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VfL Bochum plant Vorbereitung um
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Der VfL Bochum wirft seine Planungen für die Vorbereitung auf die Rückrunde um. Das Wetter macht einen Strich durch die Rechnung. 

Das Wetter in Deutschland macht dem VfL Bochum einen Strich durch die Rechnung in der Planung der Vorbereitung auf die Rückrunde der laufenden Saison. Zwar kommen die Spieler am 2. Januar in zwei Einheiten (10 Uhr, 15 Uhr) erstmals wieder nach einem kurzen Weihnachtsurlaub an der Castroper Straße zusammen. Da die Vorhersagen bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt und anhaltenden Regen aber alles andere als rosig sind für die erste Woche des Jahres 2026, wurde es rund um den Jahreswechsel hektisch auf der Geschäftsstelle des VfL Bochum. Mit dem Ergebnis, dass der VfL Bochum nun doch ins Winter-Trainingslager reisen wird. 

Nach Informationen dieser Redaktion wurde innerhalb kürzester Zeit ein Trainingslager vom 4. Januar bis zum 11. Januar in Belek in der Türkei vereinbart. Los geht es also schon am Sonntag. Dort sagt die Wetterprognose immerhin 15 Grad Celsius und überwiegend Sonne für die eine Woche am Mittelmeer voraus. Auch ein Testspiel ist vor Ort geplant. Es soll gegen den Drittligisten Alemannia Aachen gehen, gegen den der VfL Bochum schon im Oktober spielte – es war das erste Mal, dass Uwe Rösler seine Mannschaft im Spielbetrieb sah. 

VfL Bochum war zehn Jahre nicht in der Türkei
Die Türkei gilt für viele Klubs als äußerst beliebt für Trainingslager im Winter. Vor allem aus den unteren Klassen. Die Preise rund um Antalya sind im Winter auch für kleinere Klubs gut darstellbar, viele Testspielgegner stehen grundsätzlich zur Verfügung, die Bedingungen gelten als gut. Allerdings bestritt der VfL Bochum selbst zuletzt vor genau zehn Jahren ein Trainingslager in der Türkei – damals in Side. Danach sorgten politische Unruhen, eine unklare Sicherheitslage und die autokratische Regierungsweise des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan dafür, dass viele Klubs nicht mehr in die Türkei reisten. „Wir fliegen nicht in die Türkei. Mit Erdogan will ich nichts zu tun haben“, sagte der damalige VfL-Trainer Gertjan Verbeek.

An dieser Maxime hielt der VfL Bochum lange fest, reiste im Winter maximal nach Spanien. Zuletzt im Jahr 2023 unter Trainer Thomas Letsch ging es nach Jerez. Die letzten zwei Winter allerdings verzichtete der Verein auch aufgrund der guten Bedingungen zu Hause auf ein Winter-Trainingslager und konnte somit Kosten einsparen. 

VfL Bochum plante Testspiele gegen U21 und Braunschweig
Auch in diesem Jahr sollte die Vorbereitung ursprünglich zu Hause stattfinden. Uwe Rösler war zwar von vornherein bemüht, die Klubführung doch von einem Trainingslager zu überzeugen. Gemeinsam kamen sie aber zu dem Entschluss, dass sich das eigentlich kaum lohnen würde in der kurzen Wintervorbereitung. Auch aus finanzieller Sicht. So sollte ursprünglich am 6. Januar zu Hause ein Testspiel gegen die eigene U21 von Trainer Heiko Butscher stattfinden, bevor am 10. Januar der Liga-Konkurrent Eintracht Braunschweig an der Castroper Straße zu Gast gewesen wäre. 

Nun aber die Kehrtwende, weil auf das Wetter in Deutschland in diesem Winter doch kein Verlass ist und Rösler mit seiner Mannschaft optimale Bedingungen für eine Vorbereitung haben möchte, die möglichst früh den sicheren Klassenerhalt bringt. Am 18. Januar beginnt die Rückrunde mit einem Heimspiel gegen Darmstadt 98 (13 Uhr, Sky). Dann soll sich bereits auszahlen, dass Timo Horn, Maximilian Wittek und Co. einen Teil ihrer Vorbereitung unter der türkischen Sonne absolvieren konnten. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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