02-23-2026, 01:19 AM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02-23-2026, 01:21 AM von Herr Bert.)
Dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte rettet der VfL Bochum beim 1:1 gegen Nürnberg einen Punkt. Unsere Einzelkritik.
Der VfL Bochum bleibt im zehnten Spiel in Folge ohne Niederlage, holt aber zum siebten Mal in den letzten acht Partien nur ein Remis. Onyeka bleibt beim Elfmeter nervenstark, sichert das 1:1 gegen Nürnberg. Die Einzelkritik.
TIMO HORN: Der Torwart musste zu Beginn zwar nicht mit Paraden eingreifen, weil Nürnberg das Zielwasser fehlte. Horn war aber als Kapitän und Scharfmacher seiner Vorderleute, die zu zögerlich und schlecht postiert agierten, umgehend gefordert. Am 0:1 machtlos, parierte er einen Kopfball, packte am Schluss noch einmal sicher zu. Häufiger musste er sich nicht auszeichnen. Note: 3
LEANDRO MORGALLA (bis 17.): Der 21-Jährige zeigte früh an, dass es nicht weitergehen konnte, bei seiner Auswechslung fasste er sich an die Brust. Für ihn kam Oliver Olsen. Damit fehlte bereits der vierte Spieler aus der Startelf der vergangenen Woche. Ohne Note.
ERHAN MASOVIC: Ende Oktober in Kiel stand der 27-Jährige zuletzt in der Startelf. Rund vier Monate später gab der Serbe nach zuvor nur zwei Kurzeinsätzen sein Comeback, weil Philipp Strompf wegen einer Gelb-Sperre fehlte. Der rechte Innenverteidiger musste sich anfangs finden, biss sich aber in die Partie, zeigte gute Duelle gegen Grimaldi, kam mit Zomas Tempo allerdings nicht mit. Rettete per Grätsche gegen Justvans Schuss (62.) nach einem der zahlreichen Konter. Note: 3,5
NOAH LOOSLI: Der Schweizer übernahm die linke Seite der Innenverteidigung für Strompf, hatte zunächst viel Mühe mit den variabel agierenden Gästen, kam wie Lenz und Masovic beim 0:1 nicht hinterher. Nach rund 20 Minuten aber stabilisierte sich der Schweizer, führte den Defensivverbund und die Restverteidigung mit dem Selbstvertrauen eines Stammspielers. Note: 3
MAXIMILIAN WITTEK (bis 83.): Der Linksverteidiger hatte wie der gesamte VfL zunächst große Probleme mit den schnellen, technisch versierten Nürnbergern. So zerrte er Zoma am Trikot, bis der fiel, und sah zurecht seine fünfte Gelbe Karte (23.). Damit fehlt Wittek am Freitag in Düsseldorf. Wittek trieb das Spiel nach der Pause an, hielt seine Seite fortan schadlos. Note: 3,5
CAJETAN LENZ (bis 83.): Der junge Sechser hielt die Nürnberger zentral zwar meist weit genug weg von der gefährlichen Zone, doch im Aufbau gab es erneut neben Licht - starken Diagonalbällen - auch Schatten mit ein paar Fehlpässen zu viel und zunächst schwacher Zweikampfquote. Nach dem Wechsel attackierte Lenz deutlich höher, spielte mutiger, bissiger, präsenter, zeigte viel Herz. Note: 3,5
MATS PANNEWIG: Der laufstarke 21-Jährige zeigte zwar gewohnt viel Einsatz, lief aber oft hinterher, kam zu spät gegen Nzingoula und Co., gewann im ersten Abschnitt nur 45 Prozent seiner Zweikämpfe und agierte fehlerhaft im Spiel mit Ball. Er mühte sich um Durchstöße, ermöglichte dem FCN aber mit einem Ballverlust auch eine dicke Konterchance zum 2:0. Note: 4
FRANCIS ONYEKA: Den Allrounder, der zentral schon fast alle Positionen gespielt hat, schickte Uwe Rösler diesmal auf die rechte Angriffsseite, weil Koji Miyoshi gesperrt fehlte und er Marshall zentral postierte. Onyeka kam aber nicht ins Spiel, offenbarte auch defensiv Schwächen. Nach der Pause zeigte er sich stark verbessert mit guten Antritten und Drehungen, rückte energischer und viel häufiger ein. Er initiierte Marshalls Chance, die zum Elfmeter führte. Den verwandelte der 18-Jährige sicher - sein achter Saisontreffer. Note: 3
CALLUM MARSHALL: Der Nordire hat es schnell zu einem Publikumsliebling geschafft, durfte zentral hinter Hofmann ran, was ihm deutlich besser liegt als eine Rolle außen. Der 21-Jährige war gleich an allen offensiven Momenten beteiligt, hatte per Kopf und sattem Distanzschuss die ersten Chancen, schickte Alfa-Ruprecht präzise steil. Wich nach der Pause öfter nach links aus, bereitete viele Torszenen vor, holte den Handelfmeter mit einem Drehschuss heraus, bekam Szenenapplaus für eine gewonnene Grätsche. Aus dem Zentrum heraus kam nicht so viel wie zuletzt. Note: 2,5
FARID ALFA-RUPRECHT (bis 61.): Der 19-Jährige rückte für Gerrit Holtmann, der beim Warm-Up am Vormittag über Oberschenkel-Probleme klagte und daher kurzfristig ausfiel, ebenso wie Ersatz-Mittelfeldmann Marcel Sobottka übrigens (krank), weshalb die Jungprofis Alessandro Crimaldi und Kacper Koscierski in den Kader aufrückten. Alfa-Ruprecht feierte damit sein Startelf-Comeback nach drei Partien auf der Bank, sollte nach misslungenen Aktionen den Kopf oben halten, wie Rösler neulich meinte. Das war nötig nach mehreren technischen Problemen gleich zu Beginn, ehe er mit einer guten Flanke die erste Chance des VfL vorbereitete (13.). Danach: das alte Leid. Alfa-Ruprecht konnte aus seinem Tempo gegen van der Hitz letztlich wenig machen, weil ihm fußballerisch noch viel fehlt. Sein Fehlpass auf Pannewig leitete das 0:1 ein. Bezeichnend: Seine Rückgabe statt Torschuss nach einem Freistoß zum möglichen 1:1 (56.). Note: 5,5
PHILIPP HOFMANN: Das Spiel lief in der ersten Halbzeit am Stoßstürmer vorbei, es kamen kaum Bälle an. Seine erste Szene hatte der zuletzt formstarke Routinier in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs, als er nach einem Kopfball die Hand von Gruber traf. Doch nach VAR-Eingriff stand fest: Hofmann stand im Abseits, daher gab es keinen Elfmeter. In der zweiten Halbzeit war er besser in der Partie mit einigen guten Pässen, beschäftigte die Club-Abwehr mit seiner Wucht. Er scheiterte mit starker Volleyabnahme an Torwart Reichert (69.). Note: 3,5
17. Minute: Oliver Olsen kam früh für den angeschlagenen Morgalla. Der dänische Winterzugang setzte körperlich Zeichen, agierte robust, hatte defensiv aber auch einige Probleme - und verlor vor dem 0:1 den von hinten einlaufenden Torschützen Mohamed Ali Zoma komplett aus den Augen. Spielte mit zunehmender Zeit stabiler, kann nach vorne sicherlich noch mehr Impulse setzen. Note: 4
61. Minute: Moritz-Broni Kwarteng kam für Alfa-Ruprecht. Er belebte die linke Seite sofort, brachte frischen Schwung, leitete die Chance ein, die zum Handelfmeter führte. Note: 2,5
83. Minute: Mikkel Rakneberg kam für Wittek. Ohne Note.83. Minute: Matus Bero ersetzte Lenz und feierte damit sein Comeback in diesem Jahr nach langer Verletzungspause. Ohne Note.
83. Minute: Matus Bero ersetzte Lenz und feierte damit sein Comeback in diesem Jahr nach langer Verletzungspause. Ohne Note.
Quelle: WAZ.de
Der VfL Bochum bleibt im zehnten Spiel in Folge ohne Niederlage, holt aber zum siebten Mal in den letzten acht Partien nur ein Remis. Onyeka bleibt beim Elfmeter nervenstark, sichert das 1:1 gegen Nürnberg. Die Einzelkritik.
TIMO HORN: Der Torwart musste zu Beginn zwar nicht mit Paraden eingreifen, weil Nürnberg das Zielwasser fehlte. Horn war aber als Kapitän und Scharfmacher seiner Vorderleute, die zu zögerlich und schlecht postiert agierten, umgehend gefordert. Am 0:1 machtlos, parierte er einen Kopfball, packte am Schluss noch einmal sicher zu. Häufiger musste er sich nicht auszeichnen. Note: 3
LEANDRO MORGALLA (bis 17.): Der 21-Jährige zeigte früh an, dass es nicht weitergehen konnte, bei seiner Auswechslung fasste er sich an die Brust. Für ihn kam Oliver Olsen. Damit fehlte bereits der vierte Spieler aus der Startelf der vergangenen Woche. Ohne Note.
ERHAN MASOVIC: Ende Oktober in Kiel stand der 27-Jährige zuletzt in der Startelf. Rund vier Monate später gab der Serbe nach zuvor nur zwei Kurzeinsätzen sein Comeback, weil Philipp Strompf wegen einer Gelb-Sperre fehlte. Der rechte Innenverteidiger musste sich anfangs finden, biss sich aber in die Partie, zeigte gute Duelle gegen Grimaldi, kam mit Zomas Tempo allerdings nicht mit. Rettete per Grätsche gegen Justvans Schuss (62.) nach einem der zahlreichen Konter. Note: 3,5
NOAH LOOSLI: Der Schweizer übernahm die linke Seite der Innenverteidigung für Strompf, hatte zunächst viel Mühe mit den variabel agierenden Gästen, kam wie Lenz und Masovic beim 0:1 nicht hinterher. Nach rund 20 Minuten aber stabilisierte sich der Schweizer, führte den Defensivverbund und die Restverteidigung mit dem Selbstvertrauen eines Stammspielers. Note: 3
MAXIMILIAN WITTEK (bis 83.): Der Linksverteidiger hatte wie der gesamte VfL zunächst große Probleme mit den schnellen, technisch versierten Nürnbergern. So zerrte er Zoma am Trikot, bis der fiel, und sah zurecht seine fünfte Gelbe Karte (23.). Damit fehlt Wittek am Freitag in Düsseldorf. Wittek trieb das Spiel nach der Pause an, hielt seine Seite fortan schadlos. Note: 3,5
CAJETAN LENZ (bis 83.): Der junge Sechser hielt die Nürnberger zentral zwar meist weit genug weg von der gefährlichen Zone, doch im Aufbau gab es erneut neben Licht - starken Diagonalbällen - auch Schatten mit ein paar Fehlpässen zu viel und zunächst schwacher Zweikampfquote. Nach dem Wechsel attackierte Lenz deutlich höher, spielte mutiger, bissiger, präsenter, zeigte viel Herz. Note: 3,5
MATS PANNEWIG: Der laufstarke 21-Jährige zeigte zwar gewohnt viel Einsatz, lief aber oft hinterher, kam zu spät gegen Nzingoula und Co., gewann im ersten Abschnitt nur 45 Prozent seiner Zweikämpfe und agierte fehlerhaft im Spiel mit Ball. Er mühte sich um Durchstöße, ermöglichte dem FCN aber mit einem Ballverlust auch eine dicke Konterchance zum 2:0. Note: 4
FRANCIS ONYEKA: Den Allrounder, der zentral schon fast alle Positionen gespielt hat, schickte Uwe Rösler diesmal auf die rechte Angriffsseite, weil Koji Miyoshi gesperrt fehlte und er Marshall zentral postierte. Onyeka kam aber nicht ins Spiel, offenbarte auch defensiv Schwächen. Nach der Pause zeigte er sich stark verbessert mit guten Antritten und Drehungen, rückte energischer und viel häufiger ein. Er initiierte Marshalls Chance, die zum Elfmeter führte. Den verwandelte der 18-Jährige sicher - sein achter Saisontreffer. Note: 3
CALLUM MARSHALL: Der Nordire hat es schnell zu einem Publikumsliebling geschafft, durfte zentral hinter Hofmann ran, was ihm deutlich besser liegt als eine Rolle außen. Der 21-Jährige war gleich an allen offensiven Momenten beteiligt, hatte per Kopf und sattem Distanzschuss die ersten Chancen, schickte Alfa-Ruprecht präzise steil. Wich nach der Pause öfter nach links aus, bereitete viele Torszenen vor, holte den Handelfmeter mit einem Drehschuss heraus, bekam Szenenapplaus für eine gewonnene Grätsche. Aus dem Zentrum heraus kam nicht so viel wie zuletzt. Note: 2,5
FARID ALFA-RUPRECHT (bis 61.): Der 19-Jährige rückte für Gerrit Holtmann, der beim Warm-Up am Vormittag über Oberschenkel-Probleme klagte und daher kurzfristig ausfiel, ebenso wie Ersatz-Mittelfeldmann Marcel Sobottka übrigens (krank), weshalb die Jungprofis Alessandro Crimaldi und Kacper Koscierski in den Kader aufrückten. Alfa-Ruprecht feierte damit sein Startelf-Comeback nach drei Partien auf der Bank, sollte nach misslungenen Aktionen den Kopf oben halten, wie Rösler neulich meinte. Das war nötig nach mehreren technischen Problemen gleich zu Beginn, ehe er mit einer guten Flanke die erste Chance des VfL vorbereitete (13.). Danach: das alte Leid. Alfa-Ruprecht konnte aus seinem Tempo gegen van der Hitz letztlich wenig machen, weil ihm fußballerisch noch viel fehlt. Sein Fehlpass auf Pannewig leitete das 0:1 ein. Bezeichnend: Seine Rückgabe statt Torschuss nach einem Freistoß zum möglichen 1:1 (56.). Note: 5,5
PHILIPP HOFMANN: Das Spiel lief in der ersten Halbzeit am Stoßstürmer vorbei, es kamen kaum Bälle an. Seine erste Szene hatte der zuletzt formstarke Routinier in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs, als er nach einem Kopfball die Hand von Gruber traf. Doch nach VAR-Eingriff stand fest: Hofmann stand im Abseits, daher gab es keinen Elfmeter. In der zweiten Halbzeit war er besser in der Partie mit einigen guten Pässen, beschäftigte die Club-Abwehr mit seiner Wucht. Er scheiterte mit starker Volleyabnahme an Torwart Reichert (69.). Note: 3,5
17. Minute: Oliver Olsen kam früh für den angeschlagenen Morgalla. Der dänische Winterzugang setzte körperlich Zeichen, agierte robust, hatte defensiv aber auch einige Probleme - und verlor vor dem 0:1 den von hinten einlaufenden Torschützen Mohamed Ali Zoma komplett aus den Augen. Spielte mit zunehmender Zeit stabiler, kann nach vorne sicherlich noch mehr Impulse setzen. Note: 4
61. Minute: Moritz-Broni Kwarteng kam für Alfa-Ruprecht. Er belebte die linke Seite sofort, brachte frischen Schwung, leitete die Chance ein, die zum Handelfmeter führte. Note: 2,5
83. Minute: Mikkel Rakneberg kam für Wittek. Ohne Note.83. Minute: Matus Bero ersetzte Lenz und feierte damit sein Comeback in diesem Jahr nach langer Verletzungspause. Ohne Note.
83. Minute: Matus Bero ersetzte Lenz und feierte damit sein Comeback in diesem Jahr nach langer Verletzungspause. Ohne Note.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."