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Warum in der Ostkurve diese neue Regel gilt
#2
Im Zuge der Modernisierungsmaßnahmen des Ruhrstadions kommen auf die Anhänger des VfL Bochum große Einschnitte zu. Ab sofort gilt ein Hüpfverbot auf der Osttribüne. Bei Verstoß drohen harte Strafen. 

Mit sieben Punkten aus den ersten sechs Spieltagen ist der VfL Bochum nur mäßig in die neue Zweitligasaison gestartet. Die Aufstiegsplätze sind dadurch bereits ein ganzes Stück entfernt. Nun gibt es die nächste unschöne Nachricht für die Anhänger des VfL. Wie der Verein in einer Mitteilung bekannt gab, darf auf der Osttribüne des Ruhrstadions ab sofort nicht mehr gehüpft werden. 

Der Hintergrund: Im Zuge der geplanten Modernisierungsmaßnahmen des Stadions habe das beauftragte Ingenieurbüro festgestellt, "dass bei bestimmten Zuschauerbewegungen starke Schwingungen auftreten, die dazu führen können, dass bei - vor allem "ungeübten" - Stadionbesuchern Unwohlsein hervorgerufen werden könnte". 

Zwar sei die generelle Tragfähigkeit der Osttribüne gegeben, jedoch könne es "durch gemeinsames, rhythmisches Hüpfen oder Springen, also synchronisierte Bewegungen vieler Menschen, zum sogenannten Trampolineffekt kommen", der ebenjenen "Unwohlsein-Effekt" hervorrufe 

Strafen und sogar eine Sperrung drohen
Die Bauaufsichtsbehörde der Stadt hat deshalb per Ordnungsverfügung ein "Hüpfverbot" für die Ostkurve veranlasst. Der VfL Bochum muss das Verbot ab sofort umsetzen und kontrollieren. Bei Zuwiderhandlung drohen erhebliche Strafen bis hin zu einer kompletten Sperrung der Osttribüne. Diese bietet bis zu 10.000 Zuschauern Platz. 

Bereits beim kommenden Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr, LIVE bei kicker) gegen Arminia Bielefeld ist den VfL-Fans deshalb das Hüpfen und Springen untersagt. Der Klub weist jedoch explizit darauf hin, dass diese Einschränkung nicht den Torjubel betreffe, sondern lediglich "choreografiertes Springen". Mit Ende der Modernisierungsmaßnahmen des Ruhrstadions wird im Jahr 2028 gerechnet, dann solle auch das Hüpfverbot wieder aufgehoben werden. 

Ähnlicher Fall in Magdeburg
Eine ähnliche Einschränkung hatte es bereits zwischen 2016 und 2019 beim 1. FC Magdeburg gegeben. Dort mussten wegen starker Schwingungen und drohender Schäden an der Stahlbetonkonstruktion die Fans auf der Nordtribüne drei Jahre lang auf rhythmisches Springen verzichten. Nach der Fertigstellung der Magdeburger Arena 2019 wurde das Verbot schließlich wieder aufgehoben. 

Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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RE: Warum in der Ostkurve diese neue Regel gilt - von Herr Bert - Gestern, 04:42 PM

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