03-27-2025, 05:24 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03-27-2025, 05:27 PM von Herr Bert.)
Nach seiner Vertragsverlängerung beschwört Bochum-Coach Dieter Hecking den Zusammenhalt im Verein - und nimmt dabei auch die VfL-Ultras in die Pflicht.
"Die Länderspielpause war gut geeignet, um die Gespräche zum Abschluss zu bringen", erklärte Dieter Hecking zum Zeitpunkt seiner am Vormittag verkündeten Vertragsverlängerung beim VfL Bochum, die nicht die einzige wichtige Personalentscheidung der kommenden Tage beim VfL sein wird.
Geschäftsführer Ilja Kaenzig kündigte auf der Pressekonferenz am Donnerstagmittag an, dass der Verein die vakante Position des Sportchefs in den nächsten Tagen besetzen möchte. "Das Ziel ist bis Ende März", so der VfL-Boss, dem zum Erreichen dieser Marke nur noch vier Tage bleiben. "Aber wenn es notwendig sein sollte, werden wir auch in den April gehen."
Den in den vergangenen Tagen durch diverse Medienberichte aufgekommenen Namen Jörg Schmadtke wollte Kaenzig dabei nicht kommentieren, ließ aber wissen: "Mit allen Kandidaten, mit denen wir Gespräche geführt haben, haben wir erörtert, dass wir mit Dieter Hecking weitermachen wollen."
Ob das dann tatsächlich passiert, liegt in erster Linie daran, ob der VfL den angestrebten Klassenerhalt schafft. Nur dann greift Heckings Vertragsverlängerung. Dafür beschwört der Trainer vor dem schwierigen Auswärtsspiel in Leverkusen am Freitagabend (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) auch den Zusammenhalt im Verein. "Der Auftritt und die Stimmungslage im Verein haben sich verbessert", resümiert er die Zeit seit seinem Amtsantritt vor dem Hinspiel gegen den amtierenden Meister (1:1) und wird fast schon poetisch: "Jetzt gilt es, in den letzten sieben Wochen die letzten Wolken vom blauen Himmel wegzuziehen."
Ultras stellten gegen Frankfurt Support ein
Dafür nimmt Hecking auch die Bochumer Ultras in die Pflicht. Diese hatten beim letzten Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt aus Solidarität mit den SGE-Ultras, die wegen eines verhängten Fluchttors nach langer Weigerung alle ihre Banner abgehängt und schließlich das Stadion verlassen hatten, selbst ihrerseits die Zaunfahnen abgehängt und den organisierten Support für die Mannschaft eingestellt. Einen Zug, den Hecking nun kritisierte.
"Ich nehme jeden mit ins Boot", erklärte er. "Das Verhalten der Ultra-Szene gegen Frankfurt hat mir nicht gefallen." Zwar wisse er, dass es gewisse Regeln innerhalb der Szene gebe, "aber wir brauchen diesen Zusammenhalt auf allen Ebenen. Es wäre am Schönsten, wenn wir im Mai etwas zu feiern hätten."
Quelle: Kicker.de
"Die Länderspielpause war gut geeignet, um die Gespräche zum Abschluss zu bringen", erklärte Dieter Hecking zum Zeitpunkt seiner am Vormittag verkündeten Vertragsverlängerung beim VfL Bochum, die nicht die einzige wichtige Personalentscheidung der kommenden Tage beim VfL sein wird.
Geschäftsführer Ilja Kaenzig kündigte auf der Pressekonferenz am Donnerstagmittag an, dass der Verein die vakante Position des Sportchefs in den nächsten Tagen besetzen möchte. "Das Ziel ist bis Ende März", so der VfL-Boss, dem zum Erreichen dieser Marke nur noch vier Tage bleiben. "Aber wenn es notwendig sein sollte, werden wir auch in den April gehen."
Den in den vergangenen Tagen durch diverse Medienberichte aufgekommenen Namen Jörg Schmadtke wollte Kaenzig dabei nicht kommentieren, ließ aber wissen: "Mit allen Kandidaten, mit denen wir Gespräche geführt haben, haben wir erörtert, dass wir mit Dieter Hecking weitermachen wollen."
Ob das dann tatsächlich passiert, liegt in erster Linie daran, ob der VfL den angestrebten Klassenerhalt schafft. Nur dann greift Heckings Vertragsverlängerung. Dafür beschwört der Trainer vor dem schwierigen Auswärtsspiel in Leverkusen am Freitagabend (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) auch den Zusammenhalt im Verein. "Der Auftritt und die Stimmungslage im Verein haben sich verbessert", resümiert er die Zeit seit seinem Amtsantritt vor dem Hinspiel gegen den amtierenden Meister (1:1) und wird fast schon poetisch: "Jetzt gilt es, in den letzten sieben Wochen die letzten Wolken vom blauen Himmel wegzuziehen."
Ultras stellten gegen Frankfurt Support ein
Dafür nimmt Hecking auch die Bochumer Ultras in die Pflicht. Diese hatten beim letzten Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt aus Solidarität mit den SGE-Ultras, die wegen eines verhängten Fluchttors nach langer Weigerung alle ihre Banner abgehängt und schließlich das Stadion verlassen hatten, selbst ihrerseits die Zaunfahnen abgehängt und den organisierten Support für die Mannschaft eingestellt. Einen Zug, den Hecking nun kritisierte.
"Ich nehme jeden mit ins Boot", erklärte er. "Das Verhalten der Ultra-Szene gegen Frankfurt hat mir nicht gefallen." Zwar wisse er, dass es gewisse Regeln innerhalb der Szene gebe, "aber wir brauchen diesen Zusammenhalt auf allen Ebenen. Es wäre am Schönsten, wenn wir im Mai etwas zu feiern hätten."
Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."