09-06-2024, 10:58 AM
In Pflichtspielen der neuen Saison glückte dem VfL Bochum noch kein einziger Treffer. Den Test gegen Rot-Weiss Essen gewann der Bundesligist mit 3:1, wichtiger aber waren ein paar interessante Personalien.
Auf den letzten Drücker der Transferphase holte der VfL Bochum noch den Japaner Koji Miyoshi von Birmingham City, der nun erstmals im Bochumer Dress in einem zumindest halbwegs ernsthaften Spiel unterwegs war. Der technische feine Mittelfeldmann zauberte im Test gegen den Drittligisten im Ruhrstadion ein paar feine Pässe aus dem Fußgelenk, verlor mitunter aber auch zu leichtsinnig den Ball, feierte also eine Premiere mit Licht und Schatten.
So ein bisschen ins Rollen kommen, die Abläufe intensivieren, die Abstimmung verfeinern, das war das Vorhaben von Peter Zeidler gegen den Nachbarn und Drittligisten Rot-Weiss Essen. Und zumindest phasenweise überzeugte der VfL, wenn er auch überwiegend in der Schlussphase erst eine Reihe von Torchancen herausspielte.
VfL erfüllt Zeidlers Forderung, schwächelt aber weiterhin im Abschluss
Auch das hat Zeidler von seinem Team verlangt, nachdem in den ersten drei Pflichtspielen noch kein einziger Treffer gelang und der VfL nach dem Pokal-Aus beim Zweitligisten Jahn Regensburg in der Liga zwei Niederlagen in Leipzig und gegen Mönchengladbach kassierte.
Tore gab es, dazu noch viele Chancen, um einen deutlicheren Sieg heraus zu schießen, aber eben auch die altbekannte Schwäche im Abschluss.
Kwarteng setzt Akzente
Es trafen Myron Boadu (22.), Philipp Hofmann (64.) und Mats Pannewig (68.); leicht wären mehr Tore möglich gewesen. Noch wichtiger aber war das Comeback von Momo Kwarteng, der eine halbe Stunde vor Schluss aufs Feld kam und gleich einige Akzente setzte, unter anderem mit einem Lattenkracher von knapp außerhalb des Strafraums.
In der vorigen Saison war der vielseitige Offensivmann der Top-Einkauf des Sommers gewesen. Immerhin eine satte Million hatte der VfL an den Zweitligisten 1. FC Magdeburg überwiesen. Kwarteng laboriert allerdings lange an den Folgen einer Schambeinentzündung, fand dann längst nicht zu seiner Topform, verpasste am Ende wegen eines Innenbandrisses sogar noch den Saison-Endspurt.
Reicht es zum Kaderplatz?
Gut sechs Monate später gab es nun also ein erstes Lebenszeichen von Kwarteng, einen Auftritt, der ihm Mut machen dürfte, nun auch endlich in der Bundesliga Fuß zu fassen und zu alter Form zu finden.
Immerhin hat der gebürtige Stuttgarter gezeigt, dass er eine Alternative im Offensivbereich sein kann, wenn endlich die Fitness mitspielt. Vielleicht reicht es für ihn ja am Samstag in acht Tagen schon zu einem Kaderplatz im Spiel beim SC Freiburg.
Quelle: Kicker.de
Auf den letzten Drücker der Transferphase holte der VfL Bochum noch den Japaner Koji Miyoshi von Birmingham City, der nun erstmals im Bochumer Dress in einem zumindest halbwegs ernsthaften Spiel unterwegs war. Der technische feine Mittelfeldmann zauberte im Test gegen den Drittligisten im Ruhrstadion ein paar feine Pässe aus dem Fußgelenk, verlor mitunter aber auch zu leichtsinnig den Ball, feierte also eine Premiere mit Licht und Schatten.
So ein bisschen ins Rollen kommen, die Abläufe intensivieren, die Abstimmung verfeinern, das war das Vorhaben von Peter Zeidler gegen den Nachbarn und Drittligisten Rot-Weiss Essen. Und zumindest phasenweise überzeugte der VfL, wenn er auch überwiegend in der Schlussphase erst eine Reihe von Torchancen herausspielte.
VfL erfüllt Zeidlers Forderung, schwächelt aber weiterhin im Abschluss
Auch das hat Zeidler von seinem Team verlangt, nachdem in den ersten drei Pflichtspielen noch kein einziger Treffer gelang und der VfL nach dem Pokal-Aus beim Zweitligisten Jahn Regensburg in der Liga zwei Niederlagen in Leipzig und gegen Mönchengladbach kassierte.
Tore gab es, dazu noch viele Chancen, um einen deutlicheren Sieg heraus zu schießen, aber eben auch die altbekannte Schwäche im Abschluss.
Kwarteng setzt Akzente
Es trafen Myron Boadu (22.), Philipp Hofmann (64.) und Mats Pannewig (68.); leicht wären mehr Tore möglich gewesen. Noch wichtiger aber war das Comeback von Momo Kwarteng, der eine halbe Stunde vor Schluss aufs Feld kam und gleich einige Akzente setzte, unter anderem mit einem Lattenkracher von knapp außerhalb des Strafraums.
In der vorigen Saison war der vielseitige Offensivmann der Top-Einkauf des Sommers gewesen. Immerhin eine satte Million hatte der VfL an den Zweitligisten 1. FC Magdeburg überwiesen. Kwarteng laboriert allerdings lange an den Folgen einer Schambeinentzündung, fand dann längst nicht zu seiner Topform, verpasste am Ende wegen eines Innenbandrisses sogar noch den Saison-Endspurt.
Reicht es zum Kaderplatz?
Gut sechs Monate später gab es nun also ein erstes Lebenszeichen von Kwarteng, einen Auftritt, der ihm Mut machen dürfte, nun auch endlich in der Bundesliga Fuß zu fassen und zu alter Form zu finden.
Immerhin hat der gebürtige Stuttgarter gezeigt, dass er eine Alternative im Offensivbereich sein kann, wenn endlich die Fitness mitspielt. Vielleicht reicht es für ihn ja am Samstag in acht Tagen schon zu einem Kaderplatz im Spiel beim SC Freiburg.
Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."