02-18-2026, 12:38 PM
Koji Miyoshi fehlt beim Heimspiel des VfL Bochum gegen den 1. FC Nürnberg. Trainer Uwe Rösler hat etliche Alternativen: fünf Varianten.
Koji Miyoshi blühte in den vergangenen drei Spielen auf beim VfL Bochum. Gegen Schalke und in Münster erzielte er wichtige Tore. Gegen Paderborn haderte er mit seinen Abschlüssen, zeigte dennoch eine gute Leistung. Allerdings kassierte der 28-Jährige nach einem taktischen Foul seine fünfte Gelbe Karte in dieser Saison. Damit fehlt der quirlige Japaner beim Heimspiel gegen Nürnberg an diesem Freitag (18.30 Uhr/Sky).
Miyoshi agierte zuletzt auf dem rechten Flügel, rückte dabei oft ins Zentrum und in den Strafraum ein. Zwischen den Linien agierte er teilweise brillant. Die meisten Angriffe liefen über die linke Seite mit dem sicherlich gesetzten Gerrit Holtmann, der dann den einlaufenden Miyoshi oder Stoßstürmer Philipp Hofmann mit Flanken fütterte. Wer ersetzt Miyoshi? „Es gibt mehrere Optionen“, sagte Trainer Uwe Rösler. Fünf Varianten.
Callum Marshall hat sich empfohlen
Option eins. Callum Marshall kehrt in die Startelf zurück. Der Nordire saß gegen Paderborn überraschend auf der Bank, wurde für Miyoshi dann nach gut 60 Minuten eingewechselt. Zunächst spielte er positionsgetreu rechts, nach der Auswechslung von Francis Onyeka zentral. Der 21-jährige Winterzugang, ausgeliehen von West Ham United, überzeugte bisher in allen Partien mit viel Einsatz, Balleroberungen, starken Pässen, Abschlüssen und Torgefahr. Allerdings zeigte er seine beiden Topleistungen mit etlichen präzisen Pässen in die Spitze gegen Schalke und in Münster, als er von Beginn an spielte – als Zehner bzw. hängende Spitze.
Neue Rolle für Francis Onyeka
Option zwei. Daher könnte Marshall auch die Rolle von Francis Onyeka übernehmen. Der 18-Jährige ist unter Rösler gesetzt, bewies sein Allround-Talent als einzige Spitze, als Zehner, als Sechser. Der Leihspieler von Leverkusen ist mit sieben Toren Bochums bester Torschütze, spielstark und spielintelligent. Rösler könnte Nürnberg damit überraschen, dass sein zentraler potenzieller Unterschiedsspieler eine weitere Rolle ein- und annimmt: als rechter (Halb-)Flügel. Auch Rösler sieht Marshall eher zentral als außen, wie er bereits kurz nach seiner Ankunft im Januar sagte.
Kjell Wätjen lauert auf seine Chance
Option drei. Kjell Wätjen erhält seine Chance. Der seit dieser Woche 20-Jährige legte zuletzt in Elversberg los, konnte – wie fast das gesamte Team – im Saarland nicht überzeugen. Zweimal blieb er ohne Einsatz, gegen Paderborn übernahm er als Joker den rechten Flügel in der Schlussviertelstunde und bereitete die letzte Großchance von Maximilian Wittek vor.
Wätjen ist allerdings von Haus aus eher ein Zentrumsspieler, auch wenn er als linker Flügelstürmer im Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart seine bisher beste Saisonleistung zeigte. Für den Leihspieler vom BVB sprechen unter anderem seine Laufstärke, seine Intensität, während er im (Tempo-) Dribbling gegenüber den Konkurrenten eher abfällt.
Auch Kwarteng ist ein „Pocketspieler“
Option vier. Wie Wätjen und Miyoshi ist auch Moritz-Broni Kwarteng ein „Pocketspieler“, wie Trainer Uwe Rösler sagte. Also ein offensiver Mittelfeldmann, der zwischen Flügel und Zentrum pendelt, oft in den Halbräumen aktiv ist. Kwarteng ist technisch hoch veranlagt, beherrscht das Dribbling auf engem Raum, ähnelt vom Profil wohl am ehesten Miyoshi. Allerdings konnte Kwarteng, der den hohen Erwartungen in Bochum auch unter Uwe Rösler noch hinterherhinkt, bei seinem Startelf-Comeback zu Jahresbeginn gegen Darmstadt nicht überzeugen. Er kam danach nur noch in Münster zum Einsatz und setzte auch in den letzten 30 Minuten bei den Preußen keine größeren Akzente.
Alfa-Ruprecht bringt Tempo ins Spiel
Option fünf. Mit Farid Alfa-Ruprecht käme ein anderer Spielertyp als Miyoshi in die Partie, er wäre „die geradlinige Option“, so Rösler. Der 19-Jährige ist ähnlich wie Holtmann ein Linienspieler, der von seinem Tempo lebt. Lange Zeit erhielt der Leihspieler von Bayer Leverkusen das Vertrauen von Rösler, besetzte zu Jahresbeginn, als Holtmann verletzt fehlte, den linken Flügel, nachdem er im Vorjahr stets über die rechte Seite angegriffen hatte.
Nur gegen Darmstadt aber setzte Alfa-Ruprecht seine Geschwindigkeit gewinnbringend ein. In Elversberg und gegen Schalke agierte er schwach, hatte defensiv große Probleme, spielte in Münster nur kurz und gegen Paderborn gar nicht.
Eine Rolle bei Röslers Überlegungen spielen letztlich auch die Alternativen auf der Bank. Die eingewechselten Spieler können entscheidend sein, sagte er neulich. Wer gegen Nürnberg beginnt, „hängt von der Ausrichtung ab“, sagte Rösler am Montag und betonte: „Ich habe im Spiel immer gute Möglichkeiten zu reagieren, weil wir unterschiedliche Profile haben.“
Quelle: WAZ.de
Koji Miyoshi blühte in den vergangenen drei Spielen auf beim VfL Bochum. Gegen Schalke und in Münster erzielte er wichtige Tore. Gegen Paderborn haderte er mit seinen Abschlüssen, zeigte dennoch eine gute Leistung. Allerdings kassierte der 28-Jährige nach einem taktischen Foul seine fünfte Gelbe Karte in dieser Saison. Damit fehlt der quirlige Japaner beim Heimspiel gegen Nürnberg an diesem Freitag (18.30 Uhr/Sky).
Miyoshi agierte zuletzt auf dem rechten Flügel, rückte dabei oft ins Zentrum und in den Strafraum ein. Zwischen den Linien agierte er teilweise brillant. Die meisten Angriffe liefen über die linke Seite mit dem sicherlich gesetzten Gerrit Holtmann, der dann den einlaufenden Miyoshi oder Stoßstürmer Philipp Hofmann mit Flanken fütterte. Wer ersetzt Miyoshi? „Es gibt mehrere Optionen“, sagte Trainer Uwe Rösler. Fünf Varianten.
Callum Marshall hat sich empfohlen
Option eins. Callum Marshall kehrt in die Startelf zurück. Der Nordire saß gegen Paderborn überraschend auf der Bank, wurde für Miyoshi dann nach gut 60 Minuten eingewechselt. Zunächst spielte er positionsgetreu rechts, nach der Auswechslung von Francis Onyeka zentral. Der 21-jährige Winterzugang, ausgeliehen von West Ham United, überzeugte bisher in allen Partien mit viel Einsatz, Balleroberungen, starken Pässen, Abschlüssen und Torgefahr. Allerdings zeigte er seine beiden Topleistungen mit etlichen präzisen Pässen in die Spitze gegen Schalke und in Münster, als er von Beginn an spielte – als Zehner bzw. hängende Spitze.
Neue Rolle für Francis Onyeka
Option zwei. Daher könnte Marshall auch die Rolle von Francis Onyeka übernehmen. Der 18-Jährige ist unter Rösler gesetzt, bewies sein Allround-Talent als einzige Spitze, als Zehner, als Sechser. Der Leihspieler von Leverkusen ist mit sieben Toren Bochums bester Torschütze, spielstark und spielintelligent. Rösler könnte Nürnberg damit überraschen, dass sein zentraler potenzieller Unterschiedsspieler eine weitere Rolle ein- und annimmt: als rechter (Halb-)Flügel. Auch Rösler sieht Marshall eher zentral als außen, wie er bereits kurz nach seiner Ankunft im Januar sagte.
Kjell Wätjen lauert auf seine Chance
Option drei. Kjell Wätjen erhält seine Chance. Der seit dieser Woche 20-Jährige legte zuletzt in Elversberg los, konnte – wie fast das gesamte Team – im Saarland nicht überzeugen. Zweimal blieb er ohne Einsatz, gegen Paderborn übernahm er als Joker den rechten Flügel in der Schlussviertelstunde und bereitete die letzte Großchance von Maximilian Wittek vor.
Wätjen ist allerdings von Haus aus eher ein Zentrumsspieler, auch wenn er als linker Flügelstürmer im Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart seine bisher beste Saisonleistung zeigte. Für den Leihspieler vom BVB sprechen unter anderem seine Laufstärke, seine Intensität, während er im (Tempo-) Dribbling gegenüber den Konkurrenten eher abfällt.
Auch Kwarteng ist ein „Pocketspieler“
Option vier. Wie Wätjen und Miyoshi ist auch Moritz-Broni Kwarteng ein „Pocketspieler“, wie Trainer Uwe Rösler sagte. Also ein offensiver Mittelfeldmann, der zwischen Flügel und Zentrum pendelt, oft in den Halbräumen aktiv ist. Kwarteng ist technisch hoch veranlagt, beherrscht das Dribbling auf engem Raum, ähnelt vom Profil wohl am ehesten Miyoshi. Allerdings konnte Kwarteng, der den hohen Erwartungen in Bochum auch unter Uwe Rösler noch hinterherhinkt, bei seinem Startelf-Comeback zu Jahresbeginn gegen Darmstadt nicht überzeugen. Er kam danach nur noch in Münster zum Einsatz und setzte auch in den letzten 30 Minuten bei den Preußen keine größeren Akzente.
Alfa-Ruprecht bringt Tempo ins Spiel
Option fünf. Mit Farid Alfa-Ruprecht käme ein anderer Spielertyp als Miyoshi in die Partie, er wäre „die geradlinige Option“, so Rösler. Der 19-Jährige ist ähnlich wie Holtmann ein Linienspieler, der von seinem Tempo lebt. Lange Zeit erhielt der Leihspieler von Bayer Leverkusen das Vertrauen von Rösler, besetzte zu Jahresbeginn, als Holtmann verletzt fehlte, den linken Flügel, nachdem er im Vorjahr stets über die rechte Seite angegriffen hatte.
Nur gegen Darmstadt aber setzte Alfa-Ruprecht seine Geschwindigkeit gewinnbringend ein. In Elversberg und gegen Schalke agierte er schwach, hatte defensiv große Probleme, spielte in Münster nur kurz und gegen Paderborn gar nicht.
Eine Rolle bei Röslers Überlegungen spielen letztlich auch die Alternativen auf der Bank. Die eingewechselten Spieler können entscheidend sein, sagte er neulich. Wer gegen Nürnberg beginnt, „hängt von der Ausrichtung ab“, sagte Rösler am Montag und betonte: „Ich habe im Spiel immer gute Möglichkeiten zu reagieren, weil wir unterschiedliche Profile haben.“
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
