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Terodde benennt den Schlüssel zur Trendwende
#1
Der VfL Bochum hat sich für den Moment aus dem Tabellenkeller befreit. Ex-Torjäger Simon Terodde macht dafür einen klaren Grund aus. 

Das jüngste 2:2 gegen den Karlsruher SC war für den VfL Bochum eigentlich zu wenig. Zu viele Chancen auf den Sieg hatte der VfL gegen die gebeutelten Kurstädter. Am Ende stand jedoch ein 2:2. Dennoch stimmt die Tendenz an der Castroper Straße seit Wochen. 

Ex-Torjäger Simon Terodde macht einen klaren Faktor im Aufwärtstrend aus. "Uwe Rösler... der VfL Bochum hatte nach den ersten acht Spielen drei Punkte (unter Ex-Trainer Dieter Hecking, d. Red.). Da waren die Lichter aus und man dachte, dass die durchgereicht werden. Der Kader wurde totgeredet. Ich bin ganz ehrlich: Ich habe im Sommer vermutet, dass sie unter den ersten drei landen würden, weil ich den Kader nicht so schlecht sehe. Uwe Rösler hat gezeigt, was man herausholen kann, wenn man an den richtigen Stellschrauben dreht", sagt Simon Terodde im "Bild"-Podcast "Stammplatz". 

In der Tat hat Rösler, seitdem er Bochum am neunten Spieltag übernommen hat, fünf Siege und drei Unentschieden geholt. Einzig gegen Dynamo Dresden gab es eine 1:2-Niederlage. 

Das Erfolgsrezept? "Er hat junge Spieler, wie Kjell Wätjen, Farid Alfa-Ruprecht, Francis Onyeka und Mats Pannewig in die Verantwortung genommen. Das war für den Moment richtig, richtig gut. Ältere Spieler, wie Maximilian Wittek oder Philipp Hofmann, haben natürlich die Negativspirale mit in die Saison genommen: viel in der Bundesliga verloren, dann läuft es in der zweiten Liga nicht. Da tut frischer Wind gut", sagte Terodde. 

Und dann ist da eben noch Uwe Rösler: "Mit seiner emotionalen Art passt er sehr gut ins Ruhrgebiet. Das hat dem Verein in dem Moment vielleicht auch ein Stück weit gefehlt. Dann spielst du so eine Runde und hast dich gefangen." 

Spannend: Mit-Absteiger Holstein Kiel steht gerade einmal einen Punkt hinter dem VfL auf Platz 13. Beide Klubs sind vor der Saison eigentlich mit dem Aufstieg in Verbindung gebracht worden. 

Damit kennt sich der Zweitliga-Rekordtorschütze aus. Im Unterhaus ist er viermal Torschützenkönig geworden und hat den VfB Stuttgart (2017), den 1. FC Köln (2019) und den FC Schalke 04 (2022) jeweils als Zweitligameister in die Bundesliga geschossen. Für den VfL Bochum hat Terodde von 2014 bis 2016 in 72 Spielen 47 Tore erzielt und zwölf Vorlagen gegeben. 

Quelle: Reviersport.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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