11-04-2026, 03:32 PM
Beim VfL Bochum kehren wichtige Spieler ins Training zurück. Intensive Übungen und Systemwechsel sorgen für frischen Konkurrenzkampf im Team.
Berkan Taz war noch dick eingepackt: Jacke über dem Trainingsshirt, Halswärmer, Mütze. Der Offensivspieler, der in den vergangenen Wochen nach der Systemumstellung beim VfL Bochum deutlich besser im Mittelfeld zurechtkam, will erst gar nichts riskieren. Noch am Dienstag nämlich setzte der Berliner aus im Training, hatte Halsschmerzen. Doch am Hauptbelastungstag Nummer eins in dieser Woche stand er wieder auf dem Feld, mischte voll mit. Die Infusionen am Tag zuvor, die er in Absprache mit der medizinischen Abteilung des Zweitligisten bekam, haben offenbar geholfen. Damit das leicht geschwächte Immunsystem aber durch die eisigen Temperaturen aufgrund des Windes nicht noch weiter angegriffen wird, war Vorsicht angesagt.
Ein wenig achtsamer auf dem Feld unterwegs ist momentan womöglich auch Gerrit Holtmann, der ebenfalls am Mittwoch nach einem Tag Pause wieder ins Training eingestiegen war. Seine Verletzung an der Hand verheilt, eine neue Schiene gibt ihm zudem Sicherheit. Doch aufpassen wird der Sprinter trotzdem noch etwas, damit bloß nichts aufbricht. Schließlich muss Holtmann um seinen Stammplatz kämpfen. Durch die Systemumstellung auf ein 4-2-2-2 gibt es seine Flügelposition nicht mehr und Spieler wie Christian Rasmussen lieferten zuletzt gute Argumente für Startelfeinsätze.
Spieler ziehen voll durch im Training
Entsprechend zur Sache ging es am Mittwoch auch in der Einheit. Nach den Spielformen auf dem Kleinfeld pumpten die Spieler ob der Intensität, die sie an den Tag legten. Niemand zog zurück, kleinere Wehwehchen wie ein Tritt auf den Fuß von Jarne Steuckers nahmen die Spieler in Kauf. Jeder möchte sich dieser Tage für einen Einsatz gegen den Karlsruher SC am Sonntag (13.30 Uhr, Sky) empfehlen, um weiter am Aufwärtstrend mitzuwirken, der sich nach den letzten drei Spielen eingestellt hat. Das gilt aber noch nicht für Jean Manuel Mbom, Oliver Olsen und Enis Cokaj, die gegen Ende des Trainings in ihrem Reha-Aufbau noch kurzzeitig individuell trainierten.
Zeitgleich machten die Offensivspieler eine Extraeinheit vor dem Tor. Ablegen, aufdrehen, den Abschluss suchen. Was im Training nun durchaus gut gelang und auch bislang glücklosen Akteuren wie Daniel Hanslik Selbstvertrauen gegeben haben dürfte, wird im Spiel ungleich schwerer, wenn die laufstarken Karlsruher den Bochumern an den Fersen kleben. Nichtsdestotrotz zeigten Philipp Hofmann und Co., dass nach den zwei Siegen in Serie und dem guten Remis gegen den VfL Wolfsburg ein Ruck durch die Mannschaft gegangen ist. Die Abschlussübung machte Hoffnung.
Quelle: WAZ.de
Berkan Taz war noch dick eingepackt: Jacke über dem Trainingsshirt, Halswärmer, Mütze. Der Offensivspieler, der in den vergangenen Wochen nach der Systemumstellung beim VfL Bochum deutlich besser im Mittelfeld zurechtkam, will erst gar nichts riskieren. Noch am Dienstag nämlich setzte der Berliner aus im Training, hatte Halsschmerzen. Doch am Hauptbelastungstag Nummer eins in dieser Woche stand er wieder auf dem Feld, mischte voll mit. Die Infusionen am Tag zuvor, die er in Absprache mit der medizinischen Abteilung des Zweitligisten bekam, haben offenbar geholfen. Damit das leicht geschwächte Immunsystem aber durch die eisigen Temperaturen aufgrund des Windes nicht noch weiter angegriffen wird, war Vorsicht angesagt.
Ein wenig achtsamer auf dem Feld unterwegs ist momentan womöglich auch Gerrit Holtmann, der ebenfalls am Mittwoch nach einem Tag Pause wieder ins Training eingestiegen war. Seine Verletzung an der Hand verheilt, eine neue Schiene gibt ihm zudem Sicherheit. Doch aufpassen wird der Sprinter trotzdem noch etwas, damit bloß nichts aufbricht. Schließlich muss Holtmann um seinen Stammplatz kämpfen. Durch die Systemumstellung auf ein 4-2-2-2 gibt es seine Flügelposition nicht mehr und Spieler wie Christian Rasmussen lieferten zuletzt gute Argumente für Startelfeinsätze.
Spieler ziehen voll durch im Training
Entsprechend zur Sache ging es am Mittwoch auch in der Einheit. Nach den Spielformen auf dem Kleinfeld pumpten die Spieler ob der Intensität, die sie an den Tag legten. Niemand zog zurück, kleinere Wehwehchen wie ein Tritt auf den Fuß von Jarne Steuckers nahmen die Spieler in Kauf. Jeder möchte sich dieser Tage für einen Einsatz gegen den Karlsruher SC am Sonntag (13.30 Uhr, Sky) empfehlen, um weiter am Aufwärtstrend mitzuwirken, der sich nach den letzten drei Spielen eingestellt hat. Das gilt aber noch nicht für Jean Manuel Mbom, Oliver Olsen und Enis Cokaj, die gegen Ende des Trainings in ihrem Reha-Aufbau noch kurzzeitig individuell trainierten.
Zeitgleich machten die Offensivspieler eine Extraeinheit vor dem Tor. Ablegen, aufdrehen, den Abschluss suchen. Was im Training nun durchaus gut gelang und auch bislang glücklosen Akteuren wie Daniel Hanslik Selbstvertrauen gegeben haben dürfte, wird im Spiel ungleich schwerer, wenn die laufstarken Karlsruher den Bochumern an den Fersen kleben. Nichtsdestotrotz zeigten Philipp Hofmann und Co., dass nach den zwei Siegen in Serie und dem guten Remis gegen den VfL Wolfsburg ein Ruck durch die Mannschaft gegangen ist. Die Abschlussübung machte Hoffnung.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."