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Losilla kündigt Abschied an
#1
Der Kapitän des VfL Bochum ist seit Montag 39 Jahre alt. Dass er am Saisonende aufhört, deutete sich bereits an. Nun hat sich der Franzose persönlich an die VfL-Fans gewandt. 

Wie das dann immer passt. Beim historischen Sieg des VfL Bochum beim FC Bayern München wurde Anthony Losilla in der 87. Minute eingewechselt und konnte mithelfen, dass 3:2 über die Zeit zu bringen. Zwei Tage später, also an diesem Montag, feiert der Kapitän des VfL Bochum seinen 39. Geburtstag. Viele Spiele wird er wohl nicht mehr für die Profis des VfL Bochum machen. Das machte nun erneut ein Instagram-Post deutlich, in dem sich der Franzose an die VfL-Fans wandte. 

Seit 2014 ist Losilla nun beim VfL Bochum. Mit der Partie bei den Bayern hat er 362 Partien für diesen Club absolviert, 114 in der Bundesliga, 2 in der Bundesliga-Relegation, 23 im DFB-Pokal, 223 in der 2. Bundesliga. Losilla hat längst Legendenstatus beim VfL Bochum erreicht. Mit seinen 39 Jahren ist er in dieser Saison ältester Feldspieler der Bundesliga. 

Losilla ist an Matthäus vorbeigezogen
In der ewigen Liste der ältesten Feldspieler der Bundesliga ist er nun an Lothar Matthäus, der noch im Alter von 38 Jahren und 349 Tagen spielte, sowie Richard Kreß, der für Eintracht Frankfurt mit 38 Jahren und 360 Tagen letztmalig aktiv war, vorbeigezogen. Er liegt damit in dieser Rangliste aktuell auf Platz 10.

Sollte Losilla am kommenden Sonntag gegen Eintracht Frankfurt zum Einsatz kommen, würde er zudem zunächst Max Morlock (38 Jahre und 364 Tage) hinter sich lassen. Erreichbar wäre zudem auf Platz acht Günter Sebert (Waldhof Mannheim, 39 Jahre und 19 Tage). Spielt Losilla dann auch am letzten Spieltag, am 17. Mai, gegen St. Pauli, würde seine Bilanz bei 39 Jahren und 69 Tagen enden. Sollte der VfL Bochum Relegation spielen, wären es noch ein paar Tage mehr. Dann aber wäre wohl endgültig Schluss. 

Losilla wendet sich per Instagram an die Fans
Das zumindest macht ein Beitrag von Losilla auf Instagram deutlich. In dem wendet er sich wohl vor allem an die VfL-Fans. Die letzten Jahre seinen sehr intensiv für ihn gewesen, nicht nur als Spieler, sondern auch als Kapitän, heißt es darin - und weiter: „Der Verein hat viel von mir erwartet und ich habe es gerne erfüllt, aber es hat mir auch viel Energie abverlangt. Daher werde ich meine Karriere höchstwahrscheinlich am Ende der Saison beenden. Danach kann man nie wissen, denn ich bin jemand, der Herausforderungen liebt und Bochum hat mir eine offene Tür gelassen. Aber ich habe das Gefühl, dass wir uns dem Ende nähern. Wir führen hier schon seit einigen Jahren Gespräche über eine Umschulung. Sie wollen, dass ich im Verein bleibe. Ich habe also eine ganze Reihe von Optionen, die sich mir bieten. Im Moment habe ich den Weg eines Trainers vor Augen.“

Eine Hintertür bleibt mit dem „höchstwahrscheinlich“ noch offen. Aber nachdem Losilla zuletzt maximal nur noch Ergänzungskraft und Einwechselspieler war, ist nicht davon auszugehen, dass er seinen Vertrag beim VfL Bochum um eine weitere Saison verlängert. Zumindest nicht als Spieler. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Am Montag ist der Kapitän des VfL Bochum 39 geworden. Sein Laufbahnende naht - oder doch nicht? Nur den Wechsel in ein spezielles Land schließt er kategorisch aus. 

Viel Zeit blieb Anthony Losilla nicht, um seiner Mannschaft zu helfen. Drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit wurde der Kapitän des VfL Bochum in der Partie gegen den FC Bayern München eingewechselt. Inklusive der Nachspielzeit kam er in den acht Minuten, die er noch mittun durfte, auf offiziell gemessene 1,14 gelaufene Kilometer und offiziell gezählte zwei Ballkontakte. 

Mit einem beförderte einen Ball ins Aus zu einer weiteren Ecke für die Bayern, die nichts mehr einbrachte. Als Schiedsrichter Christian Dingert abpfiff, stand er auf dem Platz in der Allianz-Arena, riss er zunächst die Arme hoch, konnte dann direkt alle Mitspieler beglückwünschen und mit ihnen den historischen 3:2-Erfolg feiern. Siege bei den Bayern gelingen dem VfL Bochum im speziellen und Bundesligaspielern im allgemeinen nicht oft. 

Es war der erste Sieg für Losilla in München
Für Anthony Losilla war es der erste in seiner Laufbahn und es wird wohl auch der letzte in seiner Laufbahn bleiben. Der Sieg gegen die Bayern in München gelang passenderweise zwei Tage vor seinem Geburtstag. Am Montag wurde er 39 Jahre alt.

„Das hätte ich mir nicht besser wünschen können“, sagte er. „Ein Sieg bei den Bayern hat gefühlt in meiner Karriere noch gefehlt beim VfL. Die Jungs haben mir das geschenkt. Ich bin dankbar, dabei gewesen zu sein. Das war fantastisch, das war nicht einfach. Aber der Sieg zeigt, was wir für eine Qualität in der Mannschaft haben. Es war überragend, was die Jungs geleistet haben, was wir geleistet haben.“ 

Bereits vor der Saison hatte er angedeutet, dass es seine letzte Saison werden könnte. Zuletzt hatte er im Interview mit dieser Redaktion aber gesagt, dass er sich eine Weiterführung seiner Laufbahn grundsätzlich doch noch einmal vorstellen könne. „Wir sind noch in Gesprächen“, sagte er da.

Losilla: „Es geht nicht um Geld. Es geht um ein interessantes Projekt“
Nun, drei Wochen und einen Post bei Instagram mit dem Hinweise darauf, dass für ihn „höchstwahrscheinlich“ das Ende als Spieler beim VfL Bochum zum Saisonende ansteht, später, sagte Losilla nach der Trainingseinheit am Dienstag: „Ich habe schon vor der Saison gesagt, dass es wahrscheinlich meine letzte Saison wird. Jetzt sind wir zwei Monate vor dem Saisonende. Ich habe noch nicht ganz abgeschlossen, auch wenn ich schon gesagt habe, dass es meine letzte Saison sein wird.“ 

Im Fußball wisse man nie, was passiert, welche interessante Herausforderung es vielleicht gebe. Wobei er einen Wechsel kategorisch ausschloss. „Nach Saudi-Arabien gehe ich jedenfalls nicht. Es geht nicht um Geld. Es geht um ein interessantes Projekt. Schauen wir mal. Jetzt will ich die Zeit hier genießen und das Momentum, in dem wir gerade sind. Ein weiterer Klassenerhalt wäre etwas sehr Positives in meiner Karriere. In zwei Monaten können wir dann vielleicht über mein Karriereende reden.“ 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#3
Vielleicht geht er ja noch zu einem unterklassigen Verein...auf Dauer ihn beim VfL aber einzubinden wäre schon richtig und gut
Nur wer die Bitternis der Niederlage geschmeckt, weiß die Süße des Sieges zu schätzen!(M.F.B.Schneider)
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