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Weiter, immer weiter
#1
Das Team von Trainer schafft einen historischen Erfolg beim Rekordmeister. Alle Akteure aber wissen, dass sie noch nichts erreicht haben. Der Klassenerhalt erscheint als realistisches Ziel. 

Sie feierten, sie tanzten, umarmten sich, hoben sich hoch, klopften sich auf die Schultern, sie schrien ihre Freude heraus, hier und da flossen auch ein paar Freudentränen. Die Spieler, Betreuer, Trainer und auch die Fans des VfL Bochum genossen den historischen Sieg beim FC Bayern München. Das war aus mehreren Gründen absolut verständlich.

Es war der erste fünfte Sieg in dieser Saison. Es war der erste Auswärtssieg in dieser Saison - ausgerechnet bei den Bayern. Und es war der erste Sieg des VfL Bochum beim FC Bayern München seit 34 Jahren. Da fliegt der Hallesche Komet häufiger an der Erde vorbei. 

Spieler schalten sofort in den Kahn-Modus
Während die Fans des VfL Bochum aber ihrer Freude weiter freien Lauf ließen, die Mannschaft, den historischen Erfolg, und auch sich selbst feierten, schalteten Trainer, Betreuer und Spieler des VfL fast sofort wieder in den Oliver-Kahn-Modus.

Kahn hatte nach Erfolgen stets darauf verwiesen, dass die nächste Aufgabe warte. „Weiter, immer weiter“, war das Mantra des erfolgreichen Torwarts, der mit dem FC Bayern Deutsche Meisterschaften, DFB-Pokale und die Champions League gewann.

Der VfL  spielt nun gegen Frankfurt, dann Leverkusen und Stuttgart
Kahn hat damit beschrieben, wie schnelllebig das Fußball-Geschäft ist, wie eng auch die Taktung und wie schwierig es ist, wichtige Siege in der Bundesliga mal eben ausgiebig zu feiern. Der nächste schwere Gegner wartet schon. Er heißt für den VfL Bochum Eintracht Frankfurt.

Danach geht es für die Bochumer gegen Bayer Leverkusen und den VfB Stuttgart. 

Gegen die Bayern kommt viel Helfendes zusammen
Wer vor diesen vier Spielen gegen Bayern, Frankfurt, Leverkusen und Stuttgart darauf hoffte, dass Bochum drei Punkte holt, wurde müde belächelt oder gar als Phantast gescholten. Nun scheint mehr möglich.

Wobei sie beim VfL Bochum - und auch das ist eine Stärke - die Situation und so ein Spiel wie in München richtig einordnen. Es kam schon viel Helfendes zusammen für das Team von Dieter Hecking: Eine auf zehn Positionen im Vergleich zum Champions-League-Spiel gegen Leverkusen veränderte Bayern-Startformation. Ein verschossener Elfmeter. Eine Rote Karte. 

VfL in der Relegation? Dann gegen Paderborn und Riemann
Das aber schmälerte den Bochumer Erfolg in keinster Weise. Das Team fiel nach dem frühen 0:2 nicht auseinander, es stellte den Anschluss her und nutzte die Räume, die die Bayern ihnen boten. Es war ein historischer und ein verdienter Erfolg für ein Team, das nicht aufgibt.

Und das ist der Schlüssel zum Erfolg. Nicht aufgeben. Weiter machen. Weiter, immer weiter. 

Neun Spiele stehen noch aus. Es sind neun Möglichkeiten zu punkten und vielleicht sogar direkt die Klasse zu halten. Denn auch das scheint wieder möglich. 

Und wenn es erneut die Relegation wird, auch gut. Wobei es dann „natürlich“ gegen den SC Paderborn und den ehemaligen VfL-Torwart Manuel Riemann gehen müsste - und natürlich müsste es dann erneut ins Elfmeterschießen gehen. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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