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Presseberichte zum 9. Spieltag VfL - Wolfsburg
#2
Berkan Taz kam als Topscorer der 3. Liga zum VfL Bochum, zuletzt war er nur Joker. Ändert sich das gegen Wolfsburg? Trainer Rösler gibt Einblicke. 

Berkan Taz spielte in der Vorbereitung und den ersten Saisonspielen beim VfL Bochum im wahren Wortsinn eine zentrale Rolle. Als Zehner sollte er dem Spiel dem VfL Kreativität und Torgefahr geben mit seinen beiden feinen Füßen: Taz kann mit links kicken und noch besser mit rechts, eine Seltenheit bei den Offensiven des Zweitligisten. 

Doch am Durchsetzungsvermögen in der 2. Liga, die für den Topscorer der 3. Liga Neuland ist, haperte es noch. Nach vier Startelf-Einsätzen rotierte Taz in Dresden auf die Bank, seitdem spielt Koji Miyoshi den Mann hinter und neben Stürmer Philipp Hofmann. Hängen gelassen aber hat er sich nie, versicherte er jüngst auch im Gespräch mit dieser Redaktion: „Ich bin trotzdem weiterhin davon überzeugt, dass ich unserem Spiel meinen Stempel aufdrücken kann. Da muss vielleicht ein Ball mal reingehen, damit der Knoten platzt.“ Noch hat er keinen Treffer erzielt, kein Tor vorbereitet. 

Taz schießt aus der Distanz: Das ist selten beim VfL Bochum
Der 27-Jährige kämpft für seine Chance. Als Taz in Hannover ins Spiel kam, leitete er mit einem satten Schuss aus der Distanz, einem seltenen Vorfall beim VfL Bochum in dieser Saison, einen energischen, wenn auch letztlich erfolglosen Schluss-Spurt ein. Als er in Kaiserslautern ab der 72. Minute mitmischen durfte, machte er zumindest von den vier eingewechselten Profis den besten Eindruck. Vor dem Heimspiel gegen Wolfsburg, verriet Trainer Uwe Rösler im Gespräch mit dieser Redaktion, probiere er im – nicht-öffentlichen – Training das eine oder andere aus, um mehr Torgefahr zu erzielen. Mit Taz? 

„Das ist eine Überlegung, wobei Koji Miyoshi es auch gut gemacht in den letzten Wochen“, sagte Trainer Uwe Rösler am Dienstag im Gespräch mit dieser Redaktion. „Berkan ist ein Kandidat, er hat sich an das Mann gegen Mann, das athletische Spiel, sich zu befreien und Akzente zu setzen immer mehr gewöhnt, weil er auch seine Einsätze hatte. Er gewöhnt sich immer besser an die 2. Liga“, so der Coach. „Er ist ein sehr charakterstarker Junge, der jeden Tag mit einem Lächeln zum Training kommt, der Extraschichten macht, der im Training alles probiert, um sich anzubieten. Mit genau dieser Art wirst du auf Strecke auch deine Belohnung bekommen.“ 

Wechsel in der Startelf? Rösler betont das Leistungsprinzip
Der Coach war angetan von der Reaktion des Ex-Verlers, nachdem ihn Miyoshi aus der Startelf verdrängt hatte. In Hannover „war er der Mann, der uns Kreativität und Torabschlüsse gegeben hat. Da hat er sehr gut gespielt nach seiner Einwechslung, hat auch in der Struktur gut gearbeitet.“ Interessant: Bei Wolfsburg ist seit diesem Sommer Tobias Strobl Trainer, der in der Vorsaison mit Taz beim SC Verl erfolgreich war.

Ob er personelle Änderungen vornimmt, ließ Rösler aber naturgemäß offen. Zweimal hatte er zuletzt auf die gleiche Startelf gesetzt, was viele kritisierten. Rösler betonte dazu: „Ich stelle zu 100 Prozent nach Leistung auf.“ 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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RE: Presseberichte zum 9. Spieltag VfL - Wolfsburg - von Herr Bert - 10-21-2026, 07:22 AM

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