08-18-2026, 03:06 PM
In Braunschweig stand Gerrit Holtmann erstmals seit der Vorsaison in der Startelf des VfL Bochum. Doch am Dienstag brach er das Training früh ab.
Die Profis des VfL Bochum hatten gerade das Aufwärmprogramm hinter sich, als Gerrit Holtmann die erste Einheit der Woche vor dem Pokalspiel am Sonntag in Fürth (13 Uhr/Sky) schon beendete. Der Linksaußen schritt zur Kabine, während sich seine Kollegen noch eine gute Stunde auf das auch finanziell wichtige Erstrunden-Spiel im DFB-Pokal vorbereiteten. Nach leichten Passübungen arbeiteten sie intensiv an den Abläufen beim Elf gegen Elf.
„Es ist natürlich schade, dass die Woche für ihn so anfängt, denn Gerrit Holtmann müsste eigentlich Woche für Woche trainieren, um auf das Niveau zu kommen, auf dem ich ihn sehe“, sagte Trainer Uwe Rösler am Dienstagmittag im Gespräch mit dieser Redaktion. Holtmann fiel in seiner Karriere häufig mit kleineren oder größeren Verletzungen aus. Oder er musste unter der Woche kürzertreten, wie so oft in der vergangenen Saison. Zuletzt musste sich der 31-Jährige in der Sommerpause einem kleinen Eingriff unterziehen.
Holtmann kehrt erst nach langem Aufbauprogramm zurück in die Startelf
Coach Rösler und die medizinische Abteilung entschieden sich dafür, ihn behutsamer als in den Vorjahren aufzubauen. Erst im Trainingslager stieg Holtmann komplett ins Mannschaftstraining ein, und erst in Braunschweig stand er – inklusive der Testspiele – wieder in der VfL-Startelf.
„Bis jetzt haben wir es ordentlich hingekriegt. Jetzt hat er ein Spiel von Anfang an gespielt. Es wäre gut, wenn er die Woche vor dem Pokalspiel jetzt noch durchtrainieren könnte, wie er das in den vergangenen Wochen auch gemacht hat“, meinte Rösler. Möglich, dass Holtmann bereits am Mittwoch wieder am Ball ist. Der erfahrene Flügelstürmer selbst sprach nach dem frühzeitigen Abbruch im Vorbeigehen von einer „Vorsichtsmaßnahme“.
Rösler hofft auf Verstärkung für die linke Außenbahn und Mittelfeld
Dass er dem Spiel des VfL mit seinem Tempo und seiner Tiefe gut tut, zeigte er gegen Hertha in der zweiten Halbzeit – Holtmann kam nach 60 Minuten – und in der starken Phase des VfL beim 1:0-Sieg in Braunschweig, ehe er nach 57 Minuten ausgewechselt wurde. Fraglich bleibt aber, wie viele Spiele Holtmann in dieser Saison auf höchstem Fitnesslevel wirklich durchziehen kann.
Gerade deshalb hatte Rösler vor dem Braunschweig-Spiel noch einmal erklärt, dass er sich neben einem zentralen Mittelfeldmann auch für die linke Außenbahn noch einen Zugang wünscht, einen „Qualitätsspieler“. Talent Alessandro Crimaldi zeigte in seinen ersten zwei Profieinsätzen zwar ordentliche Leistungen, erhielt auch Lob vom Trainer. Im letzten Drittel fehlte dem 18-Jährigen aber noch das Durchsetzungsvermögen.
Mikkel Rakneberg macht weitere Fortschritte
Ansonsten zogen alle 21 weiteren Feldspieler und vier Torhüter die Einheit durch, wobei Mikkel Rakneberg nach seiner langen Verletzungspause noch ohne Zweikämpfe agierte, beim Spiel als freier Mann unterwegs war. Beim Linksverteidiger, der im April am Meniskus operiert worden war, geht es aber weiter aufwärts. Ein Test am Ende der Woche soll Aufschluss darüber geben, ob die Kraftwerte im lädierten Bein schon gut genug sind. Stimmen die Parameter, so Rösler, „kann er nächste Woche auch voll mit den Zweikämpfen anfangen“.
Strompf ist wieder komplett im Mannschaftstraining
Wieder mittendrin ist Philipp Strompf, der seine Erkrankung endgültig abgeschüttelt hat und weiter aufholt. Bereits am vergangenen Wochenende stand ein Einsatz für die U21 gegen Oberhausen im Raum, weil „Spiele das beste Training sind“, sagte Rösler. Auch Strompf wollte Spielpraxis sammeln in der Regionalliga, „aber er hat sich körperlich noch nicht hundertprozentig dazu in der Lage gefühlt“, erklärte der Coach.
Der Innenverteidiger, der in der Vorsaison noch Stammkraft und aktuell nur die Nummer vier hinter den Neuzugängen Michael Steinwender, Karol Mets und Yigit Karademir ist, absolvierte daher auch am für die meisten Profis freien Montag eine Laufeinheit. Auch die Angreifer Mansour Ouro-Tagba, der erst in der Vorwoche vom 1. FC Köln geholt wurde, und Christian Rasmussen bestritten ein Laufprogramm, weil sie noch Trainingsrückstände im Grundlagen-Bereich haben.
Quelle: WAZ.de
Die Profis des VfL Bochum hatten gerade das Aufwärmprogramm hinter sich, als Gerrit Holtmann die erste Einheit der Woche vor dem Pokalspiel am Sonntag in Fürth (13 Uhr/Sky) schon beendete. Der Linksaußen schritt zur Kabine, während sich seine Kollegen noch eine gute Stunde auf das auch finanziell wichtige Erstrunden-Spiel im DFB-Pokal vorbereiteten. Nach leichten Passübungen arbeiteten sie intensiv an den Abläufen beim Elf gegen Elf.
„Es ist natürlich schade, dass die Woche für ihn so anfängt, denn Gerrit Holtmann müsste eigentlich Woche für Woche trainieren, um auf das Niveau zu kommen, auf dem ich ihn sehe“, sagte Trainer Uwe Rösler am Dienstagmittag im Gespräch mit dieser Redaktion. Holtmann fiel in seiner Karriere häufig mit kleineren oder größeren Verletzungen aus. Oder er musste unter der Woche kürzertreten, wie so oft in der vergangenen Saison. Zuletzt musste sich der 31-Jährige in der Sommerpause einem kleinen Eingriff unterziehen.
Holtmann kehrt erst nach langem Aufbauprogramm zurück in die Startelf
Coach Rösler und die medizinische Abteilung entschieden sich dafür, ihn behutsamer als in den Vorjahren aufzubauen. Erst im Trainingslager stieg Holtmann komplett ins Mannschaftstraining ein, und erst in Braunschweig stand er – inklusive der Testspiele – wieder in der VfL-Startelf.
„Bis jetzt haben wir es ordentlich hingekriegt. Jetzt hat er ein Spiel von Anfang an gespielt. Es wäre gut, wenn er die Woche vor dem Pokalspiel jetzt noch durchtrainieren könnte, wie er das in den vergangenen Wochen auch gemacht hat“, meinte Rösler. Möglich, dass Holtmann bereits am Mittwoch wieder am Ball ist. Der erfahrene Flügelstürmer selbst sprach nach dem frühzeitigen Abbruch im Vorbeigehen von einer „Vorsichtsmaßnahme“.
Rösler hofft auf Verstärkung für die linke Außenbahn und Mittelfeld
Dass er dem Spiel des VfL mit seinem Tempo und seiner Tiefe gut tut, zeigte er gegen Hertha in der zweiten Halbzeit – Holtmann kam nach 60 Minuten – und in der starken Phase des VfL beim 1:0-Sieg in Braunschweig, ehe er nach 57 Minuten ausgewechselt wurde. Fraglich bleibt aber, wie viele Spiele Holtmann in dieser Saison auf höchstem Fitnesslevel wirklich durchziehen kann.
Gerade deshalb hatte Rösler vor dem Braunschweig-Spiel noch einmal erklärt, dass er sich neben einem zentralen Mittelfeldmann auch für die linke Außenbahn noch einen Zugang wünscht, einen „Qualitätsspieler“. Talent Alessandro Crimaldi zeigte in seinen ersten zwei Profieinsätzen zwar ordentliche Leistungen, erhielt auch Lob vom Trainer. Im letzten Drittel fehlte dem 18-Jährigen aber noch das Durchsetzungsvermögen.
Mikkel Rakneberg macht weitere Fortschritte
Ansonsten zogen alle 21 weiteren Feldspieler und vier Torhüter die Einheit durch, wobei Mikkel Rakneberg nach seiner langen Verletzungspause noch ohne Zweikämpfe agierte, beim Spiel als freier Mann unterwegs war. Beim Linksverteidiger, der im April am Meniskus operiert worden war, geht es aber weiter aufwärts. Ein Test am Ende der Woche soll Aufschluss darüber geben, ob die Kraftwerte im lädierten Bein schon gut genug sind. Stimmen die Parameter, so Rösler, „kann er nächste Woche auch voll mit den Zweikämpfen anfangen“.
Strompf ist wieder komplett im Mannschaftstraining
Wieder mittendrin ist Philipp Strompf, der seine Erkrankung endgültig abgeschüttelt hat und weiter aufholt. Bereits am vergangenen Wochenende stand ein Einsatz für die U21 gegen Oberhausen im Raum, weil „Spiele das beste Training sind“, sagte Rösler. Auch Strompf wollte Spielpraxis sammeln in der Regionalliga, „aber er hat sich körperlich noch nicht hundertprozentig dazu in der Lage gefühlt“, erklärte der Coach.
Der Innenverteidiger, der in der Vorsaison noch Stammkraft und aktuell nur die Nummer vier hinter den Neuzugängen Michael Steinwender, Karol Mets und Yigit Karademir ist, absolvierte daher auch am für die meisten Profis freien Montag eine Laufeinheit. Auch die Angreifer Mansour Ouro-Tagba, der erst in der Vorwoche vom 1. FC Köln geholt wurde, und Christian Rasmussen bestritten ein Laufprogramm, weil sie noch Trainingsrückstände im Grundlagen-Bereich haben.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."