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Vorgestellt: Eintracht Braunschweig
#1
   

Am 33. und damit vorletzten Spieltag gastiert mit Eintracht Braunschweig ein schwer einzuschätzender Gegner im rewirpowerSTADION. Bei den Niedersachsen herrscht ein ständiger Wechsel zwischen Licht und Schatten. Häufig verpassten es die Fußballer des Braunschweiger Turn- und Sportvereins, gute Leistungen zu bestätigen und somit fährt der Aufstiegszug gen Bundesliga in diesem Jahr nicht über Braunschweig. Anne Castroper konnte der VfL Bochum 1848 drei der letzten vier Partien gegen die Eintracht gewinnen. Ebenfalls Hoffnung macht allen, die es mit dem VfL halten, die aktuelle Auswärtsserie der Braunschweiger.

Das Team von Torsten Lieberknecht ist seit dem 2:0-Erfolg in Sandhausen am 11. Dezember 2015 ohne Dreier in der Fremde. Vier der letzten fünf Begegnungen auf des Gegners Platz gingen für den BTSV verloren. Die Braunschweiger lagen nach der Hinrunde einen Zähler vor dem VfL, zählten zum erweiterten Kreis der Aufstiegsaspiranten und hatten nur vier Pünktchen Rückstand auf Rang drei. Das große Prunkstück der Löwen war dabei die Abwehr, die in den ersten 17 Saisonspielen nur 14 Gegentreffer zuließ – in der Rückrunde sind es schon 20 nach 15 Begegnungen. Die Aufstiegshoffnungen der Eintracht zerschlugen sich im Laufe der Rückrunde aufgrund fehlender Konstanz.

Im Eintracht-Stadion an der Hamburger Straße ist man hingegen seit elf Spielen ohne Niederlage. Dass die Braunschweiger in dieser Spielzeit dennoch nichts mit dem Aufstieg in die Bundesliga zu tun haben, liegt vor allem an den zahlreichen Punkteteilungen. Mit sechs Unentschieden in der Rückserie verlor man Relegationsrang drei langsam aber sicher aus den Augen. Dennoch steht der VfL am Sonntag vor einer hohen Hürde. Am vergangenen Spieltag zeigte das Lieberknecht-Team gegen den 1. FC Nürnberg, dass es keineswegs gewillt ist, die Saison gemütlich austrudeln zu lassen. Die Franken wurden von den Niedersachsen eiskalt ausgekontert und gingen mit 1:3 baden.

Wieder einmal verlassen konnten sich die Blau-Gelben dabei auf ihre besten Torschützen. Flügelflitzer Salim Khelifi, mit acht Treffern aktuell treffsicherster Eintracht-Akteur, steuerte die 1:0-Führung bei. Kapitän und Mittelfeldantreiber Ken Reichel erhöhte mit seinem siebten Saisontor wenig später auf 2:0. Der Spielführer genießt nicht nur bei den Fans höchste Anerkennung: „Unabhängig von seinem Tor ist Ken auf und abseits des Platzes eine Persönlichkeit“, war Trainer Lieberknecht nach dem Sieg gegen den FCN angetan von seinem Leader. Eine ähnliche Mentalität fordert der akribische Coach für die letzten zwei Saisonspiele auch vom Rest seiner Truppe: „Wir freuen uns über den Sieg, aber wir haben auch gegen Freiburg ein starkes Spiel abgeliefert und danach in München ein schlechtes gezeigt. Es gilt jetzt, auf die gestrige Leistung eine passende Antwort zu finden und dabei die Mentalität hoch zu halten. Eine entsprechende Mentalität aufzubringen, das erwarte ich immer. Das ist eine Einstellung, die von jedem aus sich heraus kommen muss."

Die Zweitliga-Bilanz zwischen dem VfL und der Eintracht aus Braunschweig könnte ausgeglichener kaum sein. Vier VfL-Siegen stehen ein Unentschieden und ebenfalls vier Eintracht-Erfolge gegenüber. Positives hat die Statistik für alle blau-weißen Anhänger: In der Heimbilanz der bisherigen Duelle steht in sechs von acht Fällen ein Sieg für den Gastgeber, der ja am Sonntag bekanntlich VfL Bochum 1848 heißt.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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