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Zoller beendet Karriere
#1
2020/21 schoss er den VfL Bochum zur Meisterschaft in der 2. Bundesliga - nun verkündete Simon Zoller in einer emotionalen Videobotschaft sein Karriereende. 

Es fiel ihm sichtlich schwer, diese Worte übers Herz zu bringen: "Es wird so sein, dass ich gesundheitlich perspektivisch nicht mehr auf den Platz zurückkommen werde" - so verkündete Simon Zoller am Samstagmorgen (5. April) das Ende seiner langen Karriere in einer Videobotschaft auf Instagram. 

Auf extrem bodenständige Art und Weise - fast schon zu lapidar - beginnt er sein Statement: "Hier sitze ich jetzt. Ich will das nicht größer machen, als es ist", sagt der 33-Jährige zu Beginn des Videos.

Zum 30. Juni dieses Jahres wird Zoller seine aktive Spielerlaufbahn beenden. "Die Entscheidung ist für mich in den letzten Monaten gereift, da es für mich körperlich und auch vom Kopf her einfach schwierig geworden ist, weiterhin dagegen anzukämpfen", erklärt der Mittelstürmer, der für einige Vereine auf Torejagd ging, beim VfL Bochum aber die meisten Einsätze im Profifußball sammelte. 

Zur Saison 2023/24 verließ er dann den VfL - und schloss sich dem FC St. Pauli an. Dort wurde er von heftigem Verletzungspech geplagt, absolvierte nur fünf Pflichtspiele, kein einziges über die volle Distanz. Sein letzter - einminütiger - Einsatz datiert auf den 16.03.2024 in der 2. Bundesliga gegen den 1. FC Nürnberg. Ein unrühmliches Ende seiner tollen, achtzehnjährigen Karriere. 

"Dann jetzt leider am Ende eine schwierigere Phase mit vielen Verletzungen bei St. Pauli. Die Zeit hier habe ich mir ganz anders vorgestellt - sowohl der Verein als auch ich", sagt auch Zoller über den letzten Karriereabschnitt. "Das tut mir auch mega leid, weil ich mir das auch anders ausgemalt hatte", entgegnet er enttäuscht. Er bedankt sich bei der Feinfühligkeit von St. Pauli in dieser Situation - Kondolenzen und herzlichen Zuspruch erhält er in den Kommentaren etwa vom VfL Bochum, Christian Gamboa oder von der Bochumer Radio-Legende Günther Pohl. 

Simon Zoller begann seine Karriere beim Karlsruher SC in der 2. Bundesliga, ehe er sich dem VfL Osnabrück anschloss. In einer Drittliga-Saison gelangen ihm dort 15 Treffer. Nach einem Intermezzo beim 1. FC Kaiserslautern folgte 2014 der Wechsel zum Aufsteiger 1. FC Köln, für den er 78 Partien absolvierte, ehe er sich 2018 dem VfL Bochum anschloss. Mit seinen 25 Scorerpunkten in der Aufstiegssaison 2020/21 trug er maßgeblich zum Bochumer Erfolg bei. Insgesamt absolvierte er für den VfL 101 Partien und erzielte dabei 29 Treffer. 

Quelle: Reviersprt.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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