Der VfL Bochum wollte im dritten Heimspiel der Saison endlich den ersten Heimsieg einfahren. Doch die SpVgg Greuther Fürth hielt erfolgreich dagegen und kann am Ende sogar hadern, weil es wieder Parallelen zum Pokalduell drei Wochen zuvor gab.
In der ersten Pokalrunde jubelte Bochum in Fürth, weil der VfL mit der Führung im Rücken im tiefen Block stehen konnte und das Kleeblatt dafür keine Mittel fand. In der Schlussphase folgte ein Anlaufen in Überzahl, das nicht gekrönt wurde - die Geschichte sollte sich am Samstag im Ruhrstadion wiederholen.
Doch von Anfang an. Fürths Trainer Heiko Vogel, der im Vergleich zum 0:1 gegen Heidenheim mit Jordan und Reich für Srbeny und Dehm (beide Bank) zwei Änderungen vornahm, sah seine Elf sehr gut in die Partie kommen. Pohlmann, Jordan und Klaus tauchten in den Anfangsminuten mehrmals gefährlich in Horns Strafraum auf.
VfL-Trainer Uwe Rösler, der anders als beim 2:1 in Dresden verletzungsbedingt auf Cokaj und Olsen verzichten musste, sah nach den dominanten Fürther Angriffswellen erst in der 13. Minute Entlastung, als Rasmussens Flanke kein Problem für Hellstern war. Bei Holtmanns Pressing hatte der Torwart eine Minute später allerdings Glück, dass sein Ball weit nach oben statt hinter ihn prallte.
Die Führung der Gastgeber kam angesichts des Fürther Engagements ein wenig aus dem Nichts. Witteks Ecke landete wenig überraschend bei Mittelstürmer Hofmann, der per Kopf in die lange Ecke traf (17.). Der dafür auf der Torlinie postierte Reich konnte nicht mehr entscheidend blocken.
Bochum mit Dauerfeuer
Ein wenig geschockt präsentierte sich die SpVgg vom nächsten Standardgegentor, während Bochum wie im Pokal etwas tiefer agieren konnte, diesmal aber die Offensive nicht vernachlässigte. Allein zwischen der 22. und 26. Minute hatte Röslers Elf fünf Schuss-Chancen, weil Vogels Team der Zugriff komplett abhanden ging.
Pannewig, der in der 28. Minute nach Foul an Ademi Gelb sah, tauchte in der 32. Minute plötzlich vor Hellstern auf, köpfte aber zu zentral auf den Keeper. Die beste Möglichkeit auf das 2:0 vereitelte Keresztes, als er Miyoshis Abschluss (39.) in höchster Not aufmerksam zur Ecke ablenkte.
Auch nach Wiederanpfiff das gleiche Bild, denn Bochum blieb am Drücker. Gefährliche Aktionen hatten direkt Miyoshi (47.) und Mets (54.), allerdings hätten beide jeweils wegen knapper Abseitsstellungen nicht gezählt.
Vogel musste Impulse von der Bank bringen und tat das nach gut einer Stunde mit Srbeny, Blank und Sillah. Es solllte ein glückliches Händchen des Coaches werden. Denn in der 71. Minute lupfte Srbeny über Bochums Abwehrkette in den Lauf des durchstartenden Sillah. Der Mittelstürmer blieb vor Horn cool und schoss aus dem Nichts zum Ausgleich ein.
Der Treffer zeigte so viel Wirkung wie Hofmanns Tor auf der Gegenseite. Plötzlich hatte die SpVgg jede Menge Oberwasser und durch Klaus, Sillah und Reich gute Chancen auf die Führung. Eine Schlussoffensive wie im DFB-Pokal leitere dann unfreiwillig Pannewig ein. Für sein Foul an Srbeny zückte Referee Bickel die zweite Gelbe Karte und schickte den Sechser zum Duschen.
Eine Parallele zum Pokal, denn auch dort mussten die Bochumer nach Mboms Verletzung die Schlussphase mit zehn Mann überstehen.
Powerplay wird nicht belohnt
Im Fürther Powerplay fehlte Vogels Team jedoch immer wieder die Präzision, während die vom Ruhrstadion unterstützten Bochumer sich in alles hineinwarfen.
Vogels weiterer Joker Arifi hatte in der 85. und 90.+4 Minute zwei gute Chancen zur Führung, doch wie im Pokal blieb das Fürther Anrennen ohne Torerfolg. Der VfL wartet nach dem letztlich leitungsgerechten Remis weiter auf den ersten Heimsieg dieser Saison.
Für Bochum geht es nächste Woche Sonntag (13.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel in Hannover weiter. Fürth spielt bereits am Freitag (18.30 Uhr) gegen Magdeburg.
Quelle: Kicker.de
In der ersten Pokalrunde jubelte Bochum in Fürth, weil der VfL mit der Führung im Rücken im tiefen Block stehen konnte und das Kleeblatt dafür keine Mittel fand. In der Schlussphase folgte ein Anlaufen in Überzahl, das nicht gekrönt wurde - die Geschichte sollte sich am Samstag im Ruhrstadion wiederholen.
Doch von Anfang an. Fürths Trainer Heiko Vogel, der im Vergleich zum 0:1 gegen Heidenheim mit Jordan und Reich für Srbeny und Dehm (beide Bank) zwei Änderungen vornahm, sah seine Elf sehr gut in die Partie kommen. Pohlmann, Jordan und Klaus tauchten in den Anfangsminuten mehrmals gefährlich in Horns Strafraum auf.
VfL-Trainer Uwe Rösler, der anders als beim 2:1 in Dresden verletzungsbedingt auf Cokaj und Olsen verzichten musste, sah nach den dominanten Fürther Angriffswellen erst in der 13. Minute Entlastung, als Rasmussens Flanke kein Problem für Hellstern war. Bei Holtmanns Pressing hatte der Torwart eine Minute später allerdings Glück, dass sein Ball weit nach oben statt hinter ihn prallte.
Die Führung der Gastgeber kam angesichts des Fürther Engagements ein wenig aus dem Nichts. Witteks Ecke landete wenig überraschend bei Mittelstürmer Hofmann, der per Kopf in die lange Ecke traf (17.). Der dafür auf der Torlinie postierte Reich konnte nicht mehr entscheidend blocken.
Bochum mit Dauerfeuer
Ein wenig geschockt präsentierte sich die SpVgg vom nächsten Standardgegentor, während Bochum wie im Pokal etwas tiefer agieren konnte, diesmal aber die Offensive nicht vernachlässigte. Allein zwischen der 22. und 26. Minute hatte Röslers Elf fünf Schuss-Chancen, weil Vogels Team der Zugriff komplett abhanden ging.
Pannewig, der in der 28. Minute nach Foul an Ademi Gelb sah, tauchte in der 32. Minute plötzlich vor Hellstern auf, köpfte aber zu zentral auf den Keeper. Die beste Möglichkeit auf das 2:0 vereitelte Keresztes, als er Miyoshis Abschluss (39.) in höchster Not aufmerksam zur Ecke ablenkte.
Auch nach Wiederanpfiff das gleiche Bild, denn Bochum blieb am Drücker. Gefährliche Aktionen hatten direkt Miyoshi (47.) und Mets (54.), allerdings hätten beide jeweils wegen knapper Abseitsstellungen nicht gezählt.
Vogel musste Impulse von der Bank bringen und tat das nach gut einer Stunde mit Srbeny, Blank und Sillah. Es solllte ein glückliches Händchen des Coaches werden. Denn in der 71. Minute lupfte Srbeny über Bochums Abwehrkette in den Lauf des durchstartenden Sillah. Der Mittelstürmer blieb vor Horn cool und schoss aus dem Nichts zum Ausgleich ein.
Der Treffer zeigte so viel Wirkung wie Hofmanns Tor auf der Gegenseite. Plötzlich hatte die SpVgg jede Menge Oberwasser und durch Klaus, Sillah und Reich gute Chancen auf die Führung. Eine Schlussoffensive wie im DFB-Pokal leitere dann unfreiwillig Pannewig ein. Für sein Foul an Srbeny zückte Referee Bickel die zweite Gelbe Karte und schickte den Sechser zum Duschen.
Eine Parallele zum Pokal, denn auch dort mussten die Bochumer nach Mboms Verletzung die Schlussphase mit zehn Mann überstehen.
Powerplay wird nicht belohnt
Im Fürther Powerplay fehlte Vogels Team jedoch immer wieder die Präzision, während die vom Ruhrstadion unterstützten Bochumer sich in alles hineinwarfen.
Vogels weiterer Joker Arifi hatte in der 85. und 90.+4 Minute zwei gute Chancen zur Führung, doch wie im Pokal blieb das Fürther Anrennen ohne Torerfolg. Der VfL wartet nach dem letztlich leitungsgerechten Remis weiter auf den ersten Heimsieg dieser Saison.
Für Bochum geht es nächste Woche Sonntag (13.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel in Hannover weiter. Fürth spielt bereits am Freitag (18.30 Uhr) gegen Magdeburg.
Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."