04-12-2026, 04:44 PM
Ein hocheffizienter VfL Bochum hat eine fahrig verteidigende Eintracht aus Braunschweig verdient mit 4:1 geschlagen und sich dadurch ein Polster auf die Abstiegsränge verschafft. Hauptakteuer war Phillip Hofmann, der zwei Treffer vorlegte und aus elf Metern cool blieb.
Der Druck auf den VfL Bochum war nach den beiden Niederlagen gegen zwei Teams aus dem Tabellenkeller groß (2:3 gegen Kiel und 1:4 in Magdeburg). Um gegen den nächsten Konkurrenten im Abstiegskampf besser abzuschneiden, nahm Trainer Uwe Rösler gleich vier Veränderungen vor. Kapitän Bero, (Rückkehr nach Gelb-Rot-Sperre), Olsen, Onyeka und Holtmann erhielten den Vorzug vor Lenz, Morgalla, Wätjen und Alfa-Ruprecht (alle Bank).
BTSV-Coach Lars Kornetka änderte seine Startelf nach dem 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg auf nur zwei Positionen: Für Sané (angeschlagen) und Ranos (Bank) begannen Yardimci sowie Mijatovic.
Holtmann punktgenau zur Führung, Miyoshi schlenzt sehenswert
Mijatovic trat nach nur 21 Sekunden direkt in Aktion und eröffnete damit einen rasanten ersten Durchgang, indem er die Kugel scharf in die Mitte brachte. Aus dem Rückraum zielte Aydin dann aber zu hoch (1.). Doch der BTSV blieb auf dem Gaspedal und belagerte den Sechzehner der Bochumer - ohne dabei jedoch erneut konkret zu werden. Der VfL setzte derweil auf Umschaltmomente und schlug mit der ersten guten Chance eiskalt zu. Hofmann behielt in der Box die Übersicht und legte links raus auf Holtmann, der das Ruhrstadion mit einem präzisen Flachschuss zum Jubeln brachte (13.).
In einer intensiven Partie überbrückten beide Teams das Mittelfeld schnell, die gefährlicheren Nadelstiche setzte jedoch der VfL - wie in der 30. Minute, als Wittek von der Grundlinie in die Mitte gab und Hofmann das Leder einschweißte. Die Bochumer Freude ebbte aber schnell ab, weil Schiedsrichter Wolfgang Haslberger in der Entstehung ein Foulspiel von Pannewig ahndete und den Treffer nach Ansicht der Bilder zurücknahm.
Es ging rasant weiter und der VfL hatte Glück, dass Mijatovics Freistoß nur am rechten Pfosten landete (38.). Doch einen hatte der VfL noch vor der Pause: Der starke Hofmann gab wieder den Ballverteiler und legte ab für Miyoshi, der das Leder wunderbar in den linken Winkel schlenzte (45.+5.).
Der VfL hatte kurz nach Wiederbeginn gleich zweimal die Chance, den Sack endgültig zuzumachen. Immer wieder bereitete der pfeilschnelle Holtmann den Braunschweiger Verteidigern Kopfschmerzen. Insbesondere Aydin wirkte überfordert und sah zweimal im Laufduell alt aus. Doch weil der Bochumer einmal den Kasten knapp verfehlte (50.) und dann an Hoffmann scheiterte (53.), durfte Braunschweig weiter hoffen, die sich durch Heußers Flachschuss annäherten (52.).
Joker Alfa-Ruprecht sticht
In der Folge gelang es dem Gastgeber gut, die Niedersachsen vom eigenen Kasten fernzuhalten und selbst konnte die Rösler-Elf immer wieder gefährlich kontern. Für den ausgewechselten Holtmann machte Alfa-Ruprecht Betrieb und fügte sich nahtlos in die Offensivreihe ein. Weil Marshall die Kugel dem schnellen Außenspieler in den Lauf spitzelte, tauchte Alfa-Ruprecht frei vor Hoffmann auf und überwand den Keeper per Flachschuss (68.).
Lange hielt der Gastgeber die eigene Box sauber und verteidigte alles problemlos weg, doch in der 84. bekam der VfL die Kugel nicht raus, sodass Tempelmann aus dem Getümmel stark abgefälscht traf (84.). Wirklich Gefahr kam dann erst in der 90. Minute wieder auf, als Strompf in letzter Sekunde vor Mijatovic klärte. Bezeichnend für den unglücklichen Auftritt der Gäste: Bell Bell rutschte im Strafraum aus und rauschte in Marshall hinein. Den fälligen Strafstoß versenkte Hofmann eiskalt und krönte damit seine überragende Leistung (90.+5.).
Damit hat Bochum nun ein Polster von sechs Zählern auf einen Abstiegsrang. Der BTSV kommt dagegen nicht unten raus und verbleibt auf Rang 16.
Am Samstag (13 Uhr) trifft der VfL auf das nächste Team aus dem unteren Tabellenfeld. Die Röser-Elf ist zu Gast bei Dynamo Dresden. Einen Tag darauf (13.30 Uhr) trifft die Eintracht auf Hertha BSC.
Quelle: Kicker.de
Der Druck auf den VfL Bochum war nach den beiden Niederlagen gegen zwei Teams aus dem Tabellenkeller groß (2:3 gegen Kiel und 1:4 in Magdeburg). Um gegen den nächsten Konkurrenten im Abstiegskampf besser abzuschneiden, nahm Trainer Uwe Rösler gleich vier Veränderungen vor. Kapitän Bero, (Rückkehr nach Gelb-Rot-Sperre), Olsen, Onyeka und Holtmann erhielten den Vorzug vor Lenz, Morgalla, Wätjen und Alfa-Ruprecht (alle Bank).
BTSV-Coach Lars Kornetka änderte seine Startelf nach dem 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg auf nur zwei Positionen: Für Sané (angeschlagen) und Ranos (Bank) begannen Yardimci sowie Mijatovic.
Holtmann punktgenau zur Führung, Miyoshi schlenzt sehenswert
Mijatovic trat nach nur 21 Sekunden direkt in Aktion und eröffnete damit einen rasanten ersten Durchgang, indem er die Kugel scharf in die Mitte brachte. Aus dem Rückraum zielte Aydin dann aber zu hoch (1.). Doch der BTSV blieb auf dem Gaspedal und belagerte den Sechzehner der Bochumer - ohne dabei jedoch erneut konkret zu werden. Der VfL setzte derweil auf Umschaltmomente und schlug mit der ersten guten Chance eiskalt zu. Hofmann behielt in der Box die Übersicht und legte links raus auf Holtmann, der das Ruhrstadion mit einem präzisen Flachschuss zum Jubeln brachte (13.).
In einer intensiven Partie überbrückten beide Teams das Mittelfeld schnell, die gefährlicheren Nadelstiche setzte jedoch der VfL - wie in der 30. Minute, als Wittek von der Grundlinie in die Mitte gab und Hofmann das Leder einschweißte. Die Bochumer Freude ebbte aber schnell ab, weil Schiedsrichter Wolfgang Haslberger in der Entstehung ein Foulspiel von Pannewig ahndete und den Treffer nach Ansicht der Bilder zurücknahm.
Es ging rasant weiter und der VfL hatte Glück, dass Mijatovics Freistoß nur am rechten Pfosten landete (38.). Doch einen hatte der VfL noch vor der Pause: Der starke Hofmann gab wieder den Ballverteiler und legte ab für Miyoshi, der das Leder wunderbar in den linken Winkel schlenzte (45.+5.).
Der VfL hatte kurz nach Wiederbeginn gleich zweimal die Chance, den Sack endgültig zuzumachen. Immer wieder bereitete der pfeilschnelle Holtmann den Braunschweiger Verteidigern Kopfschmerzen. Insbesondere Aydin wirkte überfordert und sah zweimal im Laufduell alt aus. Doch weil der Bochumer einmal den Kasten knapp verfehlte (50.) und dann an Hoffmann scheiterte (53.), durfte Braunschweig weiter hoffen, die sich durch Heußers Flachschuss annäherten (52.).
Joker Alfa-Ruprecht sticht
In der Folge gelang es dem Gastgeber gut, die Niedersachsen vom eigenen Kasten fernzuhalten und selbst konnte die Rösler-Elf immer wieder gefährlich kontern. Für den ausgewechselten Holtmann machte Alfa-Ruprecht Betrieb und fügte sich nahtlos in die Offensivreihe ein. Weil Marshall die Kugel dem schnellen Außenspieler in den Lauf spitzelte, tauchte Alfa-Ruprecht frei vor Hoffmann auf und überwand den Keeper per Flachschuss (68.).
Lange hielt der Gastgeber die eigene Box sauber und verteidigte alles problemlos weg, doch in der 84. bekam der VfL die Kugel nicht raus, sodass Tempelmann aus dem Getümmel stark abgefälscht traf (84.). Wirklich Gefahr kam dann erst in der 90. Minute wieder auf, als Strompf in letzter Sekunde vor Mijatovic klärte. Bezeichnend für den unglücklichen Auftritt der Gäste: Bell Bell rutschte im Strafraum aus und rauschte in Marshall hinein. Den fälligen Strafstoß versenkte Hofmann eiskalt und krönte damit seine überragende Leistung (90.+5.).
Damit hat Bochum nun ein Polster von sechs Zählern auf einen Abstiegsrang. Der BTSV kommt dagegen nicht unten raus und verbleibt auf Rang 16.
Am Samstag (13 Uhr) trifft der VfL auf das nächste Team aus dem unteren Tabellenfeld. Die Röser-Elf ist zu Gast bei Dynamo Dresden. Einen Tag darauf (13.30 Uhr) trifft die Eintracht auf Hertha BSC.
Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."