07-21-2026, 06:46 AM
Drei Jahre Baustelle, 90 Millionen Euro, ab Oktober fallen erste Plätze für die Fans des VfL Bochum weg: So verändert der Umbau das Ruhrstadion.
Ein Bagger vor dem Ruhrstadion, drumherum die Erde aufgerissen. Es geht also los, der Umbau des Ruhrstadions startet die heiße Phase. Für rund 90 Millionen Euro wird das „Schmuckkästchen“ an der Castroper Straße saniert. Drei Jahre soll der Umbau dauern, seit April steht fest, dass die Hellmich-Gruppe die Bauarbeiten koordinieren wird.
Nachdem in den vergangenen Monaten Genehmigungen, Vorarbeiten und Bürokratie zu bewältigen waren, sehen Fans nun erste Auswirkungen der Baustelle. Das Ruhrstadion gehört der Stadt Bochum, die Sanierung verantwortet Ralf Meyer, Chef der Sportstättenbesitzgesellschaft.
Was ist rund ums Ruhrstadion in der Sommerpause passiert?
Gegenüber der Rundsporthalle stehen Absperrung und Bagger. Der Boden ist aufgerissen, Kabel ragen heraus. Dort soll in Kürze das neue Technikgebäude entstehen. Fernwärme, Strom, Wasser: Alles soll dort gesammelt untergebracht werden. Doch der Weg dahin war nicht leicht, wie Ralf Meyer erklärt: „Wir haben erst einmal hier den Boden aufgemacht und dann geschaut, wem welches Kabel gehört. Man sollte meinen, dass jedes Kabel angemeldet ist, aber manchmal erleben wir dann doch Überraschungen.“ Mit dem Sortieren der Kabel sind die Experten fertig, danach geht’s an die Bodenplatte des Technikgebäudes. Das soll recht schnell fertig sein.
Was ist bei den Umbauarbeiten als Nächstes geplant?
Ab dem 1. September soll das Gebäude unter der Nordkurve abgerissen werden. Dort ist unter anderem der Pressebereich. Dieser zieht um – ins Stadioncenter. Denn: Ohne Medienbereich keine DFL-Lizenz. Dafür muss dort wiederum ein Kraftraum weichen. Viel Umbau, viel Umräumen rund ums Stadion also. Danach bereiten die Bauarbeiter den Abriss vor – zum Beispiel, indem sie den Strom abklemmen.
Wie lange dauert es, bis die ersten Tribünen gesperrt werden?
„Der VfL möchte natürlich so lange wie möglich die volle Zuschauerzahl im Stadion haben“, sagt Ralf Meyer. Am 12. September können VfL-Fans gegen Greuther Fürth zum vorerst letzten Mal ein Spiel im Ruhrstadion ohne Baustellen-Atmosphäre genießen. Nach einem Auswärtsspiel und der Länderspielpause wird’s beim nächsten Heimspiel gegen Arminia Bielefeld im Oktober dann ernst. Dann soll nach Angaben des VfL Bochum die Nordtribüne weitgehend gesperrt sein – bis mindestens 2027. Der Verein spricht von 2402 Dauerkartenbesitzern, die betroffen sein werden.
Was sehen Fans von der Baustelle dann als Erstes?
Es werden dann die ersten Sitze abgebaut sein, auch erste Zäune werden fehlen. Im Hintergrund startet die Betonsanierung. Ab Januar 2027 sollen auch auf der Südtribüne die Blöcke C und D betroffen sein, so heißt es vom VfL Bochum
Quelle: WAZ.de
Ein Bagger vor dem Ruhrstadion, drumherum die Erde aufgerissen. Es geht also los, der Umbau des Ruhrstadions startet die heiße Phase. Für rund 90 Millionen Euro wird das „Schmuckkästchen“ an der Castroper Straße saniert. Drei Jahre soll der Umbau dauern, seit April steht fest, dass die Hellmich-Gruppe die Bauarbeiten koordinieren wird.
Nachdem in den vergangenen Monaten Genehmigungen, Vorarbeiten und Bürokratie zu bewältigen waren, sehen Fans nun erste Auswirkungen der Baustelle. Das Ruhrstadion gehört der Stadt Bochum, die Sanierung verantwortet Ralf Meyer, Chef der Sportstättenbesitzgesellschaft.
Was ist rund ums Ruhrstadion in der Sommerpause passiert?
Gegenüber der Rundsporthalle stehen Absperrung und Bagger. Der Boden ist aufgerissen, Kabel ragen heraus. Dort soll in Kürze das neue Technikgebäude entstehen. Fernwärme, Strom, Wasser: Alles soll dort gesammelt untergebracht werden. Doch der Weg dahin war nicht leicht, wie Ralf Meyer erklärt: „Wir haben erst einmal hier den Boden aufgemacht und dann geschaut, wem welches Kabel gehört. Man sollte meinen, dass jedes Kabel angemeldet ist, aber manchmal erleben wir dann doch Überraschungen.“ Mit dem Sortieren der Kabel sind die Experten fertig, danach geht’s an die Bodenplatte des Technikgebäudes. Das soll recht schnell fertig sein.
Was ist bei den Umbauarbeiten als Nächstes geplant?
Ab dem 1. September soll das Gebäude unter der Nordkurve abgerissen werden. Dort ist unter anderem der Pressebereich. Dieser zieht um – ins Stadioncenter. Denn: Ohne Medienbereich keine DFL-Lizenz. Dafür muss dort wiederum ein Kraftraum weichen. Viel Umbau, viel Umräumen rund ums Stadion also. Danach bereiten die Bauarbeiter den Abriss vor – zum Beispiel, indem sie den Strom abklemmen.
Wie lange dauert es, bis die ersten Tribünen gesperrt werden?
„Der VfL möchte natürlich so lange wie möglich die volle Zuschauerzahl im Stadion haben“, sagt Ralf Meyer. Am 12. September können VfL-Fans gegen Greuther Fürth zum vorerst letzten Mal ein Spiel im Ruhrstadion ohne Baustellen-Atmosphäre genießen. Nach einem Auswärtsspiel und der Länderspielpause wird’s beim nächsten Heimspiel gegen Arminia Bielefeld im Oktober dann ernst. Dann soll nach Angaben des VfL Bochum die Nordtribüne weitgehend gesperrt sein – bis mindestens 2027. Der Verein spricht von 2402 Dauerkartenbesitzern, die betroffen sein werden.
Was sehen Fans von der Baustelle dann als Erstes?
Es werden dann die ersten Sitze abgebaut sein, auch erste Zäune werden fehlen. Im Hintergrund startet die Betonsanierung. Ab Januar 2027 sollen auch auf der Südtribüne die Blöcke C und D betroffen sein, so heißt es vom VfL Bochum
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."