06-28-2026, 11:41 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06-28-2026, 11:43 PM von Herr Bert.)
Erfahrung, Präsenz und Qualität: Deshalb verpflichtete der VfL Noemi Gentile. Beim Debüt gegen Leverkusen setzt sie gleich erste Akzente. Kaderumbau ist (vorerst) beendet.
Erst wenige Tage im Training, direkt in der Startelf und gleich Verantwortung bei den Standards übernommen: Noemi Gentile feierte beim ersten Testspiel der Frauen des VfL Bochum einen gelungenen Einstand. Die Mittelfeldspielerin, die erst am Montag zur Mannschaft gestoßen war, half mit, den 4:3-Erfolg gegen die U23 von Bayer Leverkusen einzufahren.
Trainerin Kyra Malinowski wollte das Ergebnis nicht überbewerten. Im Vordergrund standen die Inhalte der ersten Trainingswoche. „Wir haben viel mit Ball trainiert und wollten immer wieder die Ketten überspielen und anschließend hinter den Ball kommen. Das ist uns teilweise schon gut gelungen, da waren gute Abläufe zu erkennen“, sagte Malinowski.
Zwar habe es noch einige Ungenauigkeiten gegeben, „die wir besser ausspielen können“, insgesamt falle das Fazit nach dem ersten Test aber positiv aus. „Es war erst das erste Testspiel. Noemi Gentile und Fiona Geißer sind erst am Montag dazugekommen. Deshalb sollte man die Messlatte jetzt noch nicht zu hoch ansetzen.“
Gentile bringt Erfahrung ins zentrale Mittelfeld des VfL
Mit der Verpflichtung von Gentile sieht Malinowski die Kaderplanung zunächst als abgeschlossen an. „Jetzt haben wir das Gerüst zusammen und wollen Abläufe und Routinen entwickeln. Die sechs Wochen bis zum Ligastart wollen wir bestmöglich nutzen.“
Dass die Wahl auf die 26-Jährige fiel, hatte mehrere Gründe. Nach den Abgängen im zentralen Mittelfeld wollte der VfL dort gezielt Erfahrung hinzufügen. Gentile bringt diese reichlich mit. Ausgebildet wurde die Deutsch-Italienerin beim SC Freiburg, spielte anschließend unter anderem für den VfL Wolfsburg, den SC Sand, 1. FFC Turbine Potsdam, die Young Boys Bern sowie zuletzt für den Bundesliga-Absteiger FC Carl Zeiss Jena. Zudem wurde sie 2018 mit der deutschen U19 Vize-Europameisterin.
Gentile übernimmt Verantwortung und setzt Akzente bei ihrem Debüt
„Noemi bringt viel Erfahrung aus der ersten und zweiten Liga mit, dazu aus dem Ausland. Sie ist eine sehr präsente und laute Persönlichkeit – genau das ist auf dieser Position enorm wichtig“, erklärte Malinowski. Dass Gentile bei ihrem Debüt sofort die Ecken und andere Standards übernahm, passte ins Bild. „Sie ist technisch sehr versiert. Es ist gut, dass sie Verantwortung übernimmt. Viele Standards haben wir noch gar nicht trainiert, das wird sich alles noch finden.“
Gentile ist nach Fiona Gaißer und Bente Fischer bereits die dritte Spielerin, die in diesem Sommer aus Jena nach Bochum wechselte. Sorgen, dass der Bundesliga-Abstieg Spuren hinterlassen haben könnte, hat Malinowski nicht. „Ich muss sie ehrlich gesagt nicht aufbauen. Alle drei sind sehr spielfreudig, haben sich gut eingefunden und bringen viel Freude auf den Platz. Ich glaube, sie sind froh, jetzt wieder etwas mehr den Ball zu haben und nicht nur gegen den Ball arbeiten zu müssen.“
Der nächste Test steht am kommenden Samstag gegen den Zweitligisten SV Meppen an.
VfL Bochum – Bayer Leverkusen U23 4:3 (2:1)
Tore: 0:1 Steibach (2.), 1:1 Moczarski (21.), 2:1 Lange (28.), 3:1 Angerer (47.), 3:2 Hohensee (71.), 4:2 Gentile (75.), 4:3 Martens (83.)
Quelle:WAZ.de
Erst wenige Tage im Training, direkt in der Startelf und gleich Verantwortung bei den Standards übernommen: Noemi Gentile feierte beim ersten Testspiel der Frauen des VfL Bochum einen gelungenen Einstand. Die Mittelfeldspielerin, die erst am Montag zur Mannschaft gestoßen war, half mit, den 4:3-Erfolg gegen die U23 von Bayer Leverkusen einzufahren.
Trainerin Kyra Malinowski wollte das Ergebnis nicht überbewerten. Im Vordergrund standen die Inhalte der ersten Trainingswoche. „Wir haben viel mit Ball trainiert und wollten immer wieder die Ketten überspielen und anschließend hinter den Ball kommen. Das ist uns teilweise schon gut gelungen, da waren gute Abläufe zu erkennen“, sagte Malinowski.
Zwar habe es noch einige Ungenauigkeiten gegeben, „die wir besser ausspielen können“, insgesamt falle das Fazit nach dem ersten Test aber positiv aus. „Es war erst das erste Testspiel. Noemi Gentile und Fiona Geißer sind erst am Montag dazugekommen. Deshalb sollte man die Messlatte jetzt noch nicht zu hoch ansetzen.“
Gentile bringt Erfahrung ins zentrale Mittelfeld des VfL
Mit der Verpflichtung von Gentile sieht Malinowski die Kaderplanung zunächst als abgeschlossen an. „Jetzt haben wir das Gerüst zusammen und wollen Abläufe und Routinen entwickeln. Die sechs Wochen bis zum Ligastart wollen wir bestmöglich nutzen.“
Dass die Wahl auf die 26-Jährige fiel, hatte mehrere Gründe. Nach den Abgängen im zentralen Mittelfeld wollte der VfL dort gezielt Erfahrung hinzufügen. Gentile bringt diese reichlich mit. Ausgebildet wurde die Deutsch-Italienerin beim SC Freiburg, spielte anschließend unter anderem für den VfL Wolfsburg, den SC Sand, 1. FFC Turbine Potsdam, die Young Boys Bern sowie zuletzt für den Bundesliga-Absteiger FC Carl Zeiss Jena. Zudem wurde sie 2018 mit der deutschen U19 Vize-Europameisterin.
Gentile übernimmt Verantwortung und setzt Akzente bei ihrem Debüt
„Noemi bringt viel Erfahrung aus der ersten und zweiten Liga mit, dazu aus dem Ausland. Sie ist eine sehr präsente und laute Persönlichkeit – genau das ist auf dieser Position enorm wichtig“, erklärte Malinowski. Dass Gentile bei ihrem Debüt sofort die Ecken und andere Standards übernahm, passte ins Bild. „Sie ist technisch sehr versiert. Es ist gut, dass sie Verantwortung übernimmt. Viele Standards haben wir noch gar nicht trainiert, das wird sich alles noch finden.“
Gentile ist nach Fiona Gaißer und Bente Fischer bereits die dritte Spielerin, die in diesem Sommer aus Jena nach Bochum wechselte. Sorgen, dass der Bundesliga-Abstieg Spuren hinterlassen haben könnte, hat Malinowski nicht. „Ich muss sie ehrlich gesagt nicht aufbauen. Alle drei sind sehr spielfreudig, haben sich gut eingefunden und bringen viel Freude auf den Platz. Ich glaube, sie sind froh, jetzt wieder etwas mehr den Ball zu haben und nicht nur gegen den Ball arbeiten zu müssen.“
Der nächste Test steht am kommenden Samstag gegen den Zweitligisten SV Meppen an.
VfL Bochum – Bayer Leverkusen U23 4:3 (2:1)
Tore: 0:1 Steibach (2.), 1:1 Moczarski (21.), 2:1 Lange (28.), 3:1 Angerer (47.), 3:2 Hohensee (71.), 4:2 Gentile (75.), 4:3 Martens (83.)
Quelle:WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."