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Kaenzig: „Wir wollen mit ein Vorbild sein“
#1
Der VfL Bochum positioniert sich gegen Hetze im Netz. Geschäftsführer Ilja Kaenzig will neue Strukturen schaffen und ist bereit, zu investieren. 

Der Blick der Bochumer muss sorgenvoll Richtung Tabellenende gehen, der Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga wird bis zum Schluss spannend bleiben. Noch ist der VfL mit Tabellenplatz 15 im Soll, doch der Relegationsplatz ist nur einen Punkt entfernt. 

Bei einer anderen Sache will der VfL Bochum aber ein Vorbild sein – und auch ein Vorreiter. „Wir wollen uns besser machen, andere Klubs besser machen und die Liga besser machen. Das Problem wollen wir gemeinsam bekämpfen“, gibt sich Ilja Kaenzig, Sprecher der Geschäftsführung, kämpferisch. Das Problem? Der Hass und die Hetze im Netz nehmen immer mehr zu. Im Dezember 2023 startete daher das Projekt „Wer hetzt, verliert!“, initiiert vom Ruhrgebietsklub. Alle acht Bundes- und Zweitligaklubs aus NRW nehmen teil.

„Wir sehen das Phänomen im gesamten Fußball. Es ist jetzt nicht so, dass beim VfL Bochum Tendenzen eingetreten sind, die uns dazu veranlasst haben, sich mit dieser Thematik zu befassen“, sagt Kaenzig, ergänzt aber auch: „Wir wollen ein Best-Practice schaffen. England ist uns in dem Thema noch voraus, da können wir noch ganz viel lernen.“

Gegen Hass: VfL Bochum ist bereit zu investieren
Das Projekt soll sich nicht nur auf die Profi-Mannschaft beschränken. Auch die Jugend- und Frauen-Teams sollen die Unterstützung erfahren. „Wir haben sehr multikulturelle Teams und gerade auch unser Engagement im Frauenfußball, wo wir mittelfristig in die Bundesliga möchten. Wir wissen heute schon, dass das auch Aufmerksamkeit erzeugen wird, die zu Hass und Hetze werden kann“, geht Ilja Kaenzig die anstehenden Ziele nicht leichtfertig an. Um für genau solch einen Fall vorbereitet zu sein, sollen im Verein Strukturen geschaffen werden. „Wir müssen schlagkräftig sein. Dafür braucht es Ressourcen. Wenn man dem Thema Gewicht gibt, muss man auch investieren. Und das werden wir tun“, verspricht der VfL-Verantwortliche und ergänzt: „Wir wollen da wirklich Vorbild sein. Gutes tun für uns, den deutschen Fußball und den Amateurfußball.“ 

Damit will der VfL Bochum auch ein Zeichen an die Fans senden: „Wir wollen zeigen, dass das alles kein Spaß ist. Hat immer das Gefühl, wenn das Spiel vorbei ist, ist alles vergessen. Hass potenziert sich im Netz. Man muss die Dinge ernst nehmen.“ 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Auch das bestärkt mich in meiner Meinung, es werden zum völlig falschen Zeitpunkt zu viele "Nebenkriegsschauplätze" auf.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#3
Vielleicht ist Hass im Netz aber auch gerade jetzt ein passender Zeitpunkt. Man muss ja nach den Niederlagen nur mal in den (a)sozialen Netzwerken nachlesen was manche gerne so von sich geben.
Ich wurd vor gut zwei Wochen auch "dumm" angemacht im Netz, ein völlig unbeteiligter der der Meinung war seinen Senf dazugeben zu müssen wurde immer und immer beleidigender obwohl ich höflich drum bittete, dass er doch was zum Thema sagen solle oder diverse Unterstellungen sein lassen soll.
Die Meldung wegen beleidigung bei Facebook ging ins leere. Mehr als blockieren kann man dann nicht machen.

Gerade jetzt ist es wichtig mal darauf hinzuweisen dass Hass im Netz kein Kavaliersdelikt ist.
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#4
(04-17-2024, 08:38 PM)Slyer. schrieb: Die Meldung wegen beleidigung bei Facebook ging ins leere. Mehr als blockieren kann man dann nicht machen.

Gerade jetzt ist es wichtig mal darauf hinzuweisen dass Hass im Netz kein Kavaliersdelikt ist.

Ich denke, die VfL-Verantwortlichen sollten sich zunächst voll und ganz auf den Klassenerhalt fokussieren.Jeder, der sich bei Facebook tummelt, und älter als 18  ist, sollte.meiner Meinung nach wissen, was sich da für Bekloppte äußern.
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