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Intensives 1:1 in Franken
#1
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Leistungsgerechtes Remis beim 1. FC Nürnberg: Der VfL Bochum 1848 erkämpfte sich beim Tabellendritten ein 1:1. Marco Terrazzino brachte die Blau-Weißen nach einem chancenarmen ersten Durchgang in Führung (66.), Nürnbergs Erras glich aus (74.). Trotz weiterer guter Möglichkeiten auf beiden Seiten blieb es am Ende beim Unentschieden im Grundig Stadion.

Spitzenspiel in Nürnberg. Der VfL Bochum 1848 als Tabellensechster zu Gast beim Dritten, dem 1. FC Nürnberg. VfL-Coach Gertjan Verbeek war nach der Partie gegen den FC Bayern München durch die Augenverletzung von Timo Perthel zum Wechseln gezwungen. Deshalb schickte der Niederländer seinen Landsmann Giliano Wijnaldum ins Rennen. Ebenfalls neu in der Startelf: Marco Terrazzino statt Janik Haberer. Die Franken, seit zehn Zweitliga-Spielen unbesiegt, traten mit der identischen Anfangself, die am letzten Spieltag 1860 München mit 1:0 besiegt hatte, an.

Flotter Start im Grundig Stadion. Die Gastgeber hatten ihren ersten vielversprechenden Abschluss durch Torjäger Burgstaller, Bastians blockte im letzten Moment (2.). Der VfL kam durch Terodde zur ersten Möglichkeit, doch Schäfer im FCN-Kasten parierte stark (4.). Nürnberg setzte den VfL früh unter Druck und versuchte über die Außenbahnen Gefahr zu erzeugen. Die Anfangsphase gehörte klar den Franken, die sich jedoch keine weiteren klaren Torchancen erspielten. Der VfL lag in ständiger Lauerstellung und war besonders bei Tempogegenstößen gefährlich. Nach 17 Minuten fasste Losilla sich aus 20 Metern ein Herz und setzte die Kugel nur knapp neben Schäfers Tor.

Lange Zeit passierte herzlich wenig. Beide Teams neutralisierten sich durch gute Defensivarbeit und fehlende Genauigkeit in den Offensivaktionen. Glück hatte der FCN sechs Minuten vor der Pause, dass der VfL einen Konter nicht konsequent genug abschloss. Terrazzino scheiterte letztendlich aus spitzem Winkel an Schäfer. Fazit zur Pause: Eine zerfahrene Begegnung, die nahezu ohne Höhepunkte im ersten Durchgang blieb. Nürnberg das aktivere Team, Bochum jedoch durch schnelles Umschalten immer eine Gefahr für den Club.

Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine. Drei Zeigerumdrehungen nach Wiederanpfiff fast die VfL-Führung. Simon Terodde mit feinem Schuss aus der Drehung vorbei an FCN-Keeper Schäfer, doch das Leder klatschte vom Pfosten zurück ins Feld. Die Partie nun deutlich flotter. Der Club kam durch Füllkrugs Freistoß zu einer ersten Chance im zweiten Abschnitt, Riemann fing sicher (58.). Beim VfL kam nach einer Stunde Novikovas für Bulut auf den Platz. In Minute 66 dann das 1:0 für den VfL. Da wollte wohl jemand kurz vor seiner Auswechslung noch für Aufsehen sorgen. Nach schönem Doppelpass mit Terodde bekam Terrazzino die Kugel zurück und versenkte mit seinem schwachen linken Fuß zur Führung. Peniel Mlapa stand bereits an der Mittellinie bereit und ersetzte den Torschützen direkt nach dessen Treffer. Im direkten Gegenzug vereitelte Riemann das Geschoss, welches ihm Burgstaller aus 10 Metern in Richtung VfL-Kasten geschickt hatte.

Nachdem Riemann einen Schuss von Behrens noch klasse zur Ecke lenkte brachte der Eckball dann den Ausgleich. Erras stieg im Strafraum am höchsten und nickte zum 1:1 ein (75.). Direkt nach Wiederanstoß fast die erneute Führung, doch Eisfeld brachte das Leder aus 6 Metern Entfernung nicht am auf der Linie stehenden Nürnberger Abwehrmann vorbei. Jetzt war richtig Feuer und Schwung im Spiel. Erras erzielte nach einem Abpraller fast seinen zweiten Treffer, zielte jedoch zu hoch und verfehlte das Tor (78.). Füllkrug traf zwei Minuten später nur das Außennetz. Vier Minuten vor dem Ende brannte es lichterloh im VfL-Strafraum. Zunächst reagierte Riemann stark gegen einen Schuss von Füllkrug, dann war es Hoogland der auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Keeper per Kopf rettete. In der Nachspielzeit noch ein Aufreger, als Eisfeld zum 2:1 traf, doch Schiri Siebert zu Recht auf Abseits entschied. Fazit nach der Partie: Die zweite Halbzeit bot ein wesentlich unterhaltsameres Spiel als es in den ersten 45 Minuten der Fall war. Der Club nach der VfL-Führung das bessere Team mit einem Plus an Chancen. Kommenden Sonntag reist der VfL dann erneut gen Süden. Der Gegner heißt dann 1860 München.


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Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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