten eine gute Spielkontrolle, trotz der zwei leichten Fehler, die zu den Gegentoren geführt haben. Wir haben vier Tore erzielt, weitere wären möglich gewesen. Wir haben etliche Situationen offensiv gut herausgespielt. Das bringt Sicherheit und Selbstvertrauen für die Spieler.

    Gibt es neue Erkenntnisse in Sachen personeller Rochaden?
    Wir haben zwar einige Spieler auf anderen Positionen ausprobiert, aber das ist keine Sache, die wir hier angestoßen haben. Das haben wir zuhause auch schon so gehandhabt. Es ist ein Prozess des Beobachtens: Welche Spielertypen haben wir und wo kämen deren Fähigkeiten eventuell woanders auf dem Platz besser zur Geltung?

    Was ist unser Spiel, also die VfL-DNA?

    Wir wollen nach wie vor aktiv sein, wollen in beiden Richtungen gut sein: mit und gegen den Ball. Wenn man nur eine dominante Seite hat, wird es schwer, dem Gegner – auch gedanklich – einen Schritt voraus zu sein. Bei lösungsorientiertem Handeln gilt es, diese Muster zu erkennen. Das wird über eine Grundstruktur aufgebaut. Wir wollen den Ball haben und erkennen, wo der Gegner verwundbar und somit, wie er zu knacken ist.

    Deine ersten Eindrücke von Neuzugang Philipp Ochs?
    Ich kenne ihn ja schon länger und war der Meinung, dass unserer Mannschaft ein anderer Spielertyp, nämlich so einer wie ihn Philipp Ochs verkörpert, gut tun würde. Er kann über die rechte Offensivseite kommen und hat Torabschlussgefahr. Nach etwas mehr als einer Woche ist er auch so langsam angekommen und konnte die ersten Erfolgserlebnisse sammeln. Im internen Testspiel ist ihm schon ein Treffer gelungen und auch gegen Baleares hatte er gute Aktionen. Unsere Spielweise kennt er schon aus Hoffenheim, insofern braucht er keine lange Eingewöhnungszeit. Auch ein wichtiger Aspekt bei einem Wintertransfer. Seine Mitspieler kennen ihn jetzt auch besser und haben, weil seine Qualitäten aufblitzen konnten, mehr Vertrauen in ihn.

    Der interne Test im Stadion von RCD Mallorca – ein Highlight?

    Eigentlich sollte es ja ein Test gegen einen externen Gegner werden. Der hätte ohnehin im Stadion stattgefunden, insofern war der Umzug nicht außerplanmäßig. Aber die Stadionatmosphäre hat sich noch einmal positiv auf die Trainingsleistung ausgewirkt, das hat man gesehen.

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