09-08-2026, 03:40 PM
Ohne sechs Profis ist der VfL Bochum in die Trainingswoche gestartet. Nach zwei Heimniederlagen soll gegen Fürth der Knoten platzen.
Vergleichsweise überschaubar gefüllt war der Trainingsplatz des VfL Bochum am Dienstagvormittag. 18 Feldspieler und drei Torhüter legten beim Wochenstart vor dem Heimspiel gegen Greuther Fürth am Samstag (13 Uhr/Sky) los. Gleich sechs Profis fehlten. Jean Manuel Mbom (Verletzung am Sprunggelenk) fällt ebenso monatelang aus wie Babis Drakas (Knieverletzung). Mehrere Wochen, so der Verein, wird Trainer Uwe Rösler auf Enis Cokaj verzichten müssen. Der Sechser hatte sich beim 2:1-Sieg in Dresden am vergangenen Samstag eine „schwere strukturelle Muskelverletzung“ zugezogen.
Eine genauere Diagnose oder Ausfallzeit gab der VfL nicht bekannt. „Da kommt es auch auf sein Heilfleisch an“, sagte Rösler nach der ersten Einheit am Dienstag. Mit seiner Zweikampfstärke, Balleroberungen und der Fähigkeit, „die Position zu halten, ist er natürlich sehr wichtig für uns“, meinte der Coach. „Aber Verletzungen kommen vor, damit müssen alle Mannschaften umgehen.“ Mats Pannewig ist gesetzt im Zentrum, Alternativen für Cokaj sind Tom Meyer, Charlie Patino und Lasse Isbruch.
Erneuter Rückschlag für Verteidiger Philipp Strompf
Der 18 Jahre alte Isbruch verpasste allerdings die erste Einheit wegen schulischer Verpflichtungen, nachdem er am Sonntag beim 0:1 der U21 im Regionalliga-Spiel gegen Bergisch Gladbach Spielpraxis gesammelt hatte. Auch Philipp Strompf, aktuell nur noch Innenverteidiger Nummer vier, kam nach seinen Verletzungsproblemen, die ihn am Ende der Vorsaison schon außer Gefecht setzten, und einer längeren Krankheit erstmals in dieser Saison zum Einsatz bei der zweiten Mannschaft. Strompf musste aber zur Pause ausgewechselt werden und fehlte auch am Dienstag. „Er hatte ein bisschen Probleme mit seinem Schambein“, sagte Rösler.
Zudem fehlte der gesetzte Linksverteidiger Maximilian Wittek wegen eines Infekts, so Rösler. Der Trainer hofft aber, dass der Führungsspieler bereits am Mittwoch wieder mitwirken kann.
Gegen Fürth soll nach zwei Auswärtssiegen auch daheim der Knoten platzen. „Wir müssen wieder viel den Ball haben. Wir haben in Dresden gewonnen, weil wir mehr Ballbesitz hatten und daraus auch kreativ waren. Das muss der Ansatz sein“, erklärte der Coach. Danach sei auch der Schwerpunkt der Trainingswoche ausgerichtet.
„Viel Ballbesitz“: Rösler setzt Trainingsschwerpunkt
Dabei kommt es zum schnellen Wiedersehen mit dem Team von Trainer Heiko Vogel, nachdem der VfL in der ersten Pokalrunde mit 2:1 in Fürth gewonnen hatte, die Führung am Ende in Unterzahl – nach Mboms Verletzung – ins Ziel gerettet hatte. Rösler warnt: „Wir waren da 60 Minuten eigentlich sehr gut im Spiel. Die letzten 30 Minuten waren wir mit dem Rücken an der Wand, da hat man gesehen, was Fürth für eine Wucht entwickeln kann.“
Wichtig sei es, anders als bei den 0:1-Niederlagen gegen Hertha und vor allem Osnabrück, nicht wieder früh in Rückstand zu geraten. Sondern selbst vorzulegen. In Dresden habe das 1:0 nach knapp vier Minuten von Koji Miyoshi „der ganzen Mannschaft, unserem Spiel gutgetan“, meinte der Trainer. „Wir müssen hellwach ins Spiel gehen, dass so ein Fehler wie nach vier Minuten gegen Osnabrück nicht passiert. Denn das war schon wegweisend.“
Quelle: WAZ.de
Vergleichsweise überschaubar gefüllt war der Trainingsplatz des VfL Bochum am Dienstagvormittag. 18 Feldspieler und drei Torhüter legten beim Wochenstart vor dem Heimspiel gegen Greuther Fürth am Samstag (13 Uhr/Sky) los. Gleich sechs Profis fehlten. Jean Manuel Mbom (Verletzung am Sprunggelenk) fällt ebenso monatelang aus wie Babis Drakas (Knieverletzung). Mehrere Wochen, so der Verein, wird Trainer Uwe Rösler auf Enis Cokaj verzichten müssen. Der Sechser hatte sich beim 2:1-Sieg in Dresden am vergangenen Samstag eine „schwere strukturelle Muskelverletzung“ zugezogen.
Eine genauere Diagnose oder Ausfallzeit gab der VfL nicht bekannt. „Da kommt es auch auf sein Heilfleisch an“, sagte Rösler nach der ersten Einheit am Dienstag. Mit seiner Zweikampfstärke, Balleroberungen und der Fähigkeit, „die Position zu halten, ist er natürlich sehr wichtig für uns“, meinte der Coach. „Aber Verletzungen kommen vor, damit müssen alle Mannschaften umgehen.“ Mats Pannewig ist gesetzt im Zentrum, Alternativen für Cokaj sind Tom Meyer, Charlie Patino und Lasse Isbruch.
Erneuter Rückschlag für Verteidiger Philipp Strompf
Der 18 Jahre alte Isbruch verpasste allerdings die erste Einheit wegen schulischer Verpflichtungen, nachdem er am Sonntag beim 0:1 der U21 im Regionalliga-Spiel gegen Bergisch Gladbach Spielpraxis gesammelt hatte. Auch Philipp Strompf, aktuell nur noch Innenverteidiger Nummer vier, kam nach seinen Verletzungsproblemen, die ihn am Ende der Vorsaison schon außer Gefecht setzten, und einer längeren Krankheit erstmals in dieser Saison zum Einsatz bei der zweiten Mannschaft. Strompf musste aber zur Pause ausgewechselt werden und fehlte auch am Dienstag. „Er hatte ein bisschen Probleme mit seinem Schambein“, sagte Rösler.
Zudem fehlte der gesetzte Linksverteidiger Maximilian Wittek wegen eines Infekts, so Rösler. Der Trainer hofft aber, dass der Führungsspieler bereits am Mittwoch wieder mitwirken kann.
Gegen Fürth soll nach zwei Auswärtssiegen auch daheim der Knoten platzen. „Wir müssen wieder viel den Ball haben. Wir haben in Dresden gewonnen, weil wir mehr Ballbesitz hatten und daraus auch kreativ waren. Das muss der Ansatz sein“, erklärte der Coach. Danach sei auch der Schwerpunkt der Trainingswoche ausgerichtet.
„Viel Ballbesitz“: Rösler setzt Trainingsschwerpunkt
Dabei kommt es zum schnellen Wiedersehen mit dem Team von Trainer Heiko Vogel, nachdem der VfL in der ersten Pokalrunde mit 2:1 in Fürth gewonnen hatte, die Führung am Ende in Unterzahl – nach Mboms Verletzung – ins Ziel gerettet hatte. Rösler warnt: „Wir waren da 60 Minuten eigentlich sehr gut im Spiel. Die letzten 30 Minuten waren wir mit dem Rücken an der Wand, da hat man gesehen, was Fürth für eine Wucht entwickeln kann.“
Wichtig sei es, anders als bei den 0:1-Niederlagen gegen Hertha und vor allem Osnabrück, nicht wieder früh in Rückstand zu geraten. Sondern selbst vorzulegen. In Dresden habe das 1:0 nach knapp vier Minuten von Koji Miyoshi „der ganzen Mannschaft, unserem Spiel gutgetan“, meinte der Trainer. „Wir müssen hellwach ins Spiel gehen, dass so ein Fehler wie nach vier Minuten gegen Osnabrück nicht passiert. Denn das war schon wegweisend.“
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."