03-19-2025, 04:55 PM
Ja, ja. Wie wir diesen Satz verabscheuen. „Never fall in love with a loan player“. Oder anders: „Verlieb‘ dich nicht in einen Leihspieler.“ Zu groß ist der Schmerz, wenn man sich dann nach der vereinbarten begrenzten Zeit wieder trennen muss. Egal, machen wir aber trotzdem in aller Regelmäßigkeit und genießen einfach den Moment. So wie etwa bei Myron Boadu, bis Sommer leihweise bei uns. Der bewegt sich gefühlsmäßig übrigens auf einer ganz ähnlichen Ebene wie wir. Gehört (und dann aufgeschrieben) im Rahmen des nächsten „Spaziergang durch Bochum mit…“:
Zwölf Bundesliga-Spiele, sieben Treffer. Alle 88 Minuten knipst Myron Boadu in der Liga. Ganz starke Quote. Und definitiv ein großer Grund, warum sich der Niederländer schnell in die Herzen der VfL-Fans gespielt hat. Als Fußballfan ist man exakt danach auf der Suche, nach Idolen und Lieblingsspielern. Dass aber auch die Profis selbst enormen Gefallen an ihrem Arbeitgeber finden können, beweist uns Myron auf unserer gemeinsamen Runde durch das Bermuda3Eck. „Der VfL ist ein großartiger Verein. Die Fans machen ihn zu etwas ganz Besonderem. Heim oder auswärts, die Unterstützung ist verrückt. So etwas habe ich noch nie erlebt und ich war schon bei einigen Klubs.“ Schnell wurde Boadu nach seiner Ankunft in Bochum bewusst, was man hier sehen möchte. „Die Fans erwarten nur eine Sache von uns Spielern: Dass wir alles geben auf den Rasen und kämpfen. Die Leute hier geben niemals auf, das finde ich richtig gut.“
Boadu stammt aus der Jugend von AZ Alkmaar, wechselte mit 20 Jahren für eine stattliche Summe zur AS Monaco. Im letzten Halbjahr vor dem VfL war er in der Heimat für Twente Enschede aktiv. Einiges gesehen also, doch Bochum ist gleich hängen geblieben. In mehrfacher Hinsicht. „Der Verein ist krasser als ich erwartet habe, das Stadion viel größer.“ Doch da ist noch etwas, das Myron schon lange nicht mehr aus dem Kopf geht. „Ich mag ‚Bochum‘ von Herbert Grönemeyer so sehr. Das Lied ist unglaublich, einfach toll. Wenn wir den Song beim Einlaufen ins Stadion hören, dann ist das Gänsehaut pur. Meine Brüder und auch ich selbst, wir haben uns alle in dieses Lied verliebt.“
Wie passend, dass wir an diesem Nachmittag unter anderem im Mandragora Halt machen. Im Herzen des Bermuda3Ecks. Hier, wo das berühmte Kneipenviertel seine Wurzeln hat. Und wo ein Klavier steht, an dem Grönemeyer in den 70er Jahren höchstpersönlich musizierte. Die Musik hat es Boadu angetan, neben dem Fußball, selbstverständlich. „Ich würde gerne besser singen können“, lacht er. „Ich liebe es zu singen. Früher mochte ich Beyoncé sehr, heute die Musik von Adele.“ In seiner Freizeit schnappt sich Myron am liebsten seine Freundin für einen ausgiebigen Spaziergang. Oder für einen Kinobesuch. Lieblingsfilm? „Black Panther.“ Gezockt wird ausschließlich auf dem Platz. Für die Fotos haben wir uns aber mal eben die Würfelbecher geliehen. Schocken heißt das Spiel. Myron kannte es vorher nicht, aber er war sehr wissbegierig, was das Regelwerk betrifft. Anders als beim Wochenendausflug in die Bochumer Kneipenszene haben wir diesmal aber auf Bier und Schnaps verzichtet. Wir befinden uns schließlich in den entscheidenden Wochen dieser Bundesliga-Saison. Mit einer klaren Zielsetzung, wie uns Boadu bestätigt. „Wir werden weiterhin alles geben für den Verein, um am Ende gemeinsam hier im Bermuda3Eck zu feiern.“ Und, das ist klar. „Dann singen wir zusammen ‚Bochum‘.“ Würden wir lieben, Myron!
Zwölf Bundesliga-Spiele, sieben Treffer. Alle 88 Minuten knipst Myron Boadu in der Liga. Ganz starke Quote. Und definitiv ein großer Grund, warum sich der Niederländer schnell in die Herzen der VfL-Fans gespielt hat. Als Fußballfan ist man exakt danach auf der Suche, nach Idolen und Lieblingsspielern. Dass aber auch die Profis selbst enormen Gefallen an ihrem Arbeitgeber finden können, beweist uns Myron auf unserer gemeinsamen Runde durch das Bermuda3Eck. „Der VfL ist ein großartiger Verein. Die Fans machen ihn zu etwas ganz Besonderem. Heim oder auswärts, die Unterstützung ist verrückt. So etwas habe ich noch nie erlebt und ich war schon bei einigen Klubs.“ Schnell wurde Boadu nach seiner Ankunft in Bochum bewusst, was man hier sehen möchte. „Die Fans erwarten nur eine Sache von uns Spielern: Dass wir alles geben auf den Rasen und kämpfen. Die Leute hier geben niemals auf, das finde ich richtig gut.“
Boadu stammt aus der Jugend von AZ Alkmaar, wechselte mit 20 Jahren für eine stattliche Summe zur AS Monaco. Im letzten Halbjahr vor dem VfL war er in der Heimat für Twente Enschede aktiv. Einiges gesehen also, doch Bochum ist gleich hängen geblieben. In mehrfacher Hinsicht. „Der Verein ist krasser als ich erwartet habe, das Stadion viel größer.“ Doch da ist noch etwas, das Myron schon lange nicht mehr aus dem Kopf geht. „Ich mag ‚Bochum‘ von Herbert Grönemeyer so sehr. Das Lied ist unglaublich, einfach toll. Wenn wir den Song beim Einlaufen ins Stadion hören, dann ist das Gänsehaut pur. Meine Brüder und auch ich selbst, wir haben uns alle in dieses Lied verliebt.“
Wie passend, dass wir an diesem Nachmittag unter anderem im Mandragora Halt machen. Im Herzen des Bermuda3Ecks. Hier, wo das berühmte Kneipenviertel seine Wurzeln hat. Und wo ein Klavier steht, an dem Grönemeyer in den 70er Jahren höchstpersönlich musizierte. Die Musik hat es Boadu angetan, neben dem Fußball, selbstverständlich. „Ich würde gerne besser singen können“, lacht er. „Ich liebe es zu singen. Früher mochte ich Beyoncé sehr, heute die Musik von Adele.“ In seiner Freizeit schnappt sich Myron am liebsten seine Freundin für einen ausgiebigen Spaziergang. Oder für einen Kinobesuch. Lieblingsfilm? „Black Panther.“ Gezockt wird ausschließlich auf dem Platz. Für die Fotos haben wir uns aber mal eben die Würfelbecher geliehen. Schocken heißt das Spiel. Myron kannte es vorher nicht, aber er war sehr wissbegierig, was das Regelwerk betrifft. Anders als beim Wochenendausflug in die Bochumer Kneipenszene haben wir diesmal aber auf Bier und Schnaps verzichtet. Wir befinden uns schließlich in den entscheidenden Wochen dieser Bundesliga-Saison. Mit einer klaren Zielsetzung, wie uns Boadu bestätigt. „Wir werden weiterhin alles geben für den Verein, um am Ende gemeinsam hier im Bermuda3Eck zu feiern.“ Und, das ist klar. „Dann singen wir zusammen ‚Bochum‘.“ Würden wir lieben, Myron!
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."