03-14-2025, 11:56 AM
In diesem Monat will der VfL Bochum einen neuen Sport-Geschäftsführer präsentieren. Jörg Schmadtke ist ein Top-Kandidat. Kommt er? Der Stand.
Bei Alemannia Aachen und Hannover 96 haben Dieter Hecking und Jörg Schmadtke bereits zusammengearbeitet. Beim VfL Bochum könnten die Routiniers erneut gemeinsam den Takt vorgeben im sportlichen Bereich.
Schmadtke, 60, ist ein Kandidat für den vakanten Posten des Sport- Geschäftsführers beim VfL Bochum. „Bild“ und „Tief im Westen“ berichteten zuerst, diese Redaktion kann die Informationen bestätigen. Erste Gespräche haben bereits stattgefunden.
VfL will Sportchef bis Ende des Monats verpflichten
Allerdings ist aktuell noch offen, ob es letztlich zu einer Zusammenarbeit kommt. Bis Ende des Monats, so das Ziel des Präsidiums um den Vorstandsvorsitzenden Uwe Tigges, soll ein neuer Sportchef präsentiert werden. Nach unseren Informationen gibt es derzeit mindestens zwei weitere Kandidaten, die in der engeren Endauswahl stehen. Im Fokus sind vereinslose Manager, die damit auch keine Ablöse kosten.
Rachid Azzouzi (zuletzt Fürth), der immer mal genannt wurde in verschiedenen (sozialen) Medien, gehört nach unseren Informationen nicht dazu, auch Oliver Ruhnert (zuletzt Union Berlin) steht aktuell nicht auf der VfL-Liste.
Routinier Schmadtke passt fast perfekt ins Anforderungsprofil
Schmadtke indes wird vereinsintern hoch gehandelt. Er würde fast perfekt ins Profil passen. Er ist erfahren, kennt die Bundesliga aus dem Eff-Eff, hat ein großes Netzwerk - und vor allem: Er würde inhaltlich und zwischenmenschlich sowohl mit Geschäftsführer Ilja Kaenzig als auch mit Trainer Dieter Hecking bestens klarkommen, was ein wesentlicher Punkt beim Anforderungsprofil des neuen Sportchefs ist.
Mit Hecking will der VfL den Vertrag ja ligaunabhängig verlängern, Kaenzig, seit 2018 beim VfL dabei und mit einem Vertrag bis 2029 ausgestattet, ist ohnehin unumstritten. Viel spricht derzeit dafür, dass Hecking auch kommende Saison Trainer des VfL sein wird. Mit Schmadtke, Kaenzig und Hecking hätte der VfL dann ein routiniertes, im Fußall-Business geschätztes Führungstrio.
Viel Erfahrung: Schmadtke war in Köln, Wolfsburg, Liverpool
Der ehemalige Profitorwart Schmadtke arbeitete über 20 Jahre lang in der Bundesliga und 2. Liga als Sportdirektor und Sport-Geschäftsführer überwiegend erfolgreich bei Alemannia Aachen, Hannover 96, dem 1. FC Köln (2013 bis 2017) und dem VfL Wolfsburg (2018 bis Anfang 2023).
Nach einer Pause war der charismatische Düsseldorfer zuletzt für einen der finanzstärksten Klubs der Welt, dem FC Liverpool, als Sportdirektor aktiv (Juni 2023 bis Februar 2024), arbeitete dort mit Weltstar Jürgen Klopp zusammen. Erneut hatte er danach seine Karriere eigentlich für beendet erklärt.
Ein Haken sind die finanziell begrenzten Mittel
Und könnte nun doch zurückkehren auf die Bühne Bundesliga. Ein Haken: Schmadtke war es zuletzt vor allem in Wolfsburg und Liverpool gewohnt, mit viel Geld arbeiten zu können - beim VfL Bochum hätte er eine ganz andere finanzielle Basis. Geld für Ablösesummen etwa ist vorerst weiterhin nicht eingeplant, solange der VfL keine hohen Transfererlöse erzielt.
Fraglich ist auch, ob sich der VfL und Schmadtke selbst auf ein für beide Seiten akzeptables Gehalt einigen können - und auf eine langfristig angelegte Zusammenarbeit, was ja ein weiteres Kernziel ist. Das Gehalt würde das Niveau von Wolfsburg oder gar Liverpool bei weitem nicht erreichen.
Sportbereich steht vor einem Neuaufbau
Andererseits soll es Schmadtke reizen, in Bochum mit Hecking den sportlichen Bereich mit neu aufzubauen, bei einem Traditionsverein eben auch „aus wenig viel zu machen“, wie es Ilja Kaenzig oft genug sagt. So will der VfL Bochum wie berichtet neben einem Sport-Geschäftsführer, der auf der Ebene von Kaenzig angesiedelt ist, auch einen Leiter Lizenzspielerabteilung verpflichten, damit sich der Sport-Geschäftsführer auf die strategischen Aufgaben im Verein konzentrieren kann. Auch in der Scouting-Abteilung soll es zur kommenden Saison Veränderungen geben. Aufgaben, um die sich der neue Sportchef mit als erstes kümmern soll.
Schmadtke hätte jedenfalls gute Chancen auf den Sportchef-Posten, wenn er selbst vom Weg des VfL überzeugt ist und ein vergleichsweise geringes Gehalt in Kauf nimmt. Die Liste der Kandidaten ist in den vergangenen Wochen jedenfalls deutlich kürzer geworden. Mindestens zwei Kandidaten, die noch bei anderen Klubs unter Vertrag stehen, sagten früh selbst ab, andere konnten den VfL nicht überzeugen. Michael Mutzel von Arminia Bielefeld etwa, mit dem es wie berichtet ein erstes Gespräch gab, bleibt beim Drittligisten.
Quelle: WAZ.de
Bei Alemannia Aachen und Hannover 96 haben Dieter Hecking und Jörg Schmadtke bereits zusammengearbeitet. Beim VfL Bochum könnten die Routiniers erneut gemeinsam den Takt vorgeben im sportlichen Bereich.
Schmadtke, 60, ist ein Kandidat für den vakanten Posten des Sport- Geschäftsführers beim VfL Bochum. „Bild“ und „Tief im Westen“ berichteten zuerst, diese Redaktion kann die Informationen bestätigen. Erste Gespräche haben bereits stattgefunden.
VfL will Sportchef bis Ende des Monats verpflichten
Allerdings ist aktuell noch offen, ob es letztlich zu einer Zusammenarbeit kommt. Bis Ende des Monats, so das Ziel des Präsidiums um den Vorstandsvorsitzenden Uwe Tigges, soll ein neuer Sportchef präsentiert werden. Nach unseren Informationen gibt es derzeit mindestens zwei weitere Kandidaten, die in der engeren Endauswahl stehen. Im Fokus sind vereinslose Manager, die damit auch keine Ablöse kosten.
Rachid Azzouzi (zuletzt Fürth), der immer mal genannt wurde in verschiedenen (sozialen) Medien, gehört nach unseren Informationen nicht dazu, auch Oliver Ruhnert (zuletzt Union Berlin) steht aktuell nicht auf der VfL-Liste.
Routinier Schmadtke passt fast perfekt ins Anforderungsprofil
Schmadtke indes wird vereinsintern hoch gehandelt. Er würde fast perfekt ins Profil passen. Er ist erfahren, kennt die Bundesliga aus dem Eff-Eff, hat ein großes Netzwerk - und vor allem: Er würde inhaltlich und zwischenmenschlich sowohl mit Geschäftsführer Ilja Kaenzig als auch mit Trainer Dieter Hecking bestens klarkommen, was ein wesentlicher Punkt beim Anforderungsprofil des neuen Sportchefs ist.
Mit Hecking will der VfL den Vertrag ja ligaunabhängig verlängern, Kaenzig, seit 2018 beim VfL dabei und mit einem Vertrag bis 2029 ausgestattet, ist ohnehin unumstritten. Viel spricht derzeit dafür, dass Hecking auch kommende Saison Trainer des VfL sein wird. Mit Schmadtke, Kaenzig und Hecking hätte der VfL dann ein routiniertes, im Fußall-Business geschätztes Führungstrio.
Viel Erfahrung: Schmadtke war in Köln, Wolfsburg, Liverpool
Der ehemalige Profitorwart Schmadtke arbeitete über 20 Jahre lang in der Bundesliga und 2. Liga als Sportdirektor und Sport-Geschäftsführer überwiegend erfolgreich bei Alemannia Aachen, Hannover 96, dem 1. FC Köln (2013 bis 2017) und dem VfL Wolfsburg (2018 bis Anfang 2023).
Nach einer Pause war der charismatische Düsseldorfer zuletzt für einen der finanzstärksten Klubs der Welt, dem FC Liverpool, als Sportdirektor aktiv (Juni 2023 bis Februar 2024), arbeitete dort mit Weltstar Jürgen Klopp zusammen. Erneut hatte er danach seine Karriere eigentlich für beendet erklärt.
Ein Haken sind die finanziell begrenzten Mittel
Und könnte nun doch zurückkehren auf die Bühne Bundesliga. Ein Haken: Schmadtke war es zuletzt vor allem in Wolfsburg und Liverpool gewohnt, mit viel Geld arbeiten zu können - beim VfL Bochum hätte er eine ganz andere finanzielle Basis. Geld für Ablösesummen etwa ist vorerst weiterhin nicht eingeplant, solange der VfL keine hohen Transfererlöse erzielt.
Fraglich ist auch, ob sich der VfL und Schmadtke selbst auf ein für beide Seiten akzeptables Gehalt einigen können - und auf eine langfristig angelegte Zusammenarbeit, was ja ein weiteres Kernziel ist. Das Gehalt würde das Niveau von Wolfsburg oder gar Liverpool bei weitem nicht erreichen.
Sportbereich steht vor einem Neuaufbau
Andererseits soll es Schmadtke reizen, in Bochum mit Hecking den sportlichen Bereich mit neu aufzubauen, bei einem Traditionsverein eben auch „aus wenig viel zu machen“, wie es Ilja Kaenzig oft genug sagt. So will der VfL Bochum wie berichtet neben einem Sport-Geschäftsführer, der auf der Ebene von Kaenzig angesiedelt ist, auch einen Leiter Lizenzspielerabteilung verpflichten, damit sich der Sport-Geschäftsführer auf die strategischen Aufgaben im Verein konzentrieren kann. Auch in der Scouting-Abteilung soll es zur kommenden Saison Veränderungen geben. Aufgaben, um die sich der neue Sportchef mit als erstes kümmern soll.
Schmadtke hätte jedenfalls gute Chancen auf den Sportchef-Posten, wenn er selbst vom Weg des VfL überzeugt ist und ein vergleichsweise geringes Gehalt in Kauf nimmt. Die Liste der Kandidaten ist in den vergangenen Wochen jedenfalls deutlich kürzer geworden. Mindestens zwei Kandidaten, die noch bei anderen Klubs unter Vertrag stehen, sagten früh selbst ab, andere konnten den VfL nicht überzeugen. Michael Mutzel von Arminia Bielefeld etwa, mit dem es wie berichtet ein erstes Gespräch gab, bleibt beim Drittligisten.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."