06-18-2026, 05:10 PM
Der Sponsoring-Vertrag zwischen Vonovia und dem VfL Bochum läuft bald aus – doch die Suche nach einem neuen Namensgeber gestaltet sich schwierig.
Gut eineinhalb Wochen noch, dann wird es an der Castroper Straße vor dem großen Umbau in den kommenden drei Jahren die erste Veränderung am Stadion geben. Ab dem 1. Juli 2026 nämlich heißt das Vonovia-Ruhrstadion wieder ausschließlich Ruhrstadion. Nach zehn Jahren endet am Tag zuvor der Sponsoring-Vertrag mit dem Bochumer DAX-Unternehmen – zumindest was die Namensrechte am Stadion betrifft. Als Hauptsponsor und wichtiger Partner bleibt das Immobilienunternehmen dem VfL Bochum erhalten.
Und dennoch bedeutet das Auslaufen des Sponsoring-Vertrags für die Namensrechte des Stadions einen Einschnitt – besonders finanzieller Natur – für den VfL Bochum. Denn noch ist kein neuer Partner gefunden, wie diese Redaktion erfuhr. Zwar bemühen sich die Verantwortlichen seit Monaten um einen neuen Sponsor, der künftig mit seinem Firmenlogo am Ruhrstadion hängen soll, doch die Verhandlungen erweisen sich als schwierig. Was allerdings weniger dem Geschick der Verantwortlichen, sondern mehr der aktuellen weltweiten Wirtschaftslage geschuldet ist.
Wirtschaftskrise belastet mögliche VfL-Sponsoren
„Das ist ein dynamischer Prozess, eine Herausforderung“, sagte Bochums Vorstandsvorsitzender Andreas Luthe kürzlich im Interview mit dieser Redaktion. „Es ist ein schwieriger Markt. Die Marke VfL Bochum ist aber auch in der 2. Liga so interessant, dass ich optimistisch bin, dass wir einen neuen Namensgeber finden werden.“ Doch noch ist es nicht soweit. Krisen auf der Welt – wie etwa der nun wohl endende Iran-Krieg – haben die Wirtschaft stark belastet, viele Dinge sind sehr teuer geworden. Firmen schrecken daher derzeit generell vor größeren Investitionen zurück, wie einige in der freien Marktwirtschaft aktive Personen gegenüber dieser Redaktion bestätigten. Dies fange bei kleinen Unternehmen an und ende eben auch bei großen Unternehmen, die überhaupt zu einem Sponsoring-Deal für ein Stadion infrage kämen.
Denn Vonovia zahlte in der Vergangenheit einen hohen sechsstelligen Betrag pro Jahr für die Rechte am Stadionnamen. Eine ähnliche Summe erhoffen sich die Verantwortlichen des VfL Bochum auch vom zukünftigen Partner, wenn nicht mehr. Zudem sei der Zusatz „Ruhrstadion“ im neuen Namen unverhandelbar, haben Verantwortliche zuletzt immer wieder betont. Auch das erleichtert die Suche nach einem potenziellen neuen Partner nicht.
Umbau des Ruhrstadions ist ein Faktor
Eine weitere Problematik für die Bochumer ist die bald beginnende Großbaustelle für drei Jahre. Das Ruhrstadion wird bekanntlich im laufenden Spielbetrieb peu à peu umgebaut. Unternehmen, so heißt es, seien dadurch zum Teil abgeschreckt, weil sie nicht mit einer Baustelle in Verbindung gebracht werden wollen. Gerade in der Werbung ist die Außendarstellung das wohl wichtigste Element.
Unvorbereitet trifft die Bochumer die schwierige Suche allerdings nicht. Nach Informationen dieser Redaktion hat VfL-Geschäftsführer Ilja Kaenzig konservativ für die kommenden Jahre geplant und in seinen Budgetaufstellungen keine möglichen Zahlungen durch Sponsoring-Einnahmen für den Stadionnamen einberechnet. Sollten die Bochumer Verantwortlichen also in den kommenden Wochen einen geeigneten Partner, der zu Bochum und dem VfL passt, finden, käme dieses Budget pro Saison gerade recht. Als Bonus sozusagen für mögliche weitere Spielertransfers bis Ende August.
Quelle: WAZ.de
Gut eineinhalb Wochen noch, dann wird es an der Castroper Straße vor dem großen Umbau in den kommenden drei Jahren die erste Veränderung am Stadion geben. Ab dem 1. Juli 2026 nämlich heißt das Vonovia-Ruhrstadion wieder ausschließlich Ruhrstadion. Nach zehn Jahren endet am Tag zuvor der Sponsoring-Vertrag mit dem Bochumer DAX-Unternehmen – zumindest was die Namensrechte am Stadion betrifft. Als Hauptsponsor und wichtiger Partner bleibt das Immobilienunternehmen dem VfL Bochum erhalten.
Und dennoch bedeutet das Auslaufen des Sponsoring-Vertrags für die Namensrechte des Stadions einen Einschnitt – besonders finanzieller Natur – für den VfL Bochum. Denn noch ist kein neuer Partner gefunden, wie diese Redaktion erfuhr. Zwar bemühen sich die Verantwortlichen seit Monaten um einen neuen Sponsor, der künftig mit seinem Firmenlogo am Ruhrstadion hängen soll, doch die Verhandlungen erweisen sich als schwierig. Was allerdings weniger dem Geschick der Verantwortlichen, sondern mehr der aktuellen weltweiten Wirtschaftslage geschuldet ist.
Wirtschaftskrise belastet mögliche VfL-Sponsoren
„Das ist ein dynamischer Prozess, eine Herausforderung“, sagte Bochums Vorstandsvorsitzender Andreas Luthe kürzlich im Interview mit dieser Redaktion. „Es ist ein schwieriger Markt. Die Marke VfL Bochum ist aber auch in der 2. Liga so interessant, dass ich optimistisch bin, dass wir einen neuen Namensgeber finden werden.“ Doch noch ist es nicht soweit. Krisen auf der Welt – wie etwa der nun wohl endende Iran-Krieg – haben die Wirtschaft stark belastet, viele Dinge sind sehr teuer geworden. Firmen schrecken daher derzeit generell vor größeren Investitionen zurück, wie einige in der freien Marktwirtschaft aktive Personen gegenüber dieser Redaktion bestätigten. Dies fange bei kleinen Unternehmen an und ende eben auch bei großen Unternehmen, die überhaupt zu einem Sponsoring-Deal für ein Stadion infrage kämen.
Denn Vonovia zahlte in der Vergangenheit einen hohen sechsstelligen Betrag pro Jahr für die Rechte am Stadionnamen. Eine ähnliche Summe erhoffen sich die Verantwortlichen des VfL Bochum auch vom zukünftigen Partner, wenn nicht mehr. Zudem sei der Zusatz „Ruhrstadion“ im neuen Namen unverhandelbar, haben Verantwortliche zuletzt immer wieder betont. Auch das erleichtert die Suche nach einem potenziellen neuen Partner nicht.
Umbau des Ruhrstadions ist ein Faktor
Eine weitere Problematik für die Bochumer ist die bald beginnende Großbaustelle für drei Jahre. Das Ruhrstadion wird bekanntlich im laufenden Spielbetrieb peu à peu umgebaut. Unternehmen, so heißt es, seien dadurch zum Teil abgeschreckt, weil sie nicht mit einer Baustelle in Verbindung gebracht werden wollen. Gerade in der Werbung ist die Außendarstellung das wohl wichtigste Element.
Unvorbereitet trifft die Bochumer die schwierige Suche allerdings nicht. Nach Informationen dieser Redaktion hat VfL-Geschäftsführer Ilja Kaenzig konservativ für die kommenden Jahre geplant und in seinen Budgetaufstellungen keine möglichen Zahlungen durch Sponsoring-Einnahmen für den Stadionnamen einberechnet. Sollten die Bochumer Verantwortlichen also in den kommenden Wochen einen geeigneten Partner, der zu Bochum und dem VfL passt, finden, käme dieses Budget pro Saison gerade recht. Als Bonus sozusagen für mögliche weitere Spielertransfers bis Ende August.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."