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3:2 - Terodde macht vom Punkt aus alles klar!
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[Bild: sandhausen-jpg.2132]

3:2 - Terodde macht vom Punkt aus alles klar!

Wichtiger Heimsieg für den VfL Bochum 1848. Die Elf von Gertjan Verbeek schlug am Samstagnachmittag den SV Sandhausen mit 3:2. Thomas Eisfeld und Simon Terodde brachten die Blau-Weißen vor der Pause in Führung, ehe der Gast im zweiten Durchgang zurückschlagen konnte. Der Toptorjäger machte schließlich vom Elfmeterpunkt aus alles klar!


Zum 23. Spieltag empfing der VfL Bochum 1848 bei strahlendem Sonnenschein den SV Sandhausen 1916 im rewirpowerSTADION. VfL-Chefcoach Gertjan Verbeek änderte seine Startformation auf drei Positionen. Die wiedergenesenen Bastians und Perthel rückten für Cacutalua und Wijnaldum ins Team. Zudem ersetzte Bulut auf dem Flügel Novikovas. Die Sandhäuser ebenfalls mit drei Wechseln. Für den rotgesperrten Roßbach sowie die angeschlagenen Wooten und Zillner spielten Schulz, Vollmann und Stolz von Beginn an.

Der VfL gleich zu Beginn mit einem Ausrufzeichen. Losilla auf Terrazzino, der legte in die Mitte quer, dort setzte Terodde seinen Schuss aus der Drehung nur knapp neben den linken Torpfosten – unser Toptorjäger wie schon in den letzten Partien mit Pech im Abschluss (3.). In der 10. Minute dann die verdiente Führung für den VfL. Nach klasse Vorarbeit von Bulut und Terodde landete das Spielgerät gut 20 Meter vor dem Tor bei Eisfeld, der abzog und die Kugel maßgenau im Dreieck des Knaller-Kastens versenkte. Zwei Minuten später beinahe das 2:0. Bulut auf Terrazzino, der tunnelte Knaller, doch Schulz klärte im letzten Moment für seinen bereits geschlagenen Keeper – der VfL in dieser Phase mit einem regelrechten Feuerwerk.

Die nächste VfL-Möglichkeit entstand durch ein Beinahe-Eigentor von Kister, der eine Bulut-Flanke fast ins eigene Netz lenkte (20.). Eine Minute später dann doch das 2:0. Bulut schickte Terodde auf die Reise, der umkurvte Knaller und schob locker ein – endlich der ersehnte Treffer für unseren Goalgetter. Doppelter Grund zur Freude: Es war das 50. Terodde-Tor in der 2. Bundesliga. Die Begegnung verflachte nach der klaren Führung etwas. Der SVS kam nun selbst zu ersten kleineren Tormöglichkeiten (27./32.), war jedoch (noch) nicht zwingend genug. Kurz vor der Pause hingegen fast noch das dritte Tor für die Gastgeber. Fabian köpfte eine Bastians-Ecke in Richtung SVS-Kasten, Kister und Linsmayer behinderten sich beim Kopfball gegenseitig, Knaller rettete erst kurz vor der Linienüberquerung. Fazit zur Halbzeit: Bärenstarker erster Durchgang des VfL, die Gäste bis dato harmlos.

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine. Bochum direkt mit der nächsten Möglichkeit. Beim scharf getretenen Freistoß von Eisfeld musste Knaller seine ganze Klasse aufbieten, um den nächsten Einschlag zu verhindern (47.). Ansonsten zunächst dasselbe Bild wie vor dem Pausenpfiff. Der VfL bestimmte das Geschehen, spielte allerdings nicht mehr so zwingend nach vorne wie noch zu Beginn der Partie. Der Chefcoach handelte und brachte für Marco Terrazzino in der 59. Spielminute Janik Haberer.

Die Partie wurde jetzt deutlich kampfbetonter von Seiten der Gäste, die auf den Anschluss drängten. Mit Erfolg. In der 64. Minute landete ein abgewehrter Ball von Bastians direkt von den Füßen von Dominik Stolz, der aus der Drehung das 1:2 aus SVS-Sicht erzielte. Mit der Einwechslung von Jovanovic versuchte die Kurpfälzer nun noch offensiver zu agieren. Der VfL verlor zu schnell den Ball und war in dieser Phase nicht mehr spielbestimmend. Es kam, wie es kommen musste. Drei Bochumern gelang es nicht, den Ball im eigenen Fünfmeterraum zu klären, Bouhaddouz stolperte die Kugel im Fallen über die Linie - 2:2 (73.).

Verbeek reagierte und brachte mit Mlapa für Hoogland eine zusätzliche Offensivkraft auf den Rasen (76.). Eine Minute später fällte Kister Terodde im Strafraum, Schiri Winkmann zeigte postwendend auf den Punkt. Der Gefoulte selbst trat an und vollstreckte sicher zum 3:2 – Elfmeterdiskussion aus der Vorwoche beendet, der VfL wieder in Front! Die Hausherren hätten wenig später sogar noch nachlegen müssen, doch Eisfeld machte vor dem Tor einen Haken zu viel und verspielte so eine aussichtsreiche Chance. Auch in den Schlussminuten wurde die endgültige Entscheidung vertan. Mlapa (90.), Bulut (90+1.) und wieder Mlapa mit einem Pfostentreffer (90+2.) versäumten es, für klarere Verhältnisse zu sorgen. Ganz egal, kurz darauf war Schluss. Der dritte Ligaheimsieg in Serie war perfekt! Lange Zeit zur Regeneration gibt es nicht, schon am Dienstag steht bei Fortuna Düsseldorf die nächste Begegnung auf dem Programm.


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Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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