06-06-2026, 07:21 PM
In der Innenverteidigung ist noch großer Bedarf beim VfL Bochum. Ein Abgang bahnt sich an, ein 1860-Spieler weckt Interesse: Stand und Fahrplan.
Zwölf Abgänge stehen bereits fest beim VfL Bochum, vier Spieler hat der Zweitligist neu verpflichtet. Zehner Berkan Taz und der flexibel einsetzbare Angreifer Daniel Hanslik kommen für die Offensive, Enis Cokaj ist ein klassischer Abräumer auf der Sechs, Jean Manuel Mbom deckt mehrere Positionen ab als zentraler Mittelfeldmann (Sechser/Achter) und Rechtsverteidiger. Den aktuell größten Bedarf gibt es in der Innenverteidigung.
Philipp Strompf war bereits in der Vorsaison gesetzt, der Mentalitätsspieler soll mit seiner Wucht, Größe und Zweikampfstärke auch in der kommenden Saison eine gute Rolle spielen im Team von Trainer Uwe Rösler. Dagegen haben Kevin Vogt (Karriere-Ende) und Erhan Masovic (Ziel offen) den Klub verlassen.
Loosli-Zukunft ist weiterhin offen
Weiterhin offen ist, ob Noah Loosli bleibt. Der 29-Jährige hat wie berichtet seit Wochen ein Angebot vorliegen, sich aber immer noch nicht entschieden. Auch, weil er eher als Nummer dreidenn als Stammverteidiger eingeplant ist in den Kaderüberlegungen. In den nächsten ein, zwei Wochen soll eine endgültige Entscheidung fallen.
Kleine-Bekel soll erneut an St. Gallen ausgeliehen werden
Dagegen ist die Zukunft von Colin Kleine-Bekel nach unseren Informationen so gut wie geklärt. Der 23-Jährige spielte in der Rückrunde auf Leihbasis für den Schweizer Vizemeister und Pokalsieger FC St. Gallen, überzeugte als zentraler Mann einer Dreierkette, wo er seine Stärken am besten ausspielen kann. Da der VfL und Coach Rösler auf eine Viererkette setzen, soll der nach langer Verletzungspause im Sommer 2025 aus Kiel geholte Defensivmann keinen Kaderplatz 2026/27 besetzen.
Die Leihe beim FC St. Gallen war ein Erfolg - und soll für die kommende Saison fortgeführt werden. Die Gespräche sind weit fortgeschritten. Zuvor will der VfL nach unseren Informationen den Vertrag mit dem jungen Verteidiger um ein Jahr verlängern bis zum Sommer 2029.
Das Kalkül: Mit St. Gallen kämpft Kleine-Bekel um die Teilnahme an der Europa League, er könnte sich beim Schweizer Spitzenklub auch auf internationaler Bühne weiter entwickeln und empfehlen, seinen Marktwert steigern. Sein jetziger Kontrakt läuft bis zum Sommer 2028 und würde den VfL daher nach der kommenden Saison bei Transfergesprächen in eine deutlich schlechtere Verhandlungsposition bringen.
Gestandener Abwehrchef: Verpflichtung könnte noch dauern
Ohne Kleine-Bekel und Loosli sind noch drei Planstellen für die Innenverteidigung zu besetzen. Ein spielstarker Abwehrchef steht schon seit dem Winter ganz oben auf der Prioritätenliste, ein Schlüsseltransfer, der entsprechend kompliziert ist, allein schon aus Kostengründen und wegen starker Konkurrenz. Der VfL hat etliche Kandidaten im Blick, Gespräche laufen. Bis zu einem Vollzug aber, so hört man es, dürfte es noch etwas dauern, wohl über den Trainingsauftakt am 24. Juni (Leistungstests) hinaus.
Bochum will sich nicht treiben lassen, möglicherweise wird diese Position auch erst im August besetzt, wenn die Bundesligisten mehr Klarheit über ihre Kader haben. Auch Rösler hatte im Interview mit dieser Redaktion betont, dass zwei, drei Kaderplätze länger offen bleiben könnten, um am Ende der Transferphase noch bestmöglich zuschlagen zu können. Auch eine Leihe ist denkbar.
Ein bis zwei neue Verteidiger in den nächsten drei Wochen
Ein bis zwei neue Verteidiger aber sollen von Beginn an dabei sein, wenn Uwe Rösler mit seinem Team in die Vorbereitung startet, so der klare Plan des VfL. Mindestens ein junger Verteidiger soll zum Kader zählen, der aber auch schon reif genug ist, auf ordentliche Einsatzzeiten zu kommen. Die Liste der Kandidaten beim VfL ist lang, zahlreiche Gespräche haben bereits stattgefunden.
Schon lange Kontakt hält der VfL etwa mit dem jungen Serben Ahmed Hadzimujovic von FK Novi Pazar, der allerdings international umworben ist, auch von einigen zahlungskräftigen Klubs. Der 18-Jährige hat in der ersten serbischen Liga eine starke Saison hingelegt. Er gilt als Riesentalent, ist spielstark, schnell, für sein Alter robust, bringt Intensität und Aggressivität mit. Sein Marktwert ist laut transfermarkt.de jetzt sogar auf 3 Millionen Euro gestiegen.
Ablösesumme für jungen Serben ist ein Problem
Der VfL beschäftigt sich schon lange mit dem Spieler, Gespräche fanden statt. Bochum hätte sportlich betrachtet gute Karten, heißt es. Das Problem ist die Ablösesumme, die zumindest im niedrigen einstelligen Millionenbereich angesiedelt wäre. Auf Sicht könnte sich eine Verpflichtung lohnen, der 18-jährige serbische U19-Nationalspieler bringt viel Potenzial mit, seinen Marktwert noch deutlich zu steigern. Andererseits ist das Budget des VfL begrenzt, müssen noch etliche Positionen besetzt werden - auch mit Spielern, die sofort zum Stamm zählen sollen.
Sean Dulic vom TSV München 1860 rückt ins Visier - viel Konkurrenz
Es gibt etliche weitere Kandidaten. Die Topspieler der 3. Liga sichtet Bochum seit Monaten genau auf allen Positionen, im Fall von Berkan Taz (SC Verl) kam es zum Abschluss. Interesse hat der Zweitligist nach unseren Informationen auch an Sean Dulic. Der gerade erst 21 Jahre alt gewordene Innenverteidiger war Stammkraft bei seinem Jugendverein TSV München 1860. Sportlich würde er sehr gut passen ins Profil. Sean Dulic, dessen Marktwert laut transfermarkt.de auf 1,2 Millionen Euro geschätzt wird, ist beidfüßig, schnell, technisch versiert und zweikampfstark. Das TSV-Eigengewächs besticht mit exzellenten physischen Werten.
Die Löwen erhielten keine Lizenz für die 3. Liga, der Zwangsabstieg in die vierte Liga steht seit Mittwoch fest. Die meisten Spielerverträge gelten nicht für die 4. Liga. Auch Sean Dulic, dessen Kontrakt in der 3. Liga noch bis 2028 gelaufen wäre, ist nun ablösefrei auf dem Markt.
Perspektive auf Spielzeit - aber Konkurrenten können mehr zahlen
Damit erhöhen sich die Chancen für den VfL, weil er sich als gute Adresse für junge Spieler einen exzellenten Ruf erarbeitet hat in der vergangenen Saison. Allerdings ist die Konkurrenz groß, eine Verpflichtung gilt als schwierig. Dulic hat auch das Interesse unter anderem aus der Bundesliga und von finanzstarken Klubs aus dem Ausland geweckt.
Sean Dulic müsste sich für das Projekt VfL mit der Aussicht auf ordentlich Spielzeit entscheiden, wirtschaftlich kann Bochum nicht mithalten. Bis zu einer Entscheidung des Spielers wird es aufgrund der neuen Marktlage noch dauern.
Quelle: WAZ.de
Zwölf Abgänge stehen bereits fest beim VfL Bochum, vier Spieler hat der Zweitligist neu verpflichtet. Zehner Berkan Taz und der flexibel einsetzbare Angreifer Daniel Hanslik kommen für die Offensive, Enis Cokaj ist ein klassischer Abräumer auf der Sechs, Jean Manuel Mbom deckt mehrere Positionen ab als zentraler Mittelfeldmann (Sechser/Achter) und Rechtsverteidiger. Den aktuell größten Bedarf gibt es in der Innenverteidigung.
Philipp Strompf war bereits in der Vorsaison gesetzt, der Mentalitätsspieler soll mit seiner Wucht, Größe und Zweikampfstärke auch in der kommenden Saison eine gute Rolle spielen im Team von Trainer Uwe Rösler. Dagegen haben Kevin Vogt (Karriere-Ende) und Erhan Masovic (Ziel offen) den Klub verlassen.
Loosli-Zukunft ist weiterhin offen
Weiterhin offen ist, ob Noah Loosli bleibt. Der 29-Jährige hat wie berichtet seit Wochen ein Angebot vorliegen, sich aber immer noch nicht entschieden. Auch, weil er eher als Nummer dreidenn als Stammverteidiger eingeplant ist in den Kaderüberlegungen. In den nächsten ein, zwei Wochen soll eine endgültige Entscheidung fallen.
Kleine-Bekel soll erneut an St. Gallen ausgeliehen werden
Dagegen ist die Zukunft von Colin Kleine-Bekel nach unseren Informationen so gut wie geklärt. Der 23-Jährige spielte in der Rückrunde auf Leihbasis für den Schweizer Vizemeister und Pokalsieger FC St. Gallen, überzeugte als zentraler Mann einer Dreierkette, wo er seine Stärken am besten ausspielen kann. Da der VfL und Coach Rösler auf eine Viererkette setzen, soll der nach langer Verletzungspause im Sommer 2025 aus Kiel geholte Defensivmann keinen Kaderplatz 2026/27 besetzen.
Die Leihe beim FC St. Gallen war ein Erfolg - und soll für die kommende Saison fortgeführt werden. Die Gespräche sind weit fortgeschritten. Zuvor will der VfL nach unseren Informationen den Vertrag mit dem jungen Verteidiger um ein Jahr verlängern bis zum Sommer 2029.
Das Kalkül: Mit St. Gallen kämpft Kleine-Bekel um die Teilnahme an der Europa League, er könnte sich beim Schweizer Spitzenklub auch auf internationaler Bühne weiter entwickeln und empfehlen, seinen Marktwert steigern. Sein jetziger Kontrakt läuft bis zum Sommer 2028 und würde den VfL daher nach der kommenden Saison bei Transfergesprächen in eine deutlich schlechtere Verhandlungsposition bringen.
Gestandener Abwehrchef: Verpflichtung könnte noch dauern
Ohne Kleine-Bekel und Loosli sind noch drei Planstellen für die Innenverteidigung zu besetzen. Ein spielstarker Abwehrchef steht schon seit dem Winter ganz oben auf der Prioritätenliste, ein Schlüsseltransfer, der entsprechend kompliziert ist, allein schon aus Kostengründen und wegen starker Konkurrenz. Der VfL hat etliche Kandidaten im Blick, Gespräche laufen. Bis zu einem Vollzug aber, so hört man es, dürfte es noch etwas dauern, wohl über den Trainingsauftakt am 24. Juni (Leistungstests) hinaus.
Bochum will sich nicht treiben lassen, möglicherweise wird diese Position auch erst im August besetzt, wenn die Bundesligisten mehr Klarheit über ihre Kader haben. Auch Rösler hatte im Interview mit dieser Redaktion betont, dass zwei, drei Kaderplätze länger offen bleiben könnten, um am Ende der Transferphase noch bestmöglich zuschlagen zu können. Auch eine Leihe ist denkbar.
Ein bis zwei neue Verteidiger in den nächsten drei Wochen
Ein bis zwei neue Verteidiger aber sollen von Beginn an dabei sein, wenn Uwe Rösler mit seinem Team in die Vorbereitung startet, so der klare Plan des VfL. Mindestens ein junger Verteidiger soll zum Kader zählen, der aber auch schon reif genug ist, auf ordentliche Einsatzzeiten zu kommen. Die Liste der Kandidaten beim VfL ist lang, zahlreiche Gespräche haben bereits stattgefunden.
Schon lange Kontakt hält der VfL etwa mit dem jungen Serben Ahmed Hadzimujovic von FK Novi Pazar, der allerdings international umworben ist, auch von einigen zahlungskräftigen Klubs. Der 18-Jährige hat in der ersten serbischen Liga eine starke Saison hingelegt. Er gilt als Riesentalent, ist spielstark, schnell, für sein Alter robust, bringt Intensität und Aggressivität mit. Sein Marktwert ist laut transfermarkt.de jetzt sogar auf 3 Millionen Euro gestiegen.
Ablösesumme für jungen Serben ist ein Problem
Der VfL beschäftigt sich schon lange mit dem Spieler, Gespräche fanden statt. Bochum hätte sportlich betrachtet gute Karten, heißt es. Das Problem ist die Ablösesumme, die zumindest im niedrigen einstelligen Millionenbereich angesiedelt wäre. Auf Sicht könnte sich eine Verpflichtung lohnen, der 18-jährige serbische U19-Nationalspieler bringt viel Potenzial mit, seinen Marktwert noch deutlich zu steigern. Andererseits ist das Budget des VfL begrenzt, müssen noch etliche Positionen besetzt werden - auch mit Spielern, die sofort zum Stamm zählen sollen.
Sean Dulic vom TSV München 1860 rückt ins Visier - viel Konkurrenz
Es gibt etliche weitere Kandidaten. Die Topspieler der 3. Liga sichtet Bochum seit Monaten genau auf allen Positionen, im Fall von Berkan Taz (SC Verl) kam es zum Abschluss. Interesse hat der Zweitligist nach unseren Informationen auch an Sean Dulic. Der gerade erst 21 Jahre alt gewordene Innenverteidiger war Stammkraft bei seinem Jugendverein TSV München 1860. Sportlich würde er sehr gut passen ins Profil. Sean Dulic, dessen Marktwert laut transfermarkt.de auf 1,2 Millionen Euro geschätzt wird, ist beidfüßig, schnell, technisch versiert und zweikampfstark. Das TSV-Eigengewächs besticht mit exzellenten physischen Werten.
Die Löwen erhielten keine Lizenz für die 3. Liga, der Zwangsabstieg in die vierte Liga steht seit Mittwoch fest. Die meisten Spielerverträge gelten nicht für die 4. Liga. Auch Sean Dulic, dessen Kontrakt in der 3. Liga noch bis 2028 gelaufen wäre, ist nun ablösefrei auf dem Markt.
Perspektive auf Spielzeit - aber Konkurrenten können mehr zahlen
Damit erhöhen sich die Chancen für den VfL, weil er sich als gute Adresse für junge Spieler einen exzellenten Ruf erarbeitet hat in der vergangenen Saison. Allerdings ist die Konkurrenz groß, eine Verpflichtung gilt als schwierig. Dulic hat auch das Interesse unter anderem aus der Bundesliga und von finanzstarken Klubs aus dem Ausland geweckt.
Sean Dulic müsste sich für das Projekt VfL mit der Aussicht auf ordentlich Spielzeit entscheiden, wirtschaftlich kann Bochum nicht mithalten. Bis zu einer Entscheidung des Spielers wird es aufgrund der neuen Marktlage noch dauern.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."