03-24-2025, 10:14 AM
Ende Februar hat das DFB-Bundesgericht die Wertung des Spiels von Union Berlin gegen Bochum mit 0:2 bestätigt. Nach Zustellung der schriftlichen Begründung haben die Berliner zwei Wochen Zeit, das Ständige Schiedsgericht anzurufen. Diese Frist endet in Kürze.
Nach kicker-Informationen hat sich an der Absicht von Union, gegen die Urteile des Bundesgerichts und des Sportgerichts vorzugehen, nichts geändert. In der kommenden Woche wird der DFB vermutlich mitteilen, dass die Klage eingegangen ist. Am Freitag war dies noch nicht der Fall. Mit den Urteilen der beiden DFB-Gerichte war der Rechtsweg beim Verband ausgeschöpft. Das Schiedsgericht ersetzt zunächst den Gang vor ein ordentliches Gericht, der aber noch offen ist.
Das Ständige Schiedsgericht entscheidet in der Besetzung mit einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern, die alle die "Befähigung zum Richteramt" haben müssen, wie es im Schiedsgerichtsvertrag heißt, den alle Vereine der Bundesliga und 2. Liga sowie die DFL und der DFB geschlossen haben. Vorsitzender ist Professor Udo Steiner (85), bis 2007 Mitglied des Bundesverfassungsgerichts. Sein Stellvertreter ist Professor Klaus Vieweg (73), der bis 2016 das Institut für Recht und Technik der Universität Erlangen-Nürnberg leitete.
Nach Anrufung des Schiedsgerichts fordert der Vorsitzende oder im Verhinderungsfall sein Stellvertreter dann Union und DFB auf, innerhalb von fünf Tagen je einen Beisitzer zu benennen. Im Gegensatz zu den DFB-Verfahren ist die Verhandlung vor dem Schiedsgericht nicht öffentlich, es sei denn, eine Partei beantragt dies.
Union Berlin will mit der Anrufung des Schiedsgerichts erreichen, dass die Wertung des Spiels vom 14. Spieltag gegen den VfL Bochum 1:1 Bestand hat. In der Schlussphase der Partie war Bochums Torhüter Patrick Drewes von einem Feuerzeug am Kopf getroffen und ausgewechselt worden. Der VfL spielte nur unter Protest weiter.
Knackpunkt des Verfahrens ist die Frage, welche Wertung die Rechts- und Verfahrensordnung des DFB überhaupt zulässt. Die Union-Seite argumentiert bisher, dass das Spiel regulär zu Ende gegangen sei und eine Spielwertung am grünen Tisch laut Rechtsordnung nicht möglich sei. Für das Sportgericht und das Bundesgericht stand jedoch ein zwischen Union und Bochum ausgehandelter Nichtangriffspakt im Vordergrund. Eine regelkonforme Beendigung des Spiels wird prinzipiell in Abrede gestellt.
Quelle: Kicker.de
Nach kicker-Informationen hat sich an der Absicht von Union, gegen die Urteile des Bundesgerichts und des Sportgerichts vorzugehen, nichts geändert. In der kommenden Woche wird der DFB vermutlich mitteilen, dass die Klage eingegangen ist. Am Freitag war dies noch nicht der Fall. Mit den Urteilen der beiden DFB-Gerichte war der Rechtsweg beim Verband ausgeschöpft. Das Schiedsgericht ersetzt zunächst den Gang vor ein ordentliches Gericht, der aber noch offen ist.
Das Ständige Schiedsgericht entscheidet in der Besetzung mit einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern, die alle die "Befähigung zum Richteramt" haben müssen, wie es im Schiedsgerichtsvertrag heißt, den alle Vereine der Bundesliga und 2. Liga sowie die DFL und der DFB geschlossen haben. Vorsitzender ist Professor Udo Steiner (85), bis 2007 Mitglied des Bundesverfassungsgerichts. Sein Stellvertreter ist Professor Klaus Vieweg (73), der bis 2016 das Institut für Recht und Technik der Universität Erlangen-Nürnberg leitete.
Nach Anrufung des Schiedsgerichts fordert der Vorsitzende oder im Verhinderungsfall sein Stellvertreter dann Union und DFB auf, innerhalb von fünf Tagen je einen Beisitzer zu benennen. Im Gegensatz zu den DFB-Verfahren ist die Verhandlung vor dem Schiedsgericht nicht öffentlich, es sei denn, eine Partei beantragt dies.
Union Berlin will mit der Anrufung des Schiedsgerichts erreichen, dass die Wertung des Spiels vom 14. Spieltag gegen den VfL Bochum 1:1 Bestand hat. In der Schlussphase der Partie war Bochums Torhüter Patrick Drewes von einem Feuerzeug am Kopf getroffen und ausgewechselt worden. Der VfL spielte nur unter Protest weiter.
Knackpunkt des Verfahrens ist die Frage, welche Wertung die Rechts- und Verfahrensordnung des DFB überhaupt zulässt. Die Union-Seite argumentiert bisher, dass das Spiel regulär zu Ende gegangen sei und eine Spielwertung am grünen Tisch laut Rechtsordnung nicht möglich sei. Für das Sportgericht und das Bundesgericht stand jedoch ein zwischen Union und Bochum ausgehandelter Nichtangriffspakt im Vordergrund. Eine regelkonforme Beendigung des Spiels wird prinzipiell in Abrede gestellt.
Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."