02-19-2026, 07:33 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02-19-2026, 07:38 PM von Herr Bert.)
Trotz ungemütlicher Wetterprognose sieht Trainer Uwe Rösler für den VfL Bochum Vorteile. Vor allem das Offensivspiel könnte profitieren.
Die Wetteraussichten für Freitagabend in Bochum dürften den einen oder anderen Fan erschaudern lassen. Rund sieben Grad, Nieselregen und Wind. Gemeinhin würde man dies wohl als eklig bezeichnen. Für manch einen könnte es auch längst vergessene Erinnerungen wecken an Zweitliga-Spiele des VfL Bochum, bei denen sich nur knapp 10.000 Fans bei solch einem Wetter an einem Freitagabend ins Ruhrstadion verirrten und die spielerischen Leistungen zu wünschen übrig ließen.
Doch für Uwe Rösler ist alles anders. Für den gebürtigen Sachse, der in Skandinavien und England ganz andere Wetterverhältnisse erlebt hat, ist Regen fast ein Segen. Zwar schränkte er am Donnerstagmittag auf der Pressekonferenz ein: „Wir müssen abwarten, wie der Platz bespielbar sein wird.“ Ergänzte dann aber: „Hoffentlich besser als am Wochenende.“ Am vergangenen Sonntag gegen den SC Paderborn war der Rasen nämlich so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass er im Vorfeld der Partie nicht gewässert werden konnte. Der Platz war „stumpf“, wie es im Fußballersprech heißt.
VfL Bochum spielt in der Offensive immer stärker
Wenn der 1. FC Nürnberg am Freitagabend im Ruhrstadion gastiert (18.30 Uhr, Sky) wird dies mit Sicherheit nicht der Fall sein. Ein Vorteil für den VfL? Wenn es nach Rösler geht, in jedem Fall. Dann könnten seine Spieler das ohnehin inzwischen sehr ordentlich vorgetragene Offensivspiel noch besser ausleben. Wenn die technisch starken Spieler wie Cajetan Lenz, Mats Pannewig oder Francis Onyeka den Ball flach schnell rotieren lassen können und nicht auf der Hut sein müssen, dass er hoppelt, dürften auch die Nürnberger vor Probleme gestellt werden.
„Unsere Motivation ist klar, wir wollen gewinnen und Nürnberg mit reinziehen“, sagte Rösler. „Wenn wir gewinnen, ist Nürnberg hinter uns.“ Gegen den direkten Konkurrenten im Tabellenmittelfeld ist ein Sieg schon fast Pflicht, wenn man den Abstand auf die Abstiegsränge betrachtet. Gerade einmal fünf Punkte Vorsprung haben die Bochumer auf den Relegationsrang, sieben auf einen direkten Abstiegsplatz. Und das, obwohl die Mannschaft unter Rösler seit Wochen teils ansehnlichen Fußball spielt. Doch zu wenige Siege sprangen bislang dabei herum.
Rösler übt Selbstkritik
„Wir beweihräuchern uns nicht mit den Punkten, der Spielweise und den Daten“, sagte Rösler am Donnerstag selbstkritisch. „Wir sind hier, um Siege nach Hause zu fahren. Insofern müssen wir in der täglichen Arbeit die positiven Sachen weiter verstärken und an den Defiziten – der Effizienz – arbeiten.“ In der vergangenen Woche sei dies gut gelungen, so der Eindruck des 57-Jährigen.
Auch, weil die VfL-Profis im Dauerregen von Bochum ihre technischen Fähigkeiten in den wenigen Einheiten in einer kurzen Woche zur Schau stellen konnten. „So lange wir unsere Prinzipien umsetzen, werden wir gegen jeden Gegner konkurrenzfähig sein“, sagte Rösler daher zuversichtlich. „Wir müssen am Optimum arbeiten. Im Training und am Wochenende. Desto mehr Spiele werden wir gewinnen.“ Klingt so, als müssten sich die Nürnberger nicht nur aufgrund der Wetterverhältnisse am Freitag warm anziehen.
Quelle: WAZ.de
Die Wetteraussichten für Freitagabend in Bochum dürften den einen oder anderen Fan erschaudern lassen. Rund sieben Grad, Nieselregen und Wind. Gemeinhin würde man dies wohl als eklig bezeichnen. Für manch einen könnte es auch längst vergessene Erinnerungen wecken an Zweitliga-Spiele des VfL Bochum, bei denen sich nur knapp 10.000 Fans bei solch einem Wetter an einem Freitagabend ins Ruhrstadion verirrten und die spielerischen Leistungen zu wünschen übrig ließen.
Doch für Uwe Rösler ist alles anders. Für den gebürtigen Sachse, der in Skandinavien und England ganz andere Wetterverhältnisse erlebt hat, ist Regen fast ein Segen. Zwar schränkte er am Donnerstagmittag auf der Pressekonferenz ein: „Wir müssen abwarten, wie der Platz bespielbar sein wird.“ Ergänzte dann aber: „Hoffentlich besser als am Wochenende.“ Am vergangenen Sonntag gegen den SC Paderborn war der Rasen nämlich so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass er im Vorfeld der Partie nicht gewässert werden konnte. Der Platz war „stumpf“, wie es im Fußballersprech heißt.
VfL Bochum spielt in der Offensive immer stärker
Wenn der 1. FC Nürnberg am Freitagabend im Ruhrstadion gastiert (18.30 Uhr, Sky) wird dies mit Sicherheit nicht der Fall sein. Ein Vorteil für den VfL? Wenn es nach Rösler geht, in jedem Fall. Dann könnten seine Spieler das ohnehin inzwischen sehr ordentlich vorgetragene Offensivspiel noch besser ausleben. Wenn die technisch starken Spieler wie Cajetan Lenz, Mats Pannewig oder Francis Onyeka den Ball flach schnell rotieren lassen können und nicht auf der Hut sein müssen, dass er hoppelt, dürften auch die Nürnberger vor Probleme gestellt werden.
„Unsere Motivation ist klar, wir wollen gewinnen und Nürnberg mit reinziehen“, sagte Rösler. „Wenn wir gewinnen, ist Nürnberg hinter uns.“ Gegen den direkten Konkurrenten im Tabellenmittelfeld ist ein Sieg schon fast Pflicht, wenn man den Abstand auf die Abstiegsränge betrachtet. Gerade einmal fünf Punkte Vorsprung haben die Bochumer auf den Relegationsrang, sieben auf einen direkten Abstiegsplatz. Und das, obwohl die Mannschaft unter Rösler seit Wochen teils ansehnlichen Fußball spielt. Doch zu wenige Siege sprangen bislang dabei herum.
Rösler übt Selbstkritik
„Wir beweihräuchern uns nicht mit den Punkten, der Spielweise und den Daten“, sagte Rösler am Donnerstag selbstkritisch. „Wir sind hier, um Siege nach Hause zu fahren. Insofern müssen wir in der täglichen Arbeit die positiven Sachen weiter verstärken und an den Defiziten – der Effizienz – arbeiten.“ In der vergangenen Woche sei dies gut gelungen, so der Eindruck des 57-Jährigen.
Auch, weil die VfL-Profis im Dauerregen von Bochum ihre technischen Fähigkeiten in den wenigen Einheiten in einer kurzen Woche zur Schau stellen konnten. „So lange wir unsere Prinzipien umsetzen, werden wir gegen jeden Gegner konkurrenzfähig sein“, sagte Rösler daher zuversichtlich. „Wir müssen am Optimum arbeiten. Im Training und am Wochenende. Desto mehr Spiele werden wir gewinnen.“ Klingt so, als müssten sich die Nürnberger nicht nur aufgrund der Wetterverhältnisse am Freitag warm anziehen.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."