03-10-2025, 05:18 PM
Jakov Medic überzeugt als neuer Abwehrchef des VfL Bochum. Gegen die Bayern erzielte sein erstes Tor für den VfL - und machte ein wichtiges Foul.
Es war ein guter Moment für ein Interview mit Jakov Medic. Der Innenverteidiger des VfL Bochum hatte beim 3:2-Sieg gegen den FC Bayern München überzeugt. Er erzielte sein erstes Tor für die Bochumer und agierte als Abwehrchef erneut sehr umsichtig. Im berauschenden Gefühl des ungewöhnlichen Erfolges gab er dann das Interview auf deutsch.
Auch dafür gab es Lob für den Kroaten. Bisher hatte er seine Interviews beim VfL Bochum immer auf englisch geführt. In den 90 Minuten zuvor hatte er sich zusammen mit seinen Neben- und Vorderleuten gegen ein überlegenes Münchner Team gestemmt. Vor allem war er an zwei wichtigen Situationen, die die Bochumer im Spiel hielten, maßgeblich beteiligt.
VfL hat beim Elfmeter Glück
Zunächst foulte er den auffällig agierenden Leroy Sane elfmeterwürdig im Strafraum - Serge Gnabry traf mit seinem Strafstoß nur den Pfosten. In der Schlussphase des ersten Abschnitts erzielte er das wichtige 1:2 für den VfL Bochum. Am Ende entwickelte sich für ihn daraus ein „traumhafter“ Tag - wie er selbst befand.
„Was soll ich sagen“, antwortete er auf die erste Frage in der Mixed-Zone. „Ich mache mein erstes Tor für den VfL Bochum, dann gibt es den 3:2-Sieg gegen den FC Bayern München. Am Ende war es gut, dass es für meine Aktion gegen Sane Elfmeter gab. Gnabry hat verschossen. Wenn ich Sane laufen lasse, macht er das Tor.“
Medic lobt das gesamte Team - und den Trainer
Mit dem 1:2 und der Roten Karte sei das Spiel in Richtung des VfL Bochum gekippt. „Das war heute wie im Traum. Vor fünf Jahren war ich in Kroatien in der fünften Liga, heute gewinne ich gegen eins der besten Teams in Europa.“ Das gesamte Team habe einen überragenden Job gemacht.
Medic schloss VfL-Trainer Dieter Hecking in sein überschwängliches Lob gleich mit ein. „In der Halbzeit war er sauer, weil wir den Bayern zu viel Platz gelassen haben. Er hat gesagt, dass wir mehr nach vorne attackieren müssen, dass wir mehr Druck machen müssen. In der zweiten Hälfte machen wir noch zwei Tore und wir holen drei Punkte.“
Sieg gegen die Bayern ist etwas Besonderes
Der Sieg war für Medic und den VfL Bochum etwas Besonderes. Es war der erste Sieg des VfL Bochum in München seit 34 Jahren. Im August 1991 gewann Bochum im Olympia-Stadion vor 20.000 Zuschauern mit 2:0 gegen die Bayern. Die Torschützen damals hießen Heiko Bonan und Frank Benatelli.
Seine Leistung war es für Medic eher weniger eine besondere. Recht nüchtern sagte er: „Für mich ist es egal, gegen wen und gegen welche Mannschaft ich spiele. Ich versuche gegen Kiel und St. Pauli die gleiche Leistung auf den Platz zu bringen wie gegen Dortmund und die Bayern.“ In den vergangenen Wochen konnte Medic sich auch aufgrund vom Verletzungspech bei Ivan Ordets für weitere Einsätze empfehlen. Das ist auch wichtig für den VfL Bochum, der zeitnah nach der Saison entscheiden muss, ob die Kaufoption für den Kroaten gezogen werden soll.
Kane und Musiala, die zusammen mit Olise im zweiten Abschnitt bei den Bayern ins Spiel kamen, hätten „natürlich eine andere Qualität“. Aber für ihn habe sich durch die Einwechslungen der drei Top-Akteure nichts geändert. „Ich muss während eines Spiels immer fokussiert sein. Am Ende mache ich heute einen guten Job zusammen mit meinen Neben- und Vorderleuten.
Nun spielt der VfL gegen Eintracht Frankfurt
Mit dem 2:2 durch Ibrahima Sissoko sei der Glaube daran, etwas holen zu können, größer geworden. „Mit dem Tor zum 3:2 wurde er noch größer. Am Ende machen wir einen guten Job“, sagte Medic.
Nun aber müsse das Team weiter fokussiert bleiben. „Und vor allem“, sagte Medic, „müssen wir bei uns bleiben. Nächste Woche geht es gegen Frankfurt, dass ist die nächste gute Mannschaft. Auch da müssen wir probieren, drei Punkte zu holen.“ Durch die Sperre von Bernardo dürfte er dann erneut in der Startelf stehen.
Quelle: WAZ.de
Es war ein guter Moment für ein Interview mit Jakov Medic. Der Innenverteidiger des VfL Bochum hatte beim 3:2-Sieg gegen den FC Bayern München überzeugt. Er erzielte sein erstes Tor für die Bochumer und agierte als Abwehrchef erneut sehr umsichtig. Im berauschenden Gefühl des ungewöhnlichen Erfolges gab er dann das Interview auf deutsch.
Auch dafür gab es Lob für den Kroaten. Bisher hatte er seine Interviews beim VfL Bochum immer auf englisch geführt. In den 90 Minuten zuvor hatte er sich zusammen mit seinen Neben- und Vorderleuten gegen ein überlegenes Münchner Team gestemmt. Vor allem war er an zwei wichtigen Situationen, die die Bochumer im Spiel hielten, maßgeblich beteiligt.
VfL hat beim Elfmeter Glück
Zunächst foulte er den auffällig agierenden Leroy Sane elfmeterwürdig im Strafraum - Serge Gnabry traf mit seinem Strafstoß nur den Pfosten. In der Schlussphase des ersten Abschnitts erzielte er das wichtige 1:2 für den VfL Bochum. Am Ende entwickelte sich für ihn daraus ein „traumhafter“ Tag - wie er selbst befand.
„Was soll ich sagen“, antwortete er auf die erste Frage in der Mixed-Zone. „Ich mache mein erstes Tor für den VfL Bochum, dann gibt es den 3:2-Sieg gegen den FC Bayern München. Am Ende war es gut, dass es für meine Aktion gegen Sane Elfmeter gab. Gnabry hat verschossen. Wenn ich Sane laufen lasse, macht er das Tor.“
Medic lobt das gesamte Team - und den Trainer
Mit dem 1:2 und der Roten Karte sei das Spiel in Richtung des VfL Bochum gekippt. „Das war heute wie im Traum. Vor fünf Jahren war ich in Kroatien in der fünften Liga, heute gewinne ich gegen eins der besten Teams in Europa.“ Das gesamte Team habe einen überragenden Job gemacht.
Medic schloss VfL-Trainer Dieter Hecking in sein überschwängliches Lob gleich mit ein. „In der Halbzeit war er sauer, weil wir den Bayern zu viel Platz gelassen haben. Er hat gesagt, dass wir mehr nach vorne attackieren müssen, dass wir mehr Druck machen müssen. In der zweiten Hälfte machen wir noch zwei Tore und wir holen drei Punkte.“
Sieg gegen die Bayern ist etwas Besonderes
Der Sieg war für Medic und den VfL Bochum etwas Besonderes. Es war der erste Sieg des VfL Bochum in München seit 34 Jahren. Im August 1991 gewann Bochum im Olympia-Stadion vor 20.000 Zuschauern mit 2:0 gegen die Bayern. Die Torschützen damals hießen Heiko Bonan und Frank Benatelli.
Seine Leistung war es für Medic eher weniger eine besondere. Recht nüchtern sagte er: „Für mich ist es egal, gegen wen und gegen welche Mannschaft ich spiele. Ich versuche gegen Kiel und St. Pauli die gleiche Leistung auf den Platz zu bringen wie gegen Dortmund und die Bayern.“ In den vergangenen Wochen konnte Medic sich auch aufgrund vom Verletzungspech bei Ivan Ordets für weitere Einsätze empfehlen. Das ist auch wichtig für den VfL Bochum, der zeitnah nach der Saison entscheiden muss, ob die Kaufoption für den Kroaten gezogen werden soll.
Kane und Musiala, die zusammen mit Olise im zweiten Abschnitt bei den Bayern ins Spiel kamen, hätten „natürlich eine andere Qualität“. Aber für ihn habe sich durch die Einwechslungen der drei Top-Akteure nichts geändert. „Ich muss während eines Spiels immer fokussiert sein. Am Ende mache ich heute einen guten Job zusammen mit meinen Neben- und Vorderleuten.
Nun spielt der VfL gegen Eintracht Frankfurt
Mit dem 2:2 durch Ibrahima Sissoko sei der Glaube daran, etwas holen zu können, größer geworden. „Mit dem Tor zum 3:2 wurde er noch größer. Am Ende machen wir einen guten Job“, sagte Medic.
Nun aber müsse das Team weiter fokussiert bleiben. „Und vor allem“, sagte Medic, „müssen wir bei uns bleiben. Nächste Woche geht es gegen Frankfurt, dass ist die nächste gute Mannschaft. Auch da müssen wir probieren, drei Punkte zu holen.“ Durch die Sperre von Bernardo dürfte er dann erneut in der Startelf stehen.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."