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Gerüchte um Drittliga-Knipser
#1
Beim VfL Bochum laufen die Kaderplanungen auf Hochtouren: Ein Drittliga-Torjäger rückt in den Fokus. Wie konkret werden die Gespräche? 

Es ist Ende März, die Pflanzen fangen wieder an zu blühen. Die Saison geht in die heiße Phase, und auf dem Transfermarkt ploppen die ersten Gerüchte auf wie die Krokusse in den Beeten der Vorgärten. Es ist die Jahreszeit, in der sich die meisten Vereine bereits intensiv mit der Zukunft und der kommenden Saison befassen. Viele Spielerprofile gehen derzeit über die Schreibtische der Scouts und die der sportlich Verantwortlichen bei diversen Vereinen. 

Auch beim VfL Bochum ist das nicht anders. Die sportliche Leitung um die Direktoren Markus Brunnschneider und Simon Zoller sowie Trainer Uwe Rösler diskutiert derzeit viele Namen und Eigenschaften von Spielern. Die Kaderplanung für die kommende Spielzeit läuft auf Hochtouren. Vor allem Spieler mit den von Rösler geforderten Eigenschaften wie Intensität, Lauf- und Sprintstärke stehen unter Beobachtung. 

VfL Bochum hat sich nach Schroers erkundigt
Einer dieser Spieler: Mika Schroers, den die Bild nun mit dem VfL Bochum in Verbindung brachte. Nach Informationen dieser Redaktion fand tatsächlich kürzlich ein erster Austausch zwischen den beteiligten Parteien statt. Allerdings bislang ohne konkret auf Details eingegangen zu sein. Branchenüblich nennt man das Erstkontakt. 

Schoers allerdings passt durchaus ins genannte Profil. Der 24-Jährige wurde bei Borussia Mönchengladbach ausgebildet, wechselte 2024 zu Arminia Bielefeld, wo er in der Dritten Liga auf 18 Einsätze kam. In dieser Saison läuft er für Alemannia Aachen in der Dritten Liga auf und überzeugt dort bislang auf ganzer Linie. In 27 Spielen erzielte er bereits 13 Treffer und bereitete acht weitere vor. Im offensiven Bereich ist er zudem flexibel einsetzbar, kann als Mittelstürmer, Zehner oder auf dem linken Flügel Akzente setzen. 

VfL Bochum sucht dieses Profil
Diese Flexibilität macht ihn auch für den VfL Bochum interessant. Zumal Schroers mit seiner dynamischen und intensiven Spielweise gut zum Rösler-Fußball passen würde und neben Philipp Hofmann quasi in der Francis-Onyeka-Rolle in der kommenden Saison zum Einsatz kommen könnte. 

Sollten die Bochumer Verantwortlichen das Interesse an Schroers intensiveren, könnte vor allem Alemannia Aachen, wo übrigens Ex-VfL-Keeper Manuel Riemann inzwischen im Tor steht, davon profitieren. Die Schwarz-Gelben besitzen nach Informationen dieser Redaktion eine Kaufoption im niedrigen sechsstelligen Bereich und haben dadurch das Heft des Handelns in der Hand. Die wahrscheinlichste Variante scheint momentan die zu sein, dass Aachen die Option zieht und Schroers für mehr Geld weiterverkauft. Eine Win-win-win-Situation für alle Beteiligten, denn der Stürmer hat sich in den Fokus mehrerer höherklassiger Vereine gespielt. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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#2
Erst zog Alemannia Aachen die Kaufoption für Mika Schroers, dann traf er dreifach. Warum der VfL Bochum trotzdem nicht aus dem Rennen ist. 

Es war der perfekte Ostersonntag für Mika Schroers. Erst zog Alemannia Aachen die Kaufoption für den Stürmer, dann schoss er beim 3:0-Sieg im Drittligaspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden einen Hattrick, der seine Aachener auf den neunten Tabellenplatz spülte. Mit dem Abstieg sollten die Schwarz-Gelben wohl nichts mehr zu tun haben. Auch dank Schroers, der mit 16 Toren und acht Vorlagen maßgeblich dazu beiträgt, dass die Aachener eine der besten Offensiven der Liga stellen. 

„Ich spiele in der Sturmspitze: Natürlich bin ich dafür da, die Tore zu machen. Dass ich dann direkt drei mache, alle drei lupenrein in der ersten Halbzeit, ist umso schöner“, freute sich der 24-Jährige. „Es war ein cooles Gefühl bei der Auswechslung, das macht schon etwas mit einem“, sagte er, nachdem er mit Standing Ovations gefeiert wurde. „Pure Gänsehaut. Es ist ein superschönes Gefühl, wenn man weiß, dass Familie und Freunde da sind und sich das ganze Stadion erhebt. Ich habe hier meine Spielfreude wiedergefunden.“ 

VfL Bochum hat weiter Interesse an Mika Schroers
Das ist auch anderen Vereinen nicht entgangen. Neben Familien und Freunden waren so auch zahlreiche Scouts und Verantwortliche anderer Vereine im Stadion, um sich Schroers genau anzusehen. Sie hätten wohl kaum einen besseren Tag für das Vor-Ort-Scouting erwischen können. Unter den Beobachtern war nach Informationen dieser Redaktion auch Simon Zoller, Direktor Lizenz des VfL Bochum. Wie diese Redaktion bereits berichtete, zeigen die Bochumer größeres Interesse an dem Offensivspieler

Daran änderte auch nichts, dass Alemannia Aachen am Osterwochenende offiziell die niedrige sechsstellige Kaufoption zog und Schroers von Arminia Bielefeld offiziell verpflichtete. Der Vertrag, der nun drei weitere Jahre gilt, wurde bereits im vergangenen Sommer unterschrieben und wird nun durch das Ziehen der Option gültig. Nach Informationen dieser Redaktion bedeutet die Verpflichtung aber nicht, dass Schroers auch in der kommenden Saison in Aachen spielen wird. Diese Signale soll Rachid Azzouzi, Geschäftsführer Sport von Alemannia Aachen, jedenfalls in Gesprächen gesendet haben. 

Alemannia Aachen könnte Mika Schroers weiterverkaufen
„Mika hat die Erwartungen, die wir mit seiner Leihe verbunden haben, voll erfüllt. Mit seinen Toren und Vorlagen hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Mannschaft im Saisonverlauf stabilisiert hat und aktuell im gesicherten Tabellenmittelfeld steht. Für uns war daher früh klar, dass wir die Kaufoption ziehen möchten“, sagte Azzouzi. 

Allerdings weiß der erfahrene Sport-Geschäftsführer auch, dass dieser im Sommer des vergangenen Jahres vereinbarte Deal mit Bielefeld eine Goldgrube sein könnte. Ein Weiterverkauf Schroers im Sommer könnte die Kassen der Alemannia füllen. Mindestens eine mittlere sechsstellige Summe erhoffen sich die Aachener, sollte Schroers im Sommer weiterverkauft werden. 

Das Ziel des Spielers ist mindestens die Zweite Bundesliga, das Interesse von mehreren Vereinen ist bekannt. Der zielstrebige und dynamische Stürmer, der schnell den Weg zum Tor und zum Abschluss sucht, könnte also nach seinem Durchbruch in dieser Saison in der Dritten Liga den nächsten Schritt wagen. Auch der VfL Bochum wird darauf hoffen, muss aber wohl zunächst Spieler selbst verkaufen. Dass Zoller sich am Sonntag persönlich ein Bild machte und nach der Auswechslung Schroers ging, verdeutlicht aber, dass man Schroers nicht einfach so abschreiben will. 

Quelle: WAZ.de
Tradition ist nicht die Aufbewahrung von Asche, sondern die Weitergabe des Feuers
" Der  VfL kommt von der Castroper Strasse, und hier soll er auch bleiben."
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