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Hecking verlängert Vertrag
#1
Dieter Hecking verlängert seinen Vertrag als Cheftrainer des VfL Bochum. Der Erfolgstrainer bleibt über den Sommer hinaus. 

Es war nur eine Frage der Zeit. Diese ist jetzt gekommen: Dieter Hecking verlängert seinen am Ende der Saison auslaufenden Vertrag als Trainer des VfL Bochum um zwei weitere Jahre bis 2027 für die Bundesliga. Das erfuhr diese Redaktion exklusiv. Am Donnerstag noch soll der Deal offiziell bekanntgegeben werden. Auf der Spieltagspressekonferenz (12.30 Uhr, hier tickern wir live) vor der Partie gegen Bayer Leverkusen wird Hecking dann auch über seine Vertragsverlängerung sprechen. Geplant ist auch ein Auftritt von VfL-Geschäftsführer Ilja Kaenzig. 

Die Vertragsverlängerung von Hecking war absehbar, schließlich führt der Cheftrainer derzeit bereits auch Gespräche mit aktuellen Spielern sowie möglichen Neuzugängen. Auch der neue Sport-Geschäftsführer, der nun bis Mitte April gefunden sein soll, soll möglichst gut mit Hecking klarkommen. All dies waren bereits Indizien für einen Verbleib des Trainers. 

Schon Anfang Februar hatte VfL-Geschäftsführer Ilja Kaenzig offen gesagt, dass er gern mit Hecking den Vertrag verlängern wolle. Man werde demnächst die Gespräche führen, kündigte er damals vor dem Auswärtsspiel bei Holstein Kiel bei DAZN an. „Da würden wir dann, so Dieter denn will, die Zukunft auch festzurren“, sagte Kaenzig vor dem Abstiegsduell gegen Holstein Kiel, das 2:2 endete. 

Hecking kommt beim VfL Bochum gut an
Etwas zurückhaltender agierte immer wieder Hecking selbst. „Meine ganze Konzentration liegt darauf, erstmal den Klassenerhalt zu schaffen. Was sich dann daraus entwickeln kann, werden wir dann sehen“, hatte der 60-Jährige noch auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Kiel gesagt. Diese Sätze wiederholte er seitdem immer wieder. Doch diese Redaktion weiß, dass der 60-Jährige stets offen für eine Vertragsverlängerung war. Er selbst sieht sich auch in Zukunft in der Trainer-Rolle, nachdem er einige Zeit als Sport-Vorstand beim 1. FC Nürnberg aktiv war.

Die Art und die Arbeit von Hecking kommen in Bochum an. Die Spieler waren vom ersten Tag an begeistert von ihrem neuen Trainer, der als Menschenfänger gilt, der aber auch mal die harte Hand auspacken kann. Auf dem Trainingsplatz herrscht unter ihm eine gute Arbeitsatmosphäre, die auch die Akteure so beschreiben. Und auch sportlich hat er den VfL stabilisiert, ihn nach einem Katastrophenstart zu einem ernsthaften Bewerber um den direkten Klassenerhalt, aber mindestens um den Relegationsrang gemacht. 

Hecking könnte auch im Zweitliga-Fall bleiben
Und er selbst fühlt sich wohl in Bochum, die Art der Menschen im Ruhrgebiet mag er, sagte er kürzlich in unserem Podcast „Inside VfL“. Damals machte er allerdings auch klar, dass einige Dinge aus seiner Sicht beim Verein verbesserungswürdig seien. „Es muss darum gehen, dass wir besser werden und nach einem Klassenerhalt nicht wieder in die Situation kommen. Wir sollten über das eine oder andere nachdenken, was wir verbessern können“, so Hecking. „Es gibt viele Argumente, die zeigen, ich würde bleiben. Es gibt aber auch Argumente, die ich geklärt haben will.“

Dies scheint nun so zu sein. Jedenfalls hat Hecking seinen Vertrag beim VfL Bochum vorzeitig verlängert. Denn Hecking ist ein positiv denkender Mensch: Der Abstieg ist für ihn ein Szenario, mit dem er sich derzeit nicht beschäftigen will. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Der VfL Bochum und Dieter Hecking haben sich auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt. Im Falle des Klassenerhalts wird der Revierklub den Vertrag mit seinem Cheftrainer um weitere zwei Jahre verlängern. 

Mit Dieter Hecking kehrte beim VfL Bochum die Hoffnung auf den Klassenerhalt zurück. Vor dem Auswärtsspiel bei Meister Leverkusen am Freitag (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) verkündete der Tabellen-16. nun, dass sich der Vertrag mit dem routinierten Cheftrainer im Falle des Klassenerhalts um zwei Jahre verlängert. Gespräche rund um eine mögliche Verlängerung liefen bereits seit geraumer Zeit. 

Ilja Kaenzig, Geschäftsführer beim VfL, kämpfte schon länger um einen Verbleib Heckings. Für ihn ist die Vertragsunterschrift ein klares Signal: "Wir freuen uns sehr und sind auch stolz darauf, dass wir diese Lösung hinbekommen haben. Dieter Hecking hat seit seinem Amtsantritt jeden Tag gezeigt, dass er der Richtige für uns ist. Und seine Aussage beweist, dass er genauso gespürt und bemerkt hat, was er am VfL hat." 

Auch Hecking, der die Mannschaft am 4. November 2024 mit nur einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz übernommen hatte, war schnell angetan von der Idee einer Weiterbeschäftigung. 

"Der VfL Bochum ist ein großartiger Verein, das habe ich schon des Öfteren erwähnt und finde es täglich bestätigt", wird der 60-Jährige zitiert: "Wir sind auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel. Aktuell gilt mein ganzer Fokus dem Klassenerhalt. Dieses Szenario ist das einzige, mit dem ich mich derzeit beschäftige, auf dieses Ziel arbeiten wir alle gemeinsam im Verein hin, die Mannschaft, der Trainerstab und der Staff, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, selbstverständlich auch die Fans. Und ich bin fest davon überzeugt, dass wir es schaffen." 

Quelle: Kicker.de
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" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#3
Der VfL Bochum verlängert mit Dieter Hecking. Dieser erklärt seine Gründe dafür. Zudem spricht Ilja Kaenzig über einen Sport-Geschäftsführer. 

Das Grinsen bekam Dieter Hecking am Donnerstagmittag nicht aus dem Gesicht und auch Ilja Kaenzig wirkte sichtlich zufrieden. Die Erleichterung war beiden allemal anzusehen, dass die Vertragsverlängerung zwischen dem Cheftrainer und dem VfL Bochum nun vor der heißen Schlussphase im Kampf gegen den Abstieg unter Dach und Fach gebracht worden sind. Zuvor vermeldete der Tabellen-16., dass Hecking im Falle des Klassenerhalts weiterhin die Verantwortung für die Mannschaft haben wird. Am Donnerstagmittag dann saß er zusammen mit dem Geschäftsführer Kaenzig auf dem Podium. Das Spiel am Freitag gegen Bayer Leverkusen geriet so zunächst in den Hintergrund. 

Und das, obwohl Hecking genau das eigentlich vermeiden wollte, indem er immer sagte, konkrete Vertragsgespräche erst gegen Saisonende führen zu wollen. Nun war er froh, dass die Länderspielpause für die Beendigung des Themas genutzt werden konnte. „Es gibt Spieler im Kader, die auf ein Zeichen gewartet haben und ich wollte es auch nicht mit in die Endphase mitnehmen“, sagte er. „Ich bin froh, dass das Thema aus dem Kopf heraus ist. Jetzt gilt es, den Fokus auf den Endspurt zu legen.“ 

Hecking beschäftigt sich nicht mit VfL-Abstieg
Von dem hängt auch ab, wie es wirklich mit Hecking, der sein aktuelles Trainerteam um Co-Trainer Marc-Andre Kruska gern behalten will, weitergehen wird. Der Vertrag bis 2027 tritt in der am Donnerstagmorgen unterschriebenen Version nur in Kraft, wenn der VfL Bochum auch in der kommenden Saison in der Bundesliga spielt. Es ist ein bewusst gewählter Deal, wie der 60-Jährige sagte. „Mein Ziel ist es, die Klasse zu halten. Wenn man sich mit etwas beschäftigt, was man nicht haben will, kommt es schneller. Daher war in den Gesprächen für mich klar, dass ich mich mit dem Abstieg nicht beschäftigte“, sagte er. „Ich finde, der Deal ist fair für beide Seiten.“ 

Sollte die Mission Klassenerhalt scheitern, würde der Zweijahresvertrag von Hecking den VfL Bochum finanziell nicht belasten. Ein neuer, frischer Trainer könnte für einen Neuanfang sorgen in der 2. Bundesliga. Aber es gäbe natürlich auch die Option, dass er selbst weitermachen würde. „Das Szenario Vertrag für die Zweite Liga ist nicht ausgeschlossen“, sagte VfL-Geschäftsführer Kaenzig und machte die Absicht deutlich, auch in diesem Fall gern mit dem „passenden Typen“ Hecking weiterzumachen. Aber: „Der Tag wird aber nicht kommen, dass es dieses Szenario geben wird.“ Da ist sich Kaenzig sicher. 

Das sagt Kaenzig über die Sport-Geschäftsführer-Suche
Dass Hecking schon jetzt unterschrieb, ist als Erfolg für den VfL Bochum zu werten, sagte er doch vor einigen Wochen im Podcast dieser Redaktion, dass einige Punkte verbesserungswürdig seien. „Wie ist die Struktur, wie wollen wir das NLZ einbinden? Die Fragen habe ich gestellt. Ilja und ich denken ähnlich. Wir sehen die Baustellen beiden gleich“, gab Hecking Einblicke in die Gespräche mit dem derzeitig alleinigen Geschäftsführer Kaenzig. Ein neuer sportlich Verantwortlicher ist noch nicht gefunden, soll aber möglich in den kommenden Tagen präsentiert werden. 

„Wir erlauben uns, auch in den April zu gehen“, sagte Kaenzig zur Suche, wollte aber keine Namen wie den von Jörg Schmadtke kommentieren. Der Kandidatenkreis beschränkt sich nach Informationen dieser Redaktion aber nur noch auf wenige. Davon auch bisher nicht öffentlich genannte Personen. „Der Prozess läuft, lief schon länger. Wir haben mit Dieter viele Dinge im Hintergrund angeschoben. Alles ist im besten Fluss“, sagte Kaenzig. 

So ist die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Hecking auch ein Zeichen an den neuen Sport-Geschäftsführer. Dieser sollte ohnehin möglichst zum Trainer passen, der „die zentrale Figur des Vereins“ ist, wie es Kaenzig beschrieb. „Wir würden niemanden holen, der nicht menschlich zum Trainer passt. Dann würde er auch nicht zu uns passen.“ Und die Vertragsverlängerung ist ein Zeichen an das Umfeld. Einige Spieler machen sich derzeit intensiv Gedanken über ihre Zukunft, Gespräche führte bislang der Cheftrainer. Dass dieser nun bleiben wird, dürfte den einen oder anderen ebenfalls überzeugen, über die Saison hinaus seine Schuhe für den VfL Bochum zu schnüren. Auch potenzielle Zugänge wissen nun, mit wem sie es zu tun hätten, wenn der Klassenerhalt geschafft werden sollte. 

Wichtig sind dafür in erster Linie die nächsten acht Spiele. Den Anfang macht die Partie gegen Leverkusen am Freitagabend. In der setzt der Trainer in Anlehnung an die Künstliche Intelligenz nun voll auf die „DI. Die Dieter-Intelligenz“, wie er sagte. Mit dieser will er Bayer-Trainer Xabi Alonso wie schon im Hinspiel (1:1) ein Schnippchen schlagen. Damals im Oktober begann die bislang erfolgreiche VfL-Zeit unter Hecking. 

Quelle: WAZ.de
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