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Presseberichte zum DFB-Pokal Fürth - VfL
#3
Vor dem Pokalspiel in Fürth erklärt Uwe Rösler, woran der VfL Bochum weiter hart arbeiten muss. Nicht nur im Abschluss sieht er Luft nach oben. 

Koji Miyoshi sorgte für das erste Glanzlicht an diesem erstmals seit einer gefühlten Ewigkeit verregnet-düsteren Trainingstag beim VfL Bochum. Der in Braunschweig im Abschluss noch glücklose Japaner zauberte einen Ball aus gut 25 Metern fast in den Winkel. Es gilt ja auch, sich erneut zu empfehlen für die Startelf am Sonntag in Fürth (13 Uhr/Sky). 

Die „beste Mannschaft für diesen Gegner“, betonte Uwe Rösler, werde auflaufen. Wie schon in der Vorsaison verzichtet er auch in der ersten DFB-Pokal-Runde 2026/27 auf Experimente jeder Art. So setzt Rösler im Tor auf seinen Kapitän Timo Horn, erklärte der VfL-Trainer am Dienstag. 

Rösler zum Bochum-Start in Braunschweig: „Waren zu zaghaft“
Sollte Gerrit Holtmann, der die erste Einheit der Woche früh abbrach, fit genug sein, dürfte sich die Startelf nach dem ersten Saisonsieg nicht ändern. „Wir haben sehr gut verteidigt“, resümierte der Coach in seiner Videoanalyse mit dem Team. Er zeigte aber auch die Schwächen auf, die er nicht nur in der Konsequenz im Abschluss, in der Chancenverwertung sah.

Knackpunkt Nummer eins: die erste Viertelstunde, als nur Braunschweig drückte, und gleich vier Standards herausholte. „Das war kein Thema der Struktur, sondern der Wucht. Wir waren zu schüchtern, zu zaghaft, mussten daher gleich mit Haut und Haaren verteidigen“, erklärte Rösler. Nach Philipp Hofmanns 1:0 drehte sich das Spiel, zeigte der VfL gute Ansätze, gerade im spielerischen Bereich. Die sah man nach dem Seitenwechsel aber kaum noch, wie der Coach monierte. 

Rösler bemängelt fehlende Kontrolle: „Zu zeitig aufs Ergebnis gespielt“
„Wir haben zu zeitig aufs Ergebnis gespielt. Ich hätte mir noch ein bisschen mehr Entlastung gewünscht, ein bisschen mehr Kontrolle“, sagte Rösler. Sein Team zog sich tiefer zurück als geplant, womöglich auch, „weil schon Druck da war“. Die Mannschaft habe mehr Vertrauen in eine tiefe Verteidigung als in den eigenen Ballbesitz gehabt. Auch, so Rösler, weil einige Spieler „körperlich noch nicht neunzig Minuten voll gehen konnten“, haperte es an Anspielstationen: „Wir müssen dem Mann am Ball mehr Möglichkeiten geben.“

Mehr Attacke: Was dem VfL Bochum noch fehlt
So schwanden bei den früh ausgewechselten Mats Pannewig und Gerrit Holtmann nach ihrer verkürzten Vorbereitung ebenso sichtbar die Kräfte wie bei Zehner Berkan Taz. Auch Innenverteidiger Karol Mets, der erst seit dem Trainingslager mit der Mannschaft trainiert und zwischenzeitlich kürzertreten musste, ist noch nicht bei 100 Prozent. Der 33-Jährige hielt zwar 90 Minuten durch und zeigte eine gute Leistung, weil er im Ausdauerbereich topfit sei, so Rösler. Aber in der „fußballspezifischen Fitness“ habe der Este noch Rückstand. „An ihm orientieren sich die Spieler, richten sie sich hoch. Er war ein absoluter Bonus für uns“, lobte Rösler den Neuzugang.

Wenn die gesamte Mannschaft und speziell der Abwehrchef „hundertprozentig fit sind, stelle ich mir vor, dass wir die Viererkette noch brutaler nach vorne und zur Seite verschieben können“, sagte Rösler. „Das machen wir im Moment. Aber wir können es noch besser.“ 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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RE: Presseberichte zum DFB-Üpkal Fürth - VfL - von Herr Bert - 08-18-2026, 07:36 PM
PK - von Herr Bert - 08-21-2026, 02:23 PM

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