Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Presseberichte zum 25. Spieltag VfL - Kaiserslautern
#1
Nach der enttäuschenden Niederlage in Düsseldorf stehen beim VfL Bochum mehrere Spieler auf dem Prüfstand – wer jetzt um seinen Platz bangen muss. 

Es war ein Satz, der am Freitagabend und auch in den Tagen danach nachhallte rund um den VfL Bochum. „Der Bonus ist jetzt aufgebraucht, der Kader wird durchgemischt, zurück zu den Basics“, sagte Trainer Uwe Rösler nach der über weite Strecken desaströsen Leistung seiner Mannschaft bei der 1:2-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf. Der Abstiegskampf, er ist nach dem Wochenende so richtig zurück an der Castroper Straße. Wenngleich sich der VfL nie wirklich verabschiedet hatte – trotz durchaus ansehnlicher Spiele. An Siegen mangelte es allerdings, was sich nun zu rächen droht. 

Sechs Punkte beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, vier sind es auf den Relegationsrang. Viel hat sich tabellarisch nach der Pleite in Düsseldorf zwar nicht verändert, doch der lange leblose Auftritt der vermeintlich qualitativ besten Mannschaft war erschreckend. Auch für Rösler, der sichtlich angeschlagen die Arena am Rhein verließ. Wenn die Profis am Dienstag auf den Platz zurückkehren, werden sie sich nach zwei freien Tagen mächtig strecken müssen, um die Enttäuschung Röslers in neue Euphorie vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am kommenden Samstag (20.30 Uhr/Sky und RTL Nitro) verwandeln zu können. 

Wer schlecht trainiert, der fliegt
Wer nicht gut trainiert, wird nicht spielen – diesen Grundsatz wird Rösler in der Woche wohl verfolgen. Denn gut gespielt und somit ein gutes Recht auf einen weiteren Einsatz gegen die Roten Teufel, das haben nur wenige Spieler. Wirklich überzeugen konnte nur Torhüter Timo Horn. Wie so häufig in den vergangenen Monaten. Auch Philipp Strompf machte ein anständiges Spiel in Düsseldorf, konnte aber auch nicht verhindern, dass sein sonst so stabiler Nebenmann Noah Loosli plötzlich mächtig wackelte. Der Rest der Startelf, die Rösler zusammenstellte? Sie enttäuschte.

Allen voran das zentrale Mittelfeld, bestehend aus Mats Pannewig und Cajetan Lenz, fand nicht ansatzweise zur gewohnten Stärke. Beide jungen Spieler vermitteln derzeit den Eindruck, dass sie in einem Loch stecken. Vor allem Pannewig kam in Düsseldorf kaum in die Zweikämpfe und verlor eine Vielzahl davon. Schon gegen den 1. FC Nürnberg konnte er nicht überzeugen. Beim Spielmacher Lenz wechselten sich zuletzt Genie und Wahnsinn ab, teilweise katastrophale Fehlpässe folgten auf starke Balleroberungen mit Auge. Dass Rösler allerdings beide direkt auf die Bank beordert, scheint fraglich. 

Die Alternativen im Zentrum sind aber da, und deshalb wird Rösler genau hinsehen in den Trainingseinheiten. Matus Bero sei heiß, sagte der Trainer schon vor Wochenfrist, und gegen Düsseldorf war er nach seiner Einwechselung ein deutlicher Antreiber. Als Kapitän der Mannschaft hat er ohnehin den Anspruch, jede Woche auf dem Feld zu stehen. Mit Trainingsleistungen wie zuletzt dürfte er gute Chancen haben, in die Startelf zu rücken. Möglicherweise ist aber auch Marcel Sobottka ein Kandidat. 

Sicher wieder in der Startelf stehen dürfte Francis Onyeka. Sein Bankplatz war der wohl größte Fehler, den Rösler selbst begangen hat. Ohne den Leihspieler von Bayer Leverkusen funktioniert das Pressing des VfL Bochum nicht. Callum Marshall konnte nicht ansatzweise diese Rolle ausfüllen und dürfte gegen Lautern vorerst wieder auf der Bank Platz nehmen. Auch Koji Miyoshi und Gerrit Holtmann werden auf den Flügeln um ihre Plätze zittern müssen. Beiden gelang in Düsseldorf wenig bis gar nichts. War es Holtmann noch, der in der Anfangsphase zwei Akzente setzte und sogar die Führung hätte erzielen müssen, fand Miyoshi kaum statt. Zwischen den Linien bewegte er sich schlecht, verlor viele Bälle. 

Alfa-Ruprecht wieder Startelf-Kandidat
Auch hier ist die Konkurrenz durchaus gegeben. Farid Alfa-Ruprecht belebte nach seiner Einwechslung das Offensivspiel, nachdem er in den Wochen zuvor aufgrund seiner lapidaren Spielweise viel berechtigte Kritik – auch intern – einstecken musste. Sollte seine Lernkurve auch in den Trainingseinheiten nach oben zeigen, ist der 19-Jährige sicherlich wieder eine Alternative für die Startelf. Auch Moritz-Broni Kwarteng oder Kjell Wätjen, der in den letzten Wochen allerdings in den Trainings durchhing, sind mögliche Kandidaten für die Startelf.

Sicher sein dürfte sich hingegen Maximilian Wittek, dass er nach seiner abgesessenen Sperre wieder auf die linke Abwehrseite rücken wird. Sein Ersatz Mikkel Rakneberg hatte im ersten Startelfeinsatz in Deutschland noch größere Probleme. Erst als er durch Oliver Olsen ersetzt wurde, stand der VfL auf der Seite sicherer und auch nach vorne ging mehr. Der Däne bereitete den Anschlusstreffer durch Alfa-Ruprecht vor. 

In den vergangenen Wochen lobte Rösler seinen Kader dafür, dass die Qualität hoch sei. Nun müssen es die Spieler beweisen. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
Zitieren
#2
Gerrit Holtmann musste in Düsseldorf verletzt ausgewechselt werden. Nun gibt VfL-Bochum-Trainer Uwe Rösler ein Update zum Gesundheitszustand. 

Es waren noch keine 90 Sekunden gespielt am Freitagabend, da hätte Gerrit Holtmann schon zum Helden für den VfL Bochum werden können. Nach einer Balleroberung von Cajetan Lenz, einem Doppelpass mit Koji Miyoshi und einer butterweichen Flanke hatte Holtmann die frühe Führung gegen Fortuna Düsseldorf auf dem Schlappen. 

Doch die Direktabnahme ging weit am Tor von Florian Kastenmeier vorbei. Doch was noch schlimmer war: Schon in diesem Moment zog es dem schnellkräftigen Flügelstürmer schon in die Muskulatur. Ausgerechnet in dem Bein, mit dem er so große Probleme hatte und sogar operiert wurde. Holtmann aber schleppte sich durch die Halbzeit bis in die Pause. Die effektiven Sprints aber waren deutlich weniger geworden im Vergleich zu früheren Einsätzen und kurz vor der Pause machte die Muskulatur auf dem tiefen Rasen dann ganz dicht. Holtmann zog an und Besuch direkt ab, krümmte sich vor Schmerzen am Boden. 

Rösler über Holtmann: Die Wade streikt
In der Halbzeit blieb Holtmann in der Kabine – und tat das auch am Dienstag noch in beiden Trainingseinheiten des VfL Bochum vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Samstagabend (20.30 Uhr, Sky). Mehr als Fahrradfahren und ein paar Übungen im Kraftraum war für den 30-Jährigen nicht drin.

„Die Wade ist die Wade. Wir haben nicht gedacht, dass es ein Thema werden würde, ist es jetzt aber“, sagte Trainer Uwe Rösler am Dienstagnachmittag nach einer für ihn zufriedenstellenden Trainingseinheit der anderen Akteure, die nach der Pleite in Düsseldorf die richtige Reaktion gezeigt hätten. „Ich habe heute einige Zeit mit Gerrit und der medizinischen Abteilung verbracht und diskutiert, wie man das zusammen lösen kann. Im Moment ist er nicht auf dem Platz, was ärgerlich ist“, sagte er. Ein Ausfall zumindest mal für die Partie gegen Kaiserslautern scheint wahrscheinlich. 

Zumal Holtmann für den VfL Bochum wichtig ist. Mit ihm ist die Mannschaft in den vergangenen Wochen immer wieder auf der linken Seite durchgebrochen. Allerdings machte die nun erneut angeschlagene Muskulatur wie schon so häufig bereits in der Vorwoche Probleme. Gegen den 1. FC Nürnberg musste er aussetzen, weil es ihm beim Anschwitzen reingefahren war. Entsprechend vorsichtig wird der VfL nun mit den weiteren Schritten sein. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
Zitieren
#3
Vor dem Heimspiel gegen Kaiserslautern steckt der VfL Bochum wieder tiefer im Abstiegskampf. Trainer Uwe Rösler könnte seine Startelf verändern. 

Es war ein Satz, der am Freitagabend und auch in den Tagen danach nachhallte rund um den VfL Bochum. „Der Bonus ist jetzt aufgebraucht, der Kader wird durchgemischt, zurück zu den Basics“, sagte Trainer Uwe Rösler nach der über weite Strecken desaströsen Leistung seiner Mannschaft bei der 1:2-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf. Der Abstiegskampf, er ist nach dem Wochenende so richtig zurück an der Castroper Straße. Wenngleich sich der VfL nie wirklich verabschiedet hatte – trotz durchaus ansehnlicher Spiele. An Siegen mangelte es allerdings, was sich nun zu rächen droht. 

Große Enttäuschung nach Pleite in Düsseldorf
Sechs Punkte beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, vier sind es auf den Relegationsrang. Viel hat sich tabellarisch nach der Pleite in Düsseldorf zwar nicht verändert, doch der lange leblose Auftritt der vermeintlich qualitativ besten Mannschaft war erschreckend. Auch für Rösler, der sichtlich angeschlagen die Arena am Rhein verließ. Wenn die Profis an diesem Dienstag auf den Platz zurückkehren, werden sie sich nach zwei freien Tagen mächtig strecken müssen, um die Enttäuschung Röslers in neue Euphorie vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am kommenden Samstag (20.30 Uhr/Sky und RTL Nitro) verwandeln zu können.

Wer nicht gut trainiert, wird nicht spielen – diesen Grundsatz wird Rösler in der Woche wohl verfolgen. Denn gut gespielt und somit ein gutes Recht auf einen weiteren Einsatz gegen die Roten Teufel, das haben nur wenige Spieler. Wirklich überzeugen konnte nur Torhüter Timo Horn. Wie so häufig in den vergangenen Monaten. Auch Philipp Strompf machte ein anständiges Spiel in Düsseldorf, konnte aber auch nicht verhindern, dass sein sonst so stabiler Nebenmann Noah Loosli plötzlich mächtig wackelte. Der Rest der Startelf, die Rösler zusammenstellte? Sie enttäuschte. 

Allen voran das zentrale Mittelfeld, bestehend aus Mats Pannewig und Cajetan Lenz, fand nicht ansatzweise zur gewohnten Stärke. Beide jungen Spieler vermitteln derzeit den Eindruck, dass sie in einem Loch stecken. Vor allem Pannewig kam in Düsseldorf kaum in die Zweikämpfe und verlor eine Vielzahl davon. Schon gegen den 1. FC Nürnberg konnte er nicht überzeugen. Beim Spielmacher Lenz wechselten sich zuletzt Genie und Wahnsinn ab, teilweise katastrophale Fehlpässe folgten auf starke Balleroberungen mit Auge. Dass Rösler allerdings beide direkt auf die Bank beordert, scheint fraglich. 

Die Alternativen im Zentrum sind aber da, und deshalb wird Rösler genau hinsehen in den Trainingseinheiten. Matus Bero sei heiß, sagte der Trainer schon vor Wochenfrist, und gegen Düsseldorf war er nach seiner Einwechslung ein deutlicher Antreiber. Als Kapitän der Mannschaft hat er ohnehin den Anspruch, jede Woche auf dem Feld zu stehen. Mit Trainingsleistungen wie zuletzt dürfte er gute Chancen haben, in die Startelf zu rücken. Möglicherweise ist aber auch Marcel Sobottka ein Kandidat. 

Sicher wieder in der Startelf stehen dürfte Francis Onyeka. Sein Bankplatz war der wohl größte Fehler, den Rösler selbst begangen hat. Ohne den Leihspieler von Bayer Leverkusen funktioniert das Pressing des VfL Bochum nicht. Callum Marshall konnte nicht ansatzweise diese Rolle ausfüllen und dürfte gegen Lautern vorerst wieder auf der Bank Platz nehmen. Auch Koji Miyoshi und Gerrit Holtmann werden auf den Flügeln um ihre Plätze zittern müssen. Beiden gelang in Düsseldorf wenig bis gar nichts. War es Holtmann noch, der in der Anfangsphase zwei Akzente setzte und sogar die Führung hätte erzielen müssen, fand Miyoshi kaum statt. Zwischen den Linien bewegte er sich schlecht, verlor viele Bälle. 

Maximilian Wittek vor Rückkehr in die Startelf
Auch hier ist die Konkurrenz durchaus gegeben. Farid Alfa-Ruprecht belebte nach seiner Einwechslung das Offensivspiel, nachdem er in den Wochen zuvor aufgrund seiner lapidaren Spielweise viel berechtigte Kritik – auch intern – einstecken musste. Sollte seine Lernkurve auch in den Trainingseinheiten nach oben zeigen, ist der 19-Jährige sicherlich wieder eine Alternative für die Startelf. Auch Moritz-Broni Kwarteng oder Kjell Wätjen, der in den letzten Wochen allerdings in den Trainings durchhing, sind mögliche Kandidaten für die Startelf.

Sicher sein dürfte sich hingegen Maximilian Wittek, dass er nach seiner abgesessenen Sperre wieder auf die linke Abwehrseite rücken wird. Sein Ersatz Mikkel Rakneberg hatte im ersten Startelfeinsatz in Deutschland noch größere Probleme. Erst als er durch Oliver Olsen ersetzt wurde, stand der VfL auf der Seite sicherer und auch nach vorne ging mehr. Der Däne bereitete den Anschlusstreffer durch Alfa-Ruprecht vor. 

In den vergangenen Wochen lobte Rösler seinen Kader dafür, dass die Qualität hoch sei. Nun müssen es die Spieler beweisen. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
Zitieren
#4
   
.
„Gute Performance zeigen, nicht passiv sein“
.
Samstagabend (07. März, Anstoß: 20:30 Uhr), Flutlichtspiel anne Castroper. Der VfL Bochum 1848 empfängt den 1. FC Kaiserslautern am 25. Spieltag im Vonovia Ruhrstadion. VfL-Cheftrainer Uwe Rösler sprach vorab auf der Pressekonferenz über die Personalsituation, den Gegner und ordnete die aktuelle sportliche Situation ein. 
.
VfL-Cheftrainer Uwe Rösler über…
.
…die Personalsituation: „Gerrit Holtmann hat ein leichtes Ödem in der Wade und steht weiterhin nicht zur Verfügung, ansonsten sind alle Spieler einsatzbereit.“ 
.
…die Tage nach dem Spiel in Düsseldorf: „Alle haben gepusht – genau so stelle ich mir das vor. Wir haben das Spiel in Düsseldorf gut aufgearbeitet. Wie ich Anfang der Woche schon gesagt habe, hat die Mannschaft so trainiert, wie das Wetter ist: sehr gut. Es ist nicht einfach, eine Startelf und einen Kader zu benennen.“ 
.
…potenzielle personelle Veränderungen: „Viele Spieler haben es von Anfang an, seit ich hier bin, sehr gut gemacht. Es ist klar, dass sich einige Spieler bei mir einen Bonus erarbeitet haben. Du musst als Spieler auch das Vertrauen des Trainers spüren, dass du auch mal einen schlechten Tag haben kannst. Aber ich bin nachweislich auch ein Trainer, der nach Leistung aufstellt. In Düsseldorf haben Prinzipien nicht gestimmt, Prinzipien sind aber nicht verhandelbar. Deswegen wird es Wechsel geben.“
.
…Maxi Wittek, der nach seiner Gelbsperre zurückkehrt: „Maxi wird starten. Wir haben auch mit ihm verlängert, weil wir wissen, wie wichtig er für uns in verschiedenen Rollen ist. Er füllt seine Rolle als Führungsspieler sehr gut aus. Wir brauchen ihn. Er leitet die jungen Spieler, von denen wir einige haben, an. Maxi macht das gut, hat es auch in dieser Woche sehr ordentlich gemacht.“
.
…den 1. FC Kaiserslautern: „Sie haben im Winter mit Mergim Berisha nachgelegt und sich so gut verstärkt. Kaiserslautern kommt unheimlich über die Physis, Dynamik und über zweite Bälle. Sie haben eine sehr gute Heimbilanz, entwickeln in ihrem Stadion eine Wucht. Wenn diese Mannschaft ihr Top-Level erreicht, geben sie dem Gegner kaum Luft zum Atmen. Aus diesem Druck muss man sich dann befreien. Wir dürfen ihnen nicht die Zeit geben, sich immer wieder in ihrer Formation zu stellen. Wir müssen schnell spielen und agieren.“ 
.
…die Einordnung der aktuellen sportlichen Situation: „Wir müssen uns der Wahrheit stellen, dass wir oft Unentschieden gespielt und zuletzt zu wenige Siege geholt haben. Aber ich habe von Anfang an die Verantwortung dafür übernommen. Die Wahrheit ist aber auch, dass wir drei Punkte nach acht Spielen hatten, als ich zum VfL kam. Die ganze Stadt hatte Angst, das war zu spüren. Durch den Umbruch haben wir nun 26 Punkte in 16 Spielen geholt. Wir haben immer betont, dass wir nur gegen den Abstieg spielen. Bei uns herrscht keine Krise und keine Panik. Wir haben immer gesagt, dass eine Phase kommt, in der wir ein, zwei Spiele verlieren werden. Aber natürlich wollen wir unser Heimpublikum mit Punkten verwöhnen. Das haben wir zuletzt zu wenig getan. Wir sind on track, um den Klassenerhalt zu schaffen. Wir wollen vor unserem ausverkauftem Stadion eine gute Performance zeigen, nicht passiv sein, sondern das Spiel dominieren. Das ist der Anspruch, den wir an uns selbst haben.“ 
.
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
Zitieren
#5
Danach wäre vorstellbar

Horn
Olsen Masovic (Loosli) Strompf Wittek
Bero Lenz
Alfa (Kwarteng, Miyoshi) Onyeka Wätjen
Hofmann

Wobeii auch von den bisherigen Stammplatzinhabern eine gute Leistung zu erwarten wäre. UR muss zwischen Loyalität, Vertrauen und strenger Leistungsbezogenheit abwägen, ohne dabei seine Jungs zu verunsichern oder gar zu demontieren. Andererseits müssen auch gute Leistungen honoriert werden. Wir werden sehen, für wen sich UR entscheidet.
Zitieren
#6
Nach vier sieglosen Spielen hat der VfL Bochum gegen den 1. FC Kaiserslautern den Bock umgestoßen. Auch ein sehenswerter Treffer von Kapitän Ritter reichte den Roten Teufeln nicht. 

Die "Prinzipien", die aus Sicht von Uwe Rösler "nicht verhandelbar" sind, waren beim 1:2 in Düsseldorf nicht zu erkennen gewesen. Der Bochumer Trainer hatte deshalb Wechsel angekündigt und gleich fünf vollzogen: Neben Alfa-Ruprecht, der den angeschlagenen Holtmann (nicht im Kader) ersetzte, begannen Startelfdebütant Olsen, Wittek (nach Gelbsperre), Kapitän Bero sowie Onyeka für Morgalla, Rakneberg, Lenz und Marshall (alle Bank). 

Für drei Veränderungen entschied sich Torsten Lieberknecht, der bei Kaiserslauterns 1:2 gegen Paderborn schon zur Pause die Gelb-Rote Karte gesehen hatte und am Samstagabend demzufolge an der Seitenlinie fehlte. Während ihn Co-Trainer Carsten Rump vertrat, erhielten Robinson, Ritter und Redondo den Vorzug vor Chernev (nicht im Kader), Sahin und Gibs (beide Bank). 

Bei Hofmanns Kopfball bleibt die Fahne unten
Zunächst fruchteten allen voran die personellen Umstellungen der Gastgeber, die den besseren Start erwischten und frühzeitig in Führung gingen. Nachdem Alfa-Ruprechts Treffer aufgrund einer Abseitsstellung nicht gezählt hatte (8.), blieb die Fahne des Assistenten nur eine Minute später bei Hofmanns Kopfball unten. In Mittelstürmer-Manier verwertete er eine punktgenaue Flanke von Wittek zum 1:0. 

Der VfL blieb auch in der Folge dominant und hielt den eigenen Ballbesitzwert nahezu durchgängig über der 60-Prozent-Marke. Von Kaiserslautern, das Glück hatte, dass Onyeka aus guter Position knapp drüber schoss (20.), kam unterdessen weiterhin wenig. 

VfL arbeitet am 2:0, doch Lautern gleicht aus
Für die erste Torannäherung des FCK war schließlich Ritter verantwortlich, bei dessen Kopfball Horn aber nicht eingreifen musste (24.). Anders gestaltete sich das Geschehen kurz darauf auf der Gegenseite, wo Krahl einen Distanzschuss von Miyoshi zur Seite abwehrte (26.). 

Inmitten der Phase, in der das Heimteam auf das 2:0 drängte, schlugen dann jedoch die Gäste zu: Joly flankte flach auf den lauernden Bassette, der Strompf entwischte und aus kurzer Distanz ausglich (30.). Der VfL zeigte sich vom Gegentreffer zwar unbeeindruckt, konnte bis zur Pause allerdings keine weiteren nennenswerten Gelegenheiten kreieren. Stattdessen vergab Lauterns Redondo kurz vor dem Kabinengang die Chance auf die Führung (45.+1). 

Ritters Einzelaktion resultiert in der FCK-Führung
Im zweiten Durchgang sollte ein wildes Hin und Her folgen, das mit einer starken Parade von Krahl begann (48.). Zwei Minuten später folgte daraufhin die FCK-Führung, die Ritter in sehenswerter Art und Weise erzielte: Mit einer technisch anspruchsvollen Pirouette hatte sich der 31-Jährige von Onyeka gelöst, ehe er Horn tunnelte. 

Der Spielfluss litt im Anschluss unter einigen kleinen Unterbrechungen - darunter eine Auseinandersetzung an der Seitenlinie, die in Verwarnungen für den eingewechselten Marshall, Redondo sowie Bassette resultierte (62.). 

Doppelschlag durch Marshall und Pannewig
Apropos Marshall: Der Winterneuzugang rechtfertigte seine Einwechslung, indem er in der 66. Minute für den Ausgleich sorgte. Vorausgegangen war dem zweiten Saisontor des Winterneuzugangs ein Assist von Miyoshi, der sich gegen Redondo sowie Ritter behauptet hatte. 

Doch damit nicht genug, denn in Person von Pannewig gelang den Hausherren sogar ein Doppelschlag: Einen Eckball von Wittek verlängerte FCK-Joker Berisha unfreiwillig auf Pannewig, dem es unter Mithilfe des Aluminiums gelang, die erneute VfL-Führung zu erzwingen (69.). 

Bochum bringt das 3:2 über die Zeit
Die Lieberknecht-Elf wollte die zehnte Niederlage selbstverständlich noch verhindern, konnte sich in der Schlussphase mit Ausnahme eines späten Versuchs von Skyttä (90.+3) aber keine hochkarätigen Möglichkeiten mehr erarbeiten. Der VfL wiederum kratzte durch Strompf (79.) und Marshall (90.+2) an der Vorentscheidung, brachte den knappen Vorsprung letztlich allerdings auch ohne vierten Treffer ins Ziel. 

Für Bochum, das nach vier sieglosen Spielen erstmals wieder gewinnen konnte, geht es kommende Woche erneut am Samstagabend (20.30 Uhr) bei Hertha BSC um die nächsten Punkte. Die Roten Teufel empfangen tags darauf (13.30 Uhr) den Karlsruher SC. 

Quelle: Kicker.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste