01-24-2026, 03:30 PM
Sechs Spieler des VfL Bochum sind mit vier Gelben Karten vorbelastet. In Elversberg will Uwe Rösler keine Rücksicht aufs Schalke-Derby nehmen.
Die Liste wird immer länger, und sie liest sich inzwischen bedrohlich. Mats Pannewig, Philipp Hofmann, Maximilian Wittek, Philipp Strompf, Farid Alfa-Ruprecht und Kjell Wätjen stehen vor dem Spiel bei der SV Elversberg (Sonntag, 13.30 Uhr/Sky) jeweils bei vier Gelben Karten. Bis auf Wätjen sind derzeit allesamt Stammspieler. Eine drohende Sperre ausgerechnet im Derby gegen den FC Schalke 04? Es wäre so etwas wie der schlimmstmögliche Fall. Wenngleich Trainer Uwe Rösler betonte, er habe ja momentan auf einigen Positionen die Qual der Wahl.
Was also tun? Spieler bewusst schonen? Sie herausnehmen aus der Startelf, um bloß nichts für das Spiel gegen den Reviernachbarn zu riskieren? „Wir sind nicht in der Lage, sechs Spieler zu schonen“, sagte der Cheftrainer am Freitagmittag auf der obligatorischen Pressekonferenz. Damit würde man auch den exakt 1504 Gästefans, die am Sonntagmorgen den Weg ins Saarland auf sich nehmen werden, nicht gerecht, so Rösler. „Das nächste Spiel ist das Wichtigste. Es zählt nur Elversberg.“
Rösler will Dzeko noch nicht zum Thema machen
So hielt er es übrigens auch beim derzeit alles bestimmenden Thema in der Zweiten Bundesliga. Den Transfer von Edin Dzeko zum FC Schalke hatte natürlich auch Rösler registriert, wollte dem Stürmer aber noch nicht zu viel Aufmerksamkeit zukommen lassen. „Er ist ein super Strafraumstürmer, ist kopfballstark. Ich weiß nicht, wie viele Tore er gemacht hat. Er hat eine unglaubliche Karriere“, sagte er zwar. Aber: „Darüber können wir uns nächste Woche unterhalten.“
Voller Fokus auf Elversberg. Das wird auch nötig sein. Die Saarländer sind mit fünf Siegen und drei Unentschieden in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen und stehen auf dem zweiten Tabellenplatz. Sie haben die meisten Tore erzielt (33) und bei nur 18 Gegentoren die beste Tordifferenz aller Zweitligisten.
Allerdings: Topstürmer Younes Ebnoutalib (12 Treffer) ist im Winter zu Eintracht Frankfurt gewechselt. „Er war der Schlüsselspieler“, sagte Rösler. Ein Vorteil sei es aber nicht direkt für den VfL. „Die Mannschaft ist eingespielt, hat die Prinzipien über Jahre verinnerlicht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das auffangen können.“ Dies auch, weil die SVE mit David Mokwa (21) einen Hochbegabten von der TSG Hoffenheim holte als Ersatz für den Ex-Torjäger.
Rakneberg schon eine Option?
Gibt es beim VfL Wechsel in der Startelf? Immerhin hätte Rösler auf der einen oder anderen Position durchaus Optionen. Etwa auf der des Linksverteidigers. Anfang Januar kam Mikkel Rakneberg aus Norwegen, um Konkurrenz für Wittek zu schaffen. Unter der Woche trainierte der 23-Jährige mit der vermeintlichen Start-Verteidigung. Ein Anzeichen für einen Wechsel? So wollte Rösler es nicht definiert wissen. „Die neuen Spieler haben sich sehr gut integriert, machen die anderen Spieler auch besser. Wenn du neue Spieler reinbringst, kommt eine neue Energie rein. Das ist ein Effekt, den Mikkel gebracht hat. Er ist gekommen, um Minuten zu bekommen, und bekommt sie auch.“ Auch schon in Elversberg? Dann liefe Wittek auch nicht Gefahr, das Schalke-Derby zu verpassen.
Quelle: WAZ.de
Die Liste wird immer länger, und sie liest sich inzwischen bedrohlich. Mats Pannewig, Philipp Hofmann, Maximilian Wittek, Philipp Strompf, Farid Alfa-Ruprecht und Kjell Wätjen stehen vor dem Spiel bei der SV Elversberg (Sonntag, 13.30 Uhr/Sky) jeweils bei vier Gelben Karten. Bis auf Wätjen sind derzeit allesamt Stammspieler. Eine drohende Sperre ausgerechnet im Derby gegen den FC Schalke 04? Es wäre so etwas wie der schlimmstmögliche Fall. Wenngleich Trainer Uwe Rösler betonte, er habe ja momentan auf einigen Positionen die Qual der Wahl.
Was also tun? Spieler bewusst schonen? Sie herausnehmen aus der Startelf, um bloß nichts für das Spiel gegen den Reviernachbarn zu riskieren? „Wir sind nicht in der Lage, sechs Spieler zu schonen“, sagte der Cheftrainer am Freitagmittag auf der obligatorischen Pressekonferenz. Damit würde man auch den exakt 1504 Gästefans, die am Sonntagmorgen den Weg ins Saarland auf sich nehmen werden, nicht gerecht, so Rösler. „Das nächste Spiel ist das Wichtigste. Es zählt nur Elversberg.“
Rösler will Dzeko noch nicht zum Thema machen
So hielt er es übrigens auch beim derzeit alles bestimmenden Thema in der Zweiten Bundesliga. Den Transfer von Edin Dzeko zum FC Schalke hatte natürlich auch Rösler registriert, wollte dem Stürmer aber noch nicht zu viel Aufmerksamkeit zukommen lassen. „Er ist ein super Strafraumstürmer, ist kopfballstark. Ich weiß nicht, wie viele Tore er gemacht hat. Er hat eine unglaubliche Karriere“, sagte er zwar. Aber: „Darüber können wir uns nächste Woche unterhalten.“
Voller Fokus auf Elversberg. Das wird auch nötig sein. Die Saarländer sind mit fünf Siegen und drei Unentschieden in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen und stehen auf dem zweiten Tabellenplatz. Sie haben die meisten Tore erzielt (33) und bei nur 18 Gegentoren die beste Tordifferenz aller Zweitligisten.
Allerdings: Topstürmer Younes Ebnoutalib (12 Treffer) ist im Winter zu Eintracht Frankfurt gewechselt. „Er war der Schlüsselspieler“, sagte Rösler. Ein Vorteil sei es aber nicht direkt für den VfL. „Die Mannschaft ist eingespielt, hat die Prinzipien über Jahre verinnerlicht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das auffangen können.“ Dies auch, weil die SVE mit David Mokwa (21) einen Hochbegabten von der TSG Hoffenheim holte als Ersatz für den Ex-Torjäger.
Rakneberg schon eine Option?
Gibt es beim VfL Wechsel in der Startelf? Immerhin hätte Rösler auf der einen oder anderen Position durchaus Optionen. Etwa auf der des Linksverteidigers. Anfang Januar kam Mikkel Rakneberg aus Norwegen, um Konkurrenz für Wittek zu schaffen. Unter der Woche trainierte der 23-Jährige mit der vermeintlichen Start-Verteidigung. Ein Anzeichen für einen Wechsel? So wollte Rösler es nicht definiert wissen. „Die neuen Spieler haben sich sehr gut integriert, machen die anderen Spieler auch besser. Wenn du neue Spieler reinbringst, kommt eine neue Energie rein. Das ist ein Effekt, den Mikkel gebracht hat. Er ist gekommen, um Minuten zu bekommen, und bekommt sie auch.“ Auch schon in Elversberg? Dann liefe Wittek auch nicht Gefahr, das Schalke-Derby zu verpassen.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."