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Das fehlt noch zum Spitzenteam
#1
Der VfL Bochum entwickelt sich unter Uwe Rösler stetig weiter. Doch die Prinzipien sind noch nicht gänzlich ins Blut übergegangen. Ein Kommentar. 

Die Punktgewinne an sich lassen sich durchaus sehen, die Art und Weise derer allerdings? Die Auftritte hätten kaum unterschiedlicher sein können. War der VfL etwa gegen den Karlsruher SC und Darmstadt 98 in den Heimspielen die bessere Mannschaft, passte es auswärts bei Hannover 96 und nun in Elversberg über weite Strecken nicht. Immer wieder machte es den Anschein, als würde einzelnen Spielern der Mut verlassen. Die Innenverteidiger etwa schoben im Saarland in der ersten Halbzeit nicht konsequent durch, weshalb die Hausherren immer wieder zu großen Gelegenheiten kamen. Erst, als Rösler auf eine Fünferkette umstellte, wurde es besser. Wenngleich sich ausgerechnet der eingewechselte Felix Passlack vor dem Gegentreffer austanzen ließ, nachdem er zuvor weggerutscht war. 

Aufwärtstrend ist klar zu sehen
Schon seit Wochen betont Trainer Rösler bei nahezu jeder Gelegenheit, dass seine Spieler die Prinzipien verinnerlichen müssen. Das gilt sowohl in den defensiven, als auch in den offensiven Abläufen. Gerade im Spiel mit dem eigenen Ball haben die Bochumer weiterhin Nachholbedarf – beziehungsweise Bedarf, das Erlernte weiter zu verinnerlichen. „Die Konstanz fehlt, um unsere Prinzipien und das Selbstvertrauen zu haben, unser Spiel durchzuziehen“, sagte Rösler unumwunden. Daran gälte es, in den kommenden Wochen weiterzuarbeiten.

Dass nach vier Monaten unter Rösler und nur einer kurzen Wintervorbereitung noch nicht jedes Rädchen ineinandergreifen kann und die Spieler, die in den vergangenen Jahren viel unterschiedlichen Input von unterschiedlichen Trainern bekommen haben, ist nachvollziehbar. Zumal Schwankungen in den Leistungen vor allem bei jungen Spielern wie Farid Alfa-Ruprecht oder Kjell Wätjen durchaus normal sind. 

Remis machen Hoffnung für die Rückrunde
Und daher machen die vergangenen Wochen auch durchaus Mut für die restliche Rückrunde. Die Gegner dürften nach dem Spiel gegen Schalke „einfacher“ werden, wenngleich man dieses Wort in dem Zusammenhang vom Trainer sicher nicht hören wird. Gegen die Spitzenteams hat der VfL bislang bestanden. Bald gilt es, auch die direkte Konkurrenz zu ärgern – und endlich den einen oder anderen Dreier mehr einzufahren. Dann ist auch der VfL wieder ein Spitzenteam.

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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