03-17-2025, 11:19 PM
Dieter Hecking gibt nach einer frühen Auswechslung von Tom Krauß leichte Entwarnung und spricht über seine Planungen für den Test gegen Preußen Münster.
Es war ein kurzer Schreckmoment im so genannten Spielerersatztraining am Montagvormittag. Der Flügelflitzer Samuel Bamba sackte auf dem Trainingsplatz neben dem Ruhrstadion zusammen, umringt von seinen Mitspielern des VfL Bochum und einem Betreuer fasste sich der 21-Jährige an den Knöchel, konnte aber weitermachen. Kurz darauf erzielte er sogar ein sehenswertes Tor gegen Paul Grave, der dem Ball nur hinterher sehen konnte, als dieser im langen Eck einschlug.
Es war eine kurze, aber intensive Einheit, die Cheftrainer Dieter Hecking am Montag beaufsichtigte, während die Spieler, die am Sonntag am 26. Bundesliga-Spieltag aufliefen, individuell im Kraftraum trainierten oder behandelt wurden. Darunter auch Winter-Neuzugang Tom Krauß, der bei der 1:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt bereits in der 41. Minute ausgewechselt werden musste. Es sei aber eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen, sagte Hecking am Tag danach, als auch der Banner-Eklat und der um 50 Minuten verzögerte Anpfiff die Schlagzeilen beherrschte. „Der Muskel von Tom hatte zugemacht, es sieht aber grundsätzlich ganz gut aus. Wir gehen aktuell nicht von einer strukturellen Verletzung aus, wir denken, dass der Muskel verhärtet war“, so der 60-Jährige, der aber eine Schonungswoche für den Mittelfeldmann ankündigte. „In dieser Woche wird er aber sicher etwas ruhiger machen müssen.“
Punkte gegen Frankfurt fehlen im Kampf gegen Abstieg
Es bietet sich in dieser Länderspielpause an. Für den VfL Bochum heißt es nach der nächsten Heimpleite auch vorerst Wunden lecken. Schließlich hatten sie es sich etwas anders vorgestellt gegen Frankfurt, wollten den überraschenden Sieg in München (3:2) mit zumindest einem Punkt gegen den Europapokal-Teilnehmer und Champions-League-Aspiranten aus Hessen veredeln. Doch der VfL Bochum scheiterte an eigenen Fehlern in der Defensive, im Abschluss - und an einem herausragenden Kaua Santos im Tor der Eintracht.
An echte Entspannung aber ist in Bochum auch in dieser Woche nicht zu denken, wenngleich am kommenden Wochenende die deutsche Nationalmannschaft mit ihren Nations-League-Viertelfinal-Partien gegen Italien im Fokus von Fußball-Deutschland stehen wird. Doch der Abstiegskampf der Bundesliga wirft weiter die Schatten voraus. Vor allem, weil die nächsten beiden Bundesliga-Wochenenden für den VfL Bochum nicht einfacher werden als die vergangenen beiden. Nach der Länderspielpause wartet das schwere Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen, dann kommt der VfB Stuttgart ins Ruhrstadion.
Hecking will seine Spieler testen
Deswegen erwartet Trainer Hecking von all seinen Spielern vollen Einsatz. Zumal am Donnerstag auf dem Leichtathletik-Platz gegen den Zweitligisten Preußen Münster (14 Uhr/Eintritt frei) getestet wird. „Wir werden eine gute Trainingswoche haben und am Donnerstag ein Testspiel, in dem dann die Spieler zum Einsatz kommen werden, die zuletzt weniger gespielt haben“, sagte Hecking und kündigte an: „Wir werden auch den einen oder anderen aus dem Nachwuchs hinzuholen.“
Wer genau sich gegen die Preußen, die eine Fanfreundschaft zu den Anhängern des VfL führen, weshalb das Spiel auch anders als zuletzt gewohnt nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wird, zeigen darf, sei aber noch offen. Klar scheint nur: Wer aus der U23 oder der U19 dabei sein darf, soll auch im Testspiel zum Einsatz kommen. In erster Linie geht es dem Trainer aber darum, dass die Profis, die zuletzt kaum eine Rolle spielten oder verletzt zuschauen mussten, Minuten sammeln sollen.
Darum stand Miyoshi nicht im Kader
Das gilt dann auch für den Japaner Koji Miyoshi, der am Sonntag gegen Frankfurt nicht zum Kader gehörte. „Der Konkurrenzkampf in der Offensive ist groß. Myron Boadu und Gerrit Holtmann waren für Sonntag wieder einsatzbereit, wir mussten auch die anderen Positionen auf der Bank besetzen. Deshalb war Koji Miyoshi nicht dabei“, sagte Hecking über den 27-Jährigen, der derzeit einen schweren Stand beim VfL Bochum hat. Gerade einmal 106 Minuten sammelte er seit seiner Rot-Sperre aus dem Spiel gegen Union Berlin, was am Grünen Tisch nach dem Feuerzeug-Wurf gegen Patrick Drewes für den VfL gewertet wurde. Gleich in sechs Spielen kam er gar nicht zum Einsatz, am Sonntag gehörte er dann noch einmal mehr zu Kader.
Quelle: WAZ.de
Es war ein kurzer Schreckmoment im so genannten Spielerersatztraining am Montagvormittag. Der Flügelflitzer Samuel Bamba sackte auf dem Trainingsplatz neben dem Ruhrstadion zusammen, umringt von seinen Mitspielern des VfL Bochum und einem Betreuer fasste sich der 21-Jährige an den Knöchel, konnte aber weitermachen. Kurz darauf erzielte er sogar ein sehenswertes Tor gegen Paul Grave, der dem Ball nur hinterher sehen konnte, als dieser im langen Eck einschlug.
Es war eine kurze, aber intensive Einheit, die Cheftrainer Dieter Hecking am Montag beaufsichtigte, während die Spieler, die am Sonntag am 26. Bundesliga-Spieltag aufliefen, individuell im Kraftraum trainierten oder behandelt wurden. Darunter auch Winter-Neuzugang Tom Krauß, der bei der 1:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt bereits in der 41. Minute ausgewechselt werden musste. Es sei aber eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen, sagte Hecking am Tag danach, als auch der Banner-Eklat und der um 50 Minuten verzögerte Anpfiff die Schlagzeilen beherrschte. „Der Muskel von Tom hatte zugemacht, es sieht aber grundsätzlich ganz gut aus. Wir gehen aktuell nicht von einer strukturellen Verletzung aus, wir denken, dass der Muskel verhärtet war“, so der 60-Jährige, der aber eine Schonungswoche für den Mittelfeldmann ankündigte. „In dieser Woche wird er aber sicher etwas ruhiger machen müssen.“
Punkte gegen Frankfurt fehlen im Kampf gegen Abstieg
Es bietet sich in dieser Länderspielpause an. Für den VfL Bochum heißt es nach der nächsten Heimpleite auch vorerst Wunden lecken. Schließlich hatten sie es sich etwas anders vorgestellt gegen Frankfurt, wollten den überraschenden Sieg in München (3:2) mit zumindest einem Punkt gegen den Europapokal-Teilnehmer und Champions-League-Aspiranten aus Hessen veredeln. Doch der VfL Bochum scheiterte an eigenen Fehlern in der Defensive, im Abschluss - und an einem herausragenden Kaua Santos im Tor der Eintracht.
An echte Entspannung aber ist in Bochum auch in dieser Woche nicht zu denken, wenngleich am kommenden Wochenende die deutsche Nationalmannschaft mit ihren Nations-League-Viertelfinal-Partien gegen Italien im Fokus von Fußball-Deutschland stehen wird. Doch der Abstiegskampf der Bundesliga wirft weiter die Schatten voraus. Vor allem, weil die nächsten beiden Bundesliga-Wochenenden für den VfL Bochum nicht einfacher werden als die vergangenen beiden. Nach der Länderspielpause wartet das schwere Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen, dann kommt der VfB Stuttgart ins Ruhrstadion.
Hecking will seine Spieler testen
Deswegen erwartet Trainer Hecking von all seinen Spielern vollen Einsatz. Zumal am Donnerstag auf dem Leichtathletik-Platz gegen den Zweitligisten Preußen Münster (14 Uhr/Eintritt frei) getestet wird. „Wir werden eine gute Trainingswoche haben und am Donnerstag ein Testspiel, in dem dann die Spieler zum Einsatz kommen werden, die zuletzt weniger gespielt haben“, sagte Hecking und kündigte an: „Wir werden auch den einen oder anderen aus dem Nachwuchs hinzuholen.“
Wer genau sich gegen die Preußen, die eine Fanfreundschaft zu den Anhängern des VfL führen, weshalb das Spiel auch anders als zuletzt gewohnt nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wird, zeigen darf, sei aber noch offen. Klar scheint nur: Wer aus der U23 oder der U19 dabei sein darf, soll auch im Testspiel zum Einsatz kommen. In erster Linie geht es dem Trainer aber darum, dass die Profis, die zuletzt kaum eine Rolle spielten oder verletzt zuschauen mussten, Minuten sammeln sollen.
Darum stand Miyoshi nicht im Kader
Das gilt dann auch für den Japaner Koji Miyoshi, der am Sonntag gegen Frankfurt nicht zum Kader gehörte. „Der Konkurrenzkampf in der Offensive ist groß. Myron Boadu und Gerrit Holtmann waren für Sonntag wieder einsatzbereit, wir mussten auch die anderen Positionen auf der Bank besetzen. Deshalb war Koji Miyoshi nicht dabei“, sagte Hecking über den 27-Jährigen, der derzeit einen schweren Stand beim VfL Bochum hat. Gerade einmal 106 Minuten sammelte er seit seiner Rot-Sperre aus dem Spiel gegen Union Berlin, was am Grünen Tisch nach dem Feuerzeug-Wurf gegen Patrick Drewes für den VfL gewertet wurde. Gleich in sechs Spielen kam er gar nicht zum Einsatz, am Sonntag gehörte er dann noch einmal mehr zu Kader.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."