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Wie die Rudelbildung geholfen hat
#2
Gegen den 1. FC Kaiserslautern blieb der VfL Bochum zum siebten Mal in der heimischen Arena ungeschlagen. Vertreter beider Teams machten dafür auch einen speziellen Moment verantwortlich. 

Trotz des frühen Rückstands hatten sich die Roten Teufel im Ruhrstadion zurückgekämpft, das Spiel gedreht - und am Ende dennoch erstmals in dieser Saison nach eigener Führung verloren. Nach seinem sehenswerten Pirouetten-Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 habe es sich für Marlon Ritter "so angefühlt", als hätte der FCK "das Spiel im Griff" gehabt. Am Ende aber "stehst du mit leeren Händen da und fragst dich: Warum?" 

Als Antwort auf diese Frage kann zweifellos der Bochumer Doppelschlag gelten, der Callum Marshall (66.) und Mats Pannewig (69.) binnen drei Minuten gelungen war. Den Grundstein dafür hatte aus Sicht der Beteiligten kurz zuvor allerdings ein Lauterer gelegt. 

Lautern macht das Spiel "unnötig hektisch"
Was war passiert? Nachdem FCK-Schienenspieler Paul Joly verletzungsbedingt liegengeblieben war, spielten die Gäste den Ball absichtlich ins Seitenaus. VfL-Verteidiger Oliver Olsen zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt und führte den daraus resultierenden Einwurf postwendend aus. Ganz zum Ärger von 1:1-Torschütze Norman Bassette, der den Dänen daraufhin unmittelbar vor der Bochumer Bank zu Boden schubste. 

Es folgte eine Rudelbildung, die in Gelben Karten für Bassette, Marshall und Kenny Prince Redondo resultierte. Deutlich entscheidender aber war etwa aus Sicht von Thomas Hengen eine andere Konsequenz: "Von dem Moment an war das Stadion sofort auf Temperatur und wir machen es unnötig hektisch", analysierte der FCK-Geschäftsführer die Szene bei Sky

Nach dem Führungstreffer durch Ritter sei das Ruhrstadion "ruhig" gewesen, erläuterte Hengen, der die "Aufregung von Norman" zwar nachvollziehen konnte, zugleich aber klarstellte: "Er muss sich da mehr im Zaum halten und darf so nicht hingehen." 

Rump macht dem Team keine Vorwürfe
Auch Carsten Rump, der den gesperrten Torsten Lieberknecht an der Seitenlinie vertreten hatte, teilte die Einschätzung seines Vorgesetzten. Da seine Mannschaft nur wenige Minuten später abermals in Rückstand geraten war, bezeichnete er die Situation, die umgehend auch zur Auswechslung Bassettes geführt hatte, im Nachgang als "Gamechanger"

Am Auftreten der Roten Teufel wollte Rump indes keine Kritik äußern, schließlich habe er "eine Truppe gesehen, die wirklich alles investiert hat. Die Jungs haben alles herausgehauen und waren nachher stehend k. o.", so der 44-Jährige. 

VfL distanziert Abstiegszone - FCK vor Derby gegen KSC
Während die Gäste die Aufstiegszone dadurch weiter aus den Augen verloren, durfte sich Bochum über einen wichtigen Dreier freuen. Auch Torschütze Philipp Hofmann hob in diesem Zusammenhang die Bedeutung der hitzigen Auseinandersetzung hervor: "Ich finde, die Rudelbildung war noch einmal ein bisschen eine Zündung für uns", erklärte der Mittelstürmer. Nach dem Ausgleich habe man "gemerkt, was für eine Energie im Stadion war. Da hatten wir direkt den Ball und dann hatte ich auch ein gutes Gefühl, dass wir das noch gewinnen können." 

Sieben Punkte beträgt fortan der Bochumer Vorsprung auf Platz 16 - den 25. Spieltag wird der VfL sicher auf Tabellenplatz 9 abschließen. Am kommenden Samstag (20.30 Uhr) wartet auf das Team von Uwe Rösler ein Auswärtsspiel bei Hertha BSC. Der FCK wiederum trifft am Sonntag (13.30 Uhr) im Derby auf den Karlsruher SC - weitere Rudelbildungen sind dabei keineswegs auszuschließen. 

Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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Wie die Rudelbildung geholfen hat - von Herr Bert - 03-08-2026, 10:33 AM
RE: Wie die Rudelbildung geholfen hat - von Herr Bert - 03-08-2026, 11:42 AM

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