01-27-2026, 07:13 PM
Edin Dzekos Debütshow gegen Lautern hat die Massen verzückt, mit Dejan Ljubicic sendet der Zweitliga-Tabellenführer direkt das nächste Attacke-Signal. Gleichzeitig wissen die Schalker, dass sie ihre gravierenden spielerischen Mängel in den Griff bekommen müssen.
Mit einem kreativen Video hat Schalke 04 am Dienstag die Verpflichtung von Dejan Ljubicic bekanntgegeben. Zu Beginn des 24-sekündigen Clips wird der Neue von niemand Geringerem als dem Mann angekündigt, der seit Tagen die Schlagzeilen auf Schalke bestimmt. "Schalker, hier kommt der Nächste", sagt Edin Dzeko in die Kamera, um Ljubicic scheinbar den Ball in den Fuß zu werfen.
Das nächste Attacke-Signal
Ljubicics Transfer ist das nächste Attacke-Signal der Königsblauen. Mit dem Ex-Kölner und Dzeko versprechen sie sich einen unbedingt notwendigen und für den Aufstieg unabdingbaren Schub für die Offensive.
Ljubicic soll als zentrale Figur - etwa auf der Doppelzehn neben Kapitän Kenan Karaman oder auch als Impulsgeber in Dzekos Schatten - die entscheidenden Bälle liefern und gleichzeitig dafür sorgen, dass weder das aggressive Pressing noch das Tempo auf Seiten der Gelsenkirchener leiden. Dzeko muss zwingend in Szene gesetzt werden.
Dass der Bosnier als einer der weltweit torgefährlichsten Spieler der vergangenen Jahre eine außergewöhnliche Art hat, mit der Kugel umzugehen, bewies er auf Anhieb bei seinem inklusive Nachspielzeit rund 30-minütigen Einsatz gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:2). Abgesehen von seinem fantastischen Treffer zum 1:2-Anschluss ließ der 39-Jährige in mehreren Momenten seine Klasse aufblitzen. Wie er antizipiert, die Bälle physisch stark festmacht oder sie technisch perfekt mit dem ersten Kontakt weiterleitet und darüber hinaus die Gegner beschäftigt und bindet, ist ein Genuss.
Trainer-Kritik an Porath
Allerdings hat der Hype um Dzeko eine weitere schwache spielerische Leistung der Schalker übertüncht. Auch im Fokus stand dabei Finn Porath, der als Vertreter des verletzten Vitalie Becker auf der linken Seite keine gute Figur abgab und im Nachgang von Trainer Miron Muslic dafür öffentlich sein Fett weg bekam.
"Es kommt ein 60-Meter-Diagonalball, und ich schaffe es trotzdem nicht, mit meiner Grundposition so zu stehen, dass ich die innere Linie zum Tor zumache. Das ist auf der linken Seite schlecht verteidigt", schimpfte Muslic später. Klarer Adressat: Porath.
Auch das Offensivspiel ließ wieder einmal sehr zu wünschen übrig. Es wurden kaum gescheite Bälle in den Gefahrenbereich des Gegners geschlagen, weder aus dem Spiel heraus noch bei Standards. Zuvor in Berlin hatte sich Schalke in 90 Minuten keine einzige Torchance erspielt, gegen Lautern gab es bis zur 58. Minute nur eine einzige gute Gelegenheit, als Hasan Kurucay nach 13 Minuten mit einem eigentlich perfekt platzierten Kopfball am bravourös parierenden Torwart Julian Krahl scheiterte.
Zudem hinterließ die Abwehr abermals einen löchrigen Eindruck, wie schon in den drei Zu-null-Partien zuvor gegen Hertha BSC (0:0), Fortuna Düsseldorf (2:0) und den 1. FC Nürnberg (1:0). Da kassierte Schalke auch deshalb jeweils kein Gegentor, weil auf Loris Karius Verlass war. Das Jahr klang zwischenzeitlich aus mit dem 1:2 in Braunschweig. Im ersten Heimspiel dieses Jahres wurden Defensivfehler zweimal durch den eingewechselten Lauterer Torjäger Ivan Prtajin bestraft.
Kurucay gesperrt
In beiden Fällen mit in der Verlosung war Innenverteidiger Kurucay, auf den Muslic am kommenden Samstag in Bochum definitiv verzichten muss. Kurucay sah gegen Lautern seine fünfte Gelbe Karte. Für den gesperrten Abwehrspieler könnte der junge Felipe Sanchez links einspringen.
Quelle: Kicker.de
Mit einem kreativen Video hat Schalke 04 am Dienstag die Verpflichtung von Dejan Ljubicic bekanntgegeben. Zu Beginn des 24-sekündigen Clips wird der Neue von niemand Geringerem als dem Mann angekündigt, der seit Tagen die Schlagzeilen auf Schalke bestimmt. "Schalker, hier kommt der Nächste", sagt Edin Dzeko in die Kamera, um Ljubicic scheinbar den Ball in den Fuß zu werfen.
Das nächste Attacke-Signal
Ljubicics Transfer ist das nächste Attacke-Signal der Königsblauen. Mit dem Ex-Kölner und Dzeko versprechen sie sich einen unbedingt notwendigen und für den Aufstieg unabdingbaren Schub für die Offensive.
Ljubicic soll als zentrale Figur - etwa auf der Doppelzehn neben Kapitän Kenan Karaman oder auch als Impulsgeber in Dzekos Schatten - die entscheidenden Bälle liefern und gleichzeitig dafür sorgen, dass weder das aggressive Pressing noch das Tempo auf Seiten der Gelsenkirchener leiden. Dzeko muss zwingend in Szene gesetzt werden.
Dass der Bosnier als einer der weltweit torgefährlichsten Spieler der vergangenen Jahre eine außergewöhnliche Art hat, mit der Kugel umzugehen, bewies er auf Anhieb bei seinem inklusive Nachspielzeit rund 30-minütigen Einsatz gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:2). Abgesehen von seinem fantastischen Treffer zum 1:2-Anschluss ließ der 39-Jährige in mehreren Momenten seine Klasse aufblitzen. Wie er antizipiert, die Bälle physisch stark festmacht oder sie technisch perfekt mit dem ersten Kontakt weiterleitet und darüber hinaus die Gegner beschäftigt und bindet, ist ein Genuss.
Trainer-Kritik an Porath
Allerdings hat der Hype um Dzeko eine weitere schwache spielerische Leistung der Schalker übertüncht. Auch im Fokus stand dabei Finn Porath, der als Vertreter des verletzten Vitalie Becker auf der linken Seite keine gute Figur abgab und im Nachgang von Trainer Miron Muslic dafür öffentlich sein Fett weg bekam.
"Es kommt ein 60-Meter-Diagonalball, und ich schaffe es trotzdem nicht, mit meiner Grundposition so zu stehen, dass ich die innere Linie zum Tor zumache. Das ist auf der linken Seite schlecht verteidigt", schimpfte Muslic später. Klarer Adressat: Porath.
Auch das Offensivspiel ließ wieder einmal sehr zu wünschen übrig. Es wurden kaum gescheite Bälle in den Gefahrenbereich des Gegners geschlagen, weder aus dem Spiel heraus noch bei Standards. Zuvor in Berlin hatte sich Schalke in 90 Minuten keine einzige Torchance erspielt, gegen Lautern gab es bis zur 58. Minute nur eine einzige gute Gelegenheit, als Hasan Kurucay nach 13 Minuten mit einem eigentlich perfekt platzierten Kopfball am bravourös parierenden Torwart Julian Krahl scheiterte.
Zudem hinterließ die Abwehr abermals einen löchrigen Eindruck, wie schon in den drei Zu-null-Partien zuvor gegen Hertha BSC (0:0), Fortuna Düsseldorf (2:0) und den 1. FC Nürnberg (1:0). Da kassierte Schalke auch deshalb jeweils kein Gegentor, weil auf Loris Karius Verlass war. Das Jahr klang zwischenzeitlich aus mit dem 1:2 in Braunschweig. Im ersten Heimspiel dieses Jahres wurden Defensivfehler zweimal durch den eingewechselten Lauterer Torjäger Ivan Prtajin bestraft.
Kurucay gesperrt
In beiden Fällen mit in der Verlosung war Innenverteidiger Kurucay, auf den Muslic am kommenden Samstag in Bochum definitiv verzichten muss. Kurucay sah gegen Lautern seine fünfte Gelbe Karte. Für den gesperrten Abwehrspieler könnte der junge Felipe Sanchez links einspringen.
Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."