02-16-2026, 08:32 AM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02-16-2026, 08:36 AM von Herr Bert.)
Trotz einer starken Vorstellung gegen Paderborn hadert der VfL Bochum erneut mit vergebenen Chancen – wie will das Team dieses Problem lösen?
Als Uwe Rösler zur Pressekonferenz erschien, drehte er den Spieß einmal um und stellte den anwesenden Bochumer Journalisten die erste Frage: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Dann beantwortete der Trainer des VfL Bochum seine eigene Frage direkt selbst und sagte mit Überzeugung: „Halb voll“. Das 0:0 gegen den SC Paderborn war das nächste Spiel, in dem die Bochumer gegen eine Topmannschaft der Liga überzeugten, aber eben nicht gewannen. Nachdem sie gegen Schalke 04 vor zwei Wochen die Chancen gnadenlos verwerteten, haderten die Spieler im Nachgang der Partie wie schon nach dem 1:1 gegen Preußen Münster mit der Chancenverwertung.
„Die Coolness, die Cleverness vor dem Tor fehlt“, sagte Gerrit Holtmann nach dem Spiel etwas enttäuscht. „Wir müssen auch mal einen Abschluss mehr in die Ecken nehmen. Der Torwart hat heute aber auch eine Sprungfeder gehabt“, so der Flügelflitzer, der selbst mehrfach an dem überragenden Dennis Seimen scheiterte. Allen voran für Koji Miyoshi dürfte der 20-jährige Keeper nun so etwas wie Kryptonit sein. Jeden Schuss des Japaners konnte Seimen abwehren, bei jedem Abschluss war er da. Selbst in der Nachspielzeit, als Maximilian Wittek die Chance zum späten Siegtreffer hatte, tauchte Seimen wieder ab.
Hofmann gratuliert Seimen
„Mein Freund Koji hätte drei Tore schießen können. Er hat aber trotzdem super gespielt, ist gut drauf, ich hätte es ihm gegönnt“, sagte Philipp Hofmann und versprach: „Ich zeige ihm im Training mal das Putten im Sechzehner.“ Dabei klappte es beim Stürmer selbst am Sonntag nicht, Seimen zu überwinden. Es war wie verhext. „Meine erste Chance hält Dennis Seimen auch überragend. Ich habe ihm nochmal zu der Leistung gratuliert“, sagte Hofmann und zog ein positives Fazit: „Man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Das Positive ist, dass wir trotzdem einen Punkt bekommen haben.“
Gänzlich zufrieden war aber auch Rösler nicht. „Das war heute leider das Problem, dass wir aus den zahlreichen Chancen kein Kapital geschlagen haben.“ Immerhin sei es aber gelungen, einen Aufstiegskandidaten zu dominieren und sich selbst zahlreiche Torchancen herauszuspielen. Der Ansatz des Trainers, die Handschrift im Offensiv- wie Defensivspiel, ist inzwischen deutlich zu erkennen. Von Woche zu Woche, von Spieltag zu Spieltag wird der VfL mit dem Ball besser und erspielt sich zahlreiche Chancen.
„Das ist eine Riesensteigerung im Vergleich zu vor ein paar Monaten“, sagte Hofmann nach dem Spiel. „Wir müssen jetzt lernen, effektiver zu sein, die Chancen zu nutzen. Wir müssen ruhiger sein im Sechzehner, auch den Ball mal schieben statt mit Vollspann draufzuhauen.“ Klingt so einfach, oder Gerrit Holtmann? „Ich werde mir die Szenen noch mal anschauen und dann im Training anders in die Ecken hauen“, sagte dieser trotzig.
Quelle: WAZ.de
Als Uwe Rösler zur Pressekonferenz erschien, drehte er den Spieß einmal um und stellte den anwesenden Bochumer Journalisten die erste Frage: Ist das Glas halb voll oder halb leer? Dann beantwortete der Trainer des VfL Bochum seine eigene Frage direkt selbst und sagte mit Überzeugung: „Halb voll“. Das 0:0 gegen den SC Paderborn war das nächste Spiel, in dem die Bochumer gegen eine Topmannschaft der Liga überzeugten, aber eben nicht gewannen. Nachdem sie gegen Schalke 04 vor zwei Wochen die Chancen gnadenlos verwerteten, haderten die Spieler im Nachgang der Partie wie schon nach dem 1:1 gegen Preußen Münster mit der Chancenverwertung.
„Die Coolness, die Cleverness vor dem Tor fehlt“, sagte Gerrit Holtmann nach dem Spiel etwas enttäuscht. „Wir müssen auch mal einen Abschluss mehr in die Ecken nehmen. Der Torwart hat heute aber auch eine Sprungfeder gehabt“, so der Flügelflitzer, der selbst mehrfach an dem überragenden Dennis Seimen scheiterte. Allen voran für Koji Miyoshi dürfte der 20-jährige Keeper nun so etwas wie Kryptonit sein. Jeden Schuss des Japaners konnte Seimen abwehren, bei jedem Abschluss war er da. Selbst in der Nachspielzeit, als Maximilian Wittek die Chance zum späten Siegtreffer hatte, tauchte Seimen wieder ab.
Hofmann gratuliert Seimen
„Mein Freund Koji hätte drei Tore schießen können. Er hat aber trotzdem super gespielt, ist gut drauf, ich hätte es ihm gegönnt“, sagte Philipp Hofmann und versprach: „Ich zeige ihm im Training mal das Putten im Sechzehner.“ Dabei klappte es beim Stürmer selbst am Sonntag nicht, Seimen zu überwinden. Es war wie verhext. „Meine erste Chance hält Dennis Seimen auch überragend. Ich habe ihm nochmal zu der Leistung gratuliert“, sagte Hofmann und zog ein positives Fazit: „Man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Das Positive ist, dass wir trotzdem einen Punkt bekommen haben.“
Gänzlich zufrieden war aber auch Rösler nicht. „Das war heute leider das Problem, dass wir aus den zahlreichen Chancen kein Kapital geschlagen haben.“ Immerhin sei es aber gelungen, einen Aufstiegskandidaten zu dominieren und sich selbst zahlreiche Torchancen herauszuspielen. Der Ansatz des Trainers, die Handschrift im Offensiv- wie Defensivspiel, ist inzwischen deutlich zu erkennen. Von Woche zu Woche, von Spieltag zu Spieltag wird der VfL mit dem Ball besser und erspielt sich zahlreiche Chancen.
„Das ist eine Riesensteigerung im Vergleich zu vor ein paar Monaten“, sagte Hofmann nach dem Spiel. „Wir müssen jetzt lernen, effektiver zu sein, die Chancen zu nutzen. Wir müssen ruhiger sein im Sechzehner, auch den Ball mal schieben statt mit Vollspann draufzuhauen.“ Klingt so einfach, oder Gerrit Holtmann? „Ich werde mir die Szenen noch mal anschauen und dann im Training anders in die Ecken hauen“, sagte dieser trotzig.
Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."