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Holtmann ist wieder startklar beim VfL Bochum, Bero sendet positive Signale. Gegentor-Flut ärgert Rösler: Das ist sein Plan für Elversberg.
Uwe Rösler marschierte wie ein Football-Spieler über den Rasen. Er hielt den Ball vor seinem Bauch fest, rannte nach links, rannte nach rechts und wieder zurück. Der Trainer des VfL Bochum forderte lautstark die Defensivkette auf, energisch zu verschieben, ehe er den Ball zum linken Stürmer Kjell Wätjen schleuderte. Es ging um Flanken in die Box über die Außen, es ging vor allem um das Verhindern dieser Flanken und die rigorose Verteidigung des eigenen Strafraums. Defensivqualitäten, die Bochum beim offensiv spektakulären 3:3 gegen Darmstadt 98 zum Jahresauftakt vermissen ließ.
2:2 gegen den Karlsruher SC kurz vor Weihnachten, nun das 3:3: Bochum kassierte in den letzten zwei Partien so viele Gegentore wie in den vorherigen acht Partien unter Rösler zusammen. Ohne dass der Trainer seine Stamm-Viererkette personell änderte. Zugleich steigerte sich der VfL offensiv. Fehlt die Balance?
Defensive Unsicherheiten: VfL kassiert zu viele Gegentore durch individuelle Fehler
„Gegen den KSC waren es individuelle Nachlässigkeiten, es lag nicht an der Struktur oder Balance“, sagte Rösler. Anders gegen Darmstadt. Da hatte der VfL seine linke Seite mit dem offensiv starken, defensiv falsch postierten Farid Alfa-Ruprecht und Maximilian Wittek dahinter nicht im Griff. Auf die linke, von der Coaching Zone entfernt liegende Seite habe er in der ersten Halbzeit kaum Einfluss nehmen können, um Alfa-Ruprecht „weiter nach unten zu ziehen“, bedauerte der Trainer. Darmstadts Plan ging auf, „das war zu einfach. In der Halbzeit haben wir das Problem behoben.“
Einschlag Nummer drei nach einem langen Freistoß-Ball zwischen Noah Loosli und Eigentorschütze Leandro Morgalla hindurch ärgerte Rösler „brutal“. Drei Tage später sprach er von „klassischen individuellen“ Fehlern.
Defensive Schwächen: Rösler sieht das gesamte Team in der Verantwortung
Rösler sieht das Problem der Gegentor-Flut aber keineswegs nur in der letzten Kette. Loosli, Morgalla, Philipp Strompf, aber auch Sechser Cajetan Lenz oder die im Herbst noch stark verteidigenden Außenangreifer sind gegen den Ball derzeit nicht auf Topniveau unterwegs. „In den ersten Spielen haben wir defensiv am Limit gespielt, nicht nur die Innen- und Außenverteidiger, sondern das gesamte Team“, sagte der Coach. Und: „Teilweise haben wir auch Glück gehabt, dass Timo (Torwart Horn, die Redaktion) dann die Chancen, die wir zugelassen haben, bereinigt hat.“
Rösler setzt auf Mut und Offensive gegen Elversberg
Aktuell sei gefühlt fast jeder Schuss des Gegners drin, „wir lassen ja nicht permanent Chancen zu“, so Rösler, der dennoch kritisch anmerkte: „Im Endeffekt müssen wir die Spieler wieder ans Maximum bringen. Das reicht dann in Verbindung mit unserer Offensive, um Spiele zu gewinnen. Wir müssen als ganze Mannschaft weniger Flanken zulassen, die Assist-Zone besser abdecken.“
Das Rösler-Bochum soll aber keineswegs in reine Defensivarbeit verfallen. Im Gegenteil: „Wir wollen weiter mutig Fußball spielen“, sagte der Coach mit Blick auf das Auswärtsspiel beim spielstarken, dominant auftretenden Tabellenzweiten SV Elversberg. Auch am kommenden Sonntag (13.30 Uhr/Sky) wolle man „nicht nur 40 oder 44 Prozent Ballbesitz haben“ – wie so oft vor Jahresfrist. Gegen Darmstadt kam der VfL auf 57 Prozent, ein Rekordwert unter Rösler. Zugleich wolle man vertikal agieren, mit Tempo über die Außen, tiefen Läufen und ohne unnütze Rückpässe.
Obafemi-Leihe ist beendet, Holtmann ist wieder eine Option
Es gibt also viel zu tun, um dem Rösler-Ideal Schritt für Schritt näher zu kommen. Personell hat der Coach dabei die aktuell fast größtmögliche Auswahl. Denn auch Gerrit Holtmann ist wieder startklar. Der linke Flügelstürmer kehrt in Elversberg wohl zumindest in den Kader zurück.
Nach dem Abgang von Michael Obafemi, dessen Leihe vom FC Burnley am Mittwoch vorzeitig abgebrochen wurde und der nun auf Leihbasis für den englischen Drittligisten FC Blackpool spielt, trainierten am Mittwoch 24 Feldspieler mit. Dazu zählten wie gehabt die U21-Stammkräfte Alessandro Crimaldi und Niklas Jahn sowie Felix Passlack, dessen Wechsel zu Hibernian Edinburgh sich wie berichtet abzeichnet. Lediglich Matus Bero fehlt derzeit. Der Kapitän macht aber deutliche Fortschritte. Nach dem Krafttraining drehte der Mittelfeldmann Laufrunden mit Reha-Coach Mathis Beckmann. Rösler rechnet damit, dass Bero in der kommenden Woche wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvieren kann.
Quelle: WAZ.de
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Nur zwei Spieler fehlen beim VfL Bochum. Zuletzt trumpfte die Offensive auf, die Defensive wackelte. Fehlt die Balance? Das sagt Uwe Rösler.
Uwe Rösler marschierte wie ein Football-Spieler über den Rasen. Er hielt den Ball vor seinem Bauch fest, rannte nach links, rannte nach rechts und wieder zurück. Der Trainer des VfL Bochum forderte lautstark die Defensivkette auf, energisch zu verschieben, ehe er den Ball zum linken Stürmer Kjell Wätjen schleuderte. Es ging um Flanken in die Box über die Außen, es ging vor allem um das Verhindern dieser Flanken und die rigorose Verteidigung des eigenen Strafraums. Defensivqualitäten, die Bochum beim offensiv spektakulären 3:3 gegen Darmstadt 98 zum Jahresauftakt vermissen ließ.
2:2 gegen den Karlsruher SC kurz vor Weihnachten, nun das 3:3: Bochum kassierte in den letzten zwei Partien so viele Gegentore wie in den vorherigen acht Partien unter Rösler zusammen. Ohne dass der Trainer seine Stamm-Viererkette personell änderte. Zugleich steigerte sich der VfL offensiv. Fehlt die Balance?
VfL kassiert zu viele Gegentore durch individuelle Fehler
„Gegen den KSC waren es individuelle Nachlässigkeiten, es lag nicht an der Struktur oder Balance“, sagte Rösler. Anders gegen Darmstadt. Da hatte der VfL seine linke Seite mit dem offensiv starken, defensiv falsch postierten Farid Alfa-Ruprecht und Maximilian Wittek dahinter nicht im Griff. Auf die linke, von der Coaching Zone entfernt liegende Seite habe er in der ersten Halbzeit kaum Einfluss nehmen können, um Alfa-Ruprecht „weiter nach unten zu ziehen“, bedauerte der Trainer. Darmstadts Plan ging auf, „das war zu einfach. In der Halbzeit haben wir das Problem behoben.“
Einschlag Nummer drei nach einem langen Freistoß-Ball zwischen Noah Loosli und Eigentorschütze Leandro Morgalla hindurch ärgerte Rösler „brutal“. Drei Tage später sprach er von „klassischen individuellen“ Fehlern.
Defensive Schwächen: Rösler sieht das gesamte Team in der Verantwortung
Rösler sieht das Problem der Gegentor-Flut aber keineswegs nur in der letzten Kette. Loosli, Morgalla, Philipp Strompf, aber auch Sechser Cajetan Lenz oder die im Herbst noch stark verteidigenden Außenangreifer sind gegen den Ball derzeit nicht auf Topniveau unterwegs. „In den ersten Spielen haben wir defensiv am Limit gespielt, nicht nur die Innen- und Außenverteidiger, sondern das gesamte Team“, sagte der Coach. Und: „Teilweise haben wir auch Glück gehabt, dass Timo (Torwart Horn, die Redaktion) dann die Chancen, die wir zugelassen haben, bereinigt hat.“
Rösler setzt auf Mut und Offensive gegen Elversberg
Aktuell sei gefühlt fast jeder Schuss des Gegners drin, „wir lassen ja nicht permanent Chancen zu“, so Rösler, der dennoch kritisch anmerkte: „Im Endeffekt müssen wir die Spieler wieder ans Maximum bringen. Das reicht dann in Verbindung mit unserer Offensive, um Spiele zu gewinnen. Wir müssen als ganze Mannschaft weniger Flanken zulassen, die Assist-Zone besser abdecken.“
Das Rösler-Bochum soll aber keineswegs in reine Defensivarbeit verfallen. Im Gegenteil: „Wir wollen weiter mutig Fußball spielen“, sagte der Coach mit Blick auf das Auswärtsspiel beim spielstarken, dominant auftretenden Tabellenzweiten SV Elversberg. Auch am kommenden Sonntag (13.30 Uhr/Sky) wolle man „nicht nur 40 oder 44 Prozent Ballbesitz haben“ – wie so oft vor Jahresfrist. Gegen Darmstadt kam der VfL auf 57 Prozent, ein Rekordwert unter Rösler. Zugleich wolle man vertikal agieren, mit Tempo über die Außen, tiefen Läufen und ohne unnütze Rückpässe.
Obafemi-Leihe ist beendet, Holtmann ist wieder eine Option
Es gibt also viel zu tun, um dem Rösler-Ideal Schritt für Schritt näher zu kommen. Personell hat der Coach dabei die aktuell fast größtmögliche Auswahl. Denn auch Gerrit Holtmann ist wieder startklar. Der linke Flügelstürmer kehrt in Elversberg wohl zumindest in den Kader zurück.
Nach dem Abgang von Michael Obafemi, dessen Leihe vom FC Burnley am Mittwoch vorzeitig abgebrochen wurde und der nun auf Leihbasis für den englischen Drittligisten FC Blackpool spielt, trainierten am Mittwoch 24 Feldspieler mit. Dazu zählten wie gehabt die U21-Stammkräfte Alessandro Crimaldi und Niklas Jahn sowie Felix Passlack, dessen Wechsel zu Hibernian Edinburgh sich wie berichtet abzeichnet. Lediglich Ibrahim Sissoko fehlt noch länger. Der Stürmer, der sportlich unter Rösler ohnehin keine größere Rolle spielt, macht seine Reha derzeit in Paris. Hinzu kommt Matus Bero. Der Kapitän macht aber deutliche Fortschritte. Nach dem Krafttraining drehte der Mittelfeldmann Laufrunden mit Reha-Coach Mathis Beckmann. Rösler rechnet damit, dass Bero in der kommenden Woche wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvieren kann.
Quelle: WAZ.de
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Trainer Uwe Rösler schenkt Moritz-Broni Kwarteng das Vertrauen. Der Angreifer des VfL Bochum verrät, wie er es noch mehr zurückzahlen will.
Die großen Szenen gehörten im Training am Donnerstag anderen. Farid Alfa-Ruprecht zum Beispiel, der im Spiel elf gegen elf auf der linken Seite ordentlich Alarm machte, einen der wenigen Treffer erzielte. Oder Koji Miyoshi, der auf der rechten Bahn starke Pässe spielte.
Und Moritz-Broni Kwarteng? Trainierte so „solide“ wie er am Sonntag gespielt hatte. So schätzte Trainer Uwe Rösler seine Leistung beim 3:3 gegen Darmstadt ein. Der selbstkritische 27-Jährige teilt die Meinung, wobei „solide“ für seine eigenen Ansprüche eher schlecht als gut ist.
Offensivmann will Bindung zu Mitspielern weiter verbessern
„Ich bin einfach froh, dass ich spielen durfte“, sagte der Offensivmann des VfL am Donnerstag im Gespräch mit dieser Redaktion. Aber: „Es ist noch Luft nach oben. Ich muss im Spiel noch mehr an der Bindung zu den Mitspielern arbeiten. Das ist das Wichtigste. Dann kann ich einen besseren Impact bringen und mich in den gefährlichen Räumen zeigen.“
Dabei war sein Einsatz gegen Darmstadt ein ganz besonderer für ihn. Erstmals seit über zehn Monaten, damals als Leihspieler für Fortuna Düsseldorf, bestritt der Techniker ein Pflichtspiel von Beginn an. Erstmals seit fast zwei Jahren, seit dem 2:5 des VfL in Mönchengladbach unter Trainer Thomas Letsch, stand Kwarteng in der Startelf der Bochumer. Mehrere schwere Verletzungen machten ihn zu einem Sorgenfall. Zuletzt zwang ihn eine Außenbandverletzung zur monatelangen Pause.
Seit Uwe Röslers Ankunft im Oktober ist Kwarteng wieder komplett im Training, arbeitete sich heran. Der Coach hält große Stücke auf seine Fähigkeiten, wechselte ihn in zehn von zwölf Pflichtspielen ein. Gegen Bielefeld bereitete Kwarteng den 1:0-Siegtreffer von Philipp Hofmann vor. Jetzt das Startelf-Comeback. Es war erst sein dritter Einsatz für Bochum von Beginn an, seit er im Sommer 2023 für rund 1,1 Millionen Euro nach einer Super-Saison für Magdeburg (zehn Tore) zum VfL gewechselt war.
Kwarteng: Dankbar für das Vertrauen
„Ich bin dankbar für das Vertrauen und die Gelegenheit, von Anfang an zu spielen, 60 Einsatzminuten zu sammeln“, sagte Kwarteng. „Spielpraxis kann man nicht ersetzen oder simulieren. Ich hatte viele erzwungene Pausen in den letzten Jahren, brauche den Spielrhythmus. Ich will aber nach vorne schauen.“
Er spielte bis zur Auswechslung in Minute 61, als Miyoshi kam, auf dem rechten Flügel, nicht unbedingt seine Idealposition. Zentral sind die Stellen besetzt beim VfL. Letztlich kein Problem für ihn: „Ich bin in der Offensive variabel einsetzbar, denke immer lösungsorientiert. Wir standen in den ersten Spielen unter Uwe sehr kompakt, jetzt arbeiten wir daran, auch mehr Ballbesitz zu haben. Das kommt auch meinem Spiel entgegen.“
Rösler fordert mehr Präsenz im Strafraum
Dabei zeigte er sich präsent im Anlaufen, leitete das 1:1 ein, gönnte sich aber auch einige Fehler, war nicht konsequent genug unterwegs. „Es war sein erstes Spiel von Beginn an seit ewigen Zeiten“, sagte Rösler und betonte, dass man ihm „auch Vertrauen und Selbstvertrauen geben“ müsse. Seine Einstellung sei top gewesen, eine Steigerung zu erwarten. Rösler: „Er muss noch mehr in die Box einlaufen und nicht warten, bis der Ball zu ihm kommt, sondern den Ball mehr fordern.“
Er müsse, sagt Kwarteng selbst, „noch aktiver zum Ball gehen“. Eines seiner vielen Ziele. „Ich habe eine hohe Erwartung an mich selbst, die konnte ich noch nicht erfüllen. Ich weiß, ich brauche Geduld. Aber ich habe schon viel Geduld beweisen müssen in den letzten Jahren. Jetzt wünsche ich mir natürlich, wenn ich auf dem Platz stehe, dass die Dinge noch schneller gut funktionieren“, sagt er. „Dafür will ich mich weiter pushen, dranbleiben, Gas geben und dabei immer froh sein, gesund zu sein. Ich versuche, mich durch meine Einsatzzeiten und in jedem Training einzubringen, um Stück für Stück an mein Level heranzukommen.“
Miyoshi oder Kwarteng? Wechsel in Elversberg denkbar
Der nächste Schritt: Elversberg. Das Spiel beim Tabellenzweiten am Sonntag (13.30 Uhr/Sky). „Unser Ziel ist es, drei Punkte zu holen“, sagt Kwarteng. Möglich, dass er dann wieder als Joker gefragt ist und diesmal Miyoshi beginnt. Der Konkurrenzkampf in der Offensive ist groß. „Jeder will spielen, muss sich anbieten“, weiß Kwarteng. „Das peitscht jeden Einzelnen nach vorne. Am Ende geht es darum, dass wir als Team gewinnen.“
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Uwe Rösler hat eine große Auswahl. Fünf Außenstürmer bieten sich beim VfL Bochum fürs SVE-Spiel an. Ein Wechsel deutet sich an: Was für wen spricht.
Eine starke Bank zeichnete den VfL Bochum gegen Darmstadt aus. Die eingewechselten Koji Miyoshi, Felix Passlack und Kjell Wätjen hatten allesamt gefährliche Abschlüsse, Callum Marshall traf zum 3:.3. Auch bei der Partie in Elversberg setzt Trainer Uwe Rösler auf frischen Wind der Joker.
Rösler muss harte Entscheidungen treffen, wer auf die Bank muss oder sogar gar nicht erst mitfährt ins Saarland, wo am Sonntag im kleinen SVE-Stadion vor gut 9000 Fans, darunter 900 Bochumer im ausverkauften Gästeblock, das Zweitliga-Duell zwischen dem spielstarken SV Elversberg und dem VfL Bochum angepfiffen wird.
Rösler muss harte Kader-Entscheidungen treffen
„Es wird tough für einige“, sagte Rösler unter der Woche gegenüber dieser Redaktion mit Blick auf seine Startelf, seinen Kader. „Das ist nie persönlich gemeint, sondern der Spielidee und Form geschuldet, dass mal einer nicht von Anfang an spielt“, erklärte er. „Das müssen wir wegstecken. Wenn wir das als Kollektiv schaffen, werden wir auch nicht absteigen.“ Während die SVE als Zweiter um den Aufstieg spielt, kämpft der erst unter Rösler seit Oktober erwachte Bundesliga-Absteiger bei nur drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz weiterhin gegen den Abstieg in die Drittklassigkeit.
Besonders viel Konkurrenz hat Rösler zurzeit in der Offensive, vor allem auf dem Flügel. Wer legt los? Im Training am Donnerstag ließ Uwe Rösler lange elf gegen elf spielen. Die Einheit am Freitag allerdings war nicht-öffentlich, mögliche Korrekturen also nicht zu erfahren. Dennoch: Die Einheit am Donnerstag gab durchaus Hinweise für die Partie in Elversberg. Zumal Rösler nach rund anderthalb Stunden ein „Thank you“ über den Platz rief und ein Lob folgen ließ: „Gute Einheit heute!“
Konsequent bildeten im Trainingsspiel der nach seiner Topleistung gegen Darmstadt wohl gesetzte Stoßstürmer Philipp Hofmann, Koji Miyoshi auf dem rechten und Farid Alfa-Ruprecht auf dem linken Flügel eine Angriffsreihe. Und zwar jene, die gegen die mögliche Viererkette angriff mit den Stamm-Innenverteidigern Philipp Strompf und Noah Loosli, mit Stamm-Rechtsverteidiger Leandro Morgalla und Neuzugang Mikkel Rakneberg als Linksverteidiger.
Viele Spieler mit vier Gelben Karten
Der Norweger, der in puncto Zweikampf, Tempo und Vorwärtsdrang einen guten Eindruck machte, könnte für Maxi Wittek in die Startelf rotieren. Womöglich auch mit Blick auf das Heimderby gegen Schalke 04. Wittek, in den letzten Wochen ordentlich unterwegs, steht ebenso bei vier Gelben Karten wie Strompf, Hofmann, Alfa-Ruprecht, Mats Pannewig und Kjell Wätjen.
Aber zurück zur Offensive. Moritz-Broni Kwarteng rechts und Gerrit Holtmann links besetzten die Außen im anderen Team, in dem Callum Marshall als Mittelstürmer und Anläufer fungierte. Zu diesem im Ergebnis übrigens unterlegenen Team zählten allerdings auch die zentralen Stammkräfte Cajetan Lenz und Francis Onyeka, während für das „Hofmann-Team“ der erneut gut aufgelegte Mats Pannewig und zeitweise Marcel Sobottka sowie offensiv Kjell Wätjen im Zentrum agierten. Von einem reinen „B-Team“ hier und „A-Team“ dort konnte man also nicht sprechen.
Rechter Flügel: Miyoshi oder Kwarteng?
Miyoshi war für Rösler bereits vor dem Darmstadt-Spiel ein „Gewinner der Vorbereitung“, ebenso wie Alfa-Ruprecht. Er überzeugte im Trainingslager und in den Einheiten in Bochum. Auch am Donnerstag spielte er starke Pässe. Er erzielte ein Traumtor zum 2:1-Sieg im Testspiel gegen Aachen, saß dann überraschend nur auf der Bank gegen Darmstadt. Als er hereinkam, sorgte der Japaner für frischen Wind, vergab allerdings eine gute Chance, als er beim Abschluss zu lange zögerte.
Kwarteng feierte sein Startelf-Debüt in dieser Saison, zeigte Licht und Schatten, sieht selbst „Luft nach oben“, wie er im Gespräch mit dieser Redaktion sagte. „Solide“ nannte Rösler seinen Einsatz, sprach auch von Vertrauen, das man ihm geben müsse. Mit Einsatzzeiten.
Linker Bochum-Flügel: Alfa-Ruprecht, Holtmann oder doch Wätjen?
Gerrit Holtmann ist nach einer kleineren Knie-OP, die ihn seit Dezember fünf Ligaspiele sowie das Trainingslager in Belek/Türkei kosteten, wieder fit. Das zeigte er auch im Training. Mit einem linken Hammer in den Winkel durchschoss er fast das Netz am Donnerstag. Wätjen spielte im zentralen Mittelfeld. Dort, wo er auch groß wurde, ehe ihn Rösler im Pokalspiel gegen Stuttgart auf die Außenbahn stellte und er seine stärkste Saisonleistung zeigte. Der BVB-Leihspieler bleibt eine gute Alternative für den Flügel, aber auch fürs Zentrum. Der 19-Jährige muss sich wohl in Elversberg erneut mit der Rolle als offensiv flexibel einsetzbarer Einwechselspieler zufrieden geben.
Alfa-Ruprecht zeigte offensiv seine stärkste Leistung für Bochum, und auch im Training lief viel über seine linke Seite. Der 19-jährige Leihspieler von Leverkusen zog oft zur Grundlinie davon, der letzte Pass allerdings fand selten sein Ziel. Nach einem feinen Haken nach innen erzielte er einen der wenigen Treffer, nachdem er sich gegen Darmstadt mit starkem Sprint und Durchsetzungsvermögen seinen ersten Zweitliga-Assist erkämpft hatte.
Alfa-Ruprecht steht für geradlinige Tiefe mit Tempo, auf die Rösler kaum verzichten wird bei den offensivstarken und meist dominant auftretenden Elversbergern, die bei einem zügigen Umschaltspiel des Gegners aber Schwächen haben. „Ich bin ein Verfechter des vertikalen Spiels, dass der Ball in die Box muss, wir viele Abschlüsse haben“, sagte Rösler diese Woche. „Wir wollen auch vertikal attackieren mit schnellen Außen.“
Denkbar, aber eher unwahrscheinlich ist, dass Alfa-Ruprecht auf die rechte Seite zurückkehrt. Denn dank der Holtmann-Rückkehr hätten wir die Möglichkeit, auf zwei Seiten Vertikal-Spieler einzusetzen“, sagte Rösler. „Oder zwei Spieler, die zwischen die Linien kommen.“ Ersteres sind eben Holtmann und Alfa-Ruprecht. Die gern in die Halbräume einrückenden Miyoshi, Kwarteng und Wätjen, die allesamt auch im zentralen offensiven Mittelfeld gut aufgehoben sind, stehen für die Linien-Spieler. Rösler hat die Qual der Wahl.
Quelle: WAZ.de
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„Den nächsten Schritt machen“
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Der 19. Spieltag der 2. Bundesliga steht bevor. Für den VfL Bochum 1848 geht es ins Saarland, die Blau-Weißen gastieren bei der SV 07 Elversberg. Anstoß ist am Sonntagmittag, den 25. Januar, um 13:30 Uhr. VfL-Cheftrainer Uwe Rösler sprach vorab auf der Pressekonferenz über die Personalsituation, den Gegner und die Marschroute für die Partie.
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VfL-Cheftrainer Uwe Rösler über…
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…die Personalsituation: „Ibrahim Sissoko und Matus Bero stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Alle anderen Spieler sind einsatzbereit.“
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…den Konkurrenzkampf in der Mannschaft: „Wir haben die Qual der Wahl, einen ordentlichen Konkurrenzkampf. Das ist gut, wir haben viele fitte Spieler, die im Kader stehen könnten.“
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…die Marschroute für die Partie: „Wir sind nicht in der Lage, Spieler zu schonen. Wir wollen das Spiel in Elversberg gewinnen. Das nächste Spiel ist immer das wichtigste. Je nach Spielverlauf kann es natürlich immer passieren, dass wir jemanden 20 Minuten vor Schluss rausnehmen. Aber es zählt nur die Partie in Elversberg. Wir wollen unbedingt etwas holen, wollen zeigen, dass wir gegen eine Mannschaft, die noch mehr anläuft als Darmstadt, etwas kreieren können. Wir wollen unsere Abläufe verfeinern, wollen zeigen, dass wir eine Top-Mannschaft schlagen können. Wir wollen den nächsten Schritt machen.“
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…Mats Pannewig: „Größe kann man nicht lernen, Mats misst 1,95 Meter. Er hat einen super linken Fuß, ist unser bester Mittelfeldspieler, seit ich beim VfL bin. Mats hat viel Ruhe am Ball, befreit sich gekonnt aus engen Räumen. Er muss sich nur noch mit einem Tor belohnen, kommt bereits regelmäßig zu Chancen. Wir werden noch viel Freude an ihm haben.“
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…die SV 07 Elversberg: „Elversberg leistet seit Jahren gute Arbeit. Stabilität, Kontinuität, clevere und harte Arbeit – das ist schon beeindruckend, wie sich der Klub entwickelt hat. Sie haben eine starke Mannschaft, stehen zurecht da oben in der Tabelle. Sie verkaufen regelmäßig Spieler, was in diesen Zeiten wichtig ist. Elversberg schafft es immer wieder, Spieler zu ersetzen und trotzdem eine Top-Mannschaft zu sein.“
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…den Abgang von Elversberg-Stürmer Younes Ebnoutalib: „Sie haben ihren Schlüsselspieler verloren, haben aber einen Ersatz verpflichtet, der viel Qualität mitbringt. Elversberg ist eine eingespielte Mannschaft, sie haben ihre Prinzipien über Jahre verinnerlicht. Solch ein Abgang ist kurzfristig ein Problem, ich bin mir aber sicher, dass sie das im Kollektiv auffangen werden.“
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Sechs Spieler des VfL Bochum sind mit vier Gelben Karten vorbelastet. In Elversberg will Uwe Rösler keine Rücksicht aufs Schalke-Derby nehmen.
Die Liste wird immer länger, und sie liest sich inzwischen bedrohlich. Mats Pannewig, Philipp Hofmann, Maximilian Wittek, Philipp Strompf, Farid Alfa-Ruprecht und Kjell Wätjen stehen vor dem Spiel bei der SV Elversberg (Sonntag, 13.30 Uhr/Sky) jeweils bei vier Gelben Karten. Bis auf Wätjen sind derzeit allesamt Stammspieler. Eine drohende Sperre ausgerechnet im Derby gegen den FC Schalke 04? Es wäre so etwas wie der schlimmstmögliche Fall. Wenngleich Trainer Uwe Rösler betonte, er habe ja momentan auf einigen Positionen die Qual der Wahl.
Was also tun? Spieler bewusst schonen? Sie herausnehmen aus der Startelf, um bloß nichts für das Spiel gegen den Reviernachbarn zu riskieren? „Wir sind nicht in der Lage, sechs Spieler zu schonen“, sagte der Cheftrainer am Freitagmittag auf der obligatorischen Pressekonferenz. Damit würde man auch den exakt 1504 Gästefans, die am Sonntagmorgen den Weg ins Saarland auf sich nehmen werden, nicht gerecht, so Rösler. „Das nächste Spiel ist das Wichtigste. Es zählt nur Elversberg.“
Rösler will Dzeko noch nicht zum Thema machen
So hielt er es übrigens auch beim derzeit alles bestimmenden Thema in der Zweiten Bundesliga. Den Transfer von Edin Dzeko zum FC Schalke hatte natürlich auch Rösler registriert, wollte dem Stürmer aber noch nicht zu viel Aufmerksamkeit zukommen lassen. „Er ist ein super Strafraumstürmer, ist kopfballstark. Ich weiß nicht, wie viele Tore er gemacht hat. Er hat eine unglaubliche Karriere“, sagte er zwar. Aber: „Darüber können wir uns nächste Woche unterhalten.“
Voller Fokus auf Elversberg. Das wird auch nötig sein. Die Saarländer sind mit fünf Siegen und drei Unentschieden in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen und stehen auf dem zweiten Tabellenplatz. Sie haben die meisten Tore erzielt (33) und bei nur 18 Gegentoren die beste Tordifferenz aller Zweitligisten.
Allerdings: Topstürmer Younes Ebnoutalib (12 Treffer) ist im Winter zu Eintracht Frankfurt gewechselt. „Er war der Schlüsselspieler“, sagte Rösler. Ein Vorteil sei es aber nicht direkt für den VfL. „Die Mannschaft ist eingespielt, hat die Prinzipien über Jahre verinnerlicht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das auffangen können.“ Dies auch, weil die SVE mit David Mokwa (21) einen Hochbegabten von der TSG Hoffenheim holte als Ersatz für den Ex-Torjäger.
Rakneberg schon eine Option?
Gibt es beim VfL Wechsel in der Startelf? Immerhin hätte Rösler auf der einen oder anderen Position durchaus Optionen. Etwa auf der des Linksverteidigers. Anfang Januar kam Mikkel Rakneberg aus Norwegen, um Konkurrenz für Wittek zu schaffen. Unter der Woche trainierte der 23-Jährige mit der vermeintlichen Start-Verteidigung. Ein Anzeichen für einen Wechsel? So wollte Rösler es nicht definiert wissen. „Die neuen Spieler haben sich sehr gut integriert, machen die anderen Spieler auch besser. Wenn du neue Spieler reinbringst, kommt eine neue Energie rein. Das ist ein Effekt, den Mikkel gebracht hat. Er ist gekommen, um Minuten zu bekommen, und bekommt sie auch.“ Auch schon in Elversberg? Dann liefe Wittek auch nicht Gefahr, das Schalke-Derby zu verpassen.
Quelle: WAZ.de
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In einer fairen Partie kam die SV Elversberg gegen Bundesligaabsteiger VfL Bochum trotz Überlegenheit nicht über ein Remis hinaus. Nachdem Mats Pannewig die erste Chance des VfL nutzte, war es erst Lukas Petkov, der seine Farben nach zwei Lattentreffern erlöste.
Im Duell zwischen Aufstiegsanwärter SV Elversberg und Bundesligaabsteiger VfL Bochum wollten die Hausherren nach der 2:3-Niederlage beim 1. FC Nürnberg zum Start in die Rückrunde mit einem Dreier wieder Rang 2 erobern. Dafür nahm Trainer Vincent Wagner drei Veränderungen vor und brachte Mickelson und Gyamerah, der im Hinspiel nach sechs Minuten die zweitschnellste Gelb-Rote-Karte der Ligageschichte gesehen hatte, für Keidel und Günther. Außerdem ersetzte der nach Krankheit wieder genesene Conté Malanga.
Uwe Röslers Bochumer zeigten sich zuletzt nach fünf Spielen ohne Niederlage stabil, standen jedoch ob des knappen Rennens im Abstiegskampf mit nur 22 Zählern auf Rang 11 nur drei Punkte vor Platz 17. Um sich da etwas Luft zu verschaffen, wechselte der Coach nach dem 3:3 gegen den SV Darmstadt 98 nur einmal und brachte Wätjen für Kwarteng.
Pannewig aus dem Nichts - Elversberg verzweifelt an der Latte
Elversberg startete enorm dominant in den ersten Durchgang. Hinten stabil und vorne immer wieder gefährlich, ließen die Saarländer Bochum kaum am Spiel teilnehmen, weil das hohe Pressing häufig frühe Ballverluste auslöste. Dennoch war es ein Freistoß, der die Hausherren erstmals anmeldete, doch Horn parierte den Schuss von Petkov souverän (16.). Die Partie änderte sich auch in der Folge nicht, und trotzdem schlugen die Gäste mit der ersten und auch einzigen wirklichen Möglichkeit im ersten Durchgang zu. Pannewig veredelte eine noch verlängerte Hereingabe von Morgalla zum 1:0 (24.).
Von dieser kalten Dusche aus dem Nichts zeigte sich die Wagner-Elf aber alles andere als geschockt. Schon drei Minuten später prüfte Mokwa erneut Horn, bevor der Chancenwucher erst so richtig begann. Nachdem Horn noch einen Schuss von Petkov abprallen ließ, Conté aber nicht an Morgalla vorbeikam (31.), war der Keeper direkt zweimal geschlagen - doch das Aluminium rettete für Bochum.
Jeweils aus der Distanz nagelten erst Poreba (34.) und dann der auffällige Conté (43.), über den nahezu jeder Angriff der Elv lief, die Kugel aus der Distanz an die Latte. Aber beide Male sprang das Spielgerät von deren Unterkante wieder zurück ins Feld - viel Pech für die Hausherren, die so mit einem Rückstand in die Pause gingen.
Petkov erlöst Elversberg
Bochum hatte auch in Durchgang zwei wenig zu melden, während die Wagner-Elf da weitermachte, wo sie aufgehört hatte - frühes Pressing, schnelle Ballgewinne und Zug zum Tor. Und es war Petkov, der die Elv endlich erlöste. Eine Flanke von Mickelson wischte Horn noch aus dem Tor, doch der Außenbahnspieler nutzte den Nachschuss und brachte seine Farben so auf die Anzeigetafel (53.).
Die Hausherren hielten sofort wieder den Druck hoch, drangen auf die schnelle Wendung. Rohr verzog nur drei Minuten nach dem Tor nur knapp. Doch in der Folge sah sich Bochum gezwungen, mehr am Spiel teilzunehmen, und kam zu mehr Ballbesitzphasen. Nach einem Fehlpass von Pinckert hatte der eingewechselte Passlack so die Chance auf die erneute Führung, scheiterte aber am aufmerksamen Kristof (61.).
Kein Lucky Punch
So langsam zollte die Elv dem hohen Tempo aus den ersten 70 Minuten Tribut, die Angriffe waren daher nicht mehr so zahlreich. Auch deshalb nahm Wagner drei Wechsel vor, brachte Keidel, Malanga und Stange ins Spiel, während auf der Gegenseite Neuzugang Rakneberg sein Zweitligadebüt feierte. Erst tief in der Nachspielzeit kamen nochmal beide Teams zu gefährlichen Abschlüssen. Doch weder Onyeka (90.) noch Neuzugang Marshall (90.+6), der bereits bei seinem Debüt gegen Darmstadt nach Einwechslung traf, konnten für Bochum die Führung erzielen. Auf der Gegenseite verpasste hingegen Schmahl den Lucky Punch nach einem Freistoß (90.+6).
Somit endete eine faire Partie, die ohne eine einzige Karte auskam, mit 1:1, worüber sich Bochum mehr freuen konnte als die eigentlich dominanten Gastgeber. Die Wagner-Elv verpasste damit den Sprung auf Rang 2, während der VfL damit bereits zum vierten Mal in Folge unentschieden spielte.
Für die SV Elversberg geht es am kommenden Samstag im Topspiel der 2. Bundesliga (20.30 Uhr) beim 1. FC Kaiserslautern weiter. Bochum ist ebenfalls am Samstag (13.30 Uhr) zu Hause gegen Tabellenführer Schalke 04 gefordert.
Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
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