05-14-2026, 02:36 PM
Trainer Christian Eichner verabschiedet sich beim Heimspiel gegen Bochum vom KSC. Sein Ex-Stürmer Philipp Hofmann hat eine klare Botschaft.
52 Tore hat er für den Karlsruher SC erzielt und 18 Treffer vorbereitet in seinen drei Jahren bei den Badensern. Im Sommer 2022 wechselte Philipp Hofmann zum VfL Bochum, am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) kehrt der 33-Jährige erstmals in seine alte sportliche Heimat zurück. „Ich hatte eine tolle Zeit beim KSC, habe noch viele Kontakte und freue mich einfach auf das Wiedersehen“, sagt der Stürmer. „Ich bin froh, dass beide Teams mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Trotzdem fahren wir dahin, um das Spiel zu gewinnen. Wir wollen unbedingt einen einstelligen Tabellenplatz erreichen.“
KSC nimmt Abschied von Klub-Legende Eichner
Tabellarisch geht es nur noch um Rang neun, mit dem ersten Auswärtssieg seit November würde der VfL am KSC noch vorbeiziehen und auch den letzten Platz in der Auswärtstabelle abgeben. Bei einer Niederlage könnte der Tabellenzehnte auf Rang zwölf abrutschen.
Während es zeitgleich in allen acht anderen Partien noch um den Aufstieg oder gegen den Abstieg geht, können die Teams im Wildparkstadion befreit aufspielen. Dennoch wird es emotional. Für Hofmann, der erstmals in den für rund 170 Millionen Euro umgebauten, seit 2023 fertig gestellten „neuen“ Wildpark zurückkehrt. Und vor allem für Christian Eichner.
Hofmann über Eichner: „Er ist ein toller Trainer“
Der dienstälteste Trainer der 2. Liga wird nach sechs Jahren den Klub verlassen, bei dem er schon in der Jugend spielte, zum Profi reifte, seit 2016 ununterbrochen als Trainer arbeitet, seit Februar 2020 als Cheftrainer der Profis. Nachdem der Klub sich im Dezember bereits von seinem engsten Vertrauten, Co-Trainer und Klub-Ikone Zlatan Bajramovic, überraschend getrennt hatte, entschied sich der Verein im April für einen kompletten Neustart im Sommer, obwohl Eichner noch einen Vertrag bis 2027 hat. Erneut eine umstrittene Entscheidung. „Eiche passt zum Klub. Schade, dass es für ihn beim KSC zu Ende geht“, sagt Hofmann.
Zweieinhalb Jahre war der 43-Jährige auch sein Coach, hat ihn letztlich zum Bundesliga-Stürmer geformt. „Ich habe noch Kontakt, ein sehr gutes Verhältnis zu ihm. Er ist ein toller Trainer“, sagt Hofmann. „Eiche soll einen tollen Abschied haben, aber am besten ohne Punkte“, betont der Angreifer.
Topscorer Hofmann warnt vor Karlsruhes Topscorer Wanitzek
Neben Rang neun hat Hofmann ja auch noch ein persönliches Ziel, nachdem er in der Rückrunde zu seiner alten KSC-Stärke gefunden hat im Abschluss. 23 Scorer-Punkte sind sein Rekord, zwei Punkte fehlen zur Einstellung. Mit zwölf Toren und neun Vorlagen liegt er auf Rang vier der Scorer-Tabelle der 2. Liga. 24 Punkte hat Offensivkraft Marvin Wanitzek, für Hofmann der „Mr. Karlsruhe“ auf dem Platz, mit dem er zusammenspielte, der seit 2017 dem Klub die Treue hält.
„Wir müssen auf ihn aufpassen, gerade bei Standards“, weiß Hofmann vor dem Duell der beiden Topscorer. „Ich will unbedingt noch scoren“, sagt der Arnsberger. „Aber wenn es nicht klappt, ist es auch nicht schlimm, wenn andere die Tore machen. Hauptsache, wir machen nochmal ein gutes Spiel, auch für die Fans - und um mit einem guten Gefühl in die Pause zu gehen.“
Quelle: WAZ.de
52 Tore hat er für den Karlsruher SC erzielt und 18 Treffer vorbereitet in seinen drei Jahren bei den Badensern. Im Sommer 2022 wechselte Philipp Hofmann zum VfL Bochum, am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) kehrt der 33-Jährige erstmals in seine alte sportliche Heimat zurück. „Ich hatte eine tolle Zeit beim KSC, habe noch viele Kontakte und freue mich einfach auf das Wiedersehen“, sagt der Stürmer. „Ich bin froh, dass beide Teams mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Trotzdem fahren wir dahin, um das Spiel zu gewinnen. Wir wollen unbedingt einen einstelligen Tabellenplatz erreichen.“
KSC nimmt Abschied von Klub-Legende Eichner
Tabellarisch geht es nur noch um Rang neun, mit dem ersten Auswärtssieg seit November würde der VfL am KSC noch vorbeiziehen und auch den letzten Platz in der Auswärtstabelle abgeben. Bei einer Niederlage könnte der Tabellenzehnte auf Rang zwölf abrutschen.
Während es zeitgleich in allen acht anderen Partien noch um den Aufstieg oder gegen den Abstieg geht, können die Teams im Wildparkstadion befreit aufspielen. Dennoch wird es emotional. Für Hofmann, der erstmals in den für rund 170 Millionen Euro umgebauten, seit 2023 fertig gestellten „neuen“ Wildpark zurückkehrt. Und vor allem für Christian Eichner.
Hofmann über Eichner: „Er ist ein toller Trainer“
Der dienstälteste Trainer der 2. Liga wird nach sechs Jahren den Klub verlassen, bei dem er schon in der Jugend spielte, zum Profi reifte, seit 2016 ununterbrochen als Trainer arbeitet, seit Februar 2020 als Cheftrainer der Profis. Nachdem der Klub sich im Dezember bereits von seinem engsten Vertrauten, Co-Trainer und Klub-Ikone Zlatan Bajramovic, überraschend getrennt hatte, entschied sich der Verein im April für einen kompletten Neustart im Sommer, obwohl Eichner noch einen Vertrag bis 2027 hat. Erneut eine umstrittene Entscheidung. „Eiche passt zum Klub. Schade, dass es für ihn beim KSC zu Ende geht“, sagt Hofmann.
Zweieinhalb Jahre war der 43-Jährige auch sein Coach, hat ihn letztlich zum Bundesliga-Stürmer geformt. „Ich habe noch Kontakt, ein sehr gutes Verhältnis zu ihm. Er ist ein toller Trainer“, sagt Hofmann. „Eiche soll einen tollen Abschied haben, aber am besten ohne Punkte“, betont der Angreifer.
Topscorer Hofmann warnt vor Karlsruhes Topscorer Wanitzek
Neben Rang neun hat Hofmann ja auch noch ein persönliches Ziel, nachdem er in der Rückrunde zu seiner alten KSC-Stärke gefunden hat im Abschluss. 23 Scorer-Punkte sind sein Rekord, zwei Punkte fehlen zur Einstellung. Mit zwölf Toren und neun Vorlagen liegt er auf Rang vier der Scorer-Tabelle der 2. Liga. 24 Punkte hat Offensivkraft Marvin Wanitzek, für Hofmann der „Mr. Karlsruhe“ auf dem Platz, mit dem er zusammenspielte, der seit 2017 dem Klub die Treue hält.
„Wir müssen auf ihn aufpassen, gerade bei Standards“, weiß Hofmann vor dem Duell der beiden Topscorer. „Ich will unbedingt noch scoren“, sagt der Arnsberger. „Aber wenn es nicht klappt, ist es auch nicht schlimm, wenn andere die Tore machen. Hauptsache, wir machen nochmal ein gutes Spiel, auch für die Fans - und um mit einem guten Gefühl in die Pause zu gehen.“
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."