Vor 8 Stunden
Der VfL Bochum liefert sich zum Ende des Trainingslagers in Österreich ein heißes Duell mit Werder Bremen. So bewertet Stürmer Philipp Hofmann die brenzligste Situation.
Mit sommerlichen Temperaturen waren für die Spieler des VfL Bochum die Testspiel-Bedingungen zum Abschluss ihres Trainingslagers noch gut umschrieben. Für einen Akteur des SV Werder Bremen, der dem klassentieferen Zweitligisten vor dessen Abreise aus Zell am Ziller eine 0:2-Niederlage zufügte, war es im Zillertal aber offenbar deutlich zu heiß. Nachdem Alessandro Crimaldi sich in einem Zweikampf Felix Agu unsanft von hinten vorgenommen hatte, brannten beim Bremer die Sicherungen durch. Die Folge: Rudelbildung auf dem Rasen, VfL-Coach Uwe Rösler betrat selbigen, um die Gemüter zu beruhigen, dazu einige Verwarnungen. Und sonst? Mehr heiße Luft, logisch bei diesen äußeren Umständen.
Bochum und Werder mit Rudelbildung: Als Crimaldi von hinten Agu angeht
„Crimaldi foult ihn von hinten, dann ist Agut kurz durchgedreht“, schilderte Bochums Stürmer Philipp Hofmann im Nachgang die Genese einer körperlichen Auseinandersetzung, wie man sie in Vorbereitungspartien häufiger zu sehen bekommt. „Ich glaube“, führte der 33 Jahre alte Routinier weiter aus, „allen war heute sehr heiß, da kochen schon mal die Emotionen hoch. Aber es hat sich ja schnell alles beruhigt.“ Jean Manuel Mbom war seinem Teamkollegen Crimaldi zur Hilfe gekommen, der Austausch von Freundlichkeiten endete für ihn wie für den Bremer Agu mit der Gelben Karte. „Das war ein mentaler und körperlicher Test für uns“, bilanzierte Hofmann die zweimal 60 Minuten gegen den Bundesligisten. „Uns wurde alles abverlangt, aber wir haben auch gut dagegengehalten.“
Auch VfL-Trainer Uwe Rösler wollte die Szene nach einer knappen Dreiviertelstunde nicht überbewerten, wenngleich es ihm komisch vorkam, warum sich einige Bremer so echauffierten. „Ich habe Crimaldi eigentlich nur eine positive Ansage gemacht. Ein, zwei Bremern haben sich aufgeregt – das ist nun mal so, insgesamt lief das Spiel fair ab.“
Abwehrfehler vor Gegentoren, aber große Zuversicht für Saisonstart
Trotz der ersten Niederlage in der Vorbereitung auf die neue Zweitliga-Saison konnten die Bochumer zufrieden die Heimreise ins Ruhrgebiet antreten. „In den ersten 60 Minuten waren wir absolut auf Augenhöhe“, analysierte Hofmann und nannte das 0:2 einen super Test. Insgesamt hatten zwei Abwehrfehler für die Gegentore durch Paul Erevbenagie (38.) und Salim Musah gesorgt. Noch mal Hofmann: „Wir haben heute gesehen, was uns fehlt. Daran können wir in den nächsten zwei Wochen noch arbeiten.“ Der VfL Bochum bestreitet am Freitag, 7. August (20.30 Uhr), das große Saisoneröffnungsspiel gegen Hertha BSC.
Für diese Begegnung zeigt sich auch Uwe Rösler zuversichtlich. „Die ersten 60 Minuten waren für mich gut, das habe ich der Mannschaft auch gesagt. Da haben wir gegen einen besseren Gegner an die anderen Leistungen von zuletzt angeknüpft“, so der 57-Jährige, dem die Offensivaktionen von Alessandro Crimaldi besonders zugesagt haben. In der zweiten Stunde Spielzeit hätte man jedoch in puncto Dynamik Unterschiede gesehen, auch wenn der VfL durch Samuel Bamba (112.) „das Tor hätte machen können. Aber insgesamt ist das Niveau beider Teams in den letzten 30 Minuten ein bisschen heruntergegangen.“ Eine Leistungssteigerung sei es daher im Vergleich zu den vorangegangenen Tests nicht gewesen, dafür „waren die Abläufe nicht so rund“. Bis Hertha BSC an die Castroper Straße kommt, sind aber auch noch ein paar Tage Zeit.
Quelle: WAZ.de
Mit sommerlichen Temperaturen waren für die Spieler des VfL Bochum die Testspiel-Bedingungen zum Abschluss ihres Trainingslagers noch gut umschrieben. Für einen Akteur des SV Werder Bremen, der dem klassentieferen Zweitligisten vor dessen Abreise aus Zell am Ziller eine 0:2-Niederlage zufügte, war es im Zillertal aber offenbar deutlich zu heiß. Nachdem Alessandro Crimaldi sich in einem Zweikampf Felix Agu unsanft von hinten vorgenommen hatte, brannten beim Bremer die Sicherungen durch. Die Folge: Rudelbildung auf dem Rasen, VfL-Coach Uwe Rösler betrat selbigen, um die Gemüter zu beruhigen, dazu einige Verwarnungen. Und sonst? Mehr heiße Luft, logisch bei diesen äußeren Umständen.
Bochum und Werder mit Rudelbildung: Als Crimaldi von hinten Agu angeht
„Crimaldi foult ihn von hinten, dann ist Agut kurz durchgedreht“, schilderte Bochums Stürmer Philipp Hofmann im Nachgang die Genese einer körperlichen Auseinandersetzung, wie man sie in Vorbereitungspartien häufiger zu sehen bekommt. „Ich glaube“, führte der 33 Jahre alte Routinier weiter aus, „allen war heute sehr heiß, da kochen schon mal die Emotionen hoch. Aber es hat sich ja schnell alles beruhigt.“ Jean Manuel Mbom war seinem Teamkollegen Crimaldi zur Hilfe gekommen, der Austausch von Freundlichkeiten endete für ihn wie für den Bremer Agu mit der Gelben Karte. „Das war ein mentaler und körperlicher Test für uns“, bilanzierte Hofmann die zweimal 60 Minuten gegen den Bundesligisten. „Uns wurde alles abverlangt, aber wir haben auch gut dagegengehalten.“
Auch VfL-Trainer Uwe Rösler wollte die Szene nach einer knappen Dreiviertelstunde nicht überbewerten, wenngleich es ihm komisch vorkam, warum sich einige Bremer so echauffierten. „Ich habe Crimaldi eigentlich nur eine positive Ansage gemacht. Ein, zwei Bremern haben sich aufgeregt – das ist nun mal so, insgesamt lief das Spiel fair ab.“
Abwehrfehler vor Gegentoren, aber große Zuversicht für Saisonstart
Trotz der ersten Niederlage in der Vorbereitung auf die neue Zweitliga-Saison konnten die Bochumer zufrieden die Heimreise ins Ruhrgebiet antreten. „In den ersten 60 Minuten waren wir absolut auf Augenhöhe“, analysierte Hofmann und nannte das 0:2 einen super Test. Insgesamt hatten zwei Abwehrfehler für die Gegentore durch Paul Erevbenagie (38.) und Salim Musah gesorgt. Noch mal Hofmann: „Wir haben heute gesehen, was uns fehlt. Daran können wir in den nächsten zwei Wochen noch arbeiten.“ Der VfL Bochum bestreitet am Freitag, 7. August (20.30 Uhr), das große Saisoneröffnungsspiel gegen Hertha BSC.
Für diese Begegnung zeigt sich auch Uwe Rösler zuversichtlich. „Die ersten 60 Minuten waren für mich gut, das habe ich der Mannschaft auch gesagt. Da haben wir gegen einen besseren Gegner an die anderen Leistungen von zuletzt angeknüpft“, so der 57-Jährige, dem die Offensivaktionen von Alessandro Crimaldi besonders zugesagt haben. In der zweiten Stunde Spielzeit hätte man jedoch in puncto Dynamik Unterschiede gesehen, auch wenn der VfL durch Samuel Bamba (112.) „das Tor hätte machen können. Aber insgesamt ist das Niveau beider Teams in den letzten 30 Minuten ein bisschen heruntergegangen.“ Eine Leistungssteigerung sei es daher im Vergleich zu den vorangegangenen Tests nicht gewesen, dafür „waren die Abläufe nicht so rund“. Bis Hertha BSC an die Castroper Straße kommt, sind aber auch noch ein paar Tage Zeit.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."