03-10-2024, 10:19 PM
Nach sechs Bundesliga-Spielen in Folge ohne Sieg konnte Freiburg am Sonntag in Bochum wieder dreifach punkten. Beim 2:1 stach Angreifer Gregoritsch mit einem Tor und einer Vorlage heraus.
VfL-Coach Thomas Letsch nahm nach der 1:4-Niederlage gegen Leipzig vier Veränderungen an seiner Startelf vor. Stammkeeper Riemann war nach Gelbsperre zurück und ersetzte Luthe (verletzt). Zudem begannen Masovic, Oermann und Förster für Loosli, Wittek (beide Bank) und Bero (Knieprobleme).
Gästecoach Trainer Christian Streich tauschte nach dem 1:0-Sieg gegen West Ham in der Europa League dagegen nur einmal: Gregoritsch spielte für Höler (Bank). Makengo (krank) und Weißhaupt (angeschlagen) standen nicht im Kader. Klar war, dass der SC auch in der Bundesliga wieder ein Erfolgserlebnis einfahren wollte, denn Freiburg wartete in der Bundesliga seit sechs Spielen auf einen Sieg (zwei Remis, vier Niederlagen).
Eggestein bringt SC in Führung
Es entwickelte sich eine erste Hälfte, in der sich viel im Mittelfeld abspielte, klare Torchancen waren absolute Mangelware. Bochums Defensivmann Schlotterbeck versprühte mal einen Hauch von Gefahr, seinen Distanzschuss parierte aber Atubolu (13.). Auf der Gegenseite bekam Doan mal einen freien Abschluss im Strafraum, machte daraus allerdings viel zu wenig, VfL-Keeper Riemann hatte keine Mühe (24.).
Zwar lag ein Tor nicht in der Luft, dennoch ging der Sport-Club aus dem Nichts in Führung: Gegoritsch legte im Strafraum klasse ab für Eggestein, der mit Hilfe des linken Innenpfostens traf (36.). Der VfL suchte eine schnelle Antwort und hätte in der 39. Minute gerne einen Elfmeter gehabt, aber Ginters Halten gegen Broschinski reichte Schiedsrichter Fritz nicht. Da Stöger kurz vor der Pause zu ungenau geköpft hatte (45.+2), ging es mit dem 1:0 für die Gäste in die Kabinen.
Gregoritsch trifft, Ordets antwortet
Bochum kam mit Hofmann für den angeschlagenen Oermann aus der Kabine - und musste das 0:2 schlucken: Eine starke Flanke von Doan köpfte Gregoritsch aus kurzer Distanz ein (53.). Eiskalt von den Gästen, aber auch sehr schwach verteidigt vom VfL. Bochum schüttelte sich kurz - und schlug nach einem Standard zurück: Stögers Ecke verlängerte Ordets am Fünfereck zum 1:2 ins linke obere Eck (62.).
Die Bochumer wollten anschließend nachlegen, nur im letzten Drittel fehlte meist die Genauigkeit im Pass oder Abschluss. Die Freiburger machten es clever, verteidigten defensiv kompakt und schafften es immer wieder, sich auch offensiv zu zeigen. Es dauerte bis in die Schlussphase, ehe es noch eine Chance zum Ausgleich gab, aber Schlotterbeck köpfte freistehend nach einer Ecke knapp drüber (90.). Den Rest verteidigte Freiburg gut weg und brachte das 2:1 über die Zeit, der erste Dreier nach zuvor sechs Bundesliga-Spielen ohne Sieg.
Und wie geht es weiter? Die Bochumer spielen am kommenden Samstag in Mainz (15.30 Uhr). Der SCF muss am Donnerstag zum Rückspiel bei West Ham (18.45 Uhr).
Quelle: Kicker.de
VfL-Coach Thomas Letsch nahm nach der 1:4-Niederlage gegen Leipzig vier Veränderungen an seiner Startelf vor. Stammkeeper Riemann war nach Gelbsperre zurück und ersetzte Luthe (verletzt). Zudem begannen Masovic, Oermann und Förster für Loosli, Wittek (beide Bank) und Bero (Knieprobleme).
Gästecoach Trainer Christian Streich tauschte nach dem 1:0-Sieg gegen West Ham in der Europa League dagegen nur einmal: Gregoritsch spielte für Höler (Bank). Makengo (krank) und Weißhaupt (angeschlagen) standen nicht im Kader. Klar war, dass der SC auch in der Bundesliga wieder ein Erfolgserlebnis einfahren wollte, denn Freiburg wartete in der Bundesliga seit sechs Spielen auf einen Sieg (zwei Remis, vier Niederlagen).
Eggestein bringt SC in Führung
Es entwickelte sich eine erste Hälfte, in der sich viel im Mittelfeld abspielte, klare Torchancen waren absolute Mangelware. Bochums Defensivmann Schlotterbeck versprühte mal einen Hauch von Gefahr, seinen Distanzschuss parierte aber Atubolu (13.). Auf der Gegenseite bekam Doan mal einen freien Abschluss im Strafraum, machte daraus allerdings viel zu wenig, VfL-Keeper Riemann hatte keine Mühe (24.).
Zwar lag ein Tor nicht in der Luft, dennoch ging der Sport-Club aus dem Nichts in Führung: Gegoritsch legte im Strafraum klasse ab für Eggestein, der mit Hilfe des linken Innenpfostens traf (36.). Der VfL suchte eine schnelle Antwort und hätte in der 39. Minute gerne einen Elfmeter gehabt, aber Ginters Halten gegen Broschinski reichte Schiedsrichter Fritz nicht. Da Stöger kurz vor der Pause zu ungenau geköpft hatte (45.+2), ging es mit dem 1:0 für die Gäste in die Kabinen.
Gregoritsch trifft, Ordets antwortet
Bochum kam mit Hofmann für den angeschlagenen Oermann aus der Kabine - und musste das 0:2 schlucken: Eine starke Flanke von Doan köpfte Gregoritsch aus kurzer Distanz ein (53.). Eiskalt von den Gästen, aber auch sehr schwach verteidigt vom VfL. Bochum schüttelte sich kurz - und schlug nach einem Standard zurück: Stögers Ecke verlängerte Ordets am Fünfereck zum 1:2 ins linke obere Eck (62.).
Die Bochumer wollten anschließend nachlegen, nur im letzten Drittel fehlte meist die Genauigkeit im Pass oder Abschluss. Die Freiburger machten es clever, verteidigten defensiv kompakt und schafften es immer wieder, sich auch offensiv zu zeigen. Es dauerte bis in die Schlussphase, ehe es noch eine Chance zum Ausgleich gab, aber Schlotterbeck köpfte freistehend nach einer Ecke knapp drüber (90.). Den Rest verteidigte Freiburg gut weg und brachte das 2:1 über die Zeit, der erste Dreier nach zuvor sechs Bundesliga-Spielen ohne Sieg.
Und wie geht es weiter? Die Bochumer spielen am kommenden Samstag in Mainz (15.30 Uhr). Der SCF muss am Donnerstag zum Rückspiel bei West Ham (18.45 Uhr).
Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."