04-08-2026, 04:53 PM
Francis Onyeka kehrt nach einer unfreiwilligen Pause zurück ins Training des VfL Bochum. Ein weiteres Talent bekommt plötzlich eine echte Kader-Chance.
Als es für seine Mitspieler am Mittwochvormittag in der ersten Trainingseinheit der Woche so richtig zur Sache ging, war für Francis Onyeka Schluss. Was allerdings nicht hieß, dass das Mittelfeld-Talent seinen Arbeitstag bereits verrichtet hatte. Eine Extra-Schicht stand an – mit dem Stift in der Hand. Zahlreiche Fans, darunter viele Kinder, nutzten die zweite Woche der Osterferien und das traumhafte Frühlingswetter für einen Ausflug an die Castroper Straße. Mit Trikots, Fahnen und anderen Utensilien bewaffnet, lauerten sie auf ihre Lieblingsspieler und sammelten fleißig Autogramme. Besonders beliebt: das von Onyeka.
Der Leihspieler von Bayer Leverkusen überzeugt in dieser Saison beim VfL, und sein Wert für die Mannschaft wird vor allem dann deutlich, wenn er nicht dabei ist. Wie am vergangenen Samstag bei der 1:4-Niederlage beim 1. FC Magdeburg. Eine leichte Gehirnerschütterung ließ ihn pausieren. Am Mittwoch war er nun wieder dabei. „Francis durfte heute keinen vollen Körperkontakt haben“, sagte Trainer Uwe Rösler nach der Einheit. „Er wird heute noch mal vom Doc gecheckt, aber aus meiner Sicht sieht er gut aus und wird morgen wieder voll trainieren.“
Onyeka ist wieder eine Startelf-Option
Möglicherweise kam die kleine, unbeabsichtigte Pause aber auch zum richtigen Zeitpunkt. Der 18-Jährige bestritt in dieser Spielzeit bereits 35 Spiele, inklusive der Partien für die U19-Nationalmannschaft. Eine Menge Minuten unter höchster Belastung für einen Teenager, der seine erste Profisaison spielt. „Ich glaube, die Verschnaufpause tat ihm gut im Hinblick auf die letzten sechs Spiele dieser Saison. Da geht es um mentale Frische und nicht um Trainingseinheiten mit langen Intensitäten“, sagte Rösler. Deshalb sei Onyeka auch wieder eine Startelf-Option für Sonntag, wenn Eintracht Braunschweig im Ruhrstadion gastiert (13.30 Uhr, Sky).
Zumindest wieder in den Kader könnte es auch Kevin Vogt schaffen, der zuletzt drei Wochen aufgrund eines hartnäckigen Infekts fehlte. In der vergangenen Woche machte er wieder Teile des Trainings mit, lief vor allem. Am Mittwoch mischte er wieder richtig mit. „Wir werden sehen, wie er die Woche wegsteckt“, so Rösler, der beim Teamevent beim Topgolf in Oberhausen ein gutes Gespräch mit ihm gehabt habe. „Er hat mir gutes Feedback gegeben. Ich bin froh, dass wir einen erfahrenen Spieler dabeihaben, der die Ruhe behält“, sagte der 57-Jährige über Vogt.
Bekommt Aurel Wagbe eine Chance bei den Profis?
Generell seien in der aktuellen Situation vor allem die Führungsspieler gefragt. Dafür sei es besonders wichtig, mit Leistung voranzugehen – so wie es Philipp Hofmann, Maximilian Wittek und Timo Horn täten. „Auf dem Spielfeld muss aber jeder führen und Feedback geben. Das muss in den Gruppen passieren. In England wird im Training die ganze Zeit gesprochen, das war bei mir hier von Anfang an ein Thema. Die Kommunikation ist wichtig“, sagte er.
Diese soll gegen Braunschweig dabei helfen, die Tiefenverteidigung besser umzusetzen. „Wir stehen ordentlich, können aber nicht alles wegverteidigen, das geht nicht. In Magdeburg steht Mats Pannewig einmal fünf Meter zu zentral, und solche Kleinigkeiten reichen dann schon aus in dieser Liga. Wir müssen optimal in der Restverteidigung stehen“, sagte der Cheftrainer. Und nach vorn? „Wir wollen den Ball nach vorn tragen, eine Power entwickeln. Ich bin sicher, dass wir Tore schießen werden.“
Eine Chance dazu könnte auch Aurel Wagbe bekommen. Der 22-Jährige, der in der Regionalliga-Mannschaft des VfL in den letzten Wochen überzeugte, bekam erneut die Möglichkeit, sich unter Rösler zu präsentieren. „Der Spieler ist in der U21 aufgefallen. Er ist der beste Spieler des Teams in den letzten drei, vier, fünf Spielen gewesen – so wurde es mir berichtet“, sagte Rösler. „Dann hat er es sich verdient, dass ich ihn mit meinem Staff im Training beobachte. Wir wollen es genauso haben beim VfL: Die Jungs sollen überzeugen und bekommen dann bei uns die Chance.“ Wenn er sie in dieser Woche nutzt, dann könnte er am Sonntag im Ruhrstadion auflaufen und nicht bereits am Freitag, wenn die U21 von Heiko Butscher den Wuppertaler SV (19.30 Uhr, im Live-Ticker) empfängt.
Quelle: WAZ.de
Als es für seine Mitspieler am Mittwochvormittag in der ersten Trainingseinheit der Woche so richtig zur Sache ging, war für Francis Onyeka Schluss. Was allerdings nicht hieß, dass das Mittelfeld-Talent seinen Arbeitstag bereits verrichtet hatte. Eine Extra-Schicht stand an – mit dem Stift in der Hand. Zahlreiche Fans, darunter viele Kinder, nutzten die zweite Woche der Osterferien und das traumhafte Frühlingswetter für einen Ausflug an die Castroper Straße. Mit Trikots, Fahnen und anderen Utensilien bewaffnet, lauerten sie auf ihre Lieblingsspieler und sammelten fleißig Autogramme. Besonders beliebt: das von Onyeka.
Der Leihspieler von Bayer Leverkusen überzeugt in dieser Saison beim VfL, und sein Wert für die Mannschaft wird vor allem dann deutlich, wenn er nicht dabei ist. Wie am vergangenen Samstag bei der 1:4-Niederlage beim 1. FC Magdeburg. Eine leichte Gehirnerschütterung ließ ihn pausieren. Am Mittwoch war er nun wieder dabei. „Francis durfte heute keinen vollen Körperkontakt haben“, sagte Trainer Uwe Rösler nach der Einheit. „Er wird heute noch mal vom Doc gecheckt, aber aus meiner Sicht sieht er gut aus und wird morgen wieder voll trainieren.“
Onyeka ist wieder eine Startelf-Option
Möglicherweise kam die kleine, unbeabsichtigte Pause aber auch zum richtigen Zeitpunkt. Der 18-Jährige bestritt in dieser Spielzeit bereits 35 Spiele, inklusive der Partien für die U19-Nationalmannschaft. Eine Menge Minuten unter höchster Belastung für einen Teenager, der seine erste Profisaison spielt. „Ich glaube, die Verschnaufpause tat ihm gut im Hinblick auf die letzten sechs Spiele dieser Saison. Da geht es um mentale Frische und nicht um Trainingseinheiten mit langen Intensitäten“, sagte Rösler. Deshalb sei Onyeka auch wieder eine Startelf-Option für Sonntag, wenn Eintracht Braunschweig im Ruhrstadion gastiert (13.30 Uhr, Sky).
Zumindest wieder in den Kader könnte es auch Kevin Vogt schaffen, der zuletzt drei Wochen aufgrund eines hartnäckigen Infekts fehlte. In der vergangenen Woche machte er wieder Teile des Trainings mit, lief vor allem. Am Mittwoch mischte er wieder richtig mit. „Wir werden sehen, wie er die Woche wegsteckt“, so Rösler, der beim Teamevent beim Topgolf in Oberhausen ein gutes Gespräch mit ihm gehabt habe. „Er hat mir gutes Feedback gegeben. Ich bin froh, dass wir einen erfahrenen Spieler dabeihaben, der die Ruhe behält“, sagte der 57-Jährige über Vogt.
Bekommt Aurel Wagbe eine Chance bei den Profis?
Generell seien in der aktuellen Situation vor allem die Führungsspieler gefragt. Dafür sei es besonders wichtig, mit Leistung voranzugehen – so wie es Philipp Hofmann, Maximilian Wittek und Timo Horn täten. „Auf dem Spielfeld muss aber jeder führen und Feedback geben. Das muss in den Gruppen passieren. In England wird im Training die ganze Zeit gesprochen, das war bei mir hier von Anfang an ein Thema. Die Kommunikation ist wichtig“, sagte er.
Diese soll gegen Braunschweig dabei helfen, die Tiefenverteidigung besser umzusetzen. „Wir stehen ordentlich, können aber nicht alles wegverteidigen, das geht nicht. In Magdeburg steht Mats Pannewig einmal fünf Meter zu zentral, und solche Kleinigkeiten reichen dann schon aus in dieser Liga. Wir müssen optimal in der Restverteidigung stehen“, sagte der Cheftrainer. Und nach vorn? „Wir wollen den Ball nach vorn tragen, eine Power entwickeln. Ich bin sicher, dass wir Tore schießen werden.“
Eine Chance dazu könnte auch Aurel Wagbe bekommen. Der 22-Jährige, der in der Regionalliga-Mannschaft des VfL in den letzten Wochen überzeugte, bekam erneut die Möglichkeit, sich unter Rösler zu präsentieren. „Der Spieler ist in der U21 aufgefallen. Er ist der beste Spieler des Teams in den letzten drei, vier, fünf Spielen gewesen – so wurde es mir berichtet“, sagte Rösler. „Dann hat er es sich verdient, dass ich ihn mit meinem Staff im Training beobachte. Wir wollen es genauso haben beim VfL: Die Jungs sollen überzeugen und bekommen dann bei uns die Chance.“ Wenn er sie in dieser Woche nutzt, dann könnte er am Sonntag im Ruhrstadion auflaufen und nicht bereits am Freitag, wenn die U21 von Heiko Butscher den Wuppertaler SV (19.30 Uhr, im Live-Ticker) empfängt.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."