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Kein B-Team in den Testspielen
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Der VfL Bochum bestreitet am Sonntag zwei Testspiele in Folge. Stürmer Myron Boadu spielt erstmals unter Trainer Hecking, der „Zeichen“ sehen will von bisher Enttäuschten. 

Keine Ausfälle vor der Generalprobe beim VfL Bochum. 22 Feldspieler waren am Freitag auf dem Trainingsplatz des VfL, auch Gerrit Holtmann ist nach auskurierter Muskelblessur zurück im Mannschaftstraining. Die beim Jahresauftakt noch erkrankt fehlenden Cristian Gamboa, Noah Loosli und Torwart Timo Horn arbeiteten im Kraftraum, sollen am Samstag wieder komplett einsteigen und dürften damit auch am Sonntag zum Einsatz kommen. 

Dann bestreitet der VfL Bochum seine einzigen beiden Testspiele der kurzen Vorbereitung auf das erste Bundesligaspiel 2025 in Mainz am Samstag, 11. Januar, denen gleich die Heimspiele gegen den FC St. Pauli (Mittwoch, 15. Januar) und RB Leipzig (Samstag, 18. Januar) folgen. 

VfL spielt im Ruhrstadion gegen Almelo
Um 12 Uhr geht es am 5. Januar gegen den Wuppertaler SV, den Tabellendreizehnten der Regionalliga West. Gespielt wird auf dem Leichtathletik-Platz am Ruhrstadion. Um 15 Uhr empfängt der VfL dann den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo, und zwar im Vonovia Ruhrstadion, wie der Klub am Freitag auf Anfrage mitteilte. Beide Partien finden aus Sicherheitsgründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, so der VfL, der die Spiele auf seinen Online-Kanälen zeigt. Diese Redaktion bietet hier auf waz.de einen Liveticker an.

Heracles Almelo ist in der Eredivisie als Tabellenfünfzehnter knapp vor dem Relegationsrang platziert und ebenfalls nächste Woche wieder in der Liga gefordert. VfL-Trainer Dieter Hecking will gegen den deutlich stärkeren der zwei Gegner aber nicht das potenzielle A-Team aufstellen, das dann in Mainz den Abstiegskampf fortsetzt. 

Hecking: „Jedem Gefühl geben, dass er wichtig ist“
„Wir wollen jedem das Gefühl geben, dass er wichtig ist. Ich denke, dass wir zwei gemischte Mannschaften bilden mit Spielern, die zuletzt viel gespielt haben, gemischt mit Spielern, die weniger gespielt haben. So spüren alle, dass sie in einer guten Mannschaft spielen“, erklärte Hecking gegenüber dieser Redaktion.

Vor allem Spieler wie Dani de Wit, Lukas Daschner oder Moritz-Broni Kwarteng, die den Erwartungen bisher nicht genügten, können sich empfehlen für mehr Einsatzzeit im neuen Jahr. Zudem gibt Stürmer Myron Boadu sein Comeback. Seit Anfang Oktober fehlte der 23-Jährige verletzt, war dann am Jahresende in Berlin und Heidenheim wieder im Kader, blieb aber noch ohne Einsatz. Für Hecking ist er also ein Neuzugang - und einer, der Bochum in Topform enorm helfen könnte. Auch U19-Talent Kacper Koscierski darf sich als rechter Schienenspieler zeigen. 

Spieler sollen sich zeigen: „Hey, ich bin auch da“
„Wir wollen schnellstmöglich wieder in den Rhythmus kommen. Wir können für beide Spiele personell nahezu aus dem Vollen schöpfen, unser Kader ist dafür groß genug“, sagte Hecking. „So kann fast jeder mal 90 Minuten spielen und ein Zeichen setzen auch in meine Richtung: „Hey, ich bin auch da“. Wir wollen in beiden Partien gut spielen und möglichst beide Spiele gewinnen.“

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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