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WM 2026 - Herr Bert - 11-26-2025 Nach der umstrittenen Weltmeisterschaft 2022 in Katar findet die nächste Ausgabe des größten Fußballturniers der Welt in den USA, Kanada und Mexiko statt. Der kicker präsentiert einen Überblick Wann findet die WM 2026 statt? Die Weltmeisterschaft 2026 beginnt am 11. Juni mit dem Eröffnungsspiel und endet am 19. Juli mit dem Finale. Wo ist die Weltmeisterschaft 2026? Die Großveranstaltung im Sommer 2026 erstreckt sich über drei Länder. Neben den USA und Kanada ist Mexiko ebenfalls ein Austragungsstandort. Durch die enorme Größe der einzelnen Länder entstehen enorme Distanzen für die teilnehmenden Mannschaften. Die FIFA möchte dieses Problem lösen, indem die einzelnen Gruppen ausschließlich in einer Region spielen, um lange Reisen während des Spielbetriebs zu verhindern. Welche Neuerungen wird es geben? Weil bei der kommenden Weltmeisterschaft nicht mehr 32, sondern 48 Teams teilnehmen, gab die FIFA bekannt die Vorrunde in 16 Dreiergruppen austragen zu lassen. Diese Idee stieß auf enorme Kritik, der Hauptgrund war eine mögliche Wettbewerbsverzerrung. So könnten sich zwei Mannschaften aus einer Gruppe am letzten Spieltag der Vorrunde absprechen und ein Ergebnis erzielen, welches beiden weiterhilft. Der dritte Teilnehmer könnte in diesem Fall nichts unternehmen, weil er sportlich gar nicht eingreifen kann. Was ändert sich am WM-Modus? Stattdessen ruderte der Weltverband wieder zurück und legte sich im März 2023 auf die gewöhnlichen Vierergruppen fest, zwölf davon wird es geben. Dabei rücken die beiden Bestplatzierten jeder Gruppe direkt ins Sechzehntelfinale vor, wobei sich die acht besten Drittplatzierten ebenfalls für die K.-o.-Runde qualifizieren. In welchen Städten wird gespielt? Während in den USA am meisten gespielt wird, gibt es in Mexiko nur drei Spielorte, während in Kanada sogar nur zwei Stadien ausgewählt worden sind. USA: Atlanta, Boston, Dallas, Houston, Kansas City, Los Angeles, Miami, New York/New Jersey, Philadelphia, San Francisco Bay Area, Seattle Mexiko: Guadalajara, Mexiko City, Monterrey Kanada: Toronto, Vancouver Quelle: Kicker.de RE: WM 2026 - Herr Bert - 11-26-2025 RE: WM 2026 - Herr Bert - 12-05-2025 RE: WM 2026 - Herr Bert - 12-05-2025 Die FIFA hat zwar eine neue Regel eingeführt, um die Topnationen bei der WM 2026 möglichst lange voneinander fernzuhalten. Doch schon im Achtelfinale sind Topduelle möglich. Der DFB hat genaue Vorstellungen, welche Gruppen er sich bei der WM-Auslosung heute Abend (18 Uhr, LIVE! bei kicker) aus logistischen Gründen wünscht und welche eher nicht. Aber auch der Modus beim Turnier 2026 macht manche Gruppen attraktiver als andere. Weil erstmals 48 Mannschaften an einer WM teilnehmen, qualifizieren sich neben den Gruppenersten und -zweiten aller zwölf Gruppen auch die besten acht Gruppendritten für die K.-o.-Runde. Die Gefahr, zum dritten Mal hintereinander bereits nach der Vorrunde auszuscheiden, ist für die deutsche Nationalmannschaft also schon deshalb nicht allzu hoch. Nach dem womöglich gut machbaren Aufgalopp in der Gruppenphase hat es die K.-o.-Phase dann aber schnell in sich. Bereits im Achtelfinale und damit früher als bei vergangenen Turnieren können Gruppensieger direkt aufeinandertreffen (wobei es natürlich auch erstmals zwölf von ihnen gibt). Die Gruppen C, F, H und J bieten einen Vorteil Dem Turnierbaum zufolge stehen sich die Erstplatzierten der Gruppen E und I, D und G, A und L sowie B und K bereits im Achtelfinale gegenüber, sofern sie das Sechzehntelfinale überstehen. Die Sieger der Gruppen C, F, H und J können es dagegen frühestens im Viertelfinale mit einem anderen Gruppensieger zu tun bekommen. Auch für die DFB-Auswahl hätte es also sportlich womöglich einen Vorteil, in eine dieser vier Gruppen gelost zu werden. Dafür bekommen es die Sieger dieser vier Gruppen im Sechzehntelfinale definitiv mit einem Gruppenzweiten zu tun, während jene der Gruppen A, B, D, E, G, I, K und L zum Start der K.-o.-Runde erst mal auf einen Gruppendritten treffen werden. Allerdings hat die FIFA erstmals Vorkehrungen getroffen, damit die vier besten Teams der Weltrangliste möglichst lange voneinander ferngehalten werden. Spanien, Argentinien, Frankreich und England werden in vier unterschiedliche Äste des Turnierbaums gelost, Spanien und Argentinien sowie Frankreich und England zudem in unterschiedliche Hälften. Um sich auch tatsächlich bis zum Finale aus dem Weg zu gehen, müssen die Teams aber Gruppensieger werden. Anderenfalls winkt sogar schon im Sechzehntelfinale ein echter WM-Kracher. Quelle: Kicker.de RE: WM 2026 - Herr Bert - 12-06-2025 Das sind die deutschen Spiele: 14. Juni Deutschland – Curacao in Houston um 19 Uhr 20. Juni Deutschland – Elfenbeinküste in Toronto um 22 Uhr 25. Juni Ecuador – Deutschland in New York um 22 Uhr RE: WM 2026 - Herr Bert - 03-31-2026 Das Teilnehmerfeld bei der WM nimmt immer konkretere Züge an: Am Dienstag lösten etwa die letzten vier europäischen Teams ihr Ticket - Italien blieb dabei wieder einmal auf der Strecke. Die Türkei schaffte es indes ebenso wie Tschechien, Schweden und Bosnien. Die beiden WM-Endrunden 2018 in Russland und 2022 in Katar hatte die italienische Nationalmannschaft bereits verpasst - und wird nun auch beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko fehlen. Quelle und mehr: Kicker.de RE: WM 2026 - Herr Bert - 05-21-2026 Der deutsche WM-Kader im Überblick: Tor: Oliver Baumann (TSG Hoffenheim), Manuel Neuer (Bayern München), Alexander Nübel (VfB Stuttgart) Abwehr: Waldemar Anton (Borussia Dortmund), Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt), Joshua Kimmich (Bayern München), David Raum (RB Leipzig), Antonio Rüdiger (Real Madrid), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Jonathan Tah (Bayern München), Malick Thiaw (Newcastle United) Mittelfeld: Pascal Groß (Brighton & Hove Albion), Felix Nmecha (Borussia Dortmund), Aleksandar Pavlovic (Bayern München), Angelo Stiller (VfB Stuttgart), Leon Goretzka (Bayern München), Nadiem Amiri (FSV Mainz 05) Angriff: Maximilian Beier (Borussia Dortmund), Kai Havertz (FC Arsenal), Lennart Karl (Bayern München), Jamie Leweling (VfB Stuttgart), Jamal Musiala (Bayern München), Leroy Sané (Galatasaray Istanbul), Deniz Undav (VfB Stuttgart), Florian Wirtz (FC Liverpool), Nick Woltemade (Newcastle United) RE: WM 2026 - Herr Bert - 06-02-2026 Bei der WM 2026 wird es für Schiedsrichter wie Spieler einige Neuerungen geben. Dabei geht es vor allem um Zeitspiel und größeren Einfluss des VAR. Die Regeln und Neuerungen, mit denen die FIFA plant, im Überblick Kein Zeitspiel bei Abstößen und Einwürfen Bei Torhüter-Abschlägen oder -Abwürfen gilt seit der Saison 2025/26 die Acht-Sekunden-Regel, die nun sogar auf fünf Sekunden verkürzt wird. Verlässt der Ball nicht schnell genug die Hand, geht es mit einem Eckball für den Gegner weiter. Künftig soll dies auch bei Einwürfen gelten (bei Missachtung wechselt der Ballbesitz). Dabei liegt es im Ermessen der Schiedsrichter, wann sie den Countdown starten und sichtbar für den Spieler anzeigen. Um den Countdown zu starten, muss der Schiedsrichter nicht warten, bis der Spieler in Ballbesitz ist. Er kann auch anfangen zu zählen, wenn der Spieler "den Ball langsam holt", wenn er "den Einwurf an einer falschen Stelle ausführen will", oder "den Ball beim Abstoß falsch platziert". Zeitbegrenzung auch bei Auswechslungen Der ausgewechselte Spieler hat nur noch zehn Sekunden Zeit, um bei einer angezeigten Auswechslung das Feld zu verlassen. Hält sich dieser nicht daran, darf der für ihn vorgesehene Einwechselspieler erst auf den Platz, sobald es nach mindestens einer Minute eine weitere Spielunterbrechung gibt. Es könnte also auch deutlich länger dauern, bis das Team wieder vollzählig ist. Was ändert sich bei Verletzungspausen? Um auch bei Behandlungspausen das Zeitspiel zu unterbinden, muss ein behandelter Spieler den Platz für mindestens eine Minute verlassen. Ausgeklammert sind Verletzungen des Torwarts, nach einem Zusammenprall zwischen Keeper und Feldspieler oder zwischen mehreren Spielern eines Teams, schwere Verletzungen (etwa am Kopf) oder Verletzungen aufgrund eines Fouls, für das der Gegenspieler eine Gelbe oder Rote Karte sah. Wird im Zuge der Verletzung ein Elfmeter verhängt und der behandelte Spieler ist der Schütze, darf er ebenfalls sofort wieder rein, auch wenn keine persönliche Strafe des Gegenspielers verhängt wurde. Konsequenzen aus zwei Eklats Konsequenzen zieht die FIFA zudem aus zwei Vorfällen, die zu Jahresbeginn für Aufsehen gesorgt hatten: Nach dem Rassismus-Eklat um Benficas Gianluca Prestianni gegen Real Madrids Vinicius Junior und dem Protest der senegalesischen Mannschaft beim Finale des Afrika-Cups, die nach einer Schiedsrichter-Entscheidung zu ihren Ungunsten fast geschlossen den Platz verlassen hatte, gibt es fortan zwei neue Möglichkeiten für Schiedsrichter, eine Rote Karte zu zeigen. So können Spieler, wenn sie bei einer konfrontativen Auseinandersetzung wie einem Wortgefecht mit einem Gegenspieler ihren Mund bedecken, dafür künftig vom Platz gestellt werden. Verlassen Spieler aus Protest gegen eine Schiedsrichter-Entscheidung, sollen sie dafür ebenfalls mit einer Roten Karte belangt werden. Selbiges gilt für Team-Offizielle, die ihre Spieler zum Verlassen des Feldes bewegen wollen. VAR bekommt neue Zugriffsrechte Noch mehr VAR? Das dürfte gar nicht nach dem Geschmack vieler Fans sein. Im Falle eines Platzverweises nach Gelb-Rot darf jetzt die Korrektheit der zweiten Gelben Karte überprüft werden. Fehlentscheidungen bleiben damit aber weiterhin unvermeidbar, denn die erste Gelbe Karte kann nicht überprüft werden, sodass Gelb-Rot dann doch zu Unrecht gezückt werden könnte. Wird der falsche Spieler mit Gelb oder Rot bestraft, soll nicht mehr nur eingegriffen werden, wenn es sich um eine Verwechslung innerhalb des Teams handelt, sondern auch dann, wenn ein Spieler der falschen Mannschaft bestraft wurde. VAR darf sogar bei Eckbällen eingreifen Eindeutig falsche Eckstoßentscheidungen darf der VAR künftig korrigieren - vorausgesetzt, der falsch gegebene Eckball wird direkt vom VAR erkannt und vom Schiedsrichter korrigiert, ohne dass eine wesentliche Verzögerung entsteht. Der VAR soll also nicht jeden Eckstoß detektivisch überprüfen. Trinkpausen und Nachspielzeit Zudem soll es bei allen 104 Spielen je eine dreiminütige Trinkpause pro Hälfte geben. "Unabhängig vom Stadion, von einem etwaigen Dach und den Temperaturen", erklärte Turnierdirektor Manolo Zubiria. Damit wird es also erneut zu langen Nachspielzeiten kommen. Quelle: Kicker.de RE: WM 2026 - Hoffi65 - 06-03-2026 Viel wichtiger wäre, die endlose Diskussion zu verkürzen, bis der Schiri endlich seinen Hintern zum Monitor bewegt. Es sollte auch etwas bei Elfmeter-Entscheidungen getan werden. Das sind spielentscheidende Vorfälle und sollten in jedem Fall am Monitor gecheckt werden. RE: WM 2026 - Herr Bert - 06-03-2026 Grindsätzlich entscheidet der Feldschiedsrichter. Auch ob er sich die Bilder ansehen will. Wie der Name schon sagt, ist der VAR ein Assistent der im Zweifel zu Seite steht, aber in keinem Fall entscheidet. |