08-28-2026, 08:55 AM
Vor dem Heimspiel gegen Osnabrück sorgt vor allem der mögliche Ausfall von Rechtsverteidiger Olsen beim VfL Bochum für taktische Fragen.
Sein Prunkstück will Uwe Rösler nicht opfern. „Es gibt keine Überlegung, die Innenverteidigung auseinanderzureißen“, sagte der Cheftrainer des VfL Bochum vor dem zweiten Heimspiel der Saison gegen den VfL Osnabrück am Freitagabend (18.30 Uhr, Sky). Karol Mets und Michael Steinwender, die maßgeblich mit ihren Leistungen im Abwehrbollwerk an den Siegen in der Liga gegen Braunschweig (1:0) und im DFB‑Pokal in Fürth (2:1) beteiligt waren, werden also auf jeden Fall zusammen auflaufen. Dennoch rattert es in dem 57-Jährigen nach dem Abschlusstraining am Donnerstag. Denn auf der Rechtsverteidiger-Position dürfte auf der Tafel im Trainerbüro noch ein Fragezeichen kleben, nachdem sich Jean Manuel Mbom schwer verletzt hat und monatelang ausfallen wird.
Zwar nahm der in Fürth nach Problemen am Fuß früh ausgewechselte Olsen am Donnerstag wieder am Abschlusstraining teil. Doch: „Hält die Ferse?“, fragte sich Rösler selbst. „Er hat die Vorbereitung und alle Spiele mitgemacht, sein Fitnesszustand ist gut. Das würde kein Thema werden. Es geht nur um die medizinische Sache, ob sein Fuß hält“, sagte der Cheftrainer.
Mit dem Einsatz von Olsen steht und fällt der Plan für das Spiel gegen den Aufsteiger aus Osnabrück. Zwar gibt es in Yigit Karademir, pikanterweise bis Sommer Osnabrück-Profi, einen potenziellen Ersatz. Doch der gelernte Innenverteidiger bringt eher die defensiven Qualitäten im Zweikampf mit, als dass er sich mit ins Offensivspiel der Bochumer einschaltet. Dabei braucht der rechte Mittelfeldspieler Koji Miyoshi die Unterstützung des Akteurs hinter sich, um sich entfalten zu können. Und das Spiel des VfL Bochum braucht Olsen.
Holtmann ist wieder fit
Der Däne ist es nämlich, der dem VfL in den drei bisherigen Saisonspielen die Breite gab und immer wieder weit nach vorn schob, um Miyoshi den Freiraum zu geben, zwischen den Linien agieren und immer wieder einrücken zu können. Dann ließ der Japaner seine technischen Fähigkeiten aufblitzen, wenngleich er in dieser Saison bislang vor allem in der Defensivarbeit gefordert ist.
Umso wichtiger ist für Rösler, dass auf der anderen Seite des Feldes Gerrit Holtmann wieder fit ist. Mindestens genauso wichtig wie Breitengeber Olsen ist Sprinter Holtmann für das Spiel des VfL Bochum. Umso mehr, wenn auf der rechten Seite der Fokus auf der Defensive liegt. Der explosive Linksaußen ist der schnellste Spieler im Kader und kann somit wie kaum ein anderer gefährliche Situationen kreieren. Die sind gegen Osnabrück von Beginn an gewollt. „Wir wollen attackieren, dynamisch und aggressiv spielen“, stellte Rösler klar. Es geht schließlich auch darum, das positive Gefühl der letzten beiden Siege zu festigen.
Quelle: WAZ.de
Sein Prunkstück will Uwe Rösler nicht opfern. „Es gibt keine Überlegung, die Innenverteidigung auseinanderzureißen“, sagte der Cheftrainer des VfL Bochum vor dem zweiten Heimspiel der Saison gegen den VfL Osnabrück am Freitagabend (18.30 Uhr, Sky). Karol Mets und Michael Steinwender, die maßgeblich mit ihren Leistungen im Abwehrbollwerk an den Siegen in der Liga gegen Braunschweig (1:0) und im DFB‑Pokal in Fürth (2:1) beteiligt waren, werden also auf jeden Fall zusammen auflaufen. Dennoch rattert es in dem 57-Jährigen nach dem Abschlusstraining am Donnerstag. Denn auf der Rechtsverteidiger-Position dürfte auf der Tafel im Trainerbüro noch ein Fragezeichen kleben, nachdem sich Jean Manuel Mbom schwer verletzt hat und monatelang ausfallen wird.
Zwar nahm der in Fürth nach Problemen am Fuß früh ausgewechselte Olsen am Donnerstag wieder am Abschlusstraining teil. Doch: „Hält die Ferse?“, fragte sich Rösler selbst. „Er hat die Vorbereitung und alle Spiele mitgemacht, sein Fitnesszustand ist gut. Das würde kein Thema werden. Es geht nur um die medizinische Sache, ob sein Fuß hält“, sagte der Cheftrainer.
Mit dem Einsatz von Olsen steht und fällt der Plan für das Spiel gegen den Aufsteiger aus Osnabrück. Zwar gibt es in Yigit Karademir, pikanterweise bis Sommer Osnabrück-Profi, einen potenziellen Ersatz. Doch der gelernte Innenverteidiger bringt eher die defensiven Qualitäten im Zweikampf mit, als dass er sich mit ins Offensivspiel der Bochumer einschaltet. Dabei braucht der rechte Mittelfeldspieler Koji Miyoshi die Unterstützung des Akteurs hinter sich, um sich entfalten zu können. Und das Spiel des VfL Bochum braucht Olsen.
Holtmann ist wieder fit
Der Däne ist es nämlich, der dem VfL in den drei bisherigen Saisonspielen die Breite gab und immer wieder weit nach vorn schob, um Miyoshi den Freiraum zu geben, zwischen den Linien agieren und immer wieder einrücken zu können. Dann ließ der Japaner seine technischen Fähigkeiten aufblitzen, wenngleich er in dieser Saison bislang vor allem in der Defensivarbeit gefordert ist.
Umso wichtiger ist für Rösler, dass auf der anderen Seite des Feldes Gerrit Holtmann wieder fit ist. Mindestens genauso wichtig wie Breitengeber Olsen ist Sprinter Holtmann für das Spiel des VfL Bochum. Umso mehr, wenn auf der rechten Seite der Fokus auf der Defensive liegt. Der explosive Linksaußen ist der schnellste Spieler im Kader und kann somit wie kaum ein anderer gefährliche Situationen kreieren. Die sind gegen Osnabrück von Beginn an gewollt. „Wir wollen attackieren, dynamisch und aggressiv spielen“, stellte Rösler klar. Es geht schließlich auch darum, das positive Gefühl der letzten beiden Siege zu festigen.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
