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Frist für Klage von Union vor dem Schiedsgericht endet
#1
Ende Februar hat das DFB-Bundesgericht die Wertung des Spiels von Union Berlin gegen Bochum mit 0:2 bestätigt. Nach Zustellung der schriftlichen Begründung haben die Berliner zwei Wochen Zeit, das Ständige Schiedsgericht anzurufen. Diese Frist endet in Kürze. 

Nach kicker-Informationen hat sich an der Absicht von Union, gegen die Urteile des Bundesgerichts und des Sportgerichts vorzugehen, nichts geändert. In der kommenden Woche wird der DFB vermutlich mitteilen, dass die Klage eingegangen ist. Am Freitag war dies noch nicht der Fall. Mit den Urteilen der beiden DFB-Gerichte war der Rechtsweg beim Verband ausgeschöpft. Das Schiedsgericht ersetzt zunächst den Gang vor ein ordentliches Gericht, der aber noch offen ist. 

Das Ständige Schiedsgericht entscheidet in der Besetzung mit einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern, die alle die "Befähigung zum Richteramt" haben müssen, wie es im Schiedsgerichtsvertrag heißt, den alle Vereine der Bundesliga und 2. Liga sowie die DFL und der DFB geschlossen haben. Vorsitzender ist Professor Udo Steiner (85), bis 2007 Mitglied des Bundesverfassungsgerichts. Sein Stellvertreter ist Professor Klaus Vieweg (73), der bis 2016 das Institut für Recht und Technik der Universität Erlangen-Nürnberg leitete. 

Nach Anrufung des Schiedsgerichts fordert der Vorsitzende oder im Verhinderungsfall sein Stellvertreter dann Union und DFB auf, innerhalb von fünf Tagen je einen Beisitzer zu benennen. Im Gegensatz zu den DFB-Verfahren ist die Verhandlung vor dem Schiedsgericht nicht öffentlich, es sei denn, eine Partei beantragt dies. 

Union Berlin will mit der Anrufung des Schiedsgerichts erreichen, dass die Wertung des Spiels vom 14. Spieltag gegen den VfL Bochum 1:1 Bestand hat. In der Schlussphase der Partie war Bochums Torhüter Patrick Drewes von einem Feuerzeug am Kopf getroffen und ausgewechselt worden. Der VfL spielte nur unter Protest weiter. 

Knackpunkt des Verfahrens ist die Frage, welche Wertung die Rechts- und Verfahrensordnung des DFB überhaupt zulässt. Die Union-Seite argumentiert bisher, dass das Spiel regulär zu Ende gegangen sei und eine Spielwertung am grünen Tisch laut Rechtsordnung nicht möglich sei. Für das Sportgericht und das Bundesgericht stand jedoch ein zwischen Union und Bochum ausgehandelter Nichtangriffspakt im Vordergrund. Eine regelkonforme Beendigung des Spiels wird prinzipiell in Abrede gestellt. 

Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Union Berlin und der VfL Bochum streiten weiter um die Wertung ihres Bundesliga-Duells. Das Ständige Schiedsgericht hat das letzte Wort. Das Urteil hat Auswirkungen auf den Abstiegskampf. 

Nach zwei juristischen Niederlagen will Fußball-Bundesligist Union Berlin beim Ständigen Schiedsgericht eine Wende im Verfahren um den Feuerzeugwurf-Eklat beim Spiel gegen den VfL Bochum herbeiführen. „Wir werden fristgerecht eine Klage einreichen“, sagte Union-Kommunikationschef Christian Arbeit der Deutschen Presse-Agentur. 

Genaue Daten nannte Arbeit nicht, sondern verwies auf das Schiedsgericht, dass den Eingang der Klage bestätigen werde. Medienberichten zufolge soll die Frist in diesen Tagen ablaufen.  

Schiedsgericht will rasches Urteil
Das Ständige Schiedsgericht ist für sämtliche Streitigkeiten zwischen einem Proficlub und dem DFB beziehungsweise der Deutschen Fußball Liga zuständig. Nach dpa-Informationen will das Schiedsgericht auf ein rasches Urteil drängen, um noch vor dem Saisonende Tabellensicherheit herzustellen. 

Das Urteil ist für beide Vereine auch aus sportlicher Sicht von enormer Bedeutung. Sowohl Union als auch Bochum brauchen Punkte im Abstiegskampf. 

Zuschauer traf Patrick Drewes mit einem Feuerzeug am Kopf
Im Heimspiel gegen den VfL Bochum (1:1) im Dezember hatte ein Zuschauer VfL-Torhüter Patrick Drewes mit einem Feuerzeug am Kopf getroffen. Nach einer langen Unterbrechung einigten sich beide Teams in den letzten Minuten auf einen Nicht-Angriffspakt und beendeten die Partie auf dem Rasen. 

Das DFB-Sportgericht hatte die Partie mit 2:0 für Bochum gewertet, das DFB-Bundesgericht das Urteil aus erster Instanz bestätigt. Die Berliner prüfen zudem zivilrechtliche Schritte. 

Das Rückspiel zwischen dem VfL Bochum und Union Berlin findet am 27. April statt. Die Saison endet regulär mit dem 34. Spieltag am 17. Mai. 

Quelle: WAZ.de
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#3
Der Feuerzeug-Eklat in der Partie zwischen dem 1. FC Union Berlin und dem VfL Bochum beschäftigt weiter die Juristen: Die Eisernen legen wie angekündigt Einspruch vor dem Ständigen Schiedsgericht ein. 

Der 1. FC Union Berlin hat am heutigen Mittwoch, vertreten durch die auf Sportrecht spezialisierte Kanzlei Lentze Stopper, fristgerecht Schiedsklage beim Vorsitzenden des Ständigen Schiedsgerichts für Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen erhoben", heißt es auf der Website des 1. FC Union. 

"Mit dieser Schiedsklage sollen jeweils die Urteile des DFB-Bundesgerichts vom 28.02.2025 und des DFB-Sportgerichts vom 09.01.2025 hinsichtlich der Spielwertung des Spiels gegen den VfL Bochum vom 14. Spieltag für unwirksam erklärt werden", heißt es weiter. 

Damit geht das juristische Ringen um die Spielwertung der Partie zwischen Union Berlin und dem VfL Bochum weiter. Das Match des 14. Spieltags war am 14. Dezember 2024 von Schiedsrichter Martin Petersen in der Nachspielzeit unterbrochen worden, nachdem Bochums Keeper Patrick Drewes von einem Feuerzeug am Kopf getroffen worden war und nicht mehr weiterspielen konnte. Die letzten Minuten wurden schließlich mit einem Nichtangriffspakt beider Teams zu Ende gespielt. 

Anschließend hatten die Eisernen zwei juristische Niederlagen erlitten. Das DFB-Bundesgericht bestätigte das Urteil aus erster Instanz und wertete die mit einem 1:1 zu Ende gegangene Partie rückwirkend mit 0:2. Allerdings hatten die FCU-Verantwortlichen bereits unmittelbar nach der Urteilsverkündung angekündigt, Einspruch vor dem Schiedsgericht einlegen zu wollen. Dies ist nun offiziell geschehen, eine letztinstanzliche Entscheidung wird damit in dem Streit gefällt. 

Das Ständige Schiedsgericht ist für sämtliche Streitigkeiten zwischen einem Profiklub und dem Deutschen Fußball-Bund beziehungsweise der Deutschen Fußball Liga (DFL) zuständig. Das Urteil ist für beide Vereine auch aus sportlicher Sicht von enormer Bedeutung. Sowohl Union als auch Bochum brauchen Punkte im Abstiegskampf. Ein Urteil soll - wenn möglich - nach Informationen der DPA noch vor Saisonende gefällt werden. 

Quelle: Kicker.de
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#4
Union Berlin muss nach dem Feuerzeug-Wurf eines Anhängers auf Bochums Torwart Drewes eine hohe Geldstrafe bezahlen. Er kommt aber milder davon als einst der VfL. 

Im Skandalspiel von Köpenick ist die nächste Entscheidung gefallen. Union Berlin muss für den Feuerzeug-Wurf eines Anhängers auf Bochums Torwart Patrick Drewes eine Geldstrafe in Höhe von 80.000 Euro bezahlen. Davon kann der Bundesligist 26.500 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Dieses Urteil fällte nun das DFB-Sportgericht und folgte der Anklage des DFB-Kontrollausschusses. Union war gegen die Entscheidung des Kontrollausschusses vor das Sportgericht gezogen. 

Trotz der hohen Geldbuße kommt Union aber noch vergleichsweise glimpflich davon. So verzichtete die Anklage auf einen Teilausschluss für Fans bei einem künftigen Heimspiel, in vergleichbaren Fällen wurde diese Strafe gegen Klubs auf Bewährung verhängt. 

Bochum erhielt im „Fall Gittelmann“ eine höhere Strafe
Wie im „Fall Gittelmann“: Beim Spiel des VfL Bochum gegen Borussia Mönchengladbach im März 2022 war Schiedsrichter-Assistent Christian Gittelmann von einem Bierbecher getroffen worden, das Spiel wurde abgebrochen und mit 2:0 für Mönchengladbach gewertet. Der VfL musste 100.000 Euro Geldstrafe bezahlen und wurde zu einem Zuschauer-Teilausschluss auf Bewährung verurteilt. Die Bewährungsfrist endete nach über einem Jahr nach der Folge-Saison 2022/23. Anders als Union akzeptierte der VfL Bochum damals umgehend beide Urteile (Spielwertung/Strafen).

Union Berlin wurde bei der Festlegung des Strafmaßes zugutegehalten, dass der Täter schnell ermittelt, aus dem Verein ausgeschlossen wurde und ein Stadionverbot erhielt. Gegen ihn läuft ein Strafverfahren wegen Körperverletzung. 

Sportgericht stellt Verletzung von Drewes fest
Das Spiel von Union gegen den VfL Bochum am 14. Dezember war nach dem Feuerzeug-Treffer lange unterbrochen und mit einem Nicht-Angriffspakt beendet worden. Drewes konnte nicht weiterspielen. Union zweifelte nun erneut eine Verletzung des VfL-Keepers an. Das Gericht indes stellte erneut eine Verletzung und „eingeschränkte Spielfähigkeit“ von Drewes fest - auch mit Verweis auf die Urteile nach umfangreichen Beweisaufnahmen im Verfahren um die Spielwertung. So hatten Torwart Drewes und Mannschaftsarzt Mark Sandfort vor dem Sportgericht als Zeugen ausgesagt.

Gegen das 1:1 hatte Bochum Einspruch eingelegt und zweimal Recht bekommen. Sowohl das DFB-Sportgericht als auch, nach der Berufung von Union, das DFB-Bundesgericht hatten das Spiel mit 2:0 für den VfL gewertet. Während Union in erster Instanz noch Drewes‘ Verletzung bezweifelte, akzeptierte Berlin im Berufungsverfahren diese zähneknirschend mangels Aussicht auf Erfolg. Hier prangerte Union vor allem eine aus ihrer Sicht fehlerhafte Auslegung der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB an, da die Partie zu Ende gebracht wurde. Union setzt auf ein 1:1 oder ein Wiederholungsspiel. 

Während die Geldstrafe feststeht, geht es beim Verfahren um die Spielwertung in die dritte Runde. Berlin hat vergangene Woche fristgerecht das Ständige Schiedsgericht für Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen angerufen. Es ist die letzte Instanz der Sportgerichtsbarkeit. Der VfL ist dabei nur noch Zuschauer, vor dem Ständigen Schiedsgericht streiten sich Union und der DFB. Ein Termin steht noch nicht fest. Mit einer Verhandlung ist aber in jedem Fall vor dem Saisonfinale zu rechnen, vermutlich noch im April. 

Quelle: WAZ.de
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" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#5
Union Berlin muss nach dem Feuerzeug-Wurf eines Anhängers auf Bochums Torwart Drewes eine hohe Geldstrafe bezahlen. Er kommt aber milder davon als einst der VfL. 

Im Skandalspiel von Köpenick ist die nächste Entscheidung gefallen. Union Berlin muss für den Feuerzeug-Wurf eines Anhängers auf Bochums Torwart Patrick Drewes eine Geldstrafe in Höhe von 80.000 Euro bezahlen. Davon kann der Bundesligist 26.500 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. 

Dieses Urteil fällte nun das DFB-Sportgericht und folgte der Anklage des DFB-Kontrollausschusses. Union war gegen die Entscheidung des Kontrollausschusses vor das Sportgericht gezogen. 

Trotz der hohen Geldbuße kommt Union aber noch vergleichsweise glimpflich davon. So verzichtete die Anklage auf einen Teilausschluss für Fans bei einem künftigen Heimspiel, in vergleichbaren Fällen wurde diese Strafe gegen Klubs auf Bewährung verhängt. 

Bochum erhielt im „Fall Gittelmann“ eine höhere Strafe
Wie im „Fall Gittelmann“: Beim Spiel des VfL Bochum gegen Borussia Mönchengladbach im März 2022 war Schiedsrichter-Assistent Christian Gittelmann von einem Bierbecher getroffen worden, das Spiel wurde abgebrochen und mit 2:0 für Mönchengladbach gewertet. 

Quelle und mehr: Reviersport.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
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